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Block 1: Ein zusammenfassender Überblick über die Welt der Greifvögel und Eulen 03.01. Die Greifvögel und Eulen, das Gefieder
03.02. Die Greifvögel und Eulen, zur Fortbewegung: vom Gehen und Fliegen
Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite „Greifvögel / Eulen
1” (www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_1/greifvogel___eulen_1.html) befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de, genau: www.kaiseradler.de/uber_mich___Kontakt/uber_mich___kontakt.html)
jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung,
Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (Inhaltsverzeichnis: www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_A/greifvogel___eulen_a.html) daraus.
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03.01. Die Greifvögel und Eulen, das Gefieder Für das äussere Erscheinungsbild (wie Farbe und Form) sorgen die Konturfedern,
die auch für den Wärmeschutz sorgen. Die Konturfedern unterteilen sich einerseits in das Fluggefieder, das Grossgefieder, inkl. der Schwungfedern und der Schanzfedern und andererseits in das körperbedeckende
Kleingefieder, die Deckfedern. Die Handschwingen (bei den Eulen sind es 10 Handschwingen, die sich an den Mittel- und Fingerknochen befinden) sorgen für den Vortrieb. Zum Fliegen sind ebenso (neben diesen
Handschwingen) die (sich am Arm(knochen) befindenden) Armschwingen wichtig. Die Schwung- und Steuerfedern an den Flügeln und dem Schwanz sind kräftig, lang, steif und unterstützen die Flugstabilität und haben beim
Landen dann eine Bremsfunktion.
Die Eulen haben unregelmässig zwischen den Konturfedern Pelzduhnen. Die Pelzduhnen haben einen schlafen Schaft (stärker jedoch als bei den Duhnenfedern), lockere Äste und
weiche Strahlen und dienen der Isolation. Die Pelzduhen treten zwischen dem Duhnenkleid und dem Alterskleid auf.
Die Duhnenfedern haben entweder keinen Schafft oder dieser ist kürzer als die Äste. Die
Duhnenfedern dienen der Isolierung und der Erhaltung der Körpertemperatur. Im Laufe der Zeit zerfallen die Duhnenfedern bei den Greifvögeln und Eulen zu weissem Puder. Ein Puder, dass man auch als Gesichts- und
Flügelabdrücke an Scheiben findet, wenn zuvor nachts gegen die entsprechende Scheibe eine Eule flog.
Bei Eulen gibt es des weiteren Borstenfedern oder Tastborsten oder Schnabelborsten, die jeweils einen
versteiften Schafft haben und am Schnabel sitzen. Einen starren, steifen Federkranz im Gesicht haben viele Eulen, insbesondere die Schleier-Eulen, der für eine Verstärkung und Steuerung der Schallwellen sorgt.
Das Gefieder der Eulen ist insgesamt flauschig, seidig, locker und ausserordentlich weich. Die äusserste oder die beiden äussersten Handschwingenkanten der Eulen sind kammartig gezähnt oder anders formuliert sie
besitzen eine borstig geformte Sägekante oder eine bewimperte Aussenkante oder es sind daunige Fasern am Federrand. Die feinen Ästchen am Aussenrand der Federfahne sind franzenartig verlängert. Der Sunda-Fischuhu
oder Roter Fischuhu, lat. Bubo Ketupu, (oder früher: lat. Ketupa Ketupu) hat diese Zähnelung nicht. Auf der Oberseite der Schwingen befindet sich ein dichtes Samtpolster oder anders formuliert ist die Oberfläche der
Federfahnen samtartig flaumig und aufgeraut. All dieses unterstützt den lautlosen Flug, unterdrückt Fluggeräusche, sorgt für einen geglätteten Luftfluss, so dass selbst im Ultraschallbereich keine Laute zu vernehmen
sind. Eine weitere Rolle spielt, dass die Flügelbelastung gering ist, was ebenso der Vermeidung von Fluggeräuschen dienlich ist. Des weiteren haben die Federn eine sehr breite duhnige Basis und täuschen durch Länge
und Menge einen grösseren Körper vor. Die Federstrahlen sind sehr lang und haben mehrere Federäste am Ende. Somit werden die Eulen nicht von ihren Beutetieren, wie Mäusen, Wühlmäusen etc. wahrgenommen. Auch beim
Aufsetzen auf einen Ast, den Boden oder einen Felsen ist kein Geräusch wahrzunehmen. Selbst die Zehen sind mit Flaumfedern, nur der Riesenfischuhu oder Mandschurenfischuhu oder Mandschurischer Fischuhu, lat. Bubo
Blakistoni (oder früher: lat. Ketupa Blakistoni) hat keine, bewachsen.
Die Kanincheneulen rauschen beim auffliegen.
