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Block 1: Ein zusammenfassender Überblick über die Welt der Greifvögel und Eulen 08.01. Die
Greifvögel und Eulen, aus der Geschichte der Klassifizierung / Nomenklatur im Allgemeinen und der deutschen Artenverwirrung
Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der
Seite „Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung,
Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (siehe Inhaltsverzeichnis) daraus.
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08.01. Die Greifvögel und Eulen, aus der Geschichte der Klassifizierung / Nomenklatur im Allgemeinen und der deutschen Artenverwirrung Die Aussage "Bereits unter den allerfrühesten Tierdarstellungen der Menschheit in prähistorischen Höhlenmalerein finden sich Darstellungen von Eulen." findet man im Buch
"Schleier-Eulen". Bereits im 4. Jahrhundert v.u.Z. beobachtet Aristoteles die Eulen und unterschied bereits 6 verschiedene Arten. Im 3. Jahrhundert schrieben griechische Dichter, wie z.B. Menander, über
die Furcht und den Schrecken, die die Eulen bei den Menschen verursachen bzw. einflössten.
Die Ordnung der Greifvögel umfasst derzeit 338 verschiedene Arten nach neusten molekularbiologischen Untersuchungen. Eingeteilt wird die Ordnung in die Familie der Habichtartigen, die Familie
der Sekretäre (bestehend aus nur aus dieser einen Art), die Familie der Fischadler (bestehend aus nur aus dieser einen Art) und die Familie der Falken. In Europa gibt es 28 und in Nordamerika 32 Greifvogelarten.
Die Familie der Habichtartigen hat verschieden grosse Vertreter, die weltweit (mit Ausnahme der ozeanischen Inseln und der kalten Arktis und der Antarktis) verbreitet sind. In der Regel sind die Weibchen
grösser als die Männchen. Die Altweltgeier fressen in der Regel Aas. Die anderen Vertreter jagen in der Regel lebende Beute. Die Arten leben entweder gesellig oder als Einzelgänger. Die gut segelnden Adler
gehören zu den großen Greifvögeln und haben lange und breite Flügel. Bei den Habichten und Sperbern gibt es mittelgroße und kleine Vertreter, die einen abgerundeten und langen Schwanz haben. Die schnell und
niedrig fliegenden Habichte und Sperber haben lange Beine und starke Krallen. Die Bussarde sind mittelgroße Greifvögel und haben breite Flügel und einen abgerundeten Schwanz. Die ausgezeichnet segelnden
Altweltgeier sind durch einen kaum gefiederten, d.h. oft sogar federlosen Hals gekennzeichnet. Die Milane zeichnen sich durch längere Flügel, mit denen sie gut segeln können, und durch einen gabelförmig
ausgeschnittenen Schwanz aus. Die taumelnd fliegenden Weihen sind mittelgroße Greifvögel, die lange und schmale Flügel besitzen, einen verhältnismäßig langen Schwanz haben und durch lange Beine und hat scharfe
Krallen gekennzeichnet sind.
Die Familie der Falken ist überall mit Aussnahme der Antarktis verbreitet und besteht aus sehr kleinen bis mittelgrossen Vertretern. Die Weibchen sind grösser als die
Männchen. Die Arten leben als Einzelgänger. Die Falken sind schnelle Flieger mit schlanken, schmalen und spitz zulaufenden Flügeln.
Die Familie der Neuweltgeier findet man in vielen Fachbüchern bei den Greifvögeln. Die Neuweltgeier sind von Südkanada bis Südamerika verbreitet, und sie sind mittelgrosse bis
grosse Greifvögel, die einen ungefiederten Hals und einen ungefiederten Kopf besitzen. Zu den Neuweltgeiern gibt es auch eine andere Auffassung. Mancher Wissenschaftler tendiert zur Auffassung, dass die
Neuweltgeier weniger mit den Greifvögeln, sondern eher mit den Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes verwandt sind. Die Ursachen hierfür sind das durchgehende Nasenloch, ein gutes Geruchsvermögen und die Tatsache, dass sie (auch) keine Nester bauen. Die Neuweltgeier wurden erst nach der Entdeckung Amerikas "neu" entdeckt. Aufgrund der ähnlichen Lebens- und Ernährungsweise wurden sie ebenso als Geier bezeichnet. Die zuerst entdeckten Geier wurden so zu den Altweltgeiern und die zuletzt entdeckten Geier wurden so zu den Neuweltgeiern. Der wichtigste Unterschied ist die Art und Weise nach der Suche nach der Beute. Die Altweltgeier, die in Europa, Asien und Afrika leben, suchen die Beute vorwiegend mit ihren Augen, während die Neuweltgeier, die in Nord- und Südamerika leben, ihren Geruchssinn verwenden. Des weiteren besitzen die Neuweltgeier keinen ausgebildeten Singmuskeltapperat (Syrinx) im Gegensatz zu den Greifvögeln (zu denen auch die Altweltgeier zählen) und können somit nur zischen, fauchen oder klappern. Auch spritzen sie Kot zwecks Kühlung auf die Füsse. Die Neuweltgeier können (ein weiteres Unterscheidungsmerkmal) ihre Beute / Nahrung aufgrund der Tatsachen, dass die Hinterzehe schwach entwickelt ist und dass die Vorderzehen und die Hinterzehe gleichlang sind, nur festhalten (völlig im Gegensatz zu den Greifvögeln, die eine stark entwickelte Hinterzehe und sehr kurze Vorderzehen besitzen, die ein "Ergreifen" der Nahrung / Beute ermöglichen).
Die Ordnung der Eulen unterteilt sich in die Familien der „Schleier- und Maskeneulen“ und die Familie der „Eulen“ (mit den Unterfamilien der „echten Eulen“ und der
„Ohreulen und Käuze“) mit derzeit 250 verschiedenen Arten nach neusten molekularbiologischen Untersuchungen. Das Aussehen ist die Ursache für den Namen „Kauz“, was auf rundköpfig und katzenköpfig
zurückgeht. Der Name Ohreule geht auf die „Ohrbüschel“ zurück.
Die erste Familie (Schleier- und Maskeneulen) ist gekennzeichnet durch ein weiches und dichtes Gefieder und eine herzförmige
Gesichtsmaske. Die nachtaktiven Beutegreifer haben kleine Augen und grosse Ohren mit denen sie gut hören können. Weibchen und Männchen sind gleich gefärbt. Das Weibchen ist i.d.R. grösser als das Männchen. Die
Flügel reichen über den Schwanz hinaus. Die Oberseite des Gefieders ist orangegelb bis schwarzbraun. Die Unterseite ist weis, rötlich oder schwarzbraun. Eine Familie legt 2-6 (aber auch bis 15) Eier. Die
Jungvögel sind nach 27-35 Tagen ausgeschlüpft, flügge sind sie nach ca. 49-60 Tagen. Ein Nest wird i.d.R. nicht gebaut.
Die zweite Familie (die Eulen; die „echten Eulen“ und die „Ohreulen und
Käuze“) ist überwiegend nachtaktiv. Tagesaktive Ausnahmen, wie z.B. die Schnee-Eule oder der Sperlingskauz gibt es ebenso. Die kleinste Eule, das Elfenkäuzchen, hat die Grösse einer Kohlmeise. Die
allergrösste Eule, der Riesenfischuhu, hat eine Flügelspannweite von 2 m. Die Weibchen sind grösser und schwerer als die Männchen und haben in der Regel das gleiche Federkleid. Das Jugend- und Alterskleid der
Eulen ist in der Regel gleich. Die Eulen haben unauffällige Töne, wie grau, braun, rost und weis. Insgesamt gesehen haben die Eulen eine rindenähnliche oder tarnfarbene Gefiederfärbung. Das Federkleid tarnt sie
perfekt am Tage, denn da schlafen sie ja in der Regel. Nur die Schnee-Eulen haben ein fast weises Federkleid. Das Gefieder ist weich und dicht. Der Kopf und die Augen sind gross. "Umrahmt" wird das Gesicht
von einem Federschleier, der zum besseren hören dient. Das Hör- und Sehvermögen ist sehr gut. Diese Eulenfamilie ist in der Regel überall befiedert, so dass auch hier ein lautloser Flug möglich ist. Nur die
Fischeulen und der Fischuhu haben an den Zehen keine Federn. Die Beine sind kurz, kräftig und haben lange Krallen. Den Nachwuchs zieht diese Familie in Höhlen, verlassenen Nestern oder Erdlöchern auf. Die 2-7
Eier, in Ausnahmen sind es 1-14, werden in 15-35 Tagen ausgebrütet. Die Jungen verlassen nach 15-35 Tagen das Nest und werden nach weiteren 24-52 Tagen flügge.
Für Europa kann man es auch wie folgt
(anders) zusammenfassen. In der Brutzeit und zum Teil schon im Spätherbst machen die Männchen in der Dämmerung ihre Balzrufe, um einerseits das Revier abzugrenzen und um andererseits die Weibchen anzulocken. Sie
klappern mit dem Schnabel und klatschen mit den Flügeln. Die Eulen haben eine wohltönende Stimmen, aber die wenigsten haben eine melodisch pfeifende Stimmen. In der Regel sind die Eulen einzeln anzutreffen. Nur
wenige Arten bilden Gemeinschaften, wie die Sumpf- oder die Waldohreule. Die Eulen brüten in Baumhöhlen oder anderen Höhlen, wie z.B. Steinkäuze, Sperlingskäuze und Zwergohreulen. In Nestern oder ausgescharrten
Mulden am Boden brüten Uhus und Schnee-Eulen. Nur die Sumpfeulen bauen eigene Nester. Die Ausstattung des Nestes, wenn überhaupt, z.B. mit Holzmulm kommt erst im Laufe des Brütens dazu. Die Eier sind weis und
rundlich. Das Weibchen brütet die Eier in der Regel allein aus und das Männchen sorgt für die entsprechende Nahrung. Die Eier werden im Abstand von 2 Tagen gelegt. Die jungen Eulen schlüpfen blind und können
zuerst nur tasten. Die Ohren sind noch geschlossen. Geschlüpft wird in einem Dunenkleid, dem in 1-2 Wochen das Zwischenkleid folgt. Wird die Nahrung knapp, überleben nur die grösseren und stärkeren Jungvögel.
Die jungen Eulen verlassen das Nest noch bevor sie flügge sind. Sie halten sich dann in der Nestnähe auf und das Erlernen der Jagen. Selbst nach dem ausfliegen (, z.B. im Mai bei den Waldkäuzen) zieht sich das
Füttern noch weitere 8-10 Wochen bis in den August hinein. Die Verluste unter den Eulen sind hoch. Nur ein kleiner Prozentsatz überlebt und erreicht das Paarungsalter. Haben die Eulen einen Ort gefunden, wo sie
sich niederlassen, bleiben sie dort. Nur die Zwergohreulen sind Zugvögel.
Die Ordnung der dämmerungs- und nachtaktiven Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartige, lat. Caprimulgiformes galt früher als Unterordnung Caprimulgi von Strigiformes. Die
grössten Unterscheidungsmerkmale zwischen den Eulen und den Schwälmen gibt es bei den Schnäbeln und bei den Füssen. Die Ordnung der Schwalmvögel gliedert sich in die 5 Familien der „Fettschwälme“, der
„Schwälme“, der „Höhlenschwälme oder Zwergschwälme“, der „Ziegenmelker“ und der „Tagschläfer“ auf. Die Schwalmvögel leben mit Ausnahme der kalten Gebiete im hohen Norden in
den Waldrandgebieten, offenen Landschaften bis zu den Savannen oder Wüsten. Derzeit unterscheidet man nach neusten molekularbiologischen 135 verschiedene Arten. Das weiche bis seidenweiche, lockere eulenartige
Gefieder ist tarnfarben oder rindenartig gemustert (mit viel grau, braun, weiss, schwarz, beige, dunkelgrau). Eine Samtleiste auf der Innenfahne der Schwingen ermöglicht auch den Schwalmvögeln einen geräuschlosen
oder fast lautlosen Flug, wobei hier der Fettschwalm die Ausnahme bildet. Das breite Maul oder der Schnabel lässt sich bis hinter die Augen bis zu den Ohren öffnen und ist von Tastborsten umgeben, die beim Fangen
der Insekten wie ein Fangnetz wirken. Die tropischen Arten haben verlängerte Federn an den Flügeln oder am Schwanz. Der Kopf ist breit, rundlich und flach. Die Füsse sind so klein, dass ein laufen oder hüpfen
nicht möglich ist, sondern nur ein anklammern an Äste oder Felsen möglich ist. Die Bewegung ist schwerfällig. Der Hals ist kurz. Die Schwälme können aufgrund der langen und spitzen Flügel und dem schlangen
Schwanz präzise Flugmanöver durchführen. Die Gesänge sind markant, pfeifend, trillernd und (mechanisch) schnurrend. Das Nest befindet sich bei vielen Vertretern auf dem Boden, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Es
werden in der Regel 1 bis 3 Eier gelegt. Die Beute wird entweder im Flug gefangen (eingefangen) oder es wird sich von einem erhöhten Ansitz oder Standort auf sie gestützt. Zur Gruppe der Schwalmvögel zählt die
einzige Art (Poor-Will oder Winternachtschwalbe, lat. Phalaenoptilus nuttallii) in der Vogelwelt, die für mehrere Monate die Körpertemperatur auf ca. 18 bis 19 °C (ja sogar auf 13,3°C) von ursprünglich
normal 40 bis 41 °C senken kann, den Herzschlag dabei reduzieren und die Atmung auf das Minimum reduzieren kann und so zum Beispiel in einer Felsspalte einen Winterschlaf (mit einer Hunger- und Kältestarre)
abhalten kann (wobei man andererseits weitere Exemplare während dieser Wintermonate auch schon fliegend beobachtete). Ebenso gehört zur Gruppe der Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartigen die einzige
Art (Fettschwalm oder Guacharo, lat. Steatornis caripensis) in der Vogelwelt, die nachtaktiv bei völliger (100 %iger) Dunkelheit fliegt und ausschliesslich Früchte frisst.
Bis in das 17. Jahrhundert zu F. Willuyhby und J. Ray lässt sich die Klassifizierung der Tiere zurückverfolgen. Der schwedische Professor der Medizin Carl von Linné (oder hiess er Carolus
Linnaeus?) führte ein Zweinamensystem mit seinem Werk "Systema Naturae" (am 01.01.1758 gab es bereits die 10. Auflage) ein. In diesem Zweinamensystem von Linné (der Arzt, Systematiker und Naturforscher
war) steht der erste Name für den Namen der Gattung und der zweite Name steht für den Namen der der der Art. Linné (1707-1778) führte dabei seine Ordnungsprinzipien (von oben nach unten oder von beispielsweise
der Klasse bis zur Unterart) ein. So wurde bezüglich der Familiennamen-Endungen entschieden, dass diese Ableitungen des Gattungsnamens mit der Endung "-idae"sein sollten und dass die Unterfamilien die
Namensendung "-inae" erhalten sollten. Dieses System wurde 1758 als verbindlich anerkannt. 100 Jahre später wurde aus dem binären das trinäre System (mit drei lateinischen Namen). Auch diese
zoologischen Namen wurden international festgeschrieben. Einige Beispiele für diese Regeln sind, dass der lateinische Name kursiv geschrieben sein soll, dass die gegebenenfalls aufgeführte Jahreszahl hinter dem
lateinischen Namen auf das Jahr der Erst-Beschreibung hinweist, dass der gegebenenfalls aufgeführte Name hinter dem lateinischen Namen auf den Forscher, der die Erst-Beschreibung durchführte, hinweist und dass der
erste Buchstabe des lateinisch geschriebenen Gattungsnamens gross geschrieben sein soll, während der erste Buchstabe des lateinisch geschriebenen Namens der Art klein und genauso der erste Buchstabe des lateinisch
geschriebenen Namens der Unterart klein geschrieben sein soll. Im Jahre 1905 wurde das System von Carl von Linné auf dem Zoologen- und Geologenkonkress für alle Pflanzen, Tiere und Fossilien als verbindlich
erklärt.
