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Block 2: Die „Vermarktung“ der Greifvögel und Eulen
11.01. Im Allgemeinen über Bücher, DVDs, Videos bis hin zum Kauf und Verkauf von Greifvögeln und Eulen
11.02. Die Greifvögel und Eulen, zum Ansehen 
11.03. Die Greifvögel und Eulen, zum "Essen und Trinken"
11.04. Die Greifvögel und Eulen, aus der christlichen Geschichte / aus der Bibel
11.05. Die Greifvögel und Eulen, vom ägyptischen Götterglauben und der Religion
11.06. Die Greifvögel und Eulen, aus der griechischen Mythologie
11.07. Die Greifvögel und Eulen, von den Göttern der Chinesen
11.08. Die Greifvögel und Eulen, aus der germanischen Mythologie
11.09. Die Greifvögel und Eulen, Nordamerikas Indianer, Mayas und Schamanen
11.10. Die Greifvögel und Eulen, auf Münzen und Geldscheinen
11.11. Die Greifvögel und Eulen, von Sternbildern, Nebeln und Sternhaufen
11.12. Die Greifvögel und Eulen, als Verzierung und Kunstwerke
11.13. Die Greifvögel und Eulen, von Wappentieren
11.14. Die Greifvögel und Eulen, als Logos
11.15. Die Greifvögel und Eulen, in der Werbung
11.16. Die Greifvögel und Eulen, als Dekoration und Sammelobjekte
11.17. Die Greifvögel und Eulen, als Namen
11.18. Die Greifvögel und Eulen, in Fabeln u.a. (in Kurzform nacherzählt)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite „Greifvögel / Eulen 1” (www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_1/greifvogel___eulen_1.html) befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de, genau: www.kaiseradler.de/uber_mich___Kontakt/uber_mich___kontakt.html) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (Inhaltsverzeichnis: www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_A/greifvogel___eulen_a.html) daraus.

11.01. Im Allgemeinen über Bücher, DVDs, Videos bis hin zum Kauf und Verkauf von Greifvögeln und Eulen
Mein Literaturverzeichnis zu dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung befindet sich im Kapitel „Greifvögel / Eulen 1“. Eine weitere Literaturliste bezüglich der Greifvögel und / oder Eulen mit (den beispielsweise vor allem auch in englischer Sprache gehaltenen) Fachbüchern, die ich nicht für meine Ausfertigung verwendete, lässt sich leicht aufgrund der vielen Shops oder „Links zum Geld verdienen“ im Internet recherchieren (und wird daher auch nicht von mir hier als Recherche-Ergebnis aufgelistet). Es gibt ebenso verschiedene DVDs mit Filmaufnahmen und CDs mit Vogelstimmen bezüglich der Greifvögel und / oder Eulen, auf die ich hier ebenso nicht weiter eingehen werde.

Die An- und Verkaufsangebote bezüglich der Greifvögel und / oder Eulen, die man beispielsweise im Anzeigenteil der Zeitschrift "Gefiederte Welt" oder im Internet findet, werde ich auch hier nicht weiter kommentieren.

11.02. Die Greifvögel und Eulen, zum Ansehen
An dieser Stelle sei nur ein Auszug der „Prospekte“ verschiedener Einrichtungen wiedergegeben. Weitere Informationen sind auf den jeweiligen Internetseiten (siehe Kapitel „Links bezüglich der Greifvögel und Eulen (Falknereien, Vogelparks, Zoos etc., Naturfotografen sowie Laien und Naturforscher / Experten)“) enthalten.

All diese Einrichtungen unterliegen dem Wandel der Zeit. So ist zum Beispiel die Falknerei Adlerhorst, www.falknerei-adlerhorst.de, aus Altersgründen geschlossen wurden, andere Falknereien sind seit Monaten/Jahren aus verschiedenen Gründen (zum Beispiel: Umzug, Umbau) geschlossen und nachdem der Vogelpark Metelen geschlossen wurde, eröffnete sein „Nachfolger“ ein Abenteuer-Zoo, www.abenteuerzoometelen.de, mit anderem Schwerpunkt.

Auf der Internetseite www.youtube.com findet man folgende Links:
"Deutsche Greifenwarte auf der Burg Guttenberg": www.youtube.com/watch?v=8gsnWXakWBs
"Falkenhof Potsdam": www.youtube.com/watch?v=gY7-9Jwl96I
"Adlerwarte Kreuzenstein": www.youtube.com/watch?v=UhpCEdoqCP0
"Greifvogelschau Kranichfeld Juni 2008": www.youtube.com/watch?v=DVYFXbv3TrU
"Greifvogelschau Sababurg": www.youtube.com/watch?v=4vAcMqEnUg8
"Flying Eagle from Wildpark Falkenhof & Bodanrück": www.youtube.com/watch?v=71HwVeYEwlY

aus dem Zoo London: www.youtube.com/watch?v=a2gGzS-dzOI
aus dem Zoo London: www.youtube.com/watch?v=Y7zm0vSzbhk
aus dem Zoo London: www.youtube.com/watch?v=yLslLp5QHss
aus dem Zoo London: www.youtube.com/watch?v=u-sIsyE8geU

Sonstige: www.youtube.com/watch?v=Es52WQKLumI

11.03. Die Greifvögel und Eulen, zum ”Essen und Trinken”
 

In China stellte man im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung fest, dass Eulen eine Delikatesse für Feinschmecker sind. Im Buch Levitikus 11,13-18 (Zweites Buch der „Fünf Bücher des Mose“ im „Alten Testament“ der Bibel, welches in den Jahren 1000 bis 100 vor unserer Zeitrechnung geschrieben wurde) heisst es: „Unter den Vögeln sollt ihr folgende verabscheuen – man darf sie nicht essen, sie sind abscheulich: Aasgeier, Schwarzgeier, Bartgeier, Milan, die verschiedenen Bussardarten, … Adlereule, Kurzohreule, Langohreule und die verschiedenen Falkenarten, Kauz, Fischeule, … Weisseule, Kleineule, Fischadler ...“

Das Gehirn der Schmutzgeier wird von einigen afrikanischen Eingeborenen aufgrund der Einbildung des "Erhaltens hellseherischer Fähigkeiten" gegessen. Auch Eskimos essen, wenn es kein anderes Fleisch vorhanden ist, erbeutete Schnee-Eulen.

Heute gibt es zum Beispiel Backwaren "Cracker" in Form von Eulen und Uhus im Fachhandel zum knabbern. Das "Käuzle" wird neben anderen Bieren in der Ochsenfurther Kauzen-Bräu Brauerei, www.kauzen.de , gebraut. Und neben dem "Eulenbier" gibt es auch das "Adler-Bier ”, www.adler-brauerei.de . Das "Falkenbier", www.falken.ch , wird in der Schweiz gebraut. 

Die “entsprechenden” Gaststätten und Apotheken gibt es zum Beispiel in Erlangen und Feucht. Eine “Adler-Bäckerei” gibt es in Postbauer-Heng usw. usf..

11.04. Die Greifvögel und Eulen, aus der christlichen Geschichte / aus der Bibel
Die Bibel (aus dem lateinischen stammend von biblia; bedeutet Bücher) ist eine Ansammlung von vielen Schriften oder Büchern. Das Alte Testament wurde von ca. 30 verschiedenen Autoren hauptsächlich in Hebräisch im Zeitraum von 1000 Jahren bis vor 100 Jahren vor unserer Zeitrechnung geschrieben. Ca. neun Autoren schrieben in Griechisch das Neue Testament.