Experimente oder Untersuchungen, die durchgeführt wurden, ergaben, dass 9 von 10
Arten von insgesamt 139 verschiedenen Vogelarten, wo Männchen und Weibchen die gleiche Gefiederfärbung besitzen, aufgrund der UV-Reflexion des Gefieders wissen, ob der angeschaute Vertreter der Art Weibchen oder
Männchen ist. Zusätzlich wurde festgestellt, dass Weibchen in der Paarungszeit den Gesundheitszustand des Männchens aufgrund der UV-Reflexion des Gefieders erkennen. Ebenso präsentiert in der Balzzeit das Männchen
die Federn, die das ultraviolette Licht am besten brechen, am besten. Eine weitere Untersuchung ergab, dass bei den Jungvögeln die Duhnenfedern (beim Wachstum der Federn) und bei den Altvögeln die Konturfedern (bei
der Mauser), die sich entwickelnden Federn vor der UV-Strahlung schützen, und so Federmissbildungen (ohne diesen Schutz der anderen Federn kann es sogar bis zur vollständigen Unterdrückung der Federbildung kommen)
vermieden werden.
Die Federn nutzen sich im Laufe der Zeit ab oder verschleissen durch Reibung am Nest, in den Zweigen oder am Boden. Aus diesem Grund werden sie auch im Laufe der Zeit ersetzt. So schiebt die
jeweils neue Feder die alte Feder aus der Haut. Dieses Auswechseln der Federn wird auch als Mauser bezeichnet und geschieht in regelmässigen Abständen.
Da die Federn im Laufe der Zeit abnutzen und verschleissen, werden diese auch im Laufe der Zeit ersetzt. So schiebt die jeweils neue Feder die alte Feder aus der Haut. Dieses
Auswechseln der Federn wird auch als Mauser bezeichnet und geschieht in regelmässigen Abständen.
Die meisten Kaffernadler mausern sich beispielsweise von Mai bis September in der Brutzeit. Die Mauser der
Schreiadler beginnt im Mai. Die Seeadler mausern im Zeitraum Februar bis November. Die Riesenseeadler benötigen ca. 4,5 Monate für die Mauser (Mai bis September). Die Schreiseeadler mausern sich Februar bis April.
Bei den Steinadlern ist die Mauser in 2 Jahren mit dem vollständigen Gefiederwechsel abgeschlossen. Die Baumfalken mausern sich als Altvögel über den Winter und die Jungvögel das erste mal im Sommer des folgenden
Jahres. Die Rotmilane mausern sich von Mai bis zum Herbst. Die in der Arktis lebenden Wanderfalken beginnen mit der Mauser während der Brut, unterbrechen diese dann und ziehen in das Winterquartier und setzen dort
angekommen, die Mauser fort.
Unverpaarte Habichte mausern sich ab April, Jungvögel ab Mai. Ansonsten tauschen bei den Habichten die Weibchen im Zeitraum Dezember bis Januar die Pelzduhnen aus und beginnen
mit der Mauser mit der Ei-Ablage, wobei dann die Mauser nach ca. Monaten beendet ist. Die Männchen unter den Habichten folgen mit der Mauser ca. 14 Tage später. Bei den Sperbern werden Februar / März die Pelzduhnen
getauscht. Die Grossmauser beginnt bei den Sperber-Weibchen mit der Ei-Ablage im Mai und endet im September/Oktober (110 bis 130 Tage). Die männlichen Sperber beginnen mit der Mauser 2 bis 3 Wochen später im Juni
und schliessen sie im Oktober (100 bis 120 Tage) ab.
Die Mauser der europäischen Geier erstreckt sich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren bezüglich des Grossgefieders und über 4 Jahren bezüglich des
Kleingefieders. Der Grossteil des Grossgefieders wird jedoch in den Monaten Juni bis September ausgetauscht oder erneuert.
Die Steinkäuze führen die Grossgefiedermauser in 98 bis 115 Tagen im Zeitraum Juni/Juli bis Oktober/November durch und die Rumpffedern des Kleingefieders werden das ganze Jahr beim
Steinkauz ausgetauscht.
Als "postnuptiale" Mauser bezeichnet man die Mauser der Habichte, Sperber, Wanderfalken, Schnee-Eulen und Sperbereulen, weil bei diesen die Mauser der Weibchen mit der Brut
und Ei-Ablage des ersten Ei's erfolgt. In all diesen Fällen fängt das Männchen später mit der Mauser an, weil es "zuvor" noch die Beute für das Weibchen und die Jungvögel beschaffen muss.
