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3. Fotos vom Frankenballon-Cup (und aus der Geschichte der Heissluftballons) 3.1. aus dem Jahr 200?
Zum ersten unbemannten Heissluftballon der Gebrüder Montgolfier liesst man im Buch von Dieter Zimmerling und Dieter Blase (Westermann-Verlag) "Leichter als die Luft": "Am
5. Juni 1783 qualmt auf der Place des Cordeliers feuchtes Stroh und zerhackte Schafswolle. Der Rauch wird in einer grossen Hülle aus Papier und Leinwand aufgefangen. Die Hülle, die zunächst nichts
anderes ist als ein schlaffes und faltenreiches Gebilde, steckt unten in einem Holzrahmen. Acht Seile sind daran befestigt, und an jedem Seilende steht ein Mann und hält es fest. ... Aufsteigen will er,
will zeigen, dass er leichter als Luft ist, nachdem er sich mit dem heissen Rauch gefüllt und zur vorbestimmten Kugelform gebläht hat. ... Die Ehrengäste sind begeistert ... Es ist ja auch eher ein
Wunder, eine Art Zauberei, so eine aufgeblähte Papierkugel in die Luft zu schicken. Und wie hoch sie steigt! ... Und wie von Zauberhand gehalten, entflieht das Gebilde nicht gänzlich den Blicken der
hingerissenen Zuschauer."
Im Buch "Stehplatz am Himmel" von Wirth und Jerry Young (Pietsch-Verlag) findet man einige interessante Ausführungen zum Einsatz der Ballons. "Ihren
ersten Kriegseinsatz erlebten die Ballone 1794, und Napoleons Ballontruppen -Les Aérostiers- beobachten eifrig seine Schlachten, bis 1798 die Engländer seine Ballone bei dem Versuch der Franzosen,
Ägypten zu besetzen, zerstörten. Auch der amerikanische Bürgerkrieg wurde aus der Luft observiert. Im April 1861 unternahm ein Aeronaut namens Starkweather den ersten überlieferten Start von einem Schiff
aus: bei der Blockade von Port Royal in South Carolina. Thaddeus Lowe -der immerhin eine Fahrt von 1440 km Länge vorweisen konnte -telegrafierte von einem Ballon aus mit Präsident Lincoln und meldete
ihm, dass er im Umkreis von 40 km alles überblicken könne."
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