In den Schriften des „Alten Testaments“ (der Hebräischen Bibel) in den „Fünf Büchern des Mose“ heisst es im zweiten „Buch Exodus“ (19,4): „Ich habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe.“

Im Buch Levitikus 11,13-18 (Zweites Buch der „Fünf Bücher des Mose“) heisst es: „Unter den Vögeln sollt ihr folgende verabscheuen – man darf sie nicht essen, sie sind abscheulich: Aasgeier, Schwarzgeier, Bartgeier, Milan, die verschiedenen Bussardarten, … Adlereule, Kurzohreule, Langohreule und die verschiedenen Falkenarten, Kauz, Fischeule, … Weisseule, Kleineule, Fischadler ...“

Im fünften „Buch Deuteronomium“ (32,11) heisst es im „Lied des Mose“: „… wie der Adler, der sein Nest beschützt und über seinen Jungen schwebt, der seine Schwingen ausbreitet, ein Junges ergreift und es flügelschlagend davon trägt.“

In den „Psalmen“ heisst es im 102,7: „Ich bin ... wie eine Eule in den öden Ruinen.“ Im 103,5 steht: „wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert“.

Im Buch Jesaja heisst es im 13,21 „die Häuser sind voller Eulen“.

In den Schriften des Neuen Testaments heisst es im „Buch der Offenbarung“ oder der „Offenbarung des Johannes“ (von vielen als Prophezeiung für die Zukunft gesehen) in 9,13: „Und ich sah und hörte: Ein Adler flog hoch am Himmel und rief mit lauter Stimme: Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! ...“

Der Evangelist Johannes, aus ihm spricht der Geist Gottes, hat als Tiersymbol den Adler. Der Adler wird an vielen Kanzeln und Bildern verwendet.

Mit dem lateinischen Wort Strix (was Eule heisst) wurden früher Hebammen und Hexen bezeichnet. Eulen galten daher im christlichen Raum im Mittelalter einerseits als Glücksbringer bezüglich einer anstehenden Geburt im Kanton Bern, in Frankreich und in der Lausitz. Eulen galten als Vögel der Weissheit. Andererseits galten sie auch dem Aberglauben nach als Unglücksboten in Frankreich und in China.

11.05. Die Greifvögel und Eulen, vom ägyptischen Götterglauben und der Religion
Der wiedergeborene Himmelsgott Horus, er symbolisierte den Himmel, hat eine menschliche Gestalt mit einem Falkenkopf. Die Mutter von Horus ist Urgottheit Isis (zuvor galt Hathor (bedeutet: „Haus des Horus“) als Mutter) und Osiris. Isis und ihre Schwester Nephthys werden mitunter auch als Weihen dargestellt. Isis erscheint auch mit der Kopfbedeckung eines Geiers. Horus war der höchste Gott in Ägypten. (Den ersten Gott Horus tötete Seth, der Gott der bösen Mächte, Kampfgott und Gott des Chaos) Das rechte Auge wurde als das Auge des Sonnengottes (Re) und das linke Auge als das Symbol des Mondes (Horusauge) angesehen.

Der Falkengott von Nechen ist der anerkannte Führer gegen Unterägypten.

In der vergangenen Zeit symbolisierten Falken göttliche Erscheinungsformen. Die Pharaonen trugen den Namen des Falkengottes als königlichen Titel. Ramses II hatte zum Beispiel die 5 Beinamen: Horus, der goldene Horus, König von Ober- und Unterägypten, die beiden Herrinnen und Sohn des Ré. Die Pharaonen sassen jeweils auf dem Horusthron und der jeweilige Palast und Thron gehörten dem Gott Horus. Zu den Zeremonien bei der Beerdigung eines Pharaos gehörte es, dass oft ein Falke freigelassen wurde. Dem Glauben nach, verkörperte der freigelassene Falke die Seele des Pharaos.

Die Geier, die Falken und die Weihen sind heilige Vögel. Die Eulen, die als einzige Lebewesen immer mit dem Kopf nach vorn gemalt wurden, wurden in die Nähe der Mächte der Unterwelt gerückt. Man fand mumiefizierte Eulen stets ohne Kopf.

Die Geiergöttin von El Kab, die „weisse von Nechen“ (oder Geiergöttin Nechbet), ist die Schutzgöttin des oberägyptischen Königtums. Der Geiergöttin ordnet man neben dem Geier die Lotusblume zu. Das Zeichen eines Geiers wird mit „Mutter“ gleichgesetzt. Der Geier galt als Symbol des Todes und der Wiedergeburt. Die Geiergöttin bewacht im ägyptischen Totenbuch das erste Tor zur Unterwelt.

Der Geier wurden zum Wappentier Oberägyptens und fanden an den Königsgräbern oft Verwendung. In den Kriegen setzten die ägyptischen Könige einem weissen Kopfschmuck auf eine Geierfigur, die sie auf dem Kopf trugen.

Nach dem Glauben gehen die Seelen nach dem Tot in das Reich der Toten, die Unterwelt (Duat), um die Seelen um den verstorbenen Gott Osiris (ermordet durch den Bruder Seth) und der anderen zu vereinen. Der Falkengott Sokar oder Ptah-Sokar, ein Handwerker, fertigte silberne Schüsseln zum Baden der Füsse.

11.06. Die Greifvögel und Eulen, aus der griechischen Mythologie
Prometheus schuf die Menschen nach dem Ebenbild der Götter aus Lehm (bzw. aus Wasser und Erde). Athene hauchte den Menschen das Leben ein. Als die Menschen den Göttern lästig wurden, sollten sie ausgehungert werden. Zeus nahm den Menschen das Feuer weg. Prometheus setzte sich für die Menschen ein und sorgte mit einer List dafür, dass den Menschen das Fleisch blieb und brachte auch das Feuer heimlich zurück. So konnten die Menschen durch das Feuer kochen, heizen, schieden etc.. In seiner Wut liess Zeuss Prometheus von zwei Riesen (Kratos und Bia) nackt an einen Felsen im Kaukasus schmieden. Zeuss schickte zusätzlich seinen riesigen Adler, der täglich von der Leber des Prometheus frass. Aufgrund der Unsterblichkeit des Prometheus wuchs die Leber nachts stets nach, so dass die Qual erneut von vorn begann, sobald der Adler kam. Nach 30 Jahren verriet der angekettete Prometheus dem Herkules wer Zeus laut einer Prophezeiung stürzen will. Herkules half Prometheus und schoss eine Reihe von Pfeilen auf den Adler. Zeus kam der Bitte von Herkules, Prometheus wieder frei zulassen, nach dem er ihm sagte, wer ihn stützen will, nach. In der einen Variante des Mythos wird der Adler nach tausenden von Jahren getötet und in der anderen Variante wird der Adler verfehlt.

Zeus, einer der olympischen Götter, der auf dem 2919 m hohen Berg Olymp lebte (daher: olympischer Gott), lange Haare hatte, war der „Vater der Götter und Sterblichen“, der Gott des Sternenhimmels, des Himmels (zuständig für Schnee, Hagel, Donner und Regen) und besonders der Blitze. Zeus besass einen Adler. Dieser Adler trug die Blitze.