Bis
zum Altvogel kann es mehrere Gefiederkleider geben. So sind dieses beim Bindenseeadler 5, beim Schmutzgeier 6, beim Ohrengeier 4, beim Steppenadler 6, beim Raubadler 5 und beim Kaiseradler 7 verschiedene Kleider,
wobei das letzte dann das Kleid oder Gefieder des Altvogels ist. Aufgrund des Jugendkleides werden diese Jungvögel auch in fremden Revieren, die ansonsten durch die Altvögel verteidigt werden, in Ruhe gelassen und
geduldet.
Die europäischen Eulen haben ein plüschartig weiches in der Regel weisses bis weissliches Duhnenkleid, welches im zweiten Lebensjahr durch das Alterskleid ersetzt ist.
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Einige Beispiele für die unterschiedlichen Gefieder zwischen Jungvogel und Altvogel:
Gaukler (aufgenommen im Vogelpark Walsrode (heute: Weltvogelpark))
Schmutzgeier (aufgenommen im Tiergarten Nürnberg)
Aguja (aufgenommen in der Adlerwarte Berlebeck)
Brillenkauz (aufgenommen im Zoo Berlin Tiergarten und im Vogelpark Walsrode (heute: Weltvogelpark))
Bartgeier (aufgenommen im Tiergarten Nürnberg)
Bergkarkara (aufgenommen im Tierpark Berlin Friedrichsfelde)
Schreiseeadler (aufgenommen in der Adlerwarte Berlebek und in der Adlerwarte Niederwald)
Weisskopfseeadler (aufgenommen im Tiergarten Nürnberg
Königsgeier (aufgenommen im Zoo Berlin Tiergarten (links) und im Tierpark Berlin Friedrichsfelde (rechts))
Habicht (aufgenommen in der Greifvogelwarte Burg Landskron (links) und im Falkenhof auf dem Grossen Feldberg (rechts)
Riesenseeadler (aufgenommen Tiergarten Berlin Friedrichsfelde (links) und im Tiergarten Nürnberg (rechts))
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Bei einigen Greifvögeln sind die Männchen und Weibchen verschieden gefiedert. Beispiele hierfür sind die Turmfalken (links; aufgenommen im Zoo Halle), die Rotfussfalken (mitte;
aufgenommen auf der Vogelausstellung Ornika) und die Buntfalken (rechts; aufgenommen auf der Vogelausstellung Ornithea).
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Die Färbung des Gefieders bezeichnet man als "kryptisch", wenn beispielsweise das Gefieder an die Umgebung bestens angepasst ist, wie beispielsweise die Schnee-Eulen an
den weissen Schnee "angepasst wurden".
Verschiedene Farbmorphen, verschiedene Farbtypen kann man bei Gerfalken oder Gerfalk oder Jagdfalken, lat. Falco Rusticolus, Eleonorenfalken, lat. Falco Eleonorae,
Zwergadlern, lat. Hieraaetus Pennatus und Ostkreischeulen oder Kreischeulen oder Schreieulen oder Pfeifeulen, lat. Otus Asia feststellen. Das Gefieder der Mäusebussarde ist andererseits zum Teil sehr variabel. (Die
linken Fotos wurden im Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg, die mittleren Fotos in der Falknerei Obernberg und die rechten Fotos im Wisentgehege Springe aufgenommen.)
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Die Schleiereule, einmal mit weisser Unterseite und einmal mir goldgelbbrauner Unterseite (aufgenommen Falknerei Oberfrauenau bei Zwiesel (links) und
Jura-Zoo Neumarkt (rechts)).
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Die zwei 2 Farbmorphen des Virginia-Uhus entweder mit rötlichbraunen bis rotbraunen oder weissen Gesicht mit dunkelbraunem Rand (aufgenommen im Vogelpark Timmendorfer Strand (links) und in der Deutschen Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg (heute: Deutsche Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg) (rechts)).
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Die zwei 2 Farbmorphen des Waldkauzes entweder mit rotbrauner oder mit gräulicher Grundfiederung (aufgenommen im Jura-Zoo Neumarkt (links) und im Vogelpark
Irgenöd (rechts).
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Die zwei 2 Farbmorphen des Königsrauhfussbussards (aufgenommen in der Falknerei Adlerhorst)
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Die zwei 2 Farbmorphen des Gerfalken (aufgenommen in der hellen Morphe auf dem Grossen Feldberg bei Schmitten und in der dunklen Morphe auf der Vogelausstellung Ornika)
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Etwas völlig anderes ist das Baden in eisenoxidhaltigen Wasser oder Schlamm bzw. der Aufenthalt in eisenoxidhaltigen Lebensräumen (Felshöhlen, Felsspalten). Die helle bis weissliche
Unterseite der Bartgeier wird durch (instinktives Baden wollen; ein natürlicher Instinkt) eisenoxidhaltigem Wasser bzw. Schlamm oder Staub rötlich oder rostrot (, was allerdings bei den meisten Zootieren fehlt).