Ein Beispiel für die vollständige Bezeichnung ist zum Beispiel Kaiseradler, lat. Aquila heliaca, Savigny, 1809 Die Gattung heisst " Aquila" und die Art wird mit "heliaca"
bezeichnet. Der Forscher / Entdecker Savigny beschrieb im Jahr 1809 zuerst den Kaiseradler.
Viele der Namen "entstammen" der lateinischen und griechischen Sprache. Aus dem Lateinischen kommen beispielsweise "Aquila" (bedeutet: Adler), "Accipiter"
(bedeutet: Habicht), "Buteo" (bedeutet: Bussard) und aus dem Griechischen kommen "Haliaeetus" (bedeutet: Meer), "Gyps" (bedeutet: Geier), "Circus" (bedeutet: Weihe), "Tyto"
(bedeutet: Eule, eine von vielen Bezeichnungen für "Eule") und "Otus" (bedeutet: Ohreule, auf das Ohr zurückgehend). "Athene" selbst geht auf die Göttin der Weissheit
Pallas Athene, Tochter von Zeus, im alten Griechenland zurück. Der Sagenkönig in Athen war Pandion (der Fischadler ...). Dieses gilt nicht nur für den Gattungsnamen sondern auch für den Namen der Art (für den
zweiten lateinischen Namen). So steht "heliaca" bei "Aquila heliaca" (dem Kaiseradler) im griechischen für "zur Sonne gehörend". Bei der Schleiereule (Tyto alba) kommt "alba" aus dem Latein und bedeutet: weiss.
Neben dem schwedischen Professor der Medizin Carl von Linné (oder hiess er Carolus Linnaeus?: 1707-1778), der die Klassifizierung mit seinem Werk "Systema Naturae"
einführte und Christian Ludwig Brehm, der den Vornamen des Prinzen Albert von Preussen „nahm“ und damit einen Greifvogel der Gattung „Aquila“ im Jahre 1861 zu Ehren des Prinzen benannte
("Aquila adalberti" oder "Spanischer Kaiseradler" oder "Prinzenadler"), gab es noch eine „handvoll“ mehr Ornithologen, die die Welt der Greifvögel und Eulen zum ersten
Mal beschrieben. Dazu zählen unter anderem die Deutschen Johann Friedrich Gmelin (1748-1804: Medizinprofessor und Professur für Chemie, Botanik und Mineralogie), Johann Jakob Kaup (1803-1873: von Großherzog
Ludwig III. zum Professor für Zoologie berufen), Hermann Schlegel (1804 -1884: Direktor des Naturkundemuseums in Leiden (Temmincks Nachfolger)), die Briten John L. Latham (1740-1837: Mitbegründer der Linnean
Society of London), Thomas Walker Horsfield (1773-1859: Kurator des Museums der East India Company in London und späterer Stellvertretender Geschäftsführer der Zoological Society of London), Dr. Brian Houghton
Hodgson (1800-1894), Richard Bowdler Sharpe (1847- 1909: Gründer des „British Ornithologists Club“, Senior Assistant am Britischen Museum in London und assistierender Museumsaufseher), der Schotte Allan
Octavian Hume (1829-1912: Gründer des Indischen Nationalkongresses, Sammler von rund 102.000 vogelkundliche Exponaten des indischen Subkontinents und Gründer des South London Botanical Institute in London), die
Italiener Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte (1803-1857: Neffe von Kaiser Napoléon Bonaparte), Graf Tommaso Salvadori (1835-1923: Vizedirektor des Museums für Zoologie der Universität Turin) der Niederländer
Coenraad Jacob Temminck (1778-1858: erste Direktor des Rijks Museum van Natuurlijke Historie in Leiden, Verfasser des Standardwerks über Europäische Vögel „ Manuel d'ornithologie ou Tableau systematique des
oiseaux qui se trouvent en Europe“, welches Jahrzehnte gültig war) und der Franzose Louis Jean Pierre Vieillot (1748-1831: einer der ersten, der den Federwechsel, das Verhalten und die Anatomie der Vögel
untersuchte.
So schön wie das eine System von Carl von Linné ist, in der deutschen Namensgebung ist man sich oft „uneinig“, so dass man einige Arten eigentlich nur noch "Dank der lateinischen
Nomenklatur“ auseinander halten oder zusammenfügen kann. Einige Beispiele dazu:
Im Buch "Die Raubvögel der Welt" findet man zum Australischen Habicht die zwei lateinischen Bezeichnungen Accipiter Fasciatus und (!) Erythrotriorchis radiatus.
Andererseits findet man auch unter Accipiter fasciatus die deutsche Bezeichnung Bänderhabicht ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel" und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Unter Erythrotriorchis radiatus findet man ebenso die deutsche Bezeichnung Australischer Habicht ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), Australhabicht (Weick: "Die Greifvögel der Welt") und Fuchshabicht (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Im Buch "Die grosse Enzyklopädie der Vögel" findet man dann noch den Fuchshabicht unter Accipiter Radiatus.
Unter der lateinischen Bezeichnung Accipiter madagascariensis findet man die deutsche Bezeichnung Madagaskarhabicht oder Madagaskar-Habicht im Buch "Die Raubvögel der Welt". In den Büchern "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", "Weick: Die Greifvögel der Welt" und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ findet man dazu die deutsche Bezeichnung Madagaskarsperber. Unter der lateinischen Bezeichnung Accipiter henstii findet man auch (!) den Madagaskar-Habicht in den Büchern "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", „Die Habichte“ und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“. Andererseits findet man auch unter Accipiter henstii den Hensthabicht in den Büchern "Die Raubvögel" und "Weick: Die Greifvögel der Welt".
Im Buch "Die Raubvögel der Welt" findet man unter Accipiter brevipes den Levantsperber und den Kurzschwanzsperber. In den Büchern "Die Enzyklopädie der Vögel" und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ findet man unter Accipiter brevipes nur den Kurzfangsperber. Im Buch „Die Greifvögel“ findet man den Kurzfanghabicht (als Accipiter brevipes).
Im Buch "Die Raubvögel der Welt" findet man unter Accipiter badius den Schikra und (hier auch!) den Kurzfangsperber. Im Buch "Die grosse Enzyklopädie der Vögel" findet man unter Accipiter badius nur den Schikra unter und in den Büchern „Weick: Die Greifvögel der Welt“ und „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ findet man unter Accipiter badius den Shikra (2 Schreibweisen von Schikra und Shikra oder Rechtschreibfehler?). Das Buch „Greifvögel und Eulen“ nennt unter Accipiter badius die
deutschen Namen Kurzfangsperber und Shikra. In „Parays Vogelbuch“ findet man den Accipiter badius mit der Bezeichnung Schikra. Unter Accipiter badius findet man bei Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ den Schikrasperber.
Der Nationalvogel der Philippienen, der Affenadler, lateinisch Pithecophaga jefferyi, wurde vom Präsidenten Marcos zum Philippinenadler (FALKE 05/2004) umbenannt. Im Buch „Das Moderne
Tierlexikon, Band 1 (A-Bis)“ findet man unter Pithecophaga jefferyi den philippinischen Affenadler. Interessant in diesen Zusammenhang ist der Philippienenadler ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel") oder Philippienen-Haubenadler ("Die Raubvögel", "Weick: Die Greifvögel der Welt"), der die lateinische Bezeichnung Spizaetus philippensis trägt.
Genauso verwirrend für den Laien sind die Arten, die neben einem lateinischen Namen bis zu 3 oder sogar bis zu 5 völlig verschiedene deutsche Namen haben. Einige Beispiele dieser Artenverwirrung:
So verbirgt sich unter Accipiter superciliosus der Däumlingshabicht ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), der Zwergsperber ("Die Raubvögel"), der Augenstreifsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und der Amerika-Zwergsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt").
Unter Accipiter cirrhocephalus findet man Sydneysperber ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), den Halsbandhabicht ("Die Raubvögel"), den Kragensperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt"), den Ringsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Australiensperber (Die Sperber").
Mit Accipiter brachyurus bezeichnet man den Dreifarbensperber ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), den New Britain-Habicht ("Die Raubvögel"), den Kehlringsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt"), den Kurzschwanzsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Weissbauchsperber ("Die Sperber").
Der Accipiter meyerianus ist der Meyerhabicht ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“),der Schwarzrückenhabicht ("Die Raubvögel"), der Papuahabicht ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und der Südseehabicht ("Weick: Die Greifvögel der Welt", „Die Habichte“).
Bezüglich des (oder der) deutschen Namen(s) "Rotbrustsperbers" und "Rotbauchsperbers" könnte man es eigentlich aufgeben. Zu beiden findet man die lateinischen
Bezeichnungen Accipiter rufiventris und Accipiter rhodogaster. Im Einzelnen findet man bei Accipiter rhodogaster den Schlegelsperber ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und den Rotbrusthabicht ("Die Raubvögel") und den Rotbauchsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt"). Bei Accipiter rufiventris findet man Rotbrustsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Rotbauchsperber ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", "Die Raubvögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und Afrikanischer Sperber ("Die Raubvögel"). Hier sei angemerkt, dass "Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs" die Art Accipiter
rufiventris als Unterart des Sperbers Accipiter nisus, nämlich als Accipiter nisus rufiventris auflistet. Einen Rotbrusthabicht findet man auch unter Accipiter toussenelii bei Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“.
Mit Aviceda subcristata bezeichnet man die Papuaweih(e) („Die grosse Enzyklopädie der Vögel“, „Die Greifvögel“, „Die Vögel der Welt“, Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), den Haubenkuckucksaar („Weick: Die Greifvögel der Welt“, „Greifvögel und Eulen“, „Schützen wir unsere Greifvögel“), den Australischen Schopfbussard („Grzimeks Tierleben“, „Tierwelt Australiens“, „Raubvögel der Welt“). Das Buch „Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“ nennt die drei deutschen Namen (ohne lateinischen Namen): „Australischer Baza, auch Schopfbussard und Pazifischer Baza genannt“. Laut dem Buch „Weick: Die Greifvögel der Welt“ ist Baza ein Synonym für Aviceda.
Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt wird der Name “Falkenweihe, lat. Berzo subcristata” verwendet und im Forschungsinstitut und Naturkundemuseum Senckenberg (Frankfurt) werden die Namen
“Haubenweihe” und Papuaweihe verwendet.
Verwirrend wird es auch beim Hieraaetus dubius. Hier findet man Kleiner Habichtsadler ("Die Raubvögel"), den Ayres-Habichtsadler ("Die Raubvögel"), den
Fleckenadler ("Die Greifvögel", "Die Raubvögel"), den Afrika-Zwergadler ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Ayres-Zwergadler ("Weick: Die Greifvögel der Welt"). Im
Buch Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ findet man den Fleckenadler mit der lateinischen Bezeichnung Hieraaetus ayresii.
Auf nur drei deutsche Namen bringt es Micrastur semitorquatus. Diese sind Kappenwaldfalke ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Weick: Die
Greifvögel der Welt", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), Schwarzkappen-Waldfalk ("Die Raubvögel") und Halsringwaldfalke ("Weick: Die Greifvögel der Welt").
Mit Bubo ketupu wird der Sunda-Fischuhu ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel“, „Die Vögel der Welt“) bezeichnet. Im Buch "Urania Tierreich, Band
Vögel" findet man unter der lateinischen Bezeichnung Ketupa ketupu den Sunda-Fischuhu. Im Buch „Eulen“ findet man neben Bubo ketupu auch Ketupa ketupu und dort findet man auch nur
die Bezeichnung Roter Fischuhu, denn schliesslich gehört laut diesem Buch der Rote Fischuhu zum Formenkreis des Sunda-Fischuhus. Im „Erkennungsband 3 des Washingtoner Artenschutzabkommens“ findet man nur Ketupa ketupu und nur die deutsche Bezeichnung Malaien-Fischuhu. Andererseits findet man dann auch im Buch "Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs" unter Malaien-Fischuhu nur die lateinische Bezeichnung Ketupa ketupa. Im Buch „Die Welt der Eulen“ findet man unter Ketupa ketupa nur den Roten Fischuhu. Das Buch „Eulen“ gibt die deutsche Bezeichnung Malayenfischeule für die lateinische Bezeichnung Ketupa ketupa an. Im 2008 erschienenen Buch “Owls of the World” (2.Aufl.) von König / Weick, in dem der neuste Stand der Eulenforschung (aufgrund durchgeführter DNA- und Stimmuntersuchungen) festgeschrieben wurde, findet man nur Bubo ketupu (Deutscher Name: Sunda-Fischuhu; Synonym: Ketupa ketupu; Name in der Erstbeschreibung: Strix ketupu) mit den 4 Unterarten Bubo
ketupu ketupu, Bubo ketupu aagaardi, Bubo ketupu pageli und Bubo ketupu minor. Demnach geht Ketupa ketupa möglicherweise auf einen Irrtum? oder Rechtschreibfehler? zurück.
Der Himalaja-Fischuhu wird lateinisch mit Bubo flavipes ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", König/Weick:„Owls of the world“) oder lateinisch mit Ketupa flavipes ("Die Welt der Eulen") oder mit Bubo ketupu flavipes ("Eulen") bezeichnet. In "Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs" findet man unter dem lateinischen Namen Ketupa flavipes statt Himalaja-Fischuhu nur den deutschen Namen Gelbbrauner Fischuhu.
Mit Bubo leucostictus bezeichnet man den Käfer-Uhu („Eulen“, „Greifvögel und Eulen“, König/Weick:„Owls of the world“) den Gelbfuss-Uhu („Die Welt der Eulen“, „Eulen“, König/Weick:„Owls of the world“) und den Schwachschnabeluhu ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel").
Mit lateinisch Scotopelia bouvieri wird die Mamorfischeule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Streifen-Fischeule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Streifeneule ("Die Welt der Eulen") und die Bouvierfischeule ("Greifvögel und Eulen") bezeichnet. Aufgrund der neuen Klassifizierung (König/Weick:„Owls of the world“) wurde daraus: Bubo bouvieri (Mamorfischeule)
Unter Tyto aurantia findet man die Goldeule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", „Eulen“, König/Weick:„Owls of the world“) die Neupommern-Schleiereule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs") und die Amerika-Schleiereule (Greifvögel und Eulen“).
Unter den beiden lateinischen Bezeichnungen Ciccaba albitarsus oder (!) Strix albitarsus findet man den Rötelkauz ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", König/Weick:„Owls of the world“), den Rostbindenwaldkauz ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), den Rotbandkauz ("Greifvögel und Eulen") und den Rostflecken-Waldkauz ("Eulen").
