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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige, lat. Buteoninae
zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Geraanoaetus (Blaubussarde), Buteo (Bussarde), Parabuteo (Wüstenbussarde), Buteogallus (Schwarzbussarde), Busarellus (Fischbussarde), Leucopternis (Weissbussarde), Kaupifalco (Sperberbussarde), Bustatur (Heuschreckenbussarde), Harpyhaliaetus (Steitaare), Morphnus, Harpia, Pithecophaga, Harpyhaliaetus, Harpyopsis, Oroaetus, Spizastur, Spizaetus (Haubenadler), Lophoaetus, Stephanoaetus, Polemaetus, Cassinaetus (Schwarzachseladler), Hieraaetus (Habichtsadler), Aquila (Adler), Ictinaetus, Haliaeetus (Seeadler), Icthyophaga (Fisch-Seeadler)

Die folgenden Gattungen der "Bussardartigen" sind "ausgegliedert" und in den folgenden Teilseiten / Kapiteln, sofern vorhanden, zu finden:
Im Kapitel "Adler" befindet sich: Aquila
www.kaiseradler.de/Adler/adler.html

Im Kapitel "Haubenadler" befindet sich: Spizaetus, Lophoaetus, Stephanoaetus, Oroaetus, Cassinaetus
www.kaiseradler.de/Haubenadler/haubenadler.html

Im Kapitel "Seeadler" befindet sich: Haliaeetus, Icthyophaga
www.kaiseradler.de/Seeadler/seeadler.html

Im Kapitel "Harpienartige" befindet sich: Harpia, Pithecophaga, Morphnus, Harpyhaliaetus, Harpyopsis
www.kaiseradler.de/Harpyienartige/harpyienartige.html

Im Kapitel "Bussarde" befindet sich: Geraanoaetus, Buteo, Parabuteo, Buteogallus, Busarellus, Leucopternis, Kaupifalco, Bustatur
www.kaiseradler.de/Bussarde_1/bussarde_1.html
www.kaiseradler.de/Bussarde_2/bussarde_2.html
www.kaiseradler.de/Bussarde_3/bussarde_3.html
www.kaiseradler.de/Bussarde_4/bussarde_4.html

Somit sind auf dieser Teilseite / diesem Kapitel "Bussardartige", sofern vorhanden, nur die folgenden Gattungen vertreten: Spizastur (Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler), Polemaetus (Kampfadler), Hieraaetus (Habichtsadler), Ictinaetus (Malaienadler)

01. Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler, lat. Spizastur Melanoleucus
02. Kampfadler, lat. Polemaetus Bellicosus oder (!)Hieraaetus Bellicosus
03. Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler, lat. Ictinaetus Malayensis
04. Habichtsadler oder Afrikanischer Habichtsadler, lat. Hieraaetus Faciatus
05. Zwergadler, lat. Hieraaetus Pennatus

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite „Greifvögel / Eulen 1” (www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_1/greifvogel___eulen_1.html) befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de, genau: www.kaiseradler.de/uber_mich___Kontakt/uber_mich___kontakt.html) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (Inhaltsverzeichnis: www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_A/greifvogel___eulen_a.html) daraus.

01. Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler
lat. Spizastur Melanoleucus

Der Schwarzweiss-Haubenadler lebt im Südosten Mexikos über Südamerika bis nach Argentinien, Südburma bis Borneo in den Savannen, an den Flüssen, in den Wäldern und im offenen Gelände in den Wäldern.

Der Kopf ist weiss gefiedert. Um die Augen bis zum Schnabel ist das Gefieder grauschwarz. Die lange Haube ist ebenfalls schwarzgrau gefiedert. Die Unterseite ist weiss gefiedert. Die Oberseite und die Flügel sind schwarzbraun. Der Schwanz ist dunkel- bis hellbraun gestreift. Die Grösse beträgt 51 bis 61 cm. Die Jungvögel haben noch weisse Flügelränder.

Zur Nahrung zählen kleine bis mittelgrosse Säugetiere und Vögel, wie beispielsweise Kormorane und Reptilien.

Das Nest befindet sich auf hohen Bäumen.

Das linke und das mittlere Foto wurden im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen. Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Herbert Grimm vom Naturkundemuseum Erfurt, www.naturkundemuseum-erfurt.de, wurde das rechte Foto verwendet.