Der Adler des Zeus entführte der Mythologie zur Folge für Zeus den Hirtenjungen / Jüngling / trojanischen Prinzen Ganymed von der Erde in den Olymp. Nach einer anderen Variante war es Zeus selbst, der Ganymed als Adler auf den Olymp holte.

Zeus liess einmal zwei Adler in entgegengesetzte Richtungen fliegen. Beide Adler kamen dann in Delphi an und landeten auf einem Stein (dem „Nabel der Welt“, dem „Mittelpunkt der Erde“), einer links und einer rechts auf dem Omphalos.

Eines der 10 Kinder des Zeus und von Metis war Athene (oder auch Athena oder Pallas Athene). Athene ist die Göttin der Weissheit, des Krieges und der Künste. Athene wurde stets von einer Eule, einem Steinkauz, der die Krähe ablöste, begleitet.

Apoll oder Apollon ist der Sohn von Zeus und Leto. Apollon (Lichtgott und Musikgott) ist ein göttlicher Bogenschütze und besitzt die Gabe der Weissagung. Apollon tötet Tityos mit einem Pfeil, weil er sich seiner Mutter Leto näherte. Tityos wurde anschliessend in der Unterwelt an den Boden gefesselt und dort zerhackten ihm täglich zwei Geier die Leber, die sich dann jeweils wieder neu bildete.

Aello, Ocypetes, Podarge, Kelaino, Celaeno sind Harpyien (schöne unverwundbare Frauen mit Vogelflügen und später Dämonen) und Töchter der Meerestitanen Thaumas und der Okeanide Elektra. Zeus beauftragte mitunter die Harpyien um Menschen zu töten. Die Harpyien quälten den blinden König Phineus. Eine der Harpyien (Podarge) wurde von Herkules mit einem Pfeil getötet. Vertrieben wurden die Harpyien von ihrer Höhle auf Kreta von den Argonauten der Söhne des Nordwindes Boreas.

Zeus belohnte den Adler nach der Mythologie („Mythos“ aus dem griechischen kommend, bedeutet: die „Geschichte“ bzw. das „Erzählte“) für das Holen des „Ganymed“ in dem er ihn an den Himmel versetzte als Sternbild. In diesem Zusammenhang findet man dann auch „Herkules (Hercules)“ und den „Pfeil (Sagitta)“ (mit dem er auf den Adler schoss) am Sternenhimmel.

11.07. Die Greifvögel und Eulen, von den Göttern der Chinesen
Nach der chinesischen Mythologie gab es einen Krieg, einer Schacht der Elemente, zwischen dem Gelben Kaiser, dem jungen Kriegergott Huang Di, der gegen den alten Yan Di kämpfte. Während dieser Schlacht soll der Himmel durch Habichte und Geier verdunkelt gewesen sein. Huang Di siegte und wurde zum Gott der Mitte.

Huang Di half dem Gott Bao Jiang, den zwei Götter (Gu und Qin Pi) töten wollten. Gu und Qin Pi wurden getötet, verwandelten sich aber im Augenblick des Todes. Gu wurde zu einer gelbgepunkteten Eule mit roten Krallen und Qin Pi wurde zum Fischadler mit Tigerfüssen. So entstanden nun Hunger und Trockenheit, für die die Eule verantwortlich war und Zwietracht, wofür der Fischadler verantwortlich war.

Kaiser Zao suchte aufgrund eines Hochwassers den unsterblichen Gun (ein Enkel von Huang Di) auf und bat ihn um Hilfe. Gun begegnete in diesem Zusammenhang (den Geistwesen) einer schwarzen Schildkröte und einer gehörnten Eule. Beide sagten ihm, dass die Lösung eine Handvoll „schwellende Erde“ (Zaubererde) ist, die sich im Besitz von Huang Di befindet. Gun stahl eine Handvoll dieser Erde und verwendete sie. Die Zaubererde sog das Hochwasser auf und wandelte sich in neue und fruchtbare Erde. Darauf hin bestrafte Huang Di Gun durch Jurong (der Geist des Feuers und Henkers) mit dem Tode.

11.08. Die Greifvögel und Eulen, aus der germanischen Mythologie
Loki war einerseits ein Freund oder Gefährte der Götter und war andererseits auch einer, der sie an den Rand des Abgrundes brachte. Loki war ein Gestaltwandler, der sich in Tiere, Riesen oder Rauchwolken verwandeln konnte. Selbst wurde er einmal von einem riesigen Adler getragen.

Der Riese Thjasi entführte Loki, um von ihm an Idun und die goldenen Äpfel der ewigen Jugend zu kommen. Der Riese Thjasi verwandelte sich in einen Adler und nahm Idun in das Riesenland mit. Loki wandelte sich als Falke und folgte den beiden. Als er Idun fand, verwandelte er sie in eine Nuss. Nun packte er die Nuss als Falke mit seinen Fängen und flog davon. Der Riese Thjasi bemerkte die Flucht und verwandelte sich in einen Adler, um die Verfolgung aufzunehmen. Als der Falke (Loki) über viele Hobelspäne flog, zündeten diese sich an und ein Feuer entfachte sich. Der Adler (Thjasi) konnte den Flammen jedoch nicht ausweichen und verbrannte.

11.09. Die Greifvögel und Eulen, Nordamerikas Indianer, Mayas und Schamanen
aus der Geschichte der Indianer
Die Adler waren bei den meisten Indianern heilige Tiere, galten als Blitz- oder Donnervögel und als Verbindungsglied zwischen Himmel und Erde. Nach der Mythologie der Algonquin-Indianer erschuf die Eule den Nordwind und galt als Vogel des Winters und des Todes.

Die Indianer Nordamerikas schmückten ihre Haare mit Adlerfedern. Adlerfedern wurden auch an den Schildern, der Kleidung, an den Zelten und an den Lanzen angebracht.

Aus den Adlerknochen (oberer Teil der Flügelknochen) entstanden Signal- und Zeremonialpfeifen.

Die Eule war bei den Indianern gefürchtet. So brachen zum Beispiel die Apachen bei einer entsprechenden Begegnung die Jagdausflüge und Kriegszüge ab. Die Eule verkündete Tod und verderben.

Die Taos-Indianer in Neu-Mexiko führten heilige Adlertänze durch.

aus der Götterwelt der Mayas in den Jahren 200 bis 900 (unsere Zeitrechnung)
Ahau Kin oder Kinich Ahau ist der Sonnengott, der Tag und Nacht trennt. Ahau Kin (Ahau bedeutet König und Kin bedeutet Sonne) ist der Herrscher der Zahl 4 (4 Ecken des Himmels, 4 Jahresträger, 4 Richtungsgottheiten). Die Mondgöttin Ix Chel ist die Frau von Ahau Kin. Er ist die einzige Gottheit der Maya, der mit einem Bart dargestellt wurde. In diesem Zusammenhang steht der Adler für die Teilung des Maya-Kalenders in 7200 Tage (1 Jahr sind 360 Tage und 18 Monate mit je 20 Tagen ergeben die 360 Tage). Des Weiteren gab es den Haab-Kalender mit 365 Tagen und den aus 260 Tagen bestehenden Tzolkin-Kalender. Das Symbol der Zeit, welches in Verbindung mit Ahau Kin steht, ist die Harpyie. Ahau Kin soll sich in der Nacht als Jaguar verwandelt haben, die Unterwelt besucht haben und bei Sonnenaufgang sich zurück verwandelt haben.

aus den Mythen der Schamanen
Eine Schamanin wollte einem sterbenden Jungen helfen, ihn retten, kam aber jedoch zu spät. Sie holte die Seele des Jungen aus dem griff des Todes zurück und blieb ein Jahr bei den Eltern. Als Geschenk erhielt die Schamanin zwei Rentiere. Mit den Rentieren unternahm die Schamanin eine Reise in den Himmel. Sie traf im Himmel einen Raben und einen Adler, die ihr sagten, wo sich der Junge befindet. Die Schamanin befreite den Jungen aus den Händen eines Monsters. Mit der Seele des Jungen kehrte die Schamanin auf die Erde zurück. Nun wurde die Leiche des Jungen mitten ins Dorf gelegt. Es erschienen der Rabe und der Adler, das Leben kehrte in den Jungen zurück und die Rentiere wurde geschlachtet, um sie als Geschenk dem Raben und dem Adler zu übergeben.