Diese natürliche Erregung auf das Eisenoxid sorgt dafür, dass sich der Bartgeier in den Schlamm von der Kehle bis zur Kloake hineinpresst. Nach anderen Beobachtungen gibt es auch Bartgeier, die ihre als Bart
wirkenden Federn in den Schlamm tauchen und so dann anschliessend die rostfarbene Erde auf der Unterseite verschmieren. Auch der Aufenthalt in eisenoxidhaltigen Lebensräumen (Felshöhlen, Felsspalten) kann zur
Einfärbung führen. Das Eisenoxid ist so fein, dass es an den Federn haftet und zum bald Bestandteil der Federn wird (und nicht mehr entfernt werden kann).
Bartgeier mit weisser (im Tiergarten Nürnberg aufgenommen) und eingefärbter (im Tiergarten Schönbrunn (Wien) aufgenommen) Unterseite.
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Bei den Eulen macht das Gefieder einen Volumenanteil von bis zu 90% aus. Eine Messung bei einem Weisskopfseeadler ergab, dass sein Skelett 142 g wog, die Konturfedern jedoch 581 g und die
Duhnenfedern 91 g wogen. 677 g wogen die Federn eines weiteren Weisskopfseeadlers bei einer anderen Messung. Bezüglich des Gänsegeiers kam man auf 475 g bezüglich des Skelettes und auf 633 g bezüglich aller Federn.
Bei einer weiteren Untersuchung kam man auf folgende Ergebnisse; so dass einem 5 kg schweren Weisskopfseeadler 7.182 Konturfedern und einer 110 g schweren Kreischeule 6.458 Konturfedern gegenüberstehen.
Waldohreulen besetzen ca. 10.000 einzelne Federn.
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Die linke und die mittlere Feder gehören einer Harpyie und die rechte Feder einem Weisskopfseeadler. (aufgenommen: Tiergarten Nürnberg)
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Die linke Feder gehört einem Gänsegeier (aufgenommen in der Greifvogelwarte Landskron), die mittlere Feder gehört einem Sperbergeier (aufgenommen im Vogelpark Abensberg) und die rechte Feder gehört einem Kuttengeier
(aufgenommen im Falkenhof Schütz (Kranichfeld).
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03.02. Die Greifvögel und Eulen, zur Fortbewegung: vom Gehen und Fliegen
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Die Fotos oberhalb dieser Zeilen wurden in der linken Spalte in der Adlerwarte Kreuzenstein (Schleiereule) und im Vogelpark Steinen (Sibirischer Uhu), in der mittleren Spalte im Zoo Nürnberg
(Schnee-Eule), im Vogelpark Steinen (Sibirischer Uhu) und in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg, früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg (Europäischer
Uhu) und in der rechten Spalte in der Falknerei Ronneburg (Europäischer Uhu) im Vogelpark Steinen (Sibirischer Uhu) aufgenommen. Die Fotos unterhalb dieser Zeilen (links) wurden im Renaissancefalkenhof Rosenburg (am
Kamp; Kaiseradler, Riesenseeadler), im Zoo Neunkirchen (2x, Schreiseeadler) und in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg, früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg
Guttenberg (Seeadler) gemacht. Die mittleren Fotos wurden in der Greifenwarte Riegersburg (Gaukler, Schopfkarakara), in der Falknerei Mobil (Turmfalke) und im Vogelpark Abensberg (2x Rotmilan) gemacht. Die rechten
Fotos wurden im Renaissancefalkenhof Rosenburg (am Kamp; Kuttengeier oder Mönchsgeier), im Greifvogelpark Buchs (Wollkopfgeier) und in der Sächsischen Jagdfalknerei Schloss Augustusburg (2x Schneegeier) gemacht.
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Der Start einer Harpyie wurde (im Tiergarten Nürnberg) aufgenommen.
Der Start eines Sekretärs wurde (im Tiergarten Berlin Friedrichsfelde) aufgenommen.
Beim Fliegen werden in der Regel die Füsse angezogen und in das Gefieder gesteckt.
Hier lässt die Harpyie die Füsse (im Tiergarten Nürnberg fotografiert) hängen.
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Die wenigsten Greifvögel und Eulen sieht man laufen, gehen oder rennen. Eine Ausnahme ist der Sekretär. (Aufgenommen im Tiergarten Berlin Friedrichsfelde).
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Ansonsten wurde hier ein Malaien-Fischuhu (links; aufgenommen im Vogelpark Timmendorfer Strand), ein Kaffernadler (mitte; aufgenommen in der Greifenwarte
Landskron) und eine Harpyie (rechts; aufgenommen im Tiergarten Nürnberg) aufgenommen.