Unter Otus choliba findet man die Cholibaeule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Tropen-Kreischeule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Choliben-Zwergohreule ("Kosmos Tierwelt, Band Amerika"), die Sperberkreischeule ("Greifvögel und Eulen") und die Tropenschreieule ("Eulen"). Andererseits führten die Eulenforscher Prof. König, Weick und Becking aufgrund durchgeführter DNA- und Stimmuntersuchungen neue Eulen-Namen ein und änderten damit auch die Eulen-Klassifizierung (veröffentlicht 1999 in deren Buch „Owls – Guide to the World of the World“, übernommen im Auszug in der IGSEE Broschüre „Eulenbestand 2008“), so dass die Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder Choliben-Zwergohreule oder Sperberkreischeule oder Tropenschreieule lateinisch mit Megascops choliba bezeichnet wird. Als deutschen Namen findet man unter Megascops choliba dann
Choliba-Kreischeule (König/Weick:„Owls of the world“).
Mit der lateinischen Namen Pulsatrix melanota bezeichnet man den Bindenkauz ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), den Gebänderten Brillenkauz ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), den Roststreifenkauz ("Greifvögel und Eulen"), den Kleinen Brillenkauz ("Eulen") und den Bänderbrillenkauz (König/Weick:„Owls of the world“).
Unter Otus beccarii findet man die Beccarieule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Schouten-Zwergohreule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Biak-Zwergohreule ("Greifvögel und Eulen") und die Beccari-Zwergohreule (König/Weick:„Owls of the world“).
Zur lateinischen Bezeichnung Otus trichopsis gehören die Fleckeneule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Gefleckte Kreischeule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Honduraskreischeule ("Greifvögel und Eulen") und die Gefleckte Schreieule ("Eulen"). Andererseits führten die Eulenforscher Prof. König, Weick und Becking aufgrund durchgeführter DNA- und Stimmuntersuchungen neue Eulen-Namen ein und änderten damit auch die Eulen-Klassifizierung (veröffentlicht 1999 in deren Buch „Owls – Guide to the World of the World“, übernommen im Auszug in der IGSEE Broschüre „Eulenbestand 2008“), so dass die Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder Choliben-Zwergohreule oder Sperberkreischeule oder Tropenschreieule lateinisch mit Megascops trichopsis bezeichnet. Als deutschen Namen findet man unter Megascops trichopsis dann Flecken-Kreischeule König/Weick:„Owls of the world“).
Auch bei den Schwälmen ist es ähnlich. So findet man zur Hakenschwanz-Nachtschwalbe die lateinische Bezeichnung lat. Macropsalis creagra („Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) und(!) Macropsalis forcipata („Die BLV Enzyklopädie Vögel der Welt“). Andererseits findet man unter der lateinischen Bezeichnung Macropsalis creagra auch die Scheren-Nachtschwalbe („Urania Tierreich: Vögel“, „Grzimeks Tierleben, Band Vögel“, „Enzyklopädie der Tierwelt: Vögel“).
Andererseits schaut man in die Geschichte der Namensgebung im Buch "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1, so stellt man fest, dass man sich im Laufe der
Geschichte bezüglich Pandion haliaetus auf einen deutschen Namen nämlich "Fischadler" einigte. In der früheren Zeit gab es noch die deutschen Namen Flußadler, Wasseradler, (Großer) Weißbach, Blaufuß, (Kleiner) Fischgeier, Fischgeyer, Fischa(a)r, Fischweih, Fischhacht, Fischgacht, Fischreiger, Fischraiger, Fischraigl, Fischragl und Hacht.
Als zweites Beispiel aus diesem Buch ("Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1) sei der Habicht, lat. Accipiter gentilis genannt. Die hierfür genannten deutschen Namen für den Habicht (zurückgehend bis zum Druckdatum einer Publikation im Jahre 1615) zeigen, dass offenbar Jahrhunderte notwendig sind oder waren, um festzustellen, dass man sich auf einen deutschen Namen einigte, sprengen alles Normale: Hühnerhabicht, Hühnervogel, Hühnerfalk, Hühnergeier, Hennenhacht, Hennenhack, Hennenvogel, Hennenfalk, Taubenhabicht, Taubenhacht, Taubenhack, Taubenvogel, Taubenfalck, Taubenfalk, Taubengeier, Taubengeyer, Taubenstößer, Vogelstößel, Hasenstößel, Hasenstossel, H(o)acht, Hawerch, Stockfalk, Weih, Haßenfänger, Feldhühnerfänger, Taubenfänger, Vogelgeier, Vogel Hacht, Eichvogel, Habbicht, (Scharfer) Geier, Falk, Stoßvogel und Ißländer.
Ein weiteres Problem sind (waren) auch die direkten Übersetzungen der englischen Namen in die deutsche Sprache. So wurden zum Beispiel aus dem „Golden Eagle“ und der „Eagle Owl“ der
Goldadler und die Adlereule statt korrekt dem Steinadler und dem Uhu.
Eine der Folgen der Evolution in Laufe der Zeit ist, dass die "inselartig" verbreiteten Arten, die nicht mehr untereinander umherzogen oder sich miteinander verpaarten, sich also
isoliert oder selbständig weiterentwickelten, also keinen Kontakt mehr untereinander hatten, sich zu eigenständigen Arten weiter entwickelten. So entstanden "Fortpflanzungsgemeinschaften" mit speziellen
Merkmalen. Wichtige Hilfe bei der Eingliederung in die Klassifizierung waren / sind die molekularbiologischen Untersuchungen (PCR und DNA). Die (bekannte) Zahl der ursprünglich ca. 8.600 Vogelarten mit den 29.000
Unterarten wurde auf ca. 10.000 Vogelarten berichtigt. Es folgten somit (auch) viele neue Erstbeschreibungen
(bestehend aus einer Zusammenfassung, einer Einführung, einer konkreten und genauen ausführlichen Artenbeschreibung (einschliesslich der Laute / Stimme) mit den Belegexemplaren in Form von Fotos oder beschriebenen
Bälgen, einer Abhandlung der Biologie, Verbreitung und Ökologie und der wichtigen Diskussion oder Auseinandersetzung mit den bisher gefundenen und beschriebenen Arten) neuer Tierarten. Den Kaiseradler als
Beispiel, lat. Aquila heliaca, trennte man wieder in den Kaiseradler oder östlichen Kaiseradler, lat. Aquila heliaca (oder früher Aquila heliaca heliaca) und den Spanischen Kaiseradler oder
Prinzenadler oder Westlichen Kaiseradler, lat. Aquila adalberti (oder früher Aquila heliaca adalberti).
Bevor es jedoch zu einer Erstbeschreibung kommt, wird in der Regel erst mit den Fachkollegen über den neuen Fund diskutiert, in der Literatur nach ähnlichen Arten umfangreich
recherchiert und zu guter Letzt muss ein Exemplar (Wie viele existieren dann noch?) eingefangen werden, um es zu töten und um es als Präparat ("Holotypus") in ein Museum zu stellen und als Beweis oder
"Grundlage und Definition" für die neue Art zu sichern, auch um so den neuen Namen zu rechtfertigen. So steht dann dieser Holotypus für weitere wissenschaftliche Recherchen / Studien zur Verfügung. Die
deutschsprachige 20 A5-seitige Erstbeschreibung der Bergwald-Kreischeule, lat. Megascops hoyi (oder früher lat. Otus hoyi) beispielsweise erfolgte in den "Stuttgarter Beiträgen zur Naturkunde
(Serie A; Biologie)", die das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart am 01.07.1989 herausbrachte, die auch für den Normalverbraucher relativ schnell erreichbar ist und die auch ohne Englisch-Wörterbuch
gelesen werden kann.
Bedenklich wird es, wenn man in der Fachliteratur statt den Angaben zum aktuellen Bestand der Vögel nur Ausführungen findet, wie dass es von der Vaurienachtschalbe oder
Vaurien-Nachtschalbe, lat. Caprimulgus centralasicus nur ein einziges Belegexemplar existiert und dass nur ein einziges Präparat der Prigoginenachtschalbe, lat. Caprimulgus prigoginei aus der Gruppe der Schwälme vorhanden sind. Die auf der Insel Siau (50ha Wald) lebende Siau-Zwergohreule, lat. Otus siaoensis wurde seit 1998 nicht mehr gesehen.
Zum Abschluss bekommt die neu beschriebene Art seinen Namen. So gab beispielsweise Christian Ludwig Brehm im Jahre 1861 einem des zur Gattung „Aquila“ zählenden Greifvogels den
vom Prinzen Albert von Preussen abgeleiteten Namen "adalberti" und definierte so die Art. Am Ende stand der Name "Aquila adalberti" oder "Spanischer Kaiseradler" oder "Prinzenadler". In dieser Hinsicht (so die Zeitschrift "PM" in ihrer Ausgabe 07/2008) kann man auch als Privatperson bei der Namensgebung "mitreden", wenn man mit einer Spende von über 2600 Euro über www.biopat.de die Wissenschaft fördert. Laut Prof. Haszprunar von der Zoologischen Sammlung München werden pro Jahr 15.000 neue Tier- und Pflanzenarten registriert. Bisher sind laut PM 08/2008 ca. 10 bis 100 Millionen Tier- und Pflanzenarten noch unentdeckt.
Die Forscher Dr. Ingrid Seibold, Dr. Andreas J. Helbig, Dr. Bernd-Ulrich Meyburg, Dr. Juan José J. Negro und Prof. Michael Wink haben zum Beispiel den Kaiseradler, lat. Aquila heliaca mit seinen 2 Unterarten (Aquila heliaca heliaca und Aquila heliaca heliaca)
molekularbiologisch untersucht (PCR und DNA: veröffentlicht 1996) und die Unterarten zu zwei eigenständigen Arten Kaiseradler oder östlicher Kaiseradler, lat. Aquila heliaca und Spanischer Kaiseradler oder Prinzenadler oder Westlicher Kaiseradler, lat. Aquila Adalberti gemacht.
Die Gruppe um Prof. Michael Wink und Petra Heidrich untersuchte molekularbiologisch in den letzten Jahren die Eulen besonders intensiv.
Beispiele für entsprechende Molekular-Biologische Untersuchungen (aus dem Internet (zum Teil in ENGLISCH)): Beispiel 1: www.raptor-research.de/pdfs/a_rp700p/a_rp706.pdf Beispiel 2: http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract;jsessionid=36F11D82482E76BFBDC51C358D98BB4F.tomcat1?fromPage=online&aid=306416
Beispiel 3: www.uni-heidelberg.de/institute/fak14/ipmb/phazb/pubwink/2005/28.2005.pdf
Beispiel 4: www.raptor-research.de/summary/a_rp700s/a_rp710.html
Unklar bleibt (wenn man sich die Beispiele aus der Vergangenheit ansieht), warum noch heute so viele deutsche (verwirrende?) Namen (Synonyme?) in der Fachliteratur bezüglich der
Greifvögel und Eulen für jeweils ein und dieselbe Art verwendet werden oder warum man sich nicht einigen will. Andererseits schaut man sich beispielsweise den Bismarckweih oder Schwarzen Wespenbussard oder
Schwarzwespenbussard, lat. Henicopernis infuscata an, findet man da auch mehrere englische Namen, wie New Britain Buzzard, New Britain Honey-Buzzard und Black Honey-Buzzard. Zum Savannenbussard oder Froschbussard, findet man mehrere lateinischer Bezeichnungen: Buteogallus meridionalis und die Synonyme: Heterospizias meridionalis und Heterospiza meridionalis und Falco meridionalis.
Anlaufstellen / Informationen zur Taxonomie im Allgemeinen: Taxonomie Initiative: www.taxonomie-initiative.de Globale Taxonomie Initiative (GTI): www.gti-kontaktstelle.de Internationaler Code der Zoologischen Nomenklatur (ENGLISCH): www.iczn.org; www.iczn.org/iczn/index.jsp
Andererseits ist erstmals im 2009 erschienenen Buch “Die Greifvögel der Welt” von James Ferguson-Lees und David Christie eine „Ständige Kommission für deutsche
Vogelnamen des Internationalen Komitees und der Deutschen-Ornithologen-Gesellschaft“ (Deutsche Ornithologen Gesellschaft: www.do-g.de) aufgeführt. Aber eine Zusammenfassung oder Übersicht, die alle Arten und Unterarten, welche die Deutschen und Lateinischen Namen bezüglich der Greifvögel und Eulen auflistet, existiert derzeit noch nicht.
Im Buch „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ von 2006 von Mebs und Schmitt werden verschiedene (ältere? veraltete?) Systematiken oder
Klassifizierungsgliederungen bezüglich der Greifvögel zur Information aufgeführt.
Systematik II Ordnung Greifvögel, lat. Falconiformes Unterordnung ?, lat. Cathartae Familie: Neuweltgeier, lat. Cathartidae Unterordnung ?, lat. Accipitres
Familie: Fischadler, lat. Pandionidae Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae Unterordnung ?, lat. Sagittarii Familie: Sekretäre, lat. Sagittariidae Unterordnung ?, lat. Falcones
Familie: Falken, lat. Falconidae Unterfamilie: Falken, lat. Falconinae Unterfamilie: Waldfalken und Karakaras, lat. Polyborinae
Systematik III Ordnung Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes Familie: Neuweltgeier, lat. Cathartidae Ordnung ?, lat. Accipitriformes
Familie: Fischadler, lat. Pandionidae Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae Ordnung ?, lat. Sagittariiformes Familie: Sekretäre, lat. Sagittariidae
Ordnung ?, lat. Falconiformes Familie: Falken, lat. Falconidae Familie: Karakaras, lat. Daptriidae Familie: Waldfalken, lat. Herpetotheridae
In den Büchern „Grzimeks Tierleben“, Band Vögel 2 (1980) und Eck/Busse „Die Eulen“ (1977) findet man die (veraltete) Systematik oder Klassifizierungsgliederung bezüglich der
Eulen.
Ordnung Eulen, lat. Strigiformes Familie: Schleiereulen, lat. Tytonidae Familie: Eulen, lat. Strigidae Unterfamilie Echte Eulen, lat. Buboninae Unterfamilie Ohreulen und Käuze, lat. Striginae
In der nachfolgenden Klassifizierung habe ich von einigen versteinerten Vögeln oder Fossilien der Urzeit angefangen bis zu den konkreten Greifvögeln und Eulen, die die Evolution
hervorbrachte und die zum Teil erst in den letzten Jahr(zehnt)en ausstarben, alle(?) unvollständig(!) richtig(? aufgrund verschiedenster Literaturquellen) aufgelistet. Deutsche Namen bezüglich der Fossilien und /
oder der ausgestorbenen Greifvögel und Eulen gibt es nicht(? immer?). Die Greifvögel und Eulen, die bis in das Jahr 1600 gelebt haben und bis spätestens dann „verschwundenen“ oder „ausgelöscht“
waren, bezeichnet man (laut dem Buch „Das Bunte Buch der Vögel“) als „fossil“ („Fossilien“ oder „Versteinerungen“). Alle anderen, die später verschwanden, gelten als
„ausgestorben“.
Vielleicht etwas im Gegensatz zum üblich Vollständigen und Richtigen füge ich nun die Klassifizierung der Greifvögel und Eulen (die Bezeichnung Raubvögel ist veraltet) an. Die
fossilen und ausgestorbenen Arten wurden rot geschrieben. Die schwarz geschriebenen Arten habe ich nicht “behandelt”. Die Unterarten wurden nicht alle aufgelistet.