02. Kampfadler
lat. Polemaetus Bellicosus oder (!)Hieraaetus Bellicosus

Der Kampfadler, der grösste und kräftigste Adler Afrikas, hat seinen Lebensraum in den (offenen) Savannen, in den Halbwüsten, in den Baumsteppen, im Süden der Sahara und in den Wäldern (ausser den Regenwäldern) von Senegal bis Somalia und im Süden bis Kapland. Sein bis zu 125 km² bis 300 km² grosses Revier, in dem er keine anderen Greifvögel duldet, beobachtet er in der Regel von einem hohen Baum aus. Bedroht wird der Kampfadler nur durch den Menschen.

Der Kopf, die Oberseite und die Flügel sind grau über dunkelbraun bis graubraunschwarz gefiedert. Der Kampfadler besitzt eine kurze aufstellbare Haube. Die Iris ist gelb. Der Schnabel ist Schwarz. Die weisse Unterseite ist ab dem Hals durch vereinzelte graue bis schwarze Tupfer gemustert. Auf den Unterflügeln zeigen sich mehrere weisse Binden. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 2,6 m. Die Beine sind lang und die Krallen sind lang. Der Schwanz ist kurz. Der Kampfadler ist 70 – 96 cm gross. Das Männchen wiegt ca. 3,8 kg und das Weibchen wiegt ca. 5,9 bis 6,2 kg. Die Weibchen sind grösser und sind mehr gefleckt oder getupft als die Männchen.

Zur Nahrung zählen Vögel (wie beispielsweise Perlhühner, Trappen und andere Bodenvögel), kleine Säugetiere (wie beispielsweise Antilopen, Impalakitze, junge Schafslämmer, Klippschliefer, Paviane und Schakale), Schlangen, Echsen und (selten auch) Aas. Die Beute, wie z.B. die Perlhühner, erlegen die Kampfadler im Flug. Andererseits wird die Beute, wie z.B. kleine Antilopen, auch im Sturzflug geschlagen. Um an die Beute zu kommen, segelt der Kampfadler mitunter stundenlang.

Das riesige Nest mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2 m baut der Kampfadler in einigen Wochen auf Bäumen in einer Höhe von bis zu 28 m. Dieses Nest wird jährlich ausgebessert. Es sind auch schon Paare beobachtet worden, die zwei Nester haben und diese abwechselnd benutzen. Das Weibchen legt das eine (nur selten 2) weisse bis hellgrünlichblaue mit braunen Flecken oder brauner Musterung versehene Ei im Zeitraum November bis Juli (je Region verschieden: im November im Norden und im Süden im Juli) und brütet es allein aus. Die jungen Kampfadler schlüpfen in 45 bis 48 Tagen oder 6 bis 7 Wochen. Beide Elternteile füttern den Jungvogel, wobei sich das Weibchen erst später daran beteiligt. Flügge ist der Jungvogel nach ca. (80?) 90 bis 100 Tagen. Aufgrund der verschiedenen Naturschwankungen (Nahrungsangebot, Wetter etc.) kann es durchaus vorkommen, dass die Kampfadler nicht jedes Jahr brüten, sogar unter Umständen auch einmal zwei Jahre auslassen.

Der junge Kampfadler hat noch ein helles oder blasses Federkleid. Die Unterseite ist weiss vom Kehlkopf über den Bauch bis zur Unterseite des Schwanzes. Die Oberseite ist weissbraun bis weissdunkelbraun gefiedert. Der Jungvogel wird, nachdem er das Fliegen erlernt hat, noch einige Zeit weiter betreut. Das Alterskleid bekommt der Kampfadler erst mit 5 Jahren.

Mit freundlicher Genehmigung von Uwe Walz, www.walz-naturfoto.de wurde das Foto von einem Kampfadler, der sich im Kampf mit einem Warzenschwein befindet, verwendet.

Die oberen Fotos wurden im Tierpark Berlin Friedrichsfelde gemacht. Die Fotos unterhalb dieser Zeilen entstanden im Zoo Schmieding / Wels.

03. Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler
lat. Ictinaetus Malayensis

Der Malayenadler lebt im Dschungel, in Höhen bis zu 3.100 m, in den bewaldeten Gebirgen Indiens, Burmas, Malaysias, Nepals, Chinas und auf den Sula-Inseln.

Das Gefieder ist sehr dunkelbraun bis schwarz. Die Flügel sind sehr lang. Der lange dunkelbraune bis schwarze Schwanz hat braune Streifen. Die Iris ist braun. Die Beine sind gelb. Die Grösse beträgt 63 bis 81 cm. Das Gewicht beträgt 1 bis 1,6 kg.