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Aufgrund der Tatsache, dass Warme Luft nach oben steigt, sei es an Berghängen oder Ebenen, wo sich die warme Luft in "Thermiksäulen" nach oben
"dreht" oder an Berghängen / Gebirgshängen nach oben gleitet oder steigt, wird dieses auch in der Natur von den Vögeln benutzt, um einfach und leicht in die Höhe zu kommen. Auf diese Art und
Weise gelangen die Geier, Adler und Bussarde im Segelflug mit ihren breiten Flügeln in die Höhe, um dort zu gleiten oder zu segeln. Aufgrund der Vorwärtsbewegung des Fliegens und durch das Ausnutzen der
(warmen) Luftbewegungen nach oben, (ein Druckunterschied zwischen den Ober- und Unterseiten der Flügel entsteht dadurch), steigt der Vogel nach oben. Das Kräftezehrende und energieverbrauchende Flügel
schlagen, das zwar auch für die Geier, Adler und Bussarde zu trifft, jedoch vor allem für die anderen Arten gilt, hilft ebenso, um nach oben zu kommen. So gleiten dann die Bussarde und Milane in der Luft
in grossere Höhe und die Weihen in geringer Höhe auf der Suche nach ihrer Beute.
Beim Flügel schlagen, um nach oben zu kommen oder um in der Luft zu bleiben wird ein Auftrieb beim Aufschlagen und
Abschlagen der Flügel erzeugt, wobei der meiste Auftrieb beim Abschlag erfolgt.
Im Segelflug gelangt der Greifvogel durch die Thermik in die Höhe. Im Gleitflug gleitet er ohne einen Flügelschlag
nach unten. Auf der gewölbten Flügeloberseite (konvex) entsteht ein Teilvakuum, ein Sog oder Unterdruck, der den Vogel senkrecht nach oben zieht. Die konkave Flügelunterseite sorgt für den Überdruck oder
Staudruck, der den Vogel ebenso nach oben drückt. Der Steinadler nutzt beim fliegen die Aufwinde und kann so stundenlang ohne eine Flügelschlag mit bis zu 160 km/h oder sogar mit bis zu 200 km/h segeln
oder gleiten. Der Kampfadler segelt ebenso stundenlang in der Luft. Der Gaukler sucht im Gleitflug mit 55 bis 80 km/h nach der Beute. Die Geier lassen sich von der warmen aufsteigenden Luft tragen,
nutzen also diese "Thermik" ebenso aus. So kann der Andenkondor ohne einen Flügelschlag stundenlang gleiten. Andenkondore und Kalifornische Kondore segeln bis mit zu 50 km/h. Dieser Gleit- oder
Segelflug ist energiesparend, sorgt für ein langsames vorankommen, so dass die Umgebung nach der Beute oder dem Aas abgesucht werden kann. Die Aufwinde, Windströmungen an den Hängen, das aufströmen der
sich erwärmenden Luft hilft den Geiern und Adlern ohne grossen Kraftaufwand, zum Teil auch ohne Flügelschlag, in die Höhe zu gelangen oder zu kommen oder sich so hoch zu schrauben. Andererseits sind die
Geier bei fehlender Thermik nicht in der Luft, wie beispielsweise am Morgen. In den Wüsten sieht man die Greifvögel besonders in der Mittagszeit in der Luft, weil dann die Luft ca. 40°C kühler als am
Boden, die Bodentemperatur kann bis zu ca. 70°C betragen, ist.
Die meisten Vögel fliegen in einer V-Stellung, dass heisst: würde man den Vogel auf sich zu fliegen sehen, würde man ein weit
geöffnetes V „erkennen“ können. Diese V-Stellung dient der Stabilisierung, da der Vogel in der Luft in der Regel auch mit verschiedenen Luftströmungen zu kämpfen hat. So erzeugt die nach unten
geneigte Flügelseite einen stärkeren Auftrieb als die andere Flügelseite, so dass sich eine entsprechende Korrektur in die waagerechte Lage einstellt. Nur bei grösseren oder stärkeren Windbewegungen
steuert der Vogel dagegen.
Den Rüttelflug beherrschen Turmfalken, Rötelfalken, Gleitaare und Bussarde. Diese fliegen beim Rüttelflug mit gleicher Geschwindigkeit gegen den Wind, um so den
gewünschten Stillstand in der Luft zu erreichen. Der Turmfalke beherrscht dieses vollkommen. 2,5 Stunden rüttelt der Amerikanischer Gleitaar oder Weissschwanzgleitaar oder Weissschwarzaar, lat. Elanus Leucurus täglich und verbraucht dabei seinen halben Energievorrat. Die vielleicht absolute Perfektion schafft nur der Kolibri, der mit bis zu 80 Flügelschlägen je Sekunde rückwärts, senkrecht nach oben und aus vollem Flug plötzlich in der Luft „anhalten“ kann.