Ich habe mich den aktuellen Eingliederungen der Nomenklatur aufgrund der molekularbiologischen Untersuchungen bezüglich der Greifvögel den Ausführungen von James Ferguson-Lees, David
Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009) angeschlossen. Da bei den Eulen neben den DNA-Untersuchungen auch die Untersuchung der angeborenen Lautintervalle oder Lautäusserungen, die zur Artbestimmung
notwendig sind, hinzukommen, habe ich mich den Ausführungen der IGSEE-Broschüre: „Eulenbestand 2008” (, die sich auf das Buch von Prof. Claus König, Friedhelm Weick und Jan-Hendrik Becking „Owls –
Guide to the Owls of the World“ (1999) bezieht), den Ausführungen der IGSEE-Broschüren: „Eulenbestand 2009“, „Eulenbestand 2011“ und schliesslich den Ausführungen von Prof. Claus König
und Friedhelm Weick im Buch “Owls of the World” (2.Aufl. 2008) angeschlossen. Bezüglich der Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartigen habe ich mich den neusten Ausführungen (Erhebung
zur eigenständigen Ordnung Caprimulgiformes) von Nigel Cleere im Buch „Nightjars of the World“ (2010) angeschlossen.
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Reich Tiere, lat. Animalia Stamm Chordatiere, lat. Chordata Unterstamm, lat. Vertebrata Klasse Vögel, lat. Aves
Unterklasse Erstvögel, lat. Sauriurae Ordnung ? Familie ? Ururvogel, lat. Protoavis texensis (Trias-Periode)
Unterklasse Altvögel oder urtümliche Vögel, lat. Archaeornithes Ordnung Juravögel, lat. Archaeopterygiformes (obere Jura-Periode) Familie Archaeopterygidae
Urvogel, lat. Archaeopteryx lithographica ?, lat. Archaeopteryx macrura (? sofern Feder und erster Urvogelfund (Archaeopteryx lithographica) nicht ein und
die gleiche Art / Gattung sind) ?, lat. Archaeornis siemensi ?, lat. Wellnhofia grandis
Ordnung ? Familie ? ?, lat. Microraptor zhaoianus
?, lat. Microraptor gui
Unterklasse Neuvögel oder echte Vögel, lat. Neornithes Überordnung Zahnvögel, lat. Odontognathae Ordnung: Zahntaucher oder Westvögel, Hesperornithiformes
?, lat. Enaliornis (untere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren) ?, lat. Baptornis (obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren) ?, lat. Neogaeornis (obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren)
Zahnvogel, lat. Hesperornis (obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren) Zahnvogel, lat. Hesperornis regalis) ?, lat. Coniornis (obere Kreide-Periode)
Überordung Typische Vögel, lat. Neognathae (?oder Kielbrustvögel, lat. Carinatae?)
Ordnung: Kreidemöwen oder Fischvögel, lat. Ichthyornithiformes ?, lat. Ichthyornis (6 Arten; obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren) ?, lat. Ichthyornis victor
Familie Apatornithidae ?, lat. Apatornis
Ordnung Greifvögel, lat. Falconiformes Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae (mit 23 fossilen Gattungen und 114 fossilen Arten)
?, lat. Aquilavus (oberes Eozän und Oligozän und Miozän, vor 54 - 7 Millionen Jahren) ?, lat. Palaeohierax (unteres Miozän, vor 26 - 7 Millionen Jahren) ?, lat. Neophrontops (mittleres Miozän, vor 26 - 7 Millionen Jahren)
?, lat. Palaeocircus (oberes Eozän) Riesen- oder Haast-Adler, lat. Harpagornis Moorei Westtethys-Seeadler, lat. ? Mitteltethys-Seeadler, lat. ? Südosttethys-Seeadler, lat. ?
Loye-Miller-Bussard, lat. ? ?, lat. Palaeoborus (Altweltgeier) Maltageier, lat. ? Merriam-Riesengeier, lat. ? Amerika-Schmutzgeier, lat. ? Nordamerikanischer Schmutzgeier, lat. Neophrontops americanus
Loye-Miller-Geier, lat. ?
Unterfamilie Gleitaare, lat. Elaninae Gattungen: Machaerhamphus, Gampsonyx, Elaninae, Chelictinia, Elanoides Fledermausaar oder Fledermaus-Gleitaar, lat. Machaerhamphus alcinus, Westermann, 1851
Perlenweih oder Perlenaar oder Perlaar, lat. Gampsonyx swainsonii, Vigors, 1825 Unterart: ?, lat. Gampsonyx swainsonii swainsonii, Vigors, 1825 Unterart: ?, lat. Gampsonyx swainsonii leonae, Chubb, 1918
Unterart: ?, lat. Gampsonyx swainsonii magnus, Chubb, 1918 Amerikanischer Gleitaar oder Weissschwanzgleitaar oder Weissschwarzaar, lat. Elanus leucurus, Vieillot, 1818
Schwarzachselaar oder Schwarzachsel-Gleitaar, lat. Elanus scriptus, Gould, 1842 Gleitaar oder Schwarzflügel-Gleitaar, lat. Elanus caeruleus, Desfontaines, 1789 Unterart: ?, lat. Elanus caeruleus sumatranus, Salomonsen, 1953
Australischer Gleitaar oder Schwarzschultergleitaar, lat. Elanus axillaris (früher: Elanus notatus), Gould, 1838 Schwalbenweih oder Schwalbenschwarzmilan, lat. Elanoides forficatus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Elanoides forficatus forficatus, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Elanoides forficatus yetata, Vieillot, 1818 Schwalbenschwanzaar oder Schwalbengleitaar oder afrikanischer Schwalbenschwanzaar, lat. Chelictinia riocourii, Vieillot,
1822
Unterfamilie Wespenbussarde, lat. Perninae Gattungen: Aviceda (Schopfbussarde), Henicopernis, Pernis (Wespenbussarde), Leptodon, Chondrohierax
Wespenbussard, lat. Pernis apivorus, Linnaeus, 1758 Sibirischer Wespenbussard oder Schopfenwespenbussard, lat. Pernis orientalis (früher: Pernis apivorus orientalis),
Taczanowski, 1891 Haubenwespenbussard oder Schopfwespenbussard oder Östlicher Wespenbussard, lat. Pernis ptilorhynchus (früher: Pernis apivorus ptilorhynchus), Temminck, 1821
Celebes-Wespenbussard oder Malayen-Wespenbussard, lat. Pernis celebensis, Walden, 1872 Philippinenwespenbussard, lat. Pernis steerei, W.L.Sclater, 1919 Haubenkuckucksaar
oder Australischer Schopfbussard oder Papuaweih(e) oder australischer Baza oder pazifischer Baza oder Schopfbussard oder Falkenweihe oder Haubenweihe, lat. Aviceda subcristata (früher: Berzo subcristata), Gould,
1838 Schopfkuckucksaar oder Indischer Schopfbussard oder Hinduweih, lat. Aviceda jerdoni, Blyth, 1842 Kuckucksweih oder afrikanischer Kuckuck-Schopfbussard oder Binsenbussard(?) oder Bindenbussard
oder Afrikakuckucksaar, lat. Aviceda cuculoides, Swainson, 1837 Unterart: ?, lat. Aviceda cuculoides cuculoides, Swainson, 1837 Unterart: ?, lat. Aviceda cuculoides verreauxi, Lafresnaye, 1846
Unterart: ?, lat. Aviceda cuculoides batesi Lemurenweih oder Madagaskar-Schopfbussard oder Madagaskarkuckucksaar oder Kehlstreifkuckucksaar, lat. Aviceda madagascariensis, A. Smith, 1834
Dreifarbenweih oder Zwergschopfbussard oder Zwergschopfaar, lat. Aviceda leuphotes, Dumont, 1820 Langschwanzweih oder Papua-Wespenbussard, lat. Henicopernis longicauda, Garnot, 1828
Bismarckweih oder Schwarzer Wespenbussard oder Schwarzwespenbussard, lat. Henicopernis infuscata, Gurney, 1882 Cayenneweih oder Cayennemilan, lat. Leptodon cayanensis, Latham, 1790
Kragenweih, lat. Leptodon forbesi, Swann, 1922 Langschnabelweih oder Langschnabelmilan oder Hakenweih oder Berghakenweih, lat. Chondrohierax uncinatus, Temminck, 1822 Unterart: ?, lat. Chondrohierax uncinatus uncinatus, Temminck, 1822
Unterart: ?, lat. Chondrohierax uncinatus aquilonis, Friedmann, 1934 Unterart: ?, lat. Chondrohierax uncinatus mirus, Friedmann, 1934
Kuba-Langschnabelmilan oder Langschnabelmilan oder Langschnabelweih oder Kuba-Langschnabelweih, lat. Chondrohierax wilsonii (früher: Chondrohierax uncinatus wilsonii), Cassin, 1847
Unterfamilie Milane (lat. Milvinae) Gattungen: Harpagus, Ictinia (Schwebeweihe), Rostrhamus, Milvus, Helicolestes, Lophoictinia, Hamirostra, Haliastur
Schneckenweih oder Schneckenmilan, lat. Rostrhamus sociabilis, Vieillot, 1817 Unterart: Everglades-Schneckenweih, lat. Rostrhamus sociabilis plumbeus, Ridgway, 1874 Schwarzmilan oder Schwarzer Milan, lat. Milvus migrans
Unterart: ?, lat. Milvus migrans affinis, Gould, 1838 Unterart: ?, lat. Milvus migrans govinda, Sykes, 1832 Unterart: ?, lat. Milvus migrans migrans, Boddaert, 1783
Unterart: ?, lat. Milvus migrans formosanus Sibirische Schwarzmilan oder Schwarzohrmilan, lat. Milvus lineatus (früher: Milvus migrans lineatus), JE Gray, 1831 Schmarotzermilan oder Ägyptische Schmarotzermilan, lat. Milvus aegyptius (früher: Milvus migrans aegyptius),
Gmelin, 1788 Unterart: ?, lat. Milvus Aegyptius Aegyptius (früher: Milvus migrans aegyptius), Gmelin, 1788 Unterart: ?, lat. Milvus Aegyptius Parasitus (früher: Milvus migrans parasitus), Daudin, 1800
Rotmilan oder Roter Milan oder Gabelweihe, lat. Milvus milvus, Linnaeus, 1758 Kapverdenmilan, lat. Milvus fasciicauda (früher: Milvus milvus fasciicauda), Hartert, 1914 Brahminenweih oder Brahminenmilan, lat. Haliastur indus, Boddaert, 1783
Keilschwanzweih oder Pfeifmilan oder Pfeifweih, lat. Haliastur sphenurus, Vieillot, 1818 Schwarzbrustmilan oder Bussardmilan oder Haubenmilanoder Australischer
Schwarzhalsmilan, lat. Hamirostra melanosternon (früher Hamirostra melanosterna), Gould, 1841 Grauschwebeweih oder Südschwebeweih oder Schwebeweih, lat. Ictinia plumbea, Gmelin, 1788
Doppelzahnweih oder Zwischenweih, lat. Harpagus bidentatus, Latham, 1790 Unterart: ?, lat. Harpagus bidentatus fasciatus, Lawrenze, 1868 Unterart: ?, lat. Harpagus bidentatus bidentatus, Latham, 1790
Mississippiweih oder Mississippi-Schwebeweih oder Schwebeweih, lat. Ictinia mississippiensis, Wilson, 1811 Hakenweih oder Langschnabelmilan oder Schlankschnabelmilan oder Waldschneckenmilan, lat. Rostrhamus hamatus oder
(!) Helicolestes hamatus, Temminck, 1821 Braunschenkelweih oder (!) Rotschenkelweih, lat. Harpagus diodon, Temminck, 1823 Schopfmilan (oder auch Schwebeweih), lat. Lophoictinia isura, Gould, 1838
Unterfamilie Habichte (lat. Accipitrinae) Gattungen: Accipiter (Echthabichte), Urotriorchis, Melierax, Erythrotriorchis, Heterospiza, Megatriorchis
Habicht, lat. Accipiter gentilis Unterart: Europäischer Habicht, lat. Accipiter gentilis gallinarum Unterart: Skandinavisch-Baltischer Habicht, lat. Accipiter gentilis gentilis, Linnaeus, 1758
Unterart: Sibirischer Habicht, lat. Accipiter gentilis buteoides, Menzbier, 1882 Unterart: Amerikanischer Habicht, lat. Accipiter gentilis atricapillus, Wilson, 1812 Blaukopfsperber oder Graukopfhabicht oder Celebes-Schopfhabicht, lat. Accipiter greseiceps, Schlegel, 1862
Sperber, lat. Accipiter nisus, Linnaeus, 1758 Rotbrustsperber oder Rotbauchsperber oder Afrikanischer Sperber, lat. Accipiter rufiventris (früher: Accipiter nisus rufiventris), Smith, 1830
Neuhollandhabicht oder Weissbrauenhabicht oder Eidechsenhabicht oder weisser Habicht oder Grauhabicht oder Rotbrusthabicht, lat Accipiter novaehollandiae, Gmelin, 1788 Rostbauchhabicht, lat. Accipiter hiogaster (früher: Accipiter
novaehollandiae hiogaster), S. Müller, 1841 Mantelhabicht oder Schwarzmantelhabicht oder Schwarzmantelsperber, lat. Accipiter melanochlamys, Salvadori, 1875 Besrasperber, lat. Accipiter virgatus, Temminck, 1822
Rabaulhabicht oder Blaugrausperber oder Blaugrauhabicht, lat. Accipiter luteoschistaceus, Rotschild & Hartert, 1926 Eckschwanzsperber, lat. Accipiter striatus, Vieillot, 1807 Unterart: ?, lat. Accipiter striatus fringilloides, Vigors, 1828
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus venator, Wetmore, 1914 Andensperber, lat. Accipiter ventralis (früher: Accipiter striatus ventralis), Sclater, 1866 Rotschenkelsperber, lat. Accipiter erythronemius (früher: Accipiter
striatus erythronemius), Kaup, 1850 Weissbrustsperber, lat. Accipiter chionogaster (früher: Accipiter striatus chionogaster), Kaup, 1851 Rundschwanzsperber oder Coopershabicht, lat. Accipiter cooperii, Bonaparte, 1828
Däumlingshabicht oder Zwergsperber oder Augenstreifsperber oder Amerika-Zwergsperber, lat. Accipiter superciliosus, Linnaeus, 1766 Schikra oder Shikra oder Kurzfangsperber oder Schikrasperber, lat. Accipiter badius, Gmelin, 1788
Zweifarbensperber, lat. Accipiter bicolor Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor bicolor, Vieillot, 1817 Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor fidens, Bangs & Noble, 1918
Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor guttifer, Hellmayr, 1917 Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor pileatus, Temminck, 1823 Chilesperber, lat. Accipiter chilensis (früher: Accipiter
bicolor chilensis), Philippi & Landbeck, 1864 Afrikahabicht oder Afrikanischer Habicht oder Tachirohabicht, lat. Accipiter tachiro, Daudin, 1800
Grosser Singhabicht oder Heller Singhabicht oder Heller Grauflügel-Singhabicht, lat. Melierax canorus (irrtümlich Canorus musicus), Thunb, 1799 Graubürzel-Singhabicht oder Kleiner
Singhabicht oder Dunkler Singhabicht oder Dunkler Grauflügel-Singhabicht oder Heuschreckenhabicht, lat. Melierax metabates, Heuglin, 1861 Heuschreckenhabicht, lat. Melierax canorus ?