11.10. Die Greifvögel und Eulen, auf Münzen und Geldscheinen
Die im Jahre 1858 begonnenen Thesen über die ersten „Eulen Athens“, die Tetradrachmen, die auf der einen Seite den Kopf der Athene zeigen und auf der anderen Seite eine Eule enthalten, gehen bezüglich der Entstehung weit auseinander: von mindestens 700 bis 511-510 vor unserer Zeitrechnung. Die ersten Münzen waren aus dem Münzmetall Elektron (eine Mischung aus Gold und Silber). Silber wird von vielen griechischen Städten als Münzmetall bevorzugt. Goldmünzen galten nur als „Notprägung“. Aufgrund des Sieges gegen Persien (480 vor unserer Zeitrechnung) wurden viele kleine Orte gezwungen die „Eulen Athens“ zu übernehmen und die eigene Währung aufzugeben.

Zu den ältesten Münzen mit einem Eulen-Motiv (ein Steinkauz, der eine Eidechse in einem der Fänge festhält; aus Kamarina auf Sizilien stammend) wird die Zeitangabe von 420 bis 405 vor unsere Zeitrechnung gemacht. Die erste Silbermünze mit einem Eulen-Motiv (ein Steinkauz, der eine Schlange in einem der Fänge) wird auf die Jahresspanne 281 bis 272 vor unserer Zeitrechnung datiert.

Eine Münze mit einem Adlermotiv aus dem Metall Elektron wird auf die Jahre 331 bis 326 vor unserer Zeitrechnung datiert und stammt aus der Stadt Mytilene. Eine in Rom geprägte Goldmünze mit einem Adler, der seine Flügel leicht geöffnet hat, wird auf die Jahre 211 bis 209 vor unserer Zeitrechnung datiert.

Verschiedene Goldmünzen mit Adlermotiven gibt es von 1487 aus der Grafschaft Holland, von 1469-1471 aus der Reichsstadt Nürnberg, von 1415-1421? aus dem Königreich Deutschland, ab 1231 aus dem Königreich Sizilien, von 1521-1545 aus dem Herzogtum Brabant, von 1628 aus der Stadt Magdeburg, von 1657 aus der Reichsstadt Frankfurt (Main) und von 1746 aus dem Königreich Preussen,

Russland prägt zum Beispiel in den Jahren 1613 bis 1628 verschiedene Silber-Münzen und 1676 bis 1682 verschiedene Gold-Münzen mit jeweils einem Doppeladler.

Schweizer Kreuzer aus Silber gibt es zum Beispiel aus den Jahren 1621 und 1622 mit einem Doppeladler. Halbe Taler mit einem Adler gibt aus der Schweiz (Kanton Basel) in Silber zum Beispiel aus den Jahren 1623 ff..

„Halbe Cents“ aus dem US-Bundesstaat Massachusetts wurden in den Jahren 1787 und 1788 mit einem Adler-Motiv geprägt. Münzen mit einem Adler-Motiv gibt es auch aus New York aus dem Jahre 1787

Die „Reichskassenscheine“ von 1882 enthalten ein Wappen mit einem Adler. Auch auf den „Reichsbanknoten“ der Preussischen Hauptbank von 1876 ist der Adler mit Krone vertreten. Im Generalgouvernement Warschau (Deutsche-Österreichische Besetzung in den Jahren 1914 bis 1918 während des ersten Weltkrieges) wechselt die Währung vom russischen Rubel am 26.04.1917 zur Polnischen Marka. Auf den Geldscheinen ist der polnische Adler gedruckt.

Albanien prägt 1928 und 1929 Goldmünzen zur Probe mit einem Doppeladler. Russland prägt 1829 ff. Münzen aus Platin mit einem Doppeladler. 1886 werden in Deutschland Goldmünzen mit dem Reichsadler geprägt. In Deutsch-Ostafrika werden 1916 Goldmünzen mit dem Reichsadler geprägt.

Österreich prägt 1916 Goldmünzen mit einem Doppeladler. Im Jahre 1923 erscheinen im Deutschen Reich Münzen mit dem Reichsadler. Jugoslawien prägt 1931 Goldmünzen mit einem Doppeladler. Polen prägt 1976 Goldmünzen mit einem Adler-Motiv.

Im Jahre 2002 prägte Litauen 3000 Silbermünzen mit einem Schleiereulen-Motiv.

Die heutige griechische 1-Euro-Münze hat auf der Rückseite eine Eule geprägt. Im Jahre 2003 wurden 11.600.000 Münzen mit der Eule normal geprägt und weitere 100.000 Münzen mit „Stempelglanz-Qualität“. Im Jahre 2004 wurden weitere 9.970.000 normale und weitere 30.000 Münzen mit „Stempelglanz-Qualität“ gefertigt. In den 2 folgenden Jahren waren es je 9.950.000 normale und weitere 50.000 Münzen mit „Stempelglanz-Qualität“, die geprägt wurden.

Im Jahre 2006 erschienen verschiedene 10 Euro Münzen in Deutschland mit einem Adler-Motiv. Im Jahre 2008 erschienen 1/2-Dollar, 1-Dollar und 5-Dollar-Münzen in den USA mit verschiedenen Adler-Motiven.

Diese Auflistung der verschiedenen Münzen stellt nur einen Auszug aus der Vielzahl von Münzen mit Adler- oder Eulen-Motiven dar.

11.11. Die Greifvögel und Eulen, von Sternbildern, Nebeln und Sternhaufen
Die ersten 48 Sternbilder (12 Tierkreiszeichen, 21 Sternbilder des nördlichen Sternenhimmels und 15 Sternbilder des südlichen Sternenhimmels) mit über 1000 Sternen in einem Verzeichnis stellte der griechische Astronom Claudius Ptolemaios im Jahre 150 zusammen. Weitere Sternbilder folgten. 12 Sternbilder gehen auf Pieter Dirckszoon Keyser und Frederick de Houtman im 16. Jahrhundert zurück. Nicolas Louis de Lacaille führte 14 weitere Sternbilder ein. Die 1919 gegründete Internationale Astronomische Union (IAU; Sitz: Paris) erkannte im Jahr 1922 (laut wikipedia.org) oder 1930 (laut dem Buch „Sternbilder von A-Z“) 88 Sternbilder an.