Beim Bremsen werden die Flügel im 90° Winkel zur Flugrichtung gestellt. Dieses Bremsen (Bremsrütteln) geschieht durch mehrere Flügelschläge. Der Daumenfittich wird so gespreizt, dass keine
gefährlichen Luftwirbel entstehen. Der Schwanz wird nach vorn gestreckt, so dass der Vogel bald senkrecht "steht", um die Geschwindigkeit abzubremsen. Die Beine werden nach vorn mit
ausgestreckten Zehen gestreckt, um ein optimales Landen, sei es auf einem Ast, am Boden oder um die Beute zu packen, zu ermöglichen.
Die Harpyie fächert beim bremsen den Schwanz, drückt ihn nach unten und den letzten Schwung bremst sie mit den Füssen ab. Die folgenden Fotos wurden im Vogelpark
Walsrode, heute Weltvogelpark, (links) und im Tiergarten Nürnberg (mitte, rechts) gemacht. (Landet die Harpyie auf dem Boden, so muss sie einige Schritte mit ausgebreiteten Flügeln
nach Laufen, um den Schwung abzubremsen oder sie landet punktgenau auf der Beute.)
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Die Fotos des Schneegeiers (aufgenommen im Tiergarten Nürnberg, links), des Lannerfalken (aufgenommen in der Falknerei Mobil, rechts) und des Steppenadlers (aufgenommen in der Greifvogelstation Heidenheim) zeigen den Lande- und Bremsvorgang.
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In den 80er Jahren untersuchte man das Fliegen der Adler und Kondore. Es wurde festgestellt, dass diese die Federn an den Flügel-Enden spreizen, so dass diese kleine
Luftwirbel entstehen lassen und so für einen zusätzlichen Anschub sorgen. Eine Untersuchung, die in Flugzeug-Industrie zu eckig nach oben geknickten Tragflächenspitzen, wie bei der Boeing 747 und der
Boeing 800 führte, da dieses die grossen Luftwirbel verhindert und so am Ende der Treibstoffverbrauch gesenkt, der CO2-Ausstoss reduziert, für einen schnellen Aufstieg gesorgt und die Turbulenzen
ausgeschaltet werden konnten.
Beim Wanderfalken wurden unterschiedliche Spitzengeschwindigkeiten im Sturzflug gemessen, die (je Fachbuch) variieren. So liesst man von „290 km/h“, "bis zu
300 km/h", "von über 300 km/h", von "zwischen 240 und 320 km/h", von „270 bis 230 km/h“ von "324 km/h", von "bis zu 350 km/h", „360 km/h“, von
"bis zu 380 km/h", "400km/h", von "440 km/h" (wobei dieser Wert von der Naval Research Laboratory während des 2. Weltkrieges gemessen wurde) und sogar von "bis zu 450
km/h". Die Reisegeschwindigkeit jedoch beträgt 80 bis 140 km/h.
Der Gerfalke fliegt bis zu 360 km/h schnell bei einer Verfolgung / Jagd. Tauben jagt der Habicht mit einer Geschwindigkeit von
bis zu 90 km/h. Fischadler können bis zu 130 km / h schnell fliegen. Die Reisegeschwindigkeit beim Fischadler ist 38 km/h. Der Steinadler ist im Sturzflug dann bis zu 300 km/h schnell. Der Schreiadler
fliegt mit einer Reisegeschwindigkeit von ca. 77 km/h. Befinden sich die Greifvögel im Zug so werden andere Resultate gemessen, wie 41,4 km/h beim Sperber, 45 km/h beim Wespenbussard und 59,2 km/h beim
Wanderfalken. Bussarde haben eine Fluggeschwindigkeit von 42 bis 47 km/h.
Aufgrund einer Untersuchung stellte man fest, dass ein Wanderfalke 4,3 Flügelschläge je Sekunde, ein Mäusebussard 3
Flügelschläge je Sekunde und Eulen 4 Flügelschläge je Sekunde schaffen können und dabei Geschwindigkeiten von 79 km/h bei den Falken, 42 km/h bei Habichten, 45 km/h bei Mäusebussarden und 58 km/h bei
Sperbern erreicht werden können.
Die Sperbergeier können in einer Höhe von 10 km fliegen und in Ausnahmen sogar noch höher. Ein Sperbergeier stiess nämlich einmal mit einem Jet in einer Höhe von
11212 m zusammen. Ein anderer Sperbergeier stiess in 11.277 m Höhe mit einem Verkehrsflugzeug zusammen und beschädigte eines der Triebwerke so stark, dass es abgeschalten werden musste. Bezüglich der
Geschwindigkeit der Bartgeier findet man 127,2 km/h und bis zu 130 km/h.