Singhabicht(?), lat. M. polyzonus ? Gabar-Habicht, lat Melierax gabar, Daudin, 1800 Weissbürzel-Singhabicht, lat. Melierax poliopterus (früher: Melierax canorus poliopterus), Cabanis, 1868
Graubauchhabicht, lat. Accipiter poliogaster, Temminck, 1824 Schopfhabicht oder Haubensperber, lat. Accipiter trivirgatus, Temminck, 1824 Rotbrusthabicht, lat. Accipiter toussenelii (früher: Accipiter tachiro toussenelii), J.&E. Verreaux, 1855
Rotflankenhabicht oder Rotbauchsperber oder Kastanienhabicht oder Kastaniensperber, lat. Accipiter castanilus, Bonaparte, 1853 Kurzfangsperber oder Levantsperber, lat. Accipiter brevipes, Severtzow, 1850
Nikobarensperber oder Nicobar-Schikra oder Nikobarenschikra, lat. Accipiter butleri, Gurney, 1898 Froschsperber oder Grauer Froschhabicht oder Chinesenschikra oder Chinesenhabicht, lat. Accipiter soloensis, Horsfield,
1821 Echsenhabicht oder Anjouaninsel-Sperber oder Francesperber, lat. Accipiter francesii, Smith, 1834 Unterart: Anjouaninsel-Sperber, lat. Accipiter francesii pusillus, Gurney, 1875
Fleckschwanzsperber oder Fleckenschwanzsperber oder Schwanzgefleckter Sperber oder Fleckschwanzhabicht, lat. Accipiter trinotatus, Bonaparte, 1850 Bänderhabicht oder Australischer Habicht, lat. Accipiter fasciatus, Vigors & Horsfield, 1827
Unterart: Weihnachtsinsel-Habicht, lat. Accipiter fasciatus natalis, Lister, 1888 Elsterhabicht oder Bunthabicht oder Weisskehlhabicht oder Weisskehlsperber, lat. Accipiter albogularis, Gray, 1870
Fidschihabicht oder Fiji-Habicht oder Fidschisperber, lat. Accipiter rufitorques, Peale, 1848 Weissbauchhabicht oder Neukaledonien-Sperber oder Schwarzkehlhabicht, lat. Accipiter haplochrous, Sclater, 1859
Halmaherahabicht oder Gray-Habicht oder Molukkenhabicht, lat. Accipiter henicogrammus oder? Accipiter henicogrammicus, G.R.Gray, 1860
Trughabicht oder Nachäffersperber oder Imitatorhabicht, lat. Accipiter imitator, Hartert, 1926 Aschkopfhabicht oder Neuguinea-Graukopfhabicht oder Neubritanien-Graukopfhabicht oder Graukopfhabicht, lat. Accipiter
poliocephalus, G.R. Gray, 1858 Prinzenhabicht oder New Britain-Graukopfhabicht oder Schieferkopfhabicht, lat. Accipiter princeps, Mayr, 1934
Halsbandsperber oder Amerikanischer Kragensperber oder Halsringsperber oder Halbringsperber, lat. Accipiter collaris, Sclater, 1860 Waldsperber oder Rotschenkelsperber oder Rotfusssperber, lat. Accipiter erythropus, Hartlaub, 1855
Zwergsperber oder Amerikanischer Zwergsperber, lat. Accipiter minullus, Daudin, 1800 Trillersperber oder Japanischer Habicht oder Hondosperber, lat. Accipiter gularis, Temminck & Schlegel, 1845
Archboldsperber oder Celebes-Zwerghabicht oder Kleinsperber, lat. Accipiter nanus, W.Blasius, 1897 Sydneysperber oder Halsbandhabicht oder Kragensperber oder Ringsperber oder Australiensperber, lat. Accipiter
cirrhocephalus, Vieillot, 1817 Graukehlhabicht, lat. Accipiter griseogularis, Gray, 1860
Dreifarbensperber oder New Britain-Habicht oder Kehlringsperber oder Kurzschwanzsperber oder Weissbauchsperber, lat. Accipiter brachyurus, Ramsay, 1879
Rotnackensperber oder Molukkenhabicht oder Molukkensperber oder Graukehlsperber, lat. Accipiter erythrauchen, G.R.Gray, 1860 Schlegelsperber oder Rotbrusthabicht oder Rotbauchsperber, lat. Accipiter rhodogaster, Schlegel, 1862
Madagaskarsperber oder Madagaskar-Habicht, lat. Accipiter madagascariensis, Smith, 1834 Ovambosperber oder Ovambohabicht, lat. Accipiter ovampenis, Gurney, 1875
Grundlachsperber oder Grundlach-Habicht oder Kubasperber, lat. Accipiter grundlachii, Lawrence, 1860 Mohrenhabicht oder Trauerhabicht, lat. Accipiter melanoleucus, Smith, 1830
Madagaskarhabicht oder Hensthabicht, lat. Accipiter henstii, Schlegel,1873 Meyerhabicht oder Schwarzrückenhabicht oder Papuahabicht oder Südseehabicht, lat. Accipiter meyerianus, Shape, 1878
Unterfamilie Bussardartige, lat. Buteoninae Die folgenden Gattungen der "Bussardartigen" sind "ausgegliedert" und in den folgenden Kapiteln zu finden:
Im Kapitel "Adler": Aquila Im Kapitel "Haubenadler": Spizaetus, Lophoaetus, Stephanoaetus, Oroaetus, Cassinaetus Im Kapitel "Seeadler": Haliaeetus, Ichthyophaga
Im Kapitel "Harpienartige": Harpia, Pithecophaga, Morphnus, Harpyhaliaetus, Harpyopsis Im Kapitel "Bussarde": Buteo Im Kapitel "Weissbussarde": Leucopternis
Im Kapitel "Bussarde (verschiedene)": Geraanoaetus, Parabuteo, Buteogallus (Synonym: Heterospiza), Busarellus, Harpyhaliaetus Im Kapitel "untypische Habichte und
Bussarde”: Kaupifalco, Butastur, Urotriorchis, Erythrotriorchis, Megatriorchis, Geranospiza Somit sind im Kapitel "Bussardartige" die Gattungen: Spizastur (Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler), Polemaetus (Kampfadler), Hieraaetus (Habichtsadler), Ictinaetus (Malaienadler)
Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler, lat. Spizastur melanoleucus, Vieillot, 1816 Kampfadler, lat. Polemaetus bellicosus (früher: Hieraaetus bellicosus), Daudin, 1800
Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler, lat. Ictinaetus malayensis, Temminck, 1822 Unterart: ?, lat. Ictinaetus malayensis perniger, Hodgson, 1836 Unterart: ?, lat. Ictinaetus malayensis malayensis, Temminck, 1822
Habichtsadler, lat. Hieraaetus faciatus, Vieillot, 1822 Unterart: ?, lat. Hieraaetus faciatus faciatus, Vieillot, 1822 Unterart: ?, lat. Hieraaetus faciatus renschi, Stresemann, 1932
Afrikanischer Habichtsadler, lat. Hieraaetus spilogaster (früher: Hieraaetus faciatus spilogaster), Bonaparte, 1850 Zwergadler, lat. Hieraaetus pennatus, Gmelin, 1788
Silberadler oder Wahlbergadler, lat. Hieraaetus wahlbergi (früher: Aquila wahlbergi), Sundevall,1851 Rotbauchadler oder Rotbauchzwergadler oder Indienzwergadler, lat. Hieraaetus kienerii, Geoffroy, 1835
Fleckenadler oder Haubenzwergadler, lat. Hieraaetus ayresii, Gurney, 1862 (oder früher (nur warum?): Kleiner Habichtsadler oder Ayres-Habichtsadler oder Fleckenadler oder
Afrika-Zwergadler oder Ayres-Zwergadler, lat. Hieraaetus dubius, Smith, 1830) Kaninchenadler oder Kleinadler oder Australienzwergadler, lat. Hieraaetus morphnoides, Gould, 1841
Gattung Adler / Aquila
Kaiseradler oder östlicher Kaiseradler, lat. Aquila heliaca (früher Aquila heliaca heliaca) Savigny, 1809 Spanischer Kaiseradler oder Prinzenadler oder Westlicher Kaiseradler, lat. Aquila adalberti (früher Aquila
heliaca adalberti) Ch. I. Brehm, 1861 Steppenadler, lat. Aquila nepalensis (früher: Aquila rapax nepalensis), Hodgson, 1833 Unterart: ?-Steppenadler, Aquila nepalensis nepalensis, Hodgson, 1833
Unterart: ?-Steppenadler, lat. Aquila nepalensis orientalis, Cabanis, 1854 Raubadler oder Savannenadler, lat. Aquila rapax (irrtümlich: Aquila nepalensis rapax), Temminck, 1838
Schelladler, lat. Aquila clanga, Pallas, 1811 Steinadler (irrtümlich auch Goldadler), lat. Aquila chrysaetos, Linnaeus, 1758 Unterart: ?-Steinadler, lat. Aquila chrysaetos daphanea oder Aquila chrysaetos daphanes?, Severtzov, 1872
Kaffernadler oder Verreaux-Adler, lat. Aquila verreauxii, Lesson, 1830 Keilschwanzadler, lat. Aquila audax (früher: Uraetus audax), Latham, 1801 Unterart: ?, lat. Aquila audax audax, Latham, 1801
Unterart: ?, lat. Aquila audax fleayi, Condon & Amadon, 1954 Schreiadler, lat. Aquila pomarina, Ch L. Brehm, 1831 Gangesadler, lat Aquila hastata (früher Aquila pomarina hastata), Lesson, 1834
Gurney-Adler oder Molukken-Adler, lat. Aquila gurneyi, G.R.Gray, 1860 Indiensavannenadler, lat. Aquila vindhiana (früher Aquila rapax vindhiana), Franklin, 1831
Gattungen Haubenadler / Spizaetus (inkl. Cassinaetus), Lophoaetus, Stephanoaetus, Oroaetus Willet-Adler, lat. Spizaetus willetti
Prachthaubenadler oder Prachtadler, lat. Spizaetus ornatus, Daudin, 1800 Unterart: ?, lat. Spizaetus ornatus vicarius, Friedmann, 1935
Unterart: ?, lat. Spizaetus ornatus ornatus, Daudin, 1800 Tyrannenhaubenadler oder Tyrannhaubenadler, lat. Spizaetus tyrannus Unterart: ?, lat. Spizaetus tyrannus tyrannus, Wied, 1820
Unterart: ?, lat. Spizaetus tyrannus serus, Friedmann, 1950 Nepalhaubenadler oder Bergadler, lat. Spizaetus nipalensis, Hodgson, 1836 Traueradler oder Blyth-Haubenadler, lat. Spizaetus alboninger oder(!) Nisaetus alboninger, Blyth, 1845
Einfarb-Haubenadler oder Wechsel-Haubenadler oder Veränderlicher Haubenadler oder Haubenadler, lat. Spizaetus cirrhatus, Gmelin, 1788 Unterart: ?, lat. Spizaetus cirrhatus cirrhatus,
Gmelin, 1788 Unterart: ?, lat. Spizaetus cirrhatus ceylanensis, Gmelin, 1788 Schwarzachseladler oder Afrikanischer Haubenadler, lat. Spizaetus africanus (früher: Cassinaetus africanus), Cassin, 1865
Javaadler oder Java-Haubenadler oder Bartelsadler, lat. Spizaetus bartelsi, Stresemann, 1924 Celebesadler oder Celebes-Haubenadler, lat. Spizaetus lanceolatus, Temminck & Schlegel, 1844 Philippinenadler oder Philippinen-Haubenadler, lat. Spizaetus philippensis, Gould, 1863
Unterart: ?, lat. Spizaetus philippensis philippensis, Gould, 1863 Unterart: ?, lat. Spizaetus philippensis pinskeri Dschungeladler oder Zwerghaubenadler oder Hauben-Zwergadler oder Wallace-Haubenadler, lat. Spizaetus nanus, Wallace,
1868 Unterart: ?, lat. Spizaetus nanus nanus, Wallace, 1868 Unterart: ?, lat. Spizaetus nanus stresemanni, Amadon, 1953 Schopfadler, lat. Lophoaetus occipitalis (früher: Spizaetus occipitalis), Daudin, 1800
Kronenadler, lat. Stephanoaetus coronatus (früher: Spizaetus coronatus), Linnaeus, 1766 Glanzhaubenadler oder Glanzadler oder Isidoradler, lat. Oroaetus isidori (früher: Spizaetus isidori), Des Murs, 1845
Zweitrachten-Haubenadler, lat. Spizaetus limnaetus, (früher: Spizaetus cirrhatus limnaetus), Horsfield, 1821 Andamanenhaubenadler, lat. Spizaetus andamanensis, (früher: Spizaetus cirrhatus andamanensis), Tytler, 1865
Floreshaubenadler, lat. Spizaetus floris (früher: Spizaetus cirrhatus floris), Hartert, 1898 Simeuluehaubenadler, lat. Spizaetus vanheurni, (früher: Spizaetus cirrhatus vanheurni), Junge, 1936
Gattungen Seeadler und Fisch-Seeadler / Haliaeetus und Ichthyophaga Weisskopfseeadler, lat. Haliaeetus leucocephalus, Linnaeus, 1766 Unterart: ?, lat. Haliaeetus leucocephalus leucocephalus, Linnaeus, 1766
Unterart: ?, lat. Haliaeetus leucocephalus alascanus, Townsend, 1897 Unterart: ?, lat. Haliaeetus leucocephalus washingtoniensis Riesenseeadler oder Meeradler, lat. Haliaeetus pelagicus, Pallas, 1811
Unterart: ?, lat. Haliaeetus pelagicus pelagicus, Pallas, 1811 Unterart: Korea-Seeadler oder Schwarzer Seeadler, lat. Haliaeetus Pelagicus Niger Seeadler, lat. Haliaeetus allicilla, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Haliaeetus albicilla albicilla, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Haliaeetus albicilla groenlandicus Bindenseeadler, lat. Haliaeetus leucorphus, Pallas, 1771
Weissbauchseeadler oder Weissbauch-Seeadler oder Weissbrustseeadler, lat. Haliaeetus leucogaster, Gmelin, 1789 Solomonen-Seeadler, lat. Haliaeetus sanfordi, Mayr, 1936
Madagaskar-Seeadler oder Madagaskar-Schreiseeadler, lat. Haliaeetus vociferoides, Des Murs, 1845 Graukopfseeadler oder Weissschwanz-Fischadler oder Weissschwanz-Tauchadler oder Teichadler, lat. Ichthyophaga
ichthyaetus oder(?) Ichthyophaga ichtyaetus, Horsfield, 1821
Braunschwanzseeadler oder Braunschwanz-Fischadler oder kleine Fischadler oder Tauchadler oder Flussadler, lat. Ichthyophaga humilis, Müller & Schlegel, 1841 (früher: Ichthyophaga nana, Blyth, 1842 )
Unterart: ?, lat. Ichthyophaga humilis humilis, Müller & Schlegel, 1841 Unterart: ?, lat. Ichthyophaga humilis plumbea, Jerdon, 1871
Gattungen Harpienartige / Harpia, Pithecophaga, Morphnus, Harpyopsis
Harpyie, lat. Harpia harpyja, Linnaeus, 1758 Affenadler oder philippinischer Affenadler oder Philippinenadler, lat. Pithecophaga jefferyi, Ogilvie-Grant, 1896 Woodward-Adler, lat. Morphnus woodwardi
Würgadler oder Sperberadler, lat. Morphnus guianensis, Daudin, 1800 Papua-Adler oder Neuguinea-Würgadler oder Harpyienadler, lat. Harpyopsis novaeguineae, Salvadori, 1875
Gattung Bussarde / Buteo Bussarde, lat. Buteo (einzelne Arten(?), mittleres und oberes Oligozän) Mäusebussard, lat. Buteo buteo, Linnaeus, 1758
Unterart: Azorenbussard, lat. Buteo buteo rothschildi Unterart: Falkenbussard, lat. Buteo buteo vulpinus, Gloger, 1833 Unterart: Kaukasus-Falkenbussard-Bussard, lat. Buteo buteo menetriesi, Bogdanov, 1879
Unterart: Zimmermann-Bussard, lat. Buteo buteo zimmermannae Schakalbussard oder Felsenbussard, lat. Buteo rufofuscus, Forster, 1798 Archerbussard, lat. Buteo archeri (früher: Buteo
rufofuscus archeri), W.Sclater, 1918 Augurbussard, lat. Buteo Augur (früher: Buteo rufofuscus augur), Rüppell, 1836 Adlerbussard oder Steppenbussard, lat. Buteo rufinus, Cretschmar, 1827