Sternbild Adler (Aquila):
Das Sternbild Adler, ein auf dem Himmelsäquator liegendes Sternbild des Sommerhimmels, liegt zwischen den Sternbildern Schlange, Schild, Pfeil, Wassermann, Steinbock und Delphin. Der hellste Stern im Sternbild ist der Altair (aus dem arabischen stammend: „fliegender Adler“). Altair liegt im Hals des Adlers, ist 16,8 Lichtjahre von der Erde entfernt, dreht sich in 6,5 Stunden einmal um seine eigene Achse und hat eine Oberflächentemperatur von ca. 8000°C. Weitere Sterne sind Alshain (ein gelber Riese) und Tarazed (ein orangefarbener Riese).

Sternbild Eule (Noctua):
Das Sternbild Eule erwähnte 1835 als erster der amerikanische Astronom Elijah Burritt in seinem Sternenatlas. Der französische Astronom Pierre Charles Lemonnier benannte 1776 das gleiche Sternbild bereits als Einsiedlervogel oder Einsiedlerdrossel. Das Sternbild Eule, ein Sternbild des Südhimmels, liegt zwischen den Sternbildern Wasserschlange, Waage und Zentaur. Die Internationale Astronomische Union erkannte dieses Sternbild jedoch nicht an.

Adler-Nebel oder Sternkönigin-Nebel (M16; NGC 6611; IC 4703)
Der Adler-Nebel, entdeckt von Philippe Loys de Chéeaux im Jahre 1745 oder 1746, ist ca. 5600(?) bis 7000 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich im Sternbild „Schlange“ im nächsten Spiralarm der Milchstrasse. Der „Kopf“ des Adlers befindet sich im Nordwesten. Der „Körper“ ist vom Nordwesten bis zum Südwesten angesiedelt. Die Grösse des Adler-Nebels wird mit 35 Lichtjahren, mit 50 Lichtjahren bzw. mit 60x45 Lichtjahren bezüglich des Nebels angegeben. Dieser selbstleuchtende heisse Emmissionsnebel ist eine riesige interstellare Staubwolke, die hauptsächlich aus molekularem Wasserstoff besteht und einen hellen offenen Haufen von über 100 jungen Sternen umhüllt. Selbst entstanden ist der Nebel durch die ultraviolette Strahlung, die Erzeugung ultravioletter Photonen, junger Sterne. In dem dunklen Nebel entwickeln sich Sterne. Dass durch das ultraviolette Licht verdampfende Gas führt zu dichten Gebieten aus denen sich die Sterne bilden. Diese Sternenentstehungsgebiete, Molekülwolken, in denen sich das interstellare Gas und der Staub (Wasserstoff und Helium) unter dem eigenen Gewicht zu jungen Protosternen kollabieren, geschieht in 3 dunklen kühleren Säulen (Staubsäulen, „Elefantenrüsseln“), die eine Grösse von einem Lichtjahr bis zu mehreren Lichtjahren haben. „Beleuchtet“ werden die 3 Säulen (auch „Säulen der Schöpfung genannt“) durch jeweils einen jungen Stern an der Säulenspitze. Im Laufe der Zeit werden einige Stellen besonders dicht und ziehen damit auch aufgrund der Gravitation das Gas von anderen Gegenden ab, so dass im Kern ein Protostern entsteht, der sich aufheizt bis aufgrund des grossen Drucks und der grossen Dichte eine Kettenreaktion im Stern beginnt. Die Grösse der Sterne ist verschieden. Die Farbe hängt von der Temperatur ab, von blau (am heissesten), blauweiss, weiss bis weissgelb, gelb (wie zum Beispiel die Sonne), orangerot und am Ende bis zu rot (am kältesten). Im Adler-Nebel befinden sich blaue und weisse junge Sterne. Die ältesten Sterne im Adler-Nebel sind ca. 6 Millionen Jahre alt. Die meisten Sterne jedoch im Adler-Nebel sind „nur“ 1 bis 2 Millionen Jahre alt.

Eulen-Nebel (M97; NGC 3587):
Der Eulen-Nebel, entdeckt von Pierre Méchain am 16.02.1781, ist ein grösserer planetarischer Nebel. Der Eulen-Nebel ist ca. 2500 bis 3000 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich im Sternbild „Grosser Bär“ und unterhalb des Sternbilds „Grosser Wagen“. Den Namen hat den Eulen-Nebel durch seine dunklen Augen erhalten. Der bald kreisrunde Nebel sieht einen Eulenkopf ähnlich. Der Durchmesser beträgt ca. 3 bis 3,5 Lichtjahre. Der Eulen-Nebel ist ca. 6000 Jahre alt. Die Expansionsgeschwindigkeit der inneren und der äusseren Hülle wird mit 40 bis 45 km/s angegeben. Die Bezeichnung M97 geht auf Charles Messier (1730 bis 1870) und seinen Messier-Katalog (eine Auflistung von über 100 Himmelsobjekten, von Galaxien, Nebeln und Sternhaufen) zurück. Die Bezeichnung NGC 3587 bezieht auf den New General Catalogue, ein weiterer Katalog der mehrere tausend Objekte enthält.

Eulensternhaufen oder Eulenhaufen oder ET-Haufen oder Phi-Cassiopeiae-Haufen (NGC 457):
Der Eulensternhaufen ist ein offener Sternhaufen, der von Friedrich Wilhelm Herschel am 18.10.1787 entdeckt wurde und ca. 9000 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die Konturen des Sternhaufens erinnern an eine Eule. Die Augen sind die Sterne Phi Cassiopeiae und HD7902. Der Eulensternhaufen befindet sich im Sternbild Cassiopeia und besteht seit ca. 20 Millionen Jahren.

11.12. Die Greifvögel und Eulen, als Verzierung und Kunstwerke
 

An den Tempeln der Griechen wurden an den Frontgiebeln Adler als Blitzableiter gebaut. Diese Adler gelten als Vorläufer des „Wetterhahns“.

Ein “Wetterhahn” in Form eines “Wetteradlers”. (Fotografiert im Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg).

Greifvögel (Adler) als Verzierung (aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg)

Greifvögel (Adler) als Armlehnen im Schloss Sanssouci

Greifvögel (Adler) als Stuhlverzierung in der Walhalla

Links: Greifvögel auf Gemälden: Dieses Gemälde von Andenkondoren wurde im Naturkundemuseum Gotha fotografiert.

 

Rechts: Schaufenster-Dekoration im FrankenCenter (Nürnberg)

 

Links: Gemälde: Auf dieser Zeichnung befinden sich auch Greifvögel und Eulen (aufgenommen am Bayerwald-Tierpark-Eingang)

Rechts: Schaufenster-Dekoration in Nürnberg

Links: Bild aus bunten Steinen (aufgenommen in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg, früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg )

 

 

 

 

 

Links: Greifvogel als Fenstergitter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links: Weisskopfseeadler als Krawattenmotiv

11.13. Die Greifvögel und Eulen, von Wappentieren
Anfänge der Wappen
Die römischen Legionen, jede Legion hatte ihren eigenen Adler, führten im Jahre 104 (vor unserer Zeitrechnung) den Adler auf den Fahnenbannern ein. Im Jahre 800 liess Karl der Grosse in Aachen nach seiner Krönung einen eisernen Adler auf dem Kaiserplatz anbringen. Die Ursprünge der ersten Wappen gehen zurück bis vor die Mitte des 12. Jahrhunderts. In den Wappen erscheint der Adler immer symmetrisch. Vollkommen ist der Adler im Wappen, wenn zwei Köpfe (Doppeladler) enthalten sind. Die Flügel des Adlers sind entfaltet.