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (z.B. Fledermäuse), Eidechsen, Schwalben, junge Vögel und Eier. Der Malayenadler nimmt zum Teil das ganze Nest beim Ergreifen der Beute mit.

Das Weibchen legt 1 - 2 Eier von November bis März in ein grosses Baumnest.

04. Habichtsadler oder Afrikanischer Habichtsadler
lat. Hieraaetus Faciatus

Der Habichtsadler ist in 3 Unterarten in sumpfigen Gegenden, an den Meeresküsten, in offenen Gebirgen und Wäldern, in trockenem zerklüfteten Hügelland mit tiefen Schluchten, die mit Büschen und Wäldern bewachsen sein können, in Ausnahmen im offenen Tiefland in Südeuropa bis Südostasien und Nordwest- bis Nordafrika und auf den Kleinen Sunda-Inseln verbreitet. Die Habichtsadler werden im Alter zu Standvögeln. Als Zugvogel überwintern die jungen Habichtsadler in Ägypten, Frankreich und Italien. Die Unterart Hieraaetus Faciatus Faciatus ist in Kleinasien, bis Indien, Südchina, Burma, Afghanistan und Irak verbreitet. Die zweite Unterart Hieraaetus Faciatus Renschi lebt auf den Sunda-Inseln und die dritte Unterart Hieraaetus Faciatus Spilogaster lebt südlich der Sahara.

Das Gefieder ist auf der Oberseite dunkelbraun. Im Nacken befindet sich ein heller Fleck. Die Unterseite ist weiss bis grau gefiedert und dunkel längsgestreift. Der Schwanz ist hellgrau und hat eine schwarzbraune bis schwarze Endbinde. Auf den hellen Unterflügeln zeigt sich im Flug ein dunkles braunes Band. Die Iris ist gelb. Die Weibchen sind grösser als die Männchen. Die Grösse beträgt zwischen 65 – 79 cm. Der Habichtsadler kann seinen Kopf um 180° drehen.

Zur Nahrung zählen grosse Vögel (wie z.B. Steinhühner, Tauben, Gänse, Fischreiher, Krähen, Drosseln), Säugetiere (wie z.B. Feldhasen, Kaninchen, Hörnchen) und Eidechsen. Die Habichtsadler stürzen sich auf Vögel vom oben, fliegen unter die Beute und drehen sich im Flug und ergreifen die Beute dann mit den Fängen von unten.

Die Balzflüge der Habichtsadler finden in den Monaten November bis Dezember statt. Die Sturzflüge führen sie mit angelegten Schwingen durch, um dann wieder aufzusteigen.

Beide Elternteile bauen das Nest gemeinsam oder sie verbessern ein vorhandenes Nest aus. Entweder verwenden sie das Nest aus dem vergangen Jahr erneut wieder oder sie wechseln, sofern mehrere Nester vorhanden sind, in ein anderes vorhandenes Nest über. Das Nest befindet sich auf Bäumen oder Felsen. Das Weibchen brütet die 1 – 3 Eier von Februar bis März in 37 – 41 Tagen aus und wird ab und zu vom Männchen abgelöst. Das Männchen beschafft in den ersten Tagen die Nahrung. Die Jungen werden vom Männchen gefüttert bis die Jungvögel ca. 4 Wochen alt sind. Die jungen Habichtsadler werden im Zeitraum von 50 bis 70 Tagen flügge (, wenn man die in der Literatur gemachten angeben der Maximal-Daten "von 50 Tagen" beginnend, von "60 bis 70 Tagen", von "bis zu 65 Tagen" und von "bis zu 70 Tagen") zusammenzieht. Bei den Jungvögeln fehlt im Gefieder noch der helle Nackenfleck. Die Unterseite ist noch einfarbig hellrotbraun bis rotbraun. Die dunkle Endbinde am Schwanz fehlt den Jungvögeln.

Diese Fotos wurden im Tierpark Berlin Friedrichsfelde gemacht.                                 .