Unterart: ?, lat. Buteo rufinus rufinus, Cretschmar, 1827 Unterart: ?, lat. Buteo rufinus cirtensis, Levaillant jr., 1850 Rotschwanzbussard, lat. Buteo jamaicensis, Gmelin, 1788
Unterart: Krider-Rotschwanzbussard, lat. Buteo jamaicensis kriderii, Hoopes, 1873 Königsrauhfussbussard oder Königsbussard, lat. Buteo regalis, G.R. Gray, 1844
Rauhfussbussard, lat. Buteo lagopus, Pontoppidan, 1763 Weissschwanzbussard, lat. Buteo albicaudatus, Vieillot, 1816 Unterart: ?, lat. Buteo albicaudatus hypsopodius oder hypospodius, Guerney, 1876
Unterart: ?, lat. Buteo albicaudatus colonus, Berlepsch, 1892 Unterart: ?, lat. Buteo albicaudatus albicaudatus, Vieillot, 1816 Galapagosbussard, lat. Buteo galapogoensis, Gould, 1837
Hochlandbussard oder Mongolenbussard oder Steinbussard, lat. Buteo hemilasius, Temminck & Schlegel, 1844 Rotschulterbussard, lat. Buteo lineatus, Gmelin, 1788
Mohrenbussard oder Bandschwanzbussard oder Bänderschwanzbussard oder Schwarzstreifbussard, lat. Buteo albonotatus, Kaup, 1847 Wegebussard oder Rotschnabelbussard oder Grossschnabelbussard, lat. Buteo magnirostris (früher: Asturina magnirostris), Gmelin, 1788
Graubussard oder Zweibindenbussard oder Mexikanischer Zweibindenbussard, lat. Buteo nitidus (früher: Asturina nitida), Latham, 1790 Präriebussard, lat. Buteo swainsoni, Bonaparte, 1838
Madagaskarbussard oder Madagaskar-Bussard, lat. Buteo brachypterus, Hartlaub, 1860 Weissbürzelbussard oder Weissflügelbussard, lat. Buteo leucorrhous, Quoy & Gaimard, 1824
Haitibussard oder Ridgway-Bussard oder Hispaniolabussard, lat. Buteo ridgwayi, Cory, 1883 Breitflügelbussard oder Breitschwingenbussard, lat. Buteo platypterus, Vieillot, 1823
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus cubanensis, Burns, 1911 Unterart: ?, lat. Buteo platypterus insulicola, Riley, 1908 Unterart: ?, lat. Buteo platypterus platypterus, Vieillot, 1823
Kurzschwanzbussard, lat. Buteo brachyurus, Vieillot, 1816 Weisskehlbussard, lat. Buteo albigula, Philippi, 1899 Rotrückenbussard, lat. Buteo polyosoma, Quoy & Gaimard, 1824
Robinson-Bussard, lat. Buteo exsul (früher: Buteo polyosoma exsul), Salvin, 1875 Punabussard oder Veränderlicher Bussard oder Puma Bussard oder Gurneybussard, lat. Buteo poecilochrous, Gurney, 1879
Hawaiibussard oder Hawaii-Bussard, lat. Buteo solitarius, Peale, 1848 Magellanbussard oder Andenbussard oder Patagonienbussard, lat. Buteo ventralis, Gould, 1837
Bergbussard oder Gebirgsbussard oder Afrikanischer Bergbussard, lat. Buteo oreophilus, Hartert & Neumann, 1914
Salvadoribussard oder Felsenbussard oder Afrikanischer Rotschwanzbussard oder Afrikanischer Felsenbussard, lat. Buteo auguralis, Salvadori, 1865 Himalaja-Bussard, lat. Buteo refectus
Gattungen Bussarde / Leucopternis (Weissbussarde) Mantelbussard, lat. Leucopternis polionota, Kaup, 1847 Weissbussard oder Schneebussard, lat. Leucopternis albicollis, Latham, 1790
Weisshalsbussard oder Weissnackenbussard, lat. Leucopternis lacernulata, Temminck, 1827 Bleibussard oder Graubussard, lat. Leucopternis plumbea, Salvin, 1872 Weissbrauenbussard, lat. Leucopternis kuhli, Bonaparte, 1850
Prinzenbussard oder Sperberbussard, lat. Leucopternis princeps, Sclater, 1865 Möwenbussard oder Teilgraubussard oder Halbgrauer Bussard oder Halbbleibussard, lat. Leucopternis semiplumbea (früher: Leucopternis semiplumbeus), Lawrence, 1861
Schieferbussard, lat. Leucopternis schistacea, Sundevall, 1850 Zügelbussard oder Schwarzgesichtsbussard, lat. Leucopternis melanops, Latham, 1790
Graurückenbussard oder Graukopfbussard, lat. Leucopternis occidentalis, Salvin, 1876
Gattungen Bussarde / Geraanoaetus (Blaubussarde), Parabuteo (Wüsenbussarde), Buteogallus (Schwarzbussarde, Synonym: Heterospiza), Busarellus (Fischbussarde), Harpyhaliaetus (Streitaare)
Aguja oder Blaubussard oder Blauadler oder Kordillerenadler, lat. Geranoaetus melanoleucus, Vieillot, 1819 Unterart: ?, lat. Geranoaetus melanoleucus australis, Swann, 1922
Unterart: ?, lat. Geranoaetus melanoleucus melanoleucus, Vieillot, 1819 Schwarzer Krabbenbussard oder Krabbenbussard, lat. Buteogallus anthracinus, Lichtenstein, 1830 Mangrovebussard, lat. Buteogallus subtilis (früher: Buteogallus anthracinus subtilis), Thayer & Bangs, 1905
Roter Krabbenbussard oder Krabbenbussard oder Rotbauchbussard, lat. Buteogallus aequinoctialis (früher: Urubitinga aequinoctialis), Gmelin, 1788 Savannenbussard oder Froschbussard oder Frosch-Habicht, lat. Buteogallus meridionalis und die Synonyme: Heterospizias
meridionalis und Heterospiza meridionalis und Falco meridionalis, Latham, 1790 Schwarzbussard oder Urubitinga, lat. Buteogallus urubitinga, Gmelin, 1788 Wüstenbussard oder Harris-Bussard, lat. Parabuteo unicinctus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Parabuteo unicinctus harrisi, Audubon, 1837 Unterart: ?, lat. Parabuteo unicinctus unicinctus, Temminck, 1824 Schwarzhalsbussard oder Fischbussard, lat. Busarellus nigriollis, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Busarellus nigriollis nigriollis, Latham, 1790 Unterart: ?, lat. Busarellus nigriollis leucocephalus, Vieillot, 1816 Streitadler oder Streitaar oder Kronenstreitadler oder Zaunadler, lat. Harpyhaliaetus coronatus, Vieillot, 1817
Pazifischer Streitadler oder Schwarzer Streitadler oder Einsiedleradler oder Schwarzer Einsiedleradler, lat. Harpyhaliaetus solitarius Unterart: ?, lat. Harpyhaliaetus solitarius solitarius, Tschudi, 1844
Unterart: ?, lat. Harpyhaliaetus solitarius sheffleri, van Rossem, 1948
Gattungen Bussarde / untypische Habichte und Bussarde / Kaupifalco (Sperberbussarde), Butastur (Heuschreckenbussarde), Urotriorchis (Langschwanzhabichte), Erythrotriorchis, Megatriorchis (Salvadorihabichte), Geranospiza (Sperberweihen)
Sperberbussard oder Kehlstreifbussard oder Eidechsenbussard, lat. Kaupifalco monogrammicus, Temminck, 1824 Unterart: ?, lat. Kaupifalco monogrammicus monogrammicus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Kaupifalco monogrammicus meridionalis, Hartlaub & Monteiro, 1860 Weissaugenbussard oder Weissaugenteesa, lat. Butastur teesa, Franklin, 1832
Heuschreckenteesa oder Heuschreckenbussard, lat. Butastur rufipennis, Sundevall, 1851 Malaienteesa oder Rotflügelbussard, lat. Butastur liventer, Temminck, 1827
Kiefernteesa oder Graugesichtsbussard, lat. Butastur indicus, Gmelin, 1788 Langschwanzhabicht, lat. Urotriorchis macrourus, Hartlaub, 1855 Sperberweihe, lat. Geranospiza caerulescens, Vieillot, 1817
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens nigra, Du Bus, 1847 Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens flexipes, Peters, 1935
Prachthabicht oder Bunthabicht oder Bürgershabicht, lat. Erythrotriorchis buergersi (früher: Accipiter buergersi), Reichenow, 1914
Fuchshabicht oder Australhabicht oder Australischer Habicht, lat. Erythrotriorchis radiatus (früher: Accipiter radiatus), Latham, 1801
Salvadorihabicht oder Doriae-Habicht oder Neuguineahabicht, lat. Megatriorchis doriae (früher: Accipiter doriae), Salvadori & D’Albertis, 1876
Unterfamilie Altweltgeier, lat. Aegypiinae Gattungen: Aegypius (inkl. Sarcogyps, inkl. Trigonoceps), Gyps (Gänsegeier, inkl. Pseudogyps (Truggeier)), Gypaetus, Neophron, Necrosyrtes, Gypohierax
Kapgeier oder Fahlgeier, lat. Gyps coprotheres, J.R. Forster, 1798 Himalaya- oder Schneegeier, lat. Gyps himalayensis, Hume, 1869 Gänsegeier oder Weisskopfgeier, lat. Gyps fulvus, Hablizl, 1783
Unterart: Gänsegeier oder Weisskopfgeier, lat. Gyps fulvus fulvus, Hablizl, 1783 Unterart: Zimtgeier (früher auch zusätzlich Indischer Gänsegeier?), lat. Gyps fulvus fulvescens, Hume,
1869 Sperbergeier, lat. Gyps rueppellii, A.E. Brehm, 1852 Unterart: Sperbergeier, lat. Gyps rueppellii rueppellii, A.E. Brehm, 1852 Unterart: Somalisperbergeier, lat. Gyps rueppelli erlangeri, Salvadori, 1905
Indischer Gänsegeier oder indischer Geier oder Langschnabelgeier oder Indiengeier, lat. Gyps indicus, Scopoli, 1786
Schmalschnabelgeier oder Schlankschnabelgeier oder Dünnschnabelgeier, lat. Gyps tenuirostris (früher: Gyps indicus tenuirostris), G.R. Gray, 1844 Zwerggänsegeier oder Weissrückengeier, lat. Gyps africanus (früher: Pseudogyps africanus), Salvadori, 1865
Bengalgeier oder Begalengeier, lat. Gyps bengalensis (früher: Pseudogyps bengalensis), Gmelin, 1788 Ohrengeier, lat. Aegypius tracheliotus (früher: Torgos tracheliotus), J.R. Forster, 1796
Unterart: ?, lat. Aegypius tracheliotus negevensis, Unterart: ?, lat. Aegypius tracheliotus tracheliotus, J.R. Forster, 1796 Kuttengeier oder Mönchsgeier, lat. Aegypius monachus, Linnaeus, 1766
Wollkopfgeier, lat. Aegypius occipitalis (früher: Trigonoceps occipitalis), Burchell, 1824 Lappengeier oder Kahlkopfgeier, lat. Aegypius calvus (früher: Sarcogyps calvus), Scopoli, 1786
Bartgeier oder Lämmergeier, lat. Gypaetus barbatus, Linnaeus, 1758 Unterart: Zentralasiatische Bartgeier, lat. Gypaetus barbatus hemalachanus, Hutton, 1838
Unterart: Nacktfuss-Bartgeier, lat. Gypaetus barbatus meridionalis, Keyserling & Blasius, 1840 Unterart: ?, lat. Gypaetus barbatus aureus, Hablizl, 1783 Unterart: ?, lat. Gypaetus barbatus barbatus, Linnaeus, 1758
Schmutzgeier, lat. Neophron percnopterus, Linnaeus, 1758 Unterart: Gelbschnabel-Schmutzgeier, lat. Neophron percnopterus ginginianus, Latham, 1790 Unterart: Schmutzgeier, lat. Neophron percnopterus percnopterus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Neophron percnopterus majorensis Kappengeier, lat. Necrosyrtes monachus, Temminck, 1823
Geierseeadler oder Palmgeier oder Palmnussgeier oder Geierfischadler oder Angolageier, lat. Gypohierax angolensis, Gmelin, 1788
Unterfamilie Weihen, lat. Circinae
Gattungen: Circus (Weihen), Polyboroides (Höhlenweihen) Schwarzweihe oder Mohrenweihe, lat. Circus maurus, Temminck, 1828 Wiesenweihe, lat. Circus pygargus, Linnaeus, 1758
Kornweihe, lat. Circus cyaneus, Linnaeus, 1766 Amerikanische Kornweihe oder Amerikanische Hudsonweihe oder Hudsonweihe, lat. Circus hudsonius (früher: Circus cyaneus hudsonius), Linnaeus, 1766
Rohrweihe, lat. Circus aeruginosus, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Circus aeruginosus aeruginosus, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Circus aeruginosus harterti, Zeidlitz, 1914
Sumpfweihe oder Australweihe oder Fleckenweihe, lat. Circus assimilis, Jardine & Selby, 1828 Steppenweihe, lat. Circus macrourus, Gmelin, 1771
Elsterweihe oder Schwarzweissweihe oder Scheckweihe, lat. Circus melanoleucos, Pennant, 1769 Magroveweihe, lat. Circus spilonotus (früher: Circus aeruginosus spilonotus), Kaup, 1847
Papuaweihe, lat. Circus spilothorax (früher: Circus aeruginosus spilothorax), Salvadori & d’Albertis, 1875 Madagaskarweihe, lat. Circus macrosceles (früher: Circus aeruginosus macrosceles), A. Newton, 1863
Réunion-Weihe oder Réunionweihe, lat. Circus maillardi (früher: Circus aeruginosus maillardi), Verreaux, 1863 Sumpfweihe, lat. Circus approximans (früher: Circus aeruginosus approximans), Peale, 1848
Grauweihe oder Aschgraue Weihe, lat. Circus cinereus, Vieillot, 1816 Froschweihe oder Afrikanische Rohrweihe, lat. Circus ranivorus, Daudin, 1800 Weissbrauenweihe oder Langschwingenweihe oder Langflügelweihe, lat. Circus buffoni, Gmelin, 1788
Afrikahöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Äthiopische Höhlenweihe oder Schlangensperber, lat. Polyboroides typus, A. Smith, 1829 Unterart: ?, lat. Polyboroides typus pectoralis, Sharpe, 1903
Unterart: ?, lat. Polyboroides typus typus, A. Smith, 1829 Madagaskarhöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Schlangensperber, lat. Polyboroides radiatus (früher Polyboroides
radiatur), Scopoli, 1786
Unterfamilie Schlangenadler (lat. Circaetinae) Gattungen: Circaetus (Schlangenadler), Terathopius (Gaukler), Dryotriorchis (Schlangenbussarde), Spilornis (Schlangenhabichte)
Schlangenadler oder Schlangenbussard oder Natternbussard oder Natternadler, lat. Circaetus gallicus, Gmelin, 1788 Unterart: Eurasischer Schlangenadler, lat. Circaetus gallicus gallicus, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Circaetus gallicus heptneri, Beaudouin-Schlangenadler, lat. Circaetus beaudouini (früher: Circaetus gallicus beaudouini), Verreaux & des Murs, 1862 Schwarzbrust-Schlangenadler, lat. Circaetus pectoralis (früher: Circaetus gallicus pectoralis), Smith, 1830
Streifenschwanzschlangenadler oder Graubrustschlangenadler, lat. Circaetus fasciolatus, Kaup, 1850 Brauner Schlangenadler oder Afrikanischer Schlangenadler oder Einfarb-Schlangenadler, lat. Circaetus cinereus, Vieillot,
1818 Gaukler, lat. Terathopius ecaudatus, Daudin, 1800 Kongo-Schlangenhabicht oder Schlangenbussard, lat. Dryotriorchis spectabilis, Schlegel, 1863