Friedrich Wilhelm I liess auf seine Fahne, die einen Adler enthält, die Worte „non soli cedit“ schreiben. Friedrich II ersetzte die Worte durch „pro gloria et patria“. So wurde dann aus einem „Nicht einmal vor der Sonne weicht er zurück“ ein „für Ruhm und Vaterland“.

Adler als Wappentier
Der Adler war das Zeichen der Unsterblichkeit und der Macht im alten Griechenland und auch im alten Römischen Reich. Die Adler sind in den Wappen hauptsächlich schwarz, rot oder silber gezeichnet. Zum Teil sind auf den Wappen auch nur Teile des Adlers vorhanden, wie zum Beispiel der Kopf, Flügelteile oder die Fänge.

Im Mittelalter nahmen viele Fürsten, Herzöge, Grafen, Marktgrafen und Könige in Deutschland, das französische Kaiserreich unter Napoleon I und die russischen Zaren den Adler in ihre Wappen auf. Auch in Italien, Spanien („Johannisadler“: im Wappen: 1492 - 1506 und 1939 - 1981 und auf der Flagge: 1938 - 1981), USA, Mexiko und verschiedene arabischen Staaten („Saladinadler“) wurde der Adler in den Wappen verwendet.

Einen Doppeladler haben zum Beispiel Essen, Friedberg, Görlitz, Jever und Lübeck im Wappen.

Diese oberen Fotos wurden in Nürnberg aufgenommen.

 

Einen halben Adler im Wappen haben zum Beispiel Hildesheim, Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Diese oberen Fotos wurden in Nürnberg aufgenommen.

Falken als Wappentier
Der Falke wird in den Wappen mitunter auch mit einer Kappe und einer Glocke um den Hals dargestellt.

Sekretäre und Kondore als Wappentier
Einige Staaten haben sich andere Greifvögel als Wappentier für ihr Staatswappen entschieden.

Eulen als Wappentier
Die Eulen und Käuze, die auf den Wappen zu sehen sind, sind mit dem Gesicht nach vorn abgebildet. Die kanadische Provinz Quebec besitzt die Schnee-Eule(?) als Wappenvogel.

Greif als Wappentier
Der Greif ist ein Fabeltier mit einem Adlerkopf, Fängen und Flügeln sowie einem Löwenkörper (ursprünglich zurückgehend auf einen Stierkörper). Einen Greif haben Rostock, Rebnitz und Greifswald.

Harpyie als Wappentier
Die heraldische Harpyie, der Jungfrauenadler, ist ein Fabelwesen aus einem nackten Frauenoberkörper oder Frauenkopf und einem Adler. Eine heraldische Harpyie haben die Städte Nürnberg (Großes Nürnberger Stadtwappen), Leinburg, Emden, die hessischen Orte Mücke und Feldatal und der Landkreises Aurich.

Diese oberen Fotos wurden in Nürnberg aufgenommen.

 

Staatswappen Europas:
Karl der Grosse verwendete den Seeadler im 12. Jahrhundert für das deutsche Reichswappen. Im Jahre 1871 wurde der Seeadler zum „preussischen Adler“ und somit zum Wappenvogel des Deutschen Reiches. Im Jahre 1950 wurde der Seeadler der Wappenvogel der BRD. Auch Österreich verwendet den Seeadler als Staatswappen. Einen Adler besitzen des Weiteren Albanien, Island, Liechtenstein, Moldawien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien und Tschechien in ihren Wappen. Die Isle of Man hat einen Falken im Wappen.

Staatswappen Asiens:
Einen Adler besitzen Armenien, Irak, Jemen, Jordanien und Russland im Wappen. Seit dem 17.08.1945 ist ein Adler auch im Wappen von Indonesien. Das am 14.01.1994 geschaffene Wappen von Kirgisistan enthält einen Falken. Seit 1963 besitzt Kuwait einen Falken in seinem Wappen. Auch Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate besitzen einen Falken in ihrem Wappen.

Staatswappen Nordamerikas:
Das Wappentier Mexikos ist ein Adler (Schopfkarakara?). Panama hat seit 1904 einen Adler in seinem Wappen. Der Weisskopfseeadler ist seit dem 20.07.1782 der Wappenvogel der USA.

Staatswappen Südamerikas:
Bolivien besitzt seit 1963 einen Andenkondor in seinem Wappen. Bereits seit dem 24.06.1934 ist ein Andenkondor im Wappen Chiles enthalten. Ecuador hat den Andenkondor seit dem 31.10.1900 im Wappen. Ein Kondor ist ebenso seit 1934 im Wappen von Kolumbien.

Staatswappen Afrikas:
Ägypten hat seit 1984 einen Adler in seinem Wappen. Nigeria besitzt seit dem 20.05.1965 einen Adler im Wappen. Malawi hat einen Seeadler seit 1964 im Wappen. Der Schreiseeadler, die „Stimme Afrikas“ ist seit dem 21.03.1990 der Wappenvogel von Sambia. Südafrika hat seit dem 20.04.2000 einen Sekretär als Wappenvogel und Sudan besitzt den Sekretär bereits seit 1969 in seinem Wappen. Die Staaten São Tomé und Príncipe haben einen Falken im Wappen und Libyen (hatte bis 1972 einen Adler) besitzt nun ebenso einen Falken im Wappen.

Bundesländer und Bundesstaaten:
Aus den Wappen der Bundesländer von Deutschland haben die Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern einen Adler im Wappen. Von den österreichischen Bundesländern haben Burgenland, Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich einen Adler im Wappen. Bezüglicher der schweizer Kantone gibt es nur Genf, das einen Adler im Wappen hat.

Von den amerikanischen Bundesstaaten haben Michigan, Iowa, New York, Illionois, Pennsylvania und Utah einen Weisskopfseeadler im Wappen. Die Bundesstaaten Oregon und Mississippe besitzen einen Adler im Wappen. Das Bundesland New Mexiko besitzt im Wappen einen Weisskopfseeadler und einen Steinadler. Der Bundesstaat North Dakota hat den Weisskopfseeadler nur in der Bundesflagge enthalten.

Städtewappen:
Die Städte Dortmund, Frankfurt (Main), Goslar, Heilbronn, Mühlhausen, Nordhausen und Rottweil haben beispielsweise einen Adler im Wappen.

Diese Fotos der Nürnberger Wappen wurden in Nürnberg aufgenommen.

11.14. Die Greifvögel und Eulen, als Logos
 

11.15. Die Greifvögel und Eulen, in der Werbung

in Werbe-Spots:

Bussard: Seat Exeo ST: http://www.youtube.com/watch?v=VWbqdfPnlzE

Adler: Fernet Branca: http://www.youtube.com/watch?v=jVAQRCFi2qM 
Adler: Fernet Branca: http://www.youtube.com/watch?v=eg5u_7V6-iM 

11.16. Die Greifvögel und Eulen, als Dekoration und Sammelobjekte

verschiedene Eulen

Steinkauz-Modell-Beilage aus: „Unsere schöne Vogelwelt Collection“, Heft 13: Eaglemoss Internaional

Greifvögel (Adler, Geier, Eulen) als Überraschungseier- Figuren

Weisskopfseeadler

Greifvögel und Eulen als Aufkleber, Hinweisschilder etc.
Greifvogel als Aufkleber                      Hinweisschild

Greifvögel als (über)grosse Figuren

Die Fotos auf der linken Seite wurden im Walderlebniszentrum Erlangen, im PlayMobilPark (2x) und im Naturparadies Tripsdrill (Geier, Adler) gemacht.