Im Rahmen der Evolution, also im Zeitrahmen beginnend von 200 bis 300 Millionen Vogelgenerationen vor ca. 200 Millionen von
Jahren gab es nur einen Kontinent („Pangaea“ und im Vergleich dazu entwickelte sich vor ca. 215 Millionen von Jahren der krähengrosse Ururvogel, lat. Protoavis Texensis, im Tropenwald von
Texas). Vor ca. 180 Millionen von Jahren bildeten sich die ersten Kontinente und die Evolution folgte. Die Wegstrecken zwischen Brutgebieten und „Überwinterungsgebieten“ wurden so grösser und zum
Teil auch durch Meere unterbrochen. Es folgten Spitzenleistungen in der Vogelwelt, wie die arktische Seeschwalbe, die in der Arktis brütet und in der Antarktis überwintert und damit zweimal jährlich die
Strecken von je 15.000 km fliegt.
Um zu den Überwinterungsgebieten zu gelangen gibt es verschiedene Wege / Hauptstrassen / Hauptstrecken. Die Vogelstrasse um Gibraltar (genau genommen über die
Meerenge zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik, die zwischen Spanien (Europa) und Marokko (Afrika) liegt und dann an der Westküste Nordafrikas entlang bis zum Ziel: West- und Zentralafrika) ist die
erste grosse Vogelzugstrasse. Die zweite grosse Flugstrasse ist die Vogelstrasse am Bosporus (eine Wasserstrasse zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer; also auch die „Grenze“ zwischen
Europa und Asien (Klein- oder auch Vorderasien genannt) und die Landenge von Suez über die Ostseite Afrikas bis zum Ziel im Süden). Die Vogelstrasse über Malta (Insel; südlich von Italien / Sizilien im
Mittelmeer liegend) läuft dann über die Sahara bis zum Ziel. Die Greifvögel (Adler durchschnittlich mit 130 km/h) ziehen am Tage und die Eulen (durchschnittlich mit 65 km/h) ziehen nachts über das
Mittelmeer.
Eine andere (kleine) Flugstrasse geht über die Schweiz (Défilé de L'Ecluse). Gezählt wurden im Jahre 2008 runde 40.000 Greifvögel (Mäusebussarde, Sperber,
Wespenbussarde, Merline, Rohrweihen, Schwarzmilane, Rotmilane und Fischadler). In den letzten 16 Jahren waren es rund 430.000 Greifvögel zusammengefasst, die die Défilé de L'Ecluse überquerten.
Von den Kontinenten Europa und Asien ziehen über den Winter ins warme Afrika einige Greifvögel (, wie beispielsweise Fischadler, Adlerbussarde, Sperber, Wiesenweihen, Rohrweihen,
Steppenweihen, Kurzfangsperber, Baumfalken, Rotfussfalken, Amurfalken, Turmfalken, Rötelfalken, Wanderfalken, Schwarzmilane, Kaiseradler, Schreiadler, Schlangenadler, Habichtsadler, Falkenbussarde).
Einige überwintern auch in Asien. Verschiedene Eulen sind ebenso Zugvögel, wie die Waldohreulen, Zwergohreulen und Sumpfohreulen, die dann über den Winter in die wärmeren Gebiete nach Afrika ziehen. Die
meisten europäischen Greifvögel, wie die Habichte, und Eulen bleiben jedoch in ihrem Revier (und sind Standvögel). Bei den in Asien verbreiteten oder lebenden Arten und Unterarten, wie beispielsweise
Dreifarbenweihen, Wespenbussarde, Besrasperber, Hochlandbussarde oder Mongolenbussarde oder Steinbussarde, Mäusebussarde, Falkenbussarde, Bergadlern, Schelladlern, Kaiseradlern, Steppenadlern,
Bindenseeadlern, Kornweihen, Elsterweihen, Wanderfalken, Turmfalken und Merline wurden ebenso Wanderungen festgestellt oder beobachtet. Die Zugvögel, die in Sibirien leben, überwintern in Südindien und
Ceylon und ziehen dabei um den Himalaja herum. Ganz im Osten (Ostsibirien und Japan) lebende Vögel ziehen in die Überwinterungsgebiete südwärts nach Sumatra, Java und Borneo.
Ein weiteres
Unterscheidungsmerkmal der Zugvögel (Vögel die jedes Jahr ins Überwinterungsgebiet fliegen) unter den Greifvögeln ist die Art des Fluges. Es gibt die Breitfronten- und die Gleitzieher. Die
Breitfrontenzieher, z.B. die Weihen und Falken, überqueren das offene Meer. Die Gleitzieher, z.B. die Adler und Bussarde, gelangen aufgrund der Aufwinde (Thermik) durch Segeln über dem Festland in die
Höhe und gleiten in Flugrichtung in Küstennähe abwärts.