Unterart: Kongo-Schlangenhabicht oder Schlangenbussard, lat. Dryotriorchis spectabilis spectabilis, Schlegel, 1863 Unterart: ?, Dryotriorchis spectabilis batesi, Sharpe, 1904 Philippinen-Schlangenhabicht oder Philippinen-Schlangenweihe, lat. Spilornis holospilus, Vigors, 1831
Schlangenhabicht oder Schlangenweihe oder Indischer Schlangenhabicht, lat. Spilornis cheela, Latham, 1790 Unterart: Schlangenhabicht oder Schlangenweihe oder Indischer Schlangenhabicht, lat. Spilornis cheela cheela,
Latham, 1790 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela spilogaster, Blyth, 1853 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela melanotis, Jerdon, 1844 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela burmanicus, Swann, 1920
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela ricketti, Sclater, 1919 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela hoya, Swinhoe, 1866 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela rutherfordi, Swinhoe, 1870
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela davisoni, Hume, 1873 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela malayensis, Swann, 1920 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela batu, Meyer de Schauensee & Ripley, 1940
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela palawanensis, Sclater, 1919 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela pallidus, Walden, 1872 Unterart: ?, lat. Spilornis cheela richmondi Unterart: ?, lat. Spilornis cheela bido, Horsfield, 1821
Simeulueschlangenweihe, lat. Spilornis abbotti (früher: Spilornis cheela abbotti), Richmond, 1903 Nikobarenschlangenweihe, lat. Spilornis minimus (früher: Spilornis cheela minimus), Hume, 1873
Niasschlangenweihe, lat. Spilornis asturinus (früher: Spilornis cheela asturinus), A.B. Meyer, 1884 Baweanschlangenweihe, lat. Spilornis baweanus (früher: Spilornis cheela baweanus), Oberholzer, 1917
Natunaschlangenweihe, lat. Spilornis natunensis (früher: Spilornis cheela natunensis), Chasen, 1934 Bergschlangenweihe, lat. Spilornis kinabaluensis (früher: Spilornis cheela kinabaluensis), W.L. Slater, 1919
Mentawaischlangenweihe, lat. Spilornis sipora, (früher: Spilornis cheela sipora), Chasen & Kloss, 1926 Riukiuschlangenweihe, lat. Spilornis perplexus, (früher: Spilornis cheela perplexus), Swann,1922
Bandschlangenadler oder Braunbrustschlangenadler oder Weissbandschlangenadler, lat. Circaetus cinerascens, S.W.v. Müller, 1851 Celebesschlangenweihe oder Celebesschlangenhabicht, lat. Spilornis rufipectus, Gould, 1857
Andamanenschlangenweihe oder Andamanen-Schlangenweihe oder Andamanenschlangenhabicht, lat. Spilornis elgini, Tytler, 1863 Zwergschlangenweihe oder Kloss-Schlangenweihe, lat. Spilornis klossi, Richmond, 1902
Madagaskarschlangenhabicht oder Schlangenhabicht oder Madagaskar-Zwergadler, lat. Eutriorchis astur, Shape, 1875
Familie 2: Fischadler, lat. Pandionidae (einzelne Arten(?), mittleres und oberes Miozän und Pliozän) ?, lat. Pandion homalopteron (mittleres Miozän, in Kalifornien)
Gattung: Pandion Fischadler, lat. Pandion haliaetus, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Pandion haliaetus haliaetus, Linnaeus, 1758 (oder Art? Pandion haliaetus)
Unterart: ?, lat. Pandion haliaetus cristatus, Vieillot, 1816 (oder Art? Pandion cristatus) Unterart: ?, lat. Pandion haliaetus melvillensis, Mathews, 1912
Unterart: ?, l at. Pandion haliaetus carolinensis, Gmelin, 1788 (oder Art? Pandion carolinensis) Unterart: ?, lat. Pandion haliaetus ridgwayi, J. Maynard, 1887 Oder neu zur Art Pandion carolinensis ridgwayi dazugehöhrend?
unklar / veraltet: Weissköpfiger Fischadler(?), lat. Pandion leucocephalus(?)
Familie 3: Sekretäre, lat. Sagittariidae ?, lat. Pelargopappus (mittleres und oberes Oligozän und Miozän, vor 38 - 7 Millionen Jahren
?, lat. Amphiserpentarius schlosseri Gattung: Sagittarius Sekretär, lat. Sagittarius serpentarius, Miller, 1779
Familie 4: Falken, lat. Falconidae (mit 3 fossilen Gattungen und 29 fossilen Arten) ?, lat. Badiostes oder(?) Badrostes (unteres Miozän, vor 26 - 7 Millionen Jahren)
Unterfamilie Karakaras, Waldfalken, lat. Daptriinae Gattungen: Herpetotheres (Lachhabichte), Micrastur (Waldfalken), Spiziapteryx, Phalcoboenus (Berg-Karakas), Milvago (Chimangos), Daptrius, Caracara (früher: Polyborus) Lachfalk oder Lachhabicht, lat. Herpetotheres cachinnans, Linnaeus,
1758 Sperberwaldfalke oder Rotkehl-Wanderfalk oder Gebänderter Waldfalke oder Rotkehlwaldfalk, lat. Micrastur ruficollis, Vieillot, 1817 Zweibinden-Waldfalke, lat. Micrastur gilvicollis (früher: Micrastur ruficollis gilvicollis), Vieillot, 1817 Graurücken-Waldfalke oder Mirandolle-Waldfalk oder Schieferrückenwaldfalke, lat. Micrastur mirandollei, Schlegel, 1862
Kappenwaldfalke oder Schwarzkappen-Waldfalk oder Halsringwaldfalke, lat. Micrastur semitorquatus, Vieillot, 1817 Traylorwaldfalke oder Traylor-Waldfalk oder Halsringwaldfalk, lat. Micrastur buckleyi, Swann, 1919
Grauer Waldfalk oder Einbindenwaldfalke oder Bleiwaldfalke, lat. Micrastur plumbeus, W. Sclater, 1918 Mintonwaldfalke, lat. Micrastur mintoni, Whittaker, 2002 Tropfenfalke oder Tropfen-Zwergfalk oder Tropfenzwergfalke, lat Spiziapteryx circumcinctus, Kaup, 1852
Brea-Karakara, lat. ? Puerto-Rico-Karakara oder Puerto-Rico-Caracara oder Puerto-Rico-Geierfalke, lat. Caracara latebrosus (früher: Polyborus latebrosus)
>>>Diese nur durch Knochenfunde bekannt gewordene Art, die auf der Insel Puerto-Rico verbreitet war, starb 1920 aus. Guadalupe-Caracara oder Guadalupe-Karakara oder Guadalupe-Geierfalke, lat. Caracara lutosus (früher: Polyborus lutosus), Ridgway, 1876 Schopfkarakara oder Haubenkarakara oder Caracara oder Carancho, lat. Caracara plancus (früher: Polyborus plancus),
Miller, 1777 Karibikkarakara, lat. Caracara cheriway (früher: Caracara plancus cheriway), Jacquin, 1784 Falklandkarakara oder Forsterkarakara oder Südlicher Karakara, lat. Phalcoboenus Australis, Gmelin, 1788
Bergkarakara oder Bargkarakara oder Andenkarakara, lat. Phalcoboenus megalopterus, Meyen, 1834 Streifenkarakara oder Klunker-Karakara oder Karunkelkarakara, lat. Phalcoboenus carunculatus, Des Murs, 1853
Weisskehlkarakara oder Darwin-Karakara, lat. Phalcoboenus albogularis, Gould, 1837 Gelbkehlkarakara oder Gelbkinn-Geierfalk oder Gelbkinn-Karakara oder Gelbkehl-Wespenfalke, lat. Daptrius ater,
Vieillot, 1816 Rotkehlkarakara oder Rotkehl-Wespenfalke, lat. Daptrius americanus, Boddaert, 1783 Gelbkopfkarakara oder Gelbkopf-Chimachima oder Chimachima, lat. Milvago chimachima, Vieillot, 1816
Unterart: Gelbkopfkarakara oder Gelbkopf-Chimachima oder Chimachima, lat. Milvago chimachima chimachima, Vieillot, 1816 Unterart: ?, lat. Milvago chimachima cordata
Unterart: ?, lat. Milvago chimachima strigilata, Spix, 1824 Chimangokarakara oder Chimango, lat. Milvago chimango, Vieillot, 1816 Unterart: Chimangokarakara oder Chimango, lat. Milvago chimango chimango, Vieillot, 1816
Unterart: ?, lat. Milvago chimango temucoensis, Sclater, 1918
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae einzelne Arten(?, Falco?), unteres Miozän bis zum oberen Pliozän
Bahama-Zwergfalke oder Bahama-Schönfalke oder Bahama-Inselzwergfalke, lat. Calohierax quadratus >>>Diese Art, die auf der Insel Great Exuma verbreitet war, starb 1750 aus.
Gloverallen-Falke oder Gloverallen-Zwergfalke, lat. Titanohierax gloveralleni >>>Diese Art, die auf der Insel Great Exuma verbreitet war, starb 1750 aus. Gattungen: Polihierax (Halsband-Zwergfalken), Microhierax (eigentliche Zwergfalken oder Echtzwergfalken), Falco (Falken)
Langschwanzzwergfalke oder Fielden-Zwergfalk, lat. Poliohierax insignis (früher: Neohierax insignis), Walden, 1872 Halsband-Zwergfalke, lat. Polihierax semitorquatus, A. Smith, 1836
Unterart: Halsband-Zwergfalke, lat. Polihierax semitorquatus semitorquatus, A. Smith, 1836 Unterart: ?, lat. Polihierax semitorquatus castanotus, Heuglin, 1860 Rotkehlfälkchen oder Indischer Zwergfalk oder Indienzwergfalke oder Rotschenkelzwergfalke, lat. Microhierax
caerulescens, Linnaeus, 1758 Unterart: Rotkehlfälkchen oder Indischer Zwergfalk oder Indienzwergfalke oder Rotschenkelzwergfalke, lat. Microhierax caerulescens caerulescens Unterart: ?, lat. Microhierax caerulescens burmanicus, Swann, 1920 Finkenfälkchen oder Malaiischer Zwergfalk oder Malaiienzwergfalke oder Schwarzschenkelzwergfalke oder Finkenfalke, lat. Microhierax fringillarius, Drapiez, 1824
Zweifarbenfälkchen oder Philippienen-Zwergfalke, lat. Microhierax erythrogenys, Vigors, 1831 Unterart: Zweifarbenfälkchen oder Philippienen-Zwergfalke, lat. Microhierax erythrogenys erythrogenys, Vigors, 1831
Unterart: ?, lat. Microhierax erythrogenys meridionalis Weissscheitelfälkchen oder Nordborneo-Zwergfalk oder Borneozwergfalke, lat. Microhierax latifrons, Sharpe, 1879
Elsterfälkchen oder Trauer-Zwergfalk oder Weissstirnzwergfalke, lat. Microhierax melanoleucus, Blyth, 1843
Turmfalke, lat. Falco tinnunculus, Linnaeus, 1758 Wanderfalke oder Edelfalke, lat. Falco peregrinus, Tunstall, 1771
Unterart: Mitteleuropäischer Wanderfalke, lat. Falco peregrinus germanicus, Erlanger, 1903 Unterart: Nordischer Wanderfalke oder Schottischer Wanderfalke, lat. Falco peregrinus peregrinus, Tunstall, 1771
Unterart: Weisswangen-Wanderfalk(e), lat. Falco peregrinus calidus (?oder Falco peregrinus leucogenys), Latham, 1790 Unterart: Südeuropäischer Wanderfalk(e), lat. Falco peregrinus brookei, Sharpe, 1873
Lannerfalke oder Feldeggsfalke oder Lanner, lat. Falco biarmicus, Temminck, 1825 Unterart: Nordafrikanischer Lannerfalke oder Nördlicher Lannerfalke, lat. Falco biarmicus erlangeri, Kleinschmidt, 1901
Unterart: Feldeggsfalke, lat. Falco Biarmicus feldeggii, Schlegel, 1843 Laggarfalke oder Luggerfalke, lat. Falco jugger, Gray, 1834 Buntfalke oder Heuschreckenfalke, lat. Falco sparverius (früher: Sperlings-Turmfalk, lat. Cerchneis sparveria), Linnaeus,
1758 Fuchsfalke oder Fuchsturmfalke, lat. Falco alopex, Henglin, 1861 Australfalke oder Russfalke oder Schwarzfalke, lat. Falco subniger, Gray, 1843 Fledermausfalke oder Eilfalke, lat. Falco rufigularis, Daudin, 1800
Präriefalke, lat. Falco mexicanus, Schlegel, 1843 Gerfalke oder Gerfalk oder Jagdfalke, lat. Falco rusticolus, Linnaeus, 1758 Baumfalke, lat. Falco subbuteo, Linnaeus, 1758
Unterart: Falco subbuteo subbuteo, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Falco subbuteo streichi, Hartert & Neumann, 1907 Eleonorenfalke, lat. Falco eleonorae, Gené, 1839
Mauritiusfalke oder Mauritius-Turmfalke, lat. Falco punctatus, Temminck, 1821 Graufalke oder Grauturmfalke, lat. Falco ardosiaceus, Vieillot, 1823 Aplomadofalk(e), lat. Falco femoralis (früher: Falco fuscocaerulescens), Temminck, 1823
Unterart: ?, lat. Falco femoralis septentrionalis, Todd, 1916 Unterart: Aplomadofalk(e), lat. Falco femoralis femoralis, Temminck, 1823 Unterart: ?, lat. Falco femoralis pichinchae, Chapman, 1925
Rötelfalke, lat. Falco naumanni, Fleischer, 1818 Rotfussfalke, lat. Falco vespertinus, Linnaeus, 1766 Amurfalke, lat. Falco amurensis (früher: Ostasiatischer Rotfussfalk, lat. Falco vespertinus amurensis), Radde, 1863
Habichtfalke oder Habichtsfalke oder Braunfalke, lat. Falco berigora (früher: Hiracidea berigora), Vigors & Horsfield, 1827
Unterart: Habichtfalke oder Habichtsfalke oder Braunfalke, lat. Falco berigora berigora, Vigors & Horsfield, 1827 Unterart: ?, lat. Falco berigora novaeguineae, Meyer, 1894 Unterart: ?, lat. Falco berigora tasmanicus
Rotkopfmerlin oder Rothalsfalke, lat. Falco chicquera, Daudin, 1800 Rotnackenfalke, lat Falco horsbrughi (früher: Falco ruficollis horsbrughi), Gunning & Roberts, 1911
Unterart: Rotnackenfalke, lat Falco horsbrughi horsbrughi, Gunning & Roberts, 1911 Unterart: Rothalsfalke, lat. Falco horsbrughi ruficollis (früher: Falco Chicquera ruficollis), Swainson, 1837
Merlin, lat. Falco columbarius, Linnaeus, 1758 Wüstenfalke oder Berberfalke oder Schahin, lat. Falco pelegrinoides, Temminck, 1829 Unterart: Berberfalk, lat. Falco pelegrinoides pelegrinoides, Temminck, 1829
Unterart: Rotnackenshahin, lat. Falco pelegrinoides babylonicus, Sclater, 1861 Sakerfalke oder nördlicher Würgfalke oder Würgfalke, lat. Falco cherrug, Gray, 1834
Unterart: ?-Sakerfalke, lat. Falco cherrug cyanopus, Thienemann, 1846 Unterart: Donau-Sakerfalke, lat. Falco cherrug ? Unterart: ?-Sakerfalke, lat. Falco cherrug milvipes, Jerdon, 1871
Unterart: ?-Sakerfalke, lat. Falco cherrug hendersoni, Hume, 1871 Altaifalke, lat. Falco altaicus (?früher: Altai-Sakerfalke, lat. Falco cherrug altaicus?)