Die mittleren Fotos wurden im Bayerischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach (folgende Eulenfigur und folgende Adlerfigur), der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg, früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg, in Wien (2x Adler) und in Erlangen gemacht.

Die rechten Fotos wurden in Nürnberg gemacht.

Eulen als (über)grosse Figuren

Die Fotos auf der linken Seite wurden im Vogelpark Weilrod / Hasselbach 2x), im Adler- und Falkenhof im Wild- und Freizeitpark Allensbach (2x) und im Freizeitpark Geiselwind (3x) gemacht.

Die mittleren Fotos wurden im Vogelpark Timmendorfer Strand, im Wildpark Nindorf, im Bayerischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach, im Jura-Zoo Neumarkt, im Bayerwald-Tierpark, am Naturkundemuseum Erfurt und im Heimattierpark Riesa gemacht.

Die rechten Fotos wurden in Nürnberg (2x), im Naturparadies Tripsdrill (2x), in Erlangen (2x Eule) und im PlayMobilPark gemacht.

11.17. Die Greifvögel und Eulen, als Namen

... für Strassen

... für Orte
des weiteren gibt es in Deutschland die Orte bezüglich:

Adler: Adlerhof, Adlersberg

Eule: Eulen, Eulenau, Eulenberg, Eulenbis, Eulenbruch, Eulenburg, Eulenbusch, Eulendorf

Falke: Falken, Falkenau, Falkenauel, Falkenbach, Falkenberg, Falkenburg, Falkenbusch, Falkendiek, Falkendorf, Falkenfels, Falkenhagen, Falkenhain, Falkenhardt, Falkenhorst, Falkenhütte, Falkenhusen, Falkenkrug, Falkenrehde, Falkensee, Falkensteig, Falkenstein, Falkenstruth, Falkenthal, Falkenwalde

Geier: Geiersberg, Geiersnest, Geiersthal, Geierswalde

Greife: Greifswald, Greifendorf

Habicht: Habichtswald

… für Unternehmen

www.adler.de (Das Unternehmen Adler investierte auch in den Umweltschutz bezüglich des Fischadlers) siehe auch Kapitel („Die Greifvögel und Eulen, die Forscher / Naturschützer“)

www.uhu.de (Das Unternehmen Uhu investierte auch in den Umweltschutz bezüglich des Uhus) siehe auch Kapitel („Die Greifvögel und Eulen, die Forscher / Naturschützer“)

www.falke-journal.de „Der Falke, Journal für Vogelbeobachter“

„FALKEN“ (Schreibmaterial)

 

 

“Adler”, eine Lokomotive (aufgenommen im Technik Museum in Speyer (www.technik-museum.de)

 

 

… als Familiennamen (ohne weitere Ausführungen)

11.18. Die Greifvögel und Eulen, in Fabeln u.a. (in Kurzform nacherzählt)
Der Rabe und der Adler oder der Adler, die Dohle und der Hirte
Ein Rabe beobachtete einen Adler, der ein junges Lamm erbeutete und damit davon flog. Der Rabe wollte dieses nachmachen und ergriff ein Lamm. Das Lamm jedoch klemmte die Füsse des Raben so ein, dass der Rabe gefangen war. Der Rabe wurde vom Schafhirten gefangen und in einen Käfig gesperrt.

Der Falke und die Tauben
Die Tauben wählten einen Falken als König. Danach frass der Falke anschliessend alle Tauben nacheinander auf.

Der Sperber
Die Vögel des Waldes freuten sich, als der Feind, der Uhu, starb, bis sie erfuhren, dass ein Sperber die Nachfolge angetreten hatte.

Der Sperber und der Krebs
Eine Sperber und ein Krebs verglichen sich miteinander. Die Aussage des Krebs ist, dass er kein Opfer mehr loslässt, sobald es in seine Scheren geraten ist.

Die Nachtigal und der Habicht
Ein Habicht erbeutete eine Nachtigal. Die Nachtigal bat um Gnade und empfahl dem Habicht sich grössere Beutetiere zu suchen. Der Habicht ignorierte die Empfehlung und frass die Nachtigal.

Der Reiher und der Falke
Ein Falke erbeutete einen Reiher, um ihn zu fressen. Der Reiher gab den Ratschlag Fische, so wie der Reiher auch, zu fressen. Den Falken beeindruckte der Ratschlag nicht und er frass den Reiher auf.

Der Milan, der König und der Jäger
Ein junger Milan wurde von einem Jäger aus seinem Nest geholt, um ihn dem König zu schenken. Da jedoch der Milan nicht ausgebildet war, ergriff der Milan die Nase des Jägers und so wurde der Jäger von alles ausgelacht.

Der getroffene Adler
Ein Adler hielt nach seiner Beute Ausschau. Plötzlich wurde der Adler von einem mit Federn besetzten Pfeil von einem Jäger getroffen. Nun begriff der Adler für was seine Federn verwendet wurden.

Der gefangene Adler
Ein Bauer rette einen Adler. Der Adler revanchierte sich als sich der Bauer an eine baufällige Mauer lehnte, in dem er zum Bauer flog und die Mütze ergriff und weg flog. Der Bauer folgte dem Adler bis dieser die Mütze fallen liess. Als der Bauer zur Mauer zurück kam, sah er die eingefallene Mauer.

Der Adler und der Rabe
Ein Adler hatte eine Schildkröte ergriffen und flog mit ihr davon. Ein Rabe empfahl dem Adler in der Luft die Schildkröte auf einen Felsen fallen zu lassen. Er tat dieses und so hatten Adler und Rabe eine gute Mahlzeit.

Der Adler und die Krähe
Eine Krähe verstand die Argumente „Freiheit und Licht“ nicht, warum der Adler so hoch fliegen muss. Die Krähe dachte nur daran, dass es in dieser Höhe dann wohl auch Regenwürmer geben muss.

Der Adler und der Fuchs (1) oder der Adler in Gefangenschaft
Ein Adler wurde mit gestutzten Flügeln zusammen mit mehreren Hühnern gehalten. Der Adler wechselte den Besitzer. Der neue Besitzer pflegte den Adler gesund und liess die Flügelfedern wieder wachsen. Der Adler erbeutete einen Hasen und brachte den Hasen dem neuen Besitzer. Ein Fuchs sah dieses und sagte dem Adler, dass er die Beute lieber dem ersten Besitzer bringen sollte, der ihn damals mit den Hühnern zusammen hielt.

Der Adler und der Fuchs (2)
Ein Fuchs entkam jeder Gefahr. In seiner Hochnäsigkeit ging er auf einen Adler zu und wollte fliegen lernen. Beide gingen einen Berg hoch. Der Adler empfahl die Klippe hinunter zu springen und die Beine zu strecken. Der Fuchs prallte schmerzhaft auf hatte seine Lektion bekommen.

Der Adler und der Fuchs (3)
Ein Fuchs sagte einmal zum Adler, dass dieser nicht so hochnäsig fliegen soll, nur weil dieser von weiter oben besser nach Aas Ausschau halten kann.