05. Zwergadler
lat. Hieraaetus Pennatus

Der Zwergadler lebt in bis zu 3000 m Höhe in den Laub-, Misch- (und Nadel-?)-wäldern mit offenen Flächen, Lichtungen mit und ohne Büschen, Wiesen, Agrarflächen, trockenem Hügel- und Bergland Süd- bis Südwesteuropas (Spanien, Frankreich, Slowakei, Türkei) und in Nord- bis Nordwestafrika. In Südafrika (Kap) gibt es eine isolierte Gruppe, die auch dort brütet. Die Unterart Hieraaetus Pennatus Haterti ist Zentralasien (Ukraine, Weißrussland) bis Zentralchina verbreitet. Die Zwergadler, die nicht in Südafrika leben, überwintern in den Savannen und Waldsteppen südlich der Sahara in Afrika und in Indien und fliegen in den Monaten August bis September fort und kommen in den Monaten März bis April wieder zurück.

Der Zwergadler existiert in drei Farbvariationen, nämlich der hellen, der dunklen und der seltenen rostbraunen Variante. Die helle Variante, die am häufigsten auftritt, hat eine graubraune bis rahmfarbene bis braune bis dunkelbraune Oberseite. Die Unterseite ist ocker- über cremefarben bis gelblichweiss bis weiss grundgefiedert und am stärksten am Vorderhals bis zur Brust mit dunkelbraunen feinen Längsstreifen versehenen. Die Oberseite des Schwanzes ist dunkelbraun. Die Unterflügeldecken sind weiss und die Schwungfedern sind dunkel.

Die dunkle Variante hat eine dunkelbraune Unterseite und besitzt einen hellbraunen bis blassgrauen Schwanz. Die 3 inneren Handschwingen sind hell gefiedert. Die Oberseite ist graubraun bis rahmfarben bis braun bis dunkelbraun gefiedert. In der Literatur findet man auch Angaben, dass Unter- und Oberseite einheitlich gleich gefiedert sind. Die rost- bis rotbraune Variante hat eine rost- oder rotbraune Unterseite (wobei diese Variante auch mit der dunklen Variante zusammengefasst wird) und ist nur in Asien zu finden. Die Oberseite ist hier ebenso graubraun bis rahmfarben bis braun bis dunkelbraun gefiedert.

Alle drei Farbvarianten haben eine graue Schwanzunterseite mit einer schwarzen Endbinde. Der Schwanz ist lang. Der Zwergadler ist zwischen 42 und 63 cm gross und wiegt zwischen 0,5 und 1,2 kg. Die Iris ist braun. Die Füsse sind bis zu den Zehen dicht befiedert.

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (wie beispielsweise Mäuse, Hamster, Ratten, Ziesel, Kaninchen), kleine Vögel (wie beispielsweise Amseln, Würger, Tauben, Rebhühner), Reptilien (wie beispielsweise Perleidechsen) Heuschrecken und Termiten.

Die Zwergadler führen ihre Balzflüge (inkl. der Sturzflüge und dem Wiederaufsteigen) nach der Rückkehr aus dem Winterquartier im April durch.

Das Nest mit einem Durchmesser von 60 cm bis 100 cm befindet sich auf Bäumen in 6 bis 16 m Höhe oder in Felswänden. Als Nester werden auch verlassene Reiher, Storchen- oder Krähennester verwendet, die bei Benutzung überwiegend vom Weibchen ausgebaut und mit frischen grünen Zweigen ausgelegt werden. Auch wurden Wechselnester festgestellt. Das Weibchen legt im Abstand von 2 bis 4 Tagen die 1 - 3 weissen mit braunen Flecken versehenen Eier im April bis Mai und brütet diese (überwiegend allein) dann in (30?) 35 bis 39 Tagen aus, wobei die jungen Zwergadler im Abstand von 2 Tagen schlüpfen. Das Männchen beschafft die Nahrung. Die Jungvögel der hellen Variante haben ein weisses, die anderen ein dunkles Duhnenkleid. Die ersten Federn wachsen den Jungvögeln mit 10 Tagen. Die ersten Flugversuche werden mit 35 Tagen unternommen. Flügge sind die Jungvögel in 50 bis 60 Tagen und in 10 Tagen können sie richtig fliegen. Betreut von den Eltern werden die jungen Zwergadler, meist wird jedoch nur ein Jungvogel gross, noch runde 47 Tage.

Das linke Foto wurde im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen. Das mittlere und die rechten Fotos wurden im Landesfalkenhof Burg Hohenwerfen aufgenommen.

Die Fotos (links und mitte) wurden im Wildpark / Falknerei Potzberg aufgenommen. Das rechte Foto wurde im Greifvogelpark Buchs gemacht.