Die Eleonorenfalken, die im Mittelmeergebiet oder in Nordwestafrika brüten, fliegen, so Beobachtungen, östlich um den afrikanischen
Kontinent (und überqueren diesen in der Regel nicht) bis zum Überwinterungsgebiet (Madagaskar).
In Nordamerika ist es mit den Arten oder Unterarten ähnlich. Auch dort wandern einige Vertreter in
den wärmeren Süden nach Mittel- und Südamerika (zum Beispiel in das Amazonasgebiet). Es gibt 4 Vogelzugstrassen, dieses sind die Pazifik-, die Zentral-, die Mississippi- und die Atlantikzugstrasse (von
Westen nach Osten aufgezählt). Die Pazifikzugstrasse (beginnt in Alaska) und die Zentralzugstrasse (verläuft östlich der Rocky Mountains) verlaufen nur über das Festland nach Südamerika. Die
Mississippizugstrasse geht über die Flussmündung des Mississippi über den Golf von Mexiko in den wärmeren Süden nach Mittel- und Südamerika. Die Atlantikzugstrasse (in Kanada, Grönland beginnend) geht
über Florida und Kuba nach Mittel- und Südamerika. Zu den Greifvögeln, die diese Wege „gehen“, zählen die Schwalbenweihen, die Mississippiweihen, die Breitflügelbussarde, die Präriebussarde, die
Fischadler und die Wanderfalken.
Unter den in Afrika lebenden Greifvögeln (sei es Arten oder Unterarten) gibt es ebenso Wanderungen in Nord-Süd-Richtung. So wandern die dortigen Schmutzgeier,
Schieferfalken, afrikanischen Baumfalken, Schwarzmilane, Silberadler oder Wahlbergadler, Heuschreckenteesas oder Heuschreckenbussarde, Felsenbussarde, Schikras und Graubürzel-Singhabichte oder Kleine
Singhabichte oder Dunkle Singhabichte oder Dunkle Grauflügel-Singhabichte oder Heuschreckenhabichte auch.
Die mittlere Zughöhe der Greifvögel beträgt ca. 1000 m, maximal sind es 1500 m. Höher geht es nur über die Berge, was dann von der Berghöhe abhängig ist, maximal geht es
in der Regel jedoch nur bis 8200 m.
In Nordamerika (und besonders Kanada) finden, aufgezeichnet wird seit den Jahren 1933 / 1934, regelrechte Invasionen von Schnee-Eulen statt. Um dieses Phänomen näher zu
untersuchen, wurde eigens ein „Snowy Owl Committee“ gegründet. Die einzige Aufzeichnungslücke besteht zwischen 1839 bis 1853. Angezogen werden die vielen Schnee-Eulen von der Nahrung (tote Fische,
Wasservögel), die ans Ufer geschwemmt wird. So wurden beispielsweise 1877 (im Jahre 1882 / 1883 war es ähnlich) mindestens 500 Schnee-Eulen in Südkanada gezählt (wovon 150 Schnee-Eulen geschossen und
weitere 40 Schnee-Eulen präpariert wurden). Eine weitere grössere Invasion fand in den Jahren 1901 / 1902 statt, wobei laut Annahmen zu Folge runde 1.000 Schnee-Eulen auch in die nördlichen Teile der USA
eindrangen und zu grossen Teilen abgeschossen (und ausgestopft) wurden. Die grösste Massenwanderung gab es 1945 bis 1946, denn damals wanderten ca. 13.500 Schnee-Eulen aus Kanada in die USA ein. Einer
der traurigen Höhepunkte war der Jahreswechsel 1926 / 1927 zu dem runde 5.000 Schnee-Eulen geschätzt getötet wurden. Diese Schnee-Eulen bezeichnet man auch als „Strichvögel“, weil sie
„wetterungsbedingt“ umherziehen.
Vier Unterarten des Europäischen Ziegenmelkers oder Ziegenmelkers überwintern in Afrika (bis zur Kap-Spitze). Die Rothalsziegenmelker und die
Pharaonenziegenmelker oder Pharaonennachtschwalben überwintern in Westafrika. Die Carolinanachtschwalbe und die Falkennachtschwalbe oder Nachtfalke überwintern in Südamerika.
Alle anderen „Beschäftigungen“, wie das Schlafen, das Fressen und Trinken oder die Gefiederpflege (,die man auch beobachten kann) etc. wurde in den entsprechenden
Kapiteln (siehe Inhaltsverzeichnis) behandelt.
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