Der Adler und die Füchsin (4)
Ein Adler und eine Füchsen schlossen Freundschaft und wollten in gemeinsamer Umgebung den Nachwuchs aufziehen. Der Adler holte jedoch eines Tages die kleinen Füchse und frass sie mit seinem Nachwuchs auf. Anschliessend holte die Füchsin einen brennenden Zweig und brannte den Baum an. Als der tote Nachwuchs des Adlers auf den Boden fiel, frass die Füchsin den Nachwuchs des Adlers auf.

Der Adler und der Weih
Eine Adlerfrau nahm einen Weih zum Mann, weil er von erfolgreichen Jagdausflügen erzählte. Als die Kinder da waren, wurde die Adlerfrau wütend, weil der Weih nur eine Maus statt grosser Beute brachte. Der Weih sagte zur Adlerfrau daraufhin sinngemäss, dass er ihr „alles“ erzählt hatte.

Die Adler und der Maulwurf
Ein Maulwurf sagte zu einem Adlerpaar, dass der Baum, den die beiden sich für den Nestbau aussuchten, kranke Wurzeln hat und man sich besser für einen anderen Baum entscheiden sollte. Die Adler ignorierten dieses. Nach einem Sturm fiel der Baum um und begrub die Adlerfrau und den Nachwuchs.

Der Adler, die Wildsau und die Katze
Ein Adler, eine Katze und eine Wildschwein nutzen einen Baum, um ihren Nachwuchs grossziehen. (Der Adler oben im Nest, die Katze in einer Höhle in der Mitte und das Wildschwein unter dem Baum im Gebüsch) Eines Tages sagte die Katze zum Adler, dass das Wildschwein sich an den Baumwurzeln zu schaffen macht und der ganze Baum umfallen wird und am Ende das Wildschwein die jungen Adler auffressen wird. Dem Wildschwein sagte die Katze, dass der Adler bei Abwesenheit den Nachwuchs holen wird, um ihn zu fressen. So beobachteten Adler und Wildschwein sich gegenseitig und verhungerten mit dem Nachwuchs, weil sie sich keine Beute beschaften. Am Ende frass die Katze mit ihrem Nachwuchs den toten Nachwuchs von Adler und Wildschwein.

Der Hund des Treulosen
Ein Bursche zog mit seinem Hund von Frau zu Frau ohne treu zu bleiben. Eines morgens hatte der Hund keine Haare mehr. Eines Tages kam der Bursche auch zu einer Frau, deren Mutter eine Hexe war. Da der Bursche auch diese Frau nicht heiraten wollte, wurde er beim nach Hause gehen von einem Adler mehrfach angegriffen. Nur weil der Hund den Adler abwerte, geschah dem Burschen nichts. Der Hund jedoch verlor abermals alle Haare. So vermutete der Bursche, dass die Hexe dahinter steckte.

Die Geier und die Tauben
In der Zeit der Kriege frassen die Geier zuerst die Leichen der gefallenen Krieger und anschliessend die Tauben in den Städten.

Die Stimme des Geiers
Ein Geier machte die Stimme eines Pferdes nach und so hatte er weder seine noch die des Pferdes.

Der Adler und die Eule
Ein Adler und eine Eule schlossen Freundschaft. Dem Adler beschrieb die Eule den Nachwuchs mit niedlich und schön, damit er die jungen Eulen erkennen konnte. Eines Tages entdeckte der Adler kleine mürrische, scheussliche Ungeheuer in einer Steinhöhle, die er mit seinem Nachwuchs frass. Der Adler erfuhr erst danach, dass es die jungen Eulen waren.

Das Heimchen und die Eule
Als eine Eule ihre Ruhe haben wollte, fing ein Heimchen an zu zirpen. Trotz der wiederholten Bitte ruhig zu sein, zirpte das Heimchen um so lauter. So holte die Eule das Heimchen und frass es auf.

Die Eule und die Maus
Eine Eule hörte einer Maus zu, die Seminare für die Lebenslage hielt. Die Maus zweifelte an, dass die Eule ihre Einstellung übernehmen könnte, zumal die Eule erst mit dem Fressen der Verwandten der Maus zufrieden ist.

Die Eule und der Schatzgräber
Ein Schatzgräber, der eine Eule fragte, warum diese ausgerechnet in den Ruinen wohnt, dort jagt und frisst, erhielt als Antwort, dass sie auch nicht von der Luft leben kann.

Die Schwedenmesse
Eines Tages stand ein Dorf aufgrund eines feindlichen Angriffs in Flammen. Die Menschen flüchteten in die Erdhöhlen und in die Wälder. Das Feuer griff dann auch auf ein neu gebautes Gotteshaus über. Plötzlich erhob sich über einer Mühle ein grosser schwarzer Adler mit zwei Eimern und löschte den Brand im Kirchenhaus. Dieses sahen die Menschen und kamen aus ihren Verstecken wieder raus und bekämpften die Feinde.

Der Adler und der Skarabäus / Mistkäfer
Der Adler holte den Nachwuchs eines Mistkäfers und frass ihn auf. Die Mutter des Nistkäfers bat den Adler sie auch zu fressen. Der Adler ignorierte dieses. Daraufhin flog der Mistkäfer zum Adlernest und borte alle Eier an, so dass sich der Nachwuchs der Adler nicht entwickeln konnte. Jedes Jahr, immer wieder. So traf dann der Gott die Entscheidung, dass die Paarungszeit der Adler um einen Monat zu verschieben ist.

Die Eichhörnchenfrau und die Eule
Ein Eichhörnchen frass so viel, dass es nicht mehr in die Öffnung zur Baumhöhle passte und entkam zur knapp dem Angriff einer Eule. Beim zweiten Versuch in die Höhle zu kommen, ergriff die Eule den Schwanz des Eichhörnchens und riss ihn ab. Um den Schwanz zurück zu bekommen, schickte das Eichhörnchen die Kinder mit einem „Geschenk“ zur Eule. Die Eule schnappte nach dem Geschenk und brach sich den Schnabel, weil das Eichhörnchen einen Stein einwickelte. So bekam das Eichhörnchen seinen Schwanz wieder und die Eule starb.

Zar Medwed, der Bär
Der Bär verlangte von einem König, dass ihm der Sohn und die Tochter dienen sollten. Da der König die Kinder nicht herausgab, entführte der Bär die Kinder. Ein Habicht wollte die Kinder retten und nahm so auf jeden Flügel ein Kind und flog ab. Der Bär in seinem Zorn schickte einen Blitz und traf den Sperber, so dass die Kinder wieder zum Bären fielen. Am nächsten Tag wollte ein Adler die Kinder auf die gleiche Weise retten und scheiterte am Ende auf die gleiche Weise. Am dritten Tag kam ein junger Stier, der die Kinder auf den Rücken nahm und dem die Blitze des Bären nichts anhaben konnten. So wurden die Kinder gerettet.

Das letzte Einhorn
Im Zeichentrickfilm das „Das letzte Einhorn“ hat eine Hexe in ihrem Zirkus eine unsterbliche Harpyie gefangen. Durch die Magie der Hexe wird auch das letzte Einhorn gefangen genommen. Das letzte Einhorn wird durch den Zauberlehrling, der mit dem Einhorn auf der Suche nach den anderen Einhörnern ist, befreit. So befreit dann das Einhorn wiederum die anderen Zirkustiere und so auch die Harpyie.