Steppenfalk oder Steppenfalke oder Afrikanischer Turmfalke oder Weissaugenfalke, lat. Falco rupicoloides, A. Smith, 1830 Madagaskarfalke oder Malegassen-Turmfalke oder Madagaskar-Turmfalke, lat. Falco newtoni, Gurney, 1862
Graubartfalke oder Australienrüttelfalke oder Australienturmfalk, lat. Falco cenchroides, Vigors & Horsfield, 1827 Seychellenfalke oder Seychellen-Turmfalke, lat. Falco araea, Oberholser, 1917
Molukkenfalk oder Molukkenfalke oder Molukken-Turmfalke, lat. Falco moluccensis, Bonaparte, 1850 Schwarzrückenfalke oder Dickinsonfalke, lat. Falco dickinsoni, P.L. Sclater, 1864
Bindenfalke oder Madagaskar-Graufalke, lat. Falco zoniventris, Peters, 1854 Maorifalke oder Neuseelandfalke, lat. Falco novaeseelandiae oder (!) Nesierax novaeseelandiae, Gmelin, 1788
Afrikanischer Baumfalke oder Afrikabaumfalke, lat. Falco cuvieri, A. Smith, 1830 Malaienbaumfalke oder Indischer Baumfalke oder Indienbaumfalke, lat. Falco severus, Horsfield, 1821
Australischer Baumfalke oder Australienbaumfalk, lat. Falco longipennis, Swainson, 1837 Schieferfalke, lat. Falco concolor, Temminck, 1825
Silberfalke oder Australischer Schieferfalk oder Bleifalke, lat. Falco hypoleucos, Gould, 1841 Rotbrustfalke, lat. Falco deiroleucus, Temminck, 1825 Taitafalke, lat. Falco fasciinucha, Reichenow & Neumann, 1895
Kreyenborg-Falke oder Kleinschmidtsfalk, lat. Falco kreyenborgi, Kleinschmidt, 1929
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Ordnung Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes Die Familien der Amerikanischen Riesenkondore oder kalifornischen Riesenkondore (5), lat. Teratornthidae und der Neuweltlichen Riesengeier (6), lat. Vulturidae werden einerseits unter Einbezug der Fossilien und andererseits auch aufgrund weiterer Ursachen, wie die Merkmale des durchgehenden Nasenloches, des guten Geruchsvermögens und der Tatsache, dass sie (auch) keine Nester bauen zur Ordnung der Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes zugeordnet.
Familie 5: Amerikanischer Riesenkondor oder kalifornischer Riesenkondor, lat. Teratornthidae ?, lat. Teratornis merriami (Pliozän)
?, lat. Teratornis incredibilis ?, lat. Argentavis magnificens ("frühes" Pliozän, vor 8 - 6 Millionen Jahren) ?, lat. Cathartornis (oberes Pleistozän)
Familie 6: Neuweltliche Riesengeier, lat. Vulturidae ?, lat. Breagyps (Pleistozän) ?, lat. Diatopornis (oberes Eozän und Oliozän) ?, lat. Plesiocathartes (oberes Eozän und Oliozän und Miozän)
?, lat. Pliogyps (Pliozän) ?, lat. Sarcoramphus (einzelne Arten(?), Pliozän) ?, lat. Vultur (einzelne Arten(?), Pleistozän)
Familie 7: Sekretärgeier, lat. Neocathartidae Sekretärgeier, lat. Neocathartes grallator (oberes Eozän, Wyoming)
Familie 8: Neuweltgeier, lat. Cathartidae (mit 10 fossilen Gattungen und 20 fossilen Arten) ?, lat. Plesiocathartes (Eozän, Oligozän)
?, lat, Eocathartes (Mittleres Eozän) Brea-Kondor, lat. ? La Brea Brea-Kondor, lat. Gymnogyps amplus Westlicher Rabengeier, lat. ? Gattungen: Vultur, Cathartes, Gymnogyps, Coragyps, Sarcorhamphus
Andenkondor, lat. Vultur gryphus, Linnaeus, 1758 Königsgeier, lat. Sarcoramphus papa, Linnaeus, 1758 Rabengeier oder Schwarzgeier, lat. Coragyps atratus, Bechst.,1793
Truthahngeier, lat. Cathartes aura, Linnaeus, 1758 Kalifornischer Kondor oder Kalifornienkondor, lat. Gymnogyps californianus, Shaw, 1797 Kleiner Gelbkopfgeier oder Gelbkopfgeier oder Kleiner Gelbschnabelgeier, lat. Cathartes burrovianus, Cassin, 1845
Unterart: Kleiner Gelbkopfgeier oder Gelbkopfgeier oder Kleiner Gelbschnabelgeier, lat. Cathartes burrovianus burrovianus, Cassin, 1845 Unterart: ?, lat. Cathartes burrovianus urubitinga (Ferguson-Lees,
Christi “Die Greifvögel der Welt” hat keine Unterarten anerkannt) Grosser Gelbkopfgeier oder Grösserer Gelbkopfgeier oder Grosser Gelbschnabelgeier, lat. Cathartes melambrotus, Wetmore, 1964
Ebenfalls zur Ordnung der Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes gehören die Familien der Reiher und Dommeln, lat. Ardeidae, der Schuhschnäbel, lat. Balaenicipitidae, der Hammerköpfe, lat. Scopidae, der Störche, lat. Ciconiidae und der Ibisvögel, lat. Threskiornithidae.
Familie 9: Reiher und Dommeln, lat. Ardeidae ?, lat.Ardeagrandis ?, lat. Botaurus ?, lat. Butorides ?, lat. Gnotornis
?, lat. Proardea ?, lat. Zeltornis
Unterfamilie Eigentliche Reiher, lat. Ardeinae ?, lat. Ardea Goliathreiher, lat. Ardea goliath, Cretzschmar, 1826 Graureiher, lat. Ardea cinerea, Linnaeus, 1758 Kanadareiher oder Amerikanischer Graureiher, lat. Ardea herodias, Linnaeus, 1758
Cocoireiher oder Sokai-Reiher, lat. Ardea cocoi, Linnaeus, 1766 Madagaskarreiher oder Königsreiher, lat. Ardea humbloti, Milne-Edwards & Grandidier, 1885 Silberreiher, lat. Ardea alba, (? Linnaeus, 1758: Casmerodius albus)
Weissbauchreiher, lat. Ardea insignis, Purpurreiher, lat. Ardea purpurea, Linnaeus, 1766 Weisswangenweihe, lat. Ardea novaehollandiae, Latham, 1790 Schwarzhalsreiher, lat. Ardea melanocephala, Vigors & Children, 1826
Kaiserreiher, lat. Ardea imperialis, St.Baker, 1928 Sumatrareiher, lat. Ardea sumatrana, Raffles, 1822 Kuhreiher, lat. Bubulcus ibis, Linnaeus, 1758 (früher Ardeola ibis)
Grünreiher, lat. Bubulcus virescens, Linnaeus, 1758 (früher Butorides virescens) Mangrovereiher, lat.Bubulcus striatus, Linnaeus, 1766 (früher Butorides striatus)
Galapagosreiher, lat. Bubulcus sundevalli, Reichenow, 1877 (früher Butorides sundevalli) Rallenreiher, lat. Bubulcus ralloides, Scopoli, 1769 (früher Ardeola ralloides)
Paddyreiher, lat. Bubulcus grayii, Sykes, 1832 (früher Ardeola grayii) Dickschnabelreiher oder Madagaskar-Schopfreiher, lat. Bubulcus idae, Hartlaub, 1862 (früher Ardeola idae)
Prachtschopfreiher, lat. Bubulcus speciosa, Horsfeld, 1822 (früher Ardeola speciosa) Bacchusreiher, lat. Bubulcus bacchus, Bonaparte, 1855 (früher Ardeola bacchus)
Glockenreiher, lat. Egretta ardesiaca, Wagler, 1827 Seidenreiher, lat. Egretta garzetta, Linnaeus, 1766 Schneereiher oder China-Seidenreiher, lat. Egretta eulophotes, Swinhoe, 1860
Braunkehlreiher, lat. Egretta vinaceigula, Schmuckreiher, lat. Egretta thula, Molina, 1782 Riffreiher, lat. Egretta sacra, Gmelin, 1789 Küstenreiher, lat. Egretta gularis, Bosc, 1792
Meerreiher, lat. Egretta dimorpha, Hartert, 1914 Rötelreiher, lat. Egretta rufescens (? Gmelin, 1789, Rotreiher, Hydranassa rufescens) Dreifarbenreiher, lat. Hydranassa tricolor, P.L.S.Müller, 1776
Pfeifreiher, lat.Syrigma sibilatrix, Temminck, 1824 Kappenreiher, lat.Pilherodius pileatus, Boddaert, 1783 Krabbenreiher oder Cayennenreiher, lat. Nyctinassa violacea, Linnaeus, 1758
?, lat. Nyctanassa Rodriguez-Nachtreiher, lat. Nycticorax megacephalus Réunion-Nachtreiher oder Réunion-Reiher, lat. Nycticorax duboisi Nachtreiher, lat.Nycticorax nycticorax,Linnaeus, 1758
Rotrückenreiher, lat. Nycticorax caledonicus, Gmelin, 1789 Unterart: Bonin-Inselrotrückennachtreiher oder Bonin-Rotrückennachtreiher, lat. Nycticorax caledonicus crassirostris
Rotscheitelreiher, lat. Gorsachius goisagi, Temminck, 1835 Hainanreiher, lat.Gorsachius magnificus, Og.-Grant, 1899 Schwarzkopfreiher, lat. Gorsachius melanolophus, Raffles, 1822
Weissrückenreiher, lat. Gorsachius leuconotus, Wagler, 1827 Edelreiher, lat.Mesophoyx intermedia, Wagler, 1854 Weissnackenreiher, lat. Tigriornis leucolophus, Jardine, 1846
Unterfamilie Marmorreiher oder Tigereiher, lat. Tigrisomatinae
Streifenreiher oder Salmonreiher, lat. Tigrisoma fasciatum, Such, 1825 Weissschopfreiher, lat. Tigrisoma leucolophus, Tigerreiher, lat. Tigrisoma lineatum, Boddaert, 1783
Mexikanischer Tigerreiher, lat. Tigrisoma mexicanum, Swainson, 1834 Elstereiher, lat. Notophoyx picata, Gould, 1845 Blaureiher, lat. Florida caerulea,Linnaeus, 1758 Rotbauchreiher, lat. Erythrocnus rufiventris, Sundevall, 1851
Unterfamilie Speerreiher, lat. Agamiinae Speerreiher, lat. Agamia agami, Gmelin, 1789
Unterfamilie Dommeln Nordamerikanische Rohrdommel, lat. Botaurus lentiginosus, Montagu, 1813
Australische Rohrdommel, lat. Botaurus poiciloptilus, Wagler, 1827 Rohrdommel, lat. Botaurus stellaris,Linnaeus, 1758 Südamerikanische Rohrdommel, lat. Botaurus pinnatus, Wagler, 1829
Neuseeland-Dommel, lat. Ixobrychus novaezelandiae Amerikanische Zwergdommel, lat. Ixobrychus exilis, Gmelin, 1789 Zwergdommel, lat. Ixobrychus minutus,Linnaeus, 1766
Malaiendommel, lat. Ixobrychus flavicollis, Latham, 1790 Afrikadommel, lat. Ixobrychus sturmii, Wagler, 1827 Zimtdommel, lat. Ixobrychus cinnamoneus,Gmelin, 1789
Chinesendommel, lat. Ixobrychus sinensis, Gmelin, 1789 Streifendommel, lat. Ixobrychus involucris, Vieillot, 1823 Mandschurendommel, lat. Ixobrychus eurhythmus, Swinhoe, 1873
Zickzackreiher oder Zebrareiher, lat. Zebrilus undulatus, Gmelin, 1789
Unterfamilie Kahnschnäbel, lat. Cochlearinae Kahnschnabel, lat.Cochlearius cochlearius,Linnaeus, 1766
Familie 10: Schuhschnäbel, lat. Balaenicipitidae ?, lat. Goliathia ?, lat. Poludavis Schuhschnabel, lat. Balaeniceps rex, Gould, 1851
Familie 11: Hammerköpfe, lat. Scopidae Hammerkopf, lat. Scopus umbretta, Gmelin, 1789
Familie 12: Störche, lat. Ciconiidae ?, lat. Ciconiopsis ?, lat. Grallavis ?, lat. Palaeoephippiorhynchus
Tribus: Eigentliche Störche, lat. Ciconiini Weissstorch, lat.Ciconia ciconia, Linnaeus, 1758 Unterart Westlicher Weissstorch, lat. Ciconia ciconia, Linnaeus, 1758
Unterart Östlicher Weissstorch, lat. Ciconia asiatica, Sewertzow, 1873 Schwarzstorch, lat. Ciconia nigra, Linnaeus, 1758 Abdimstorch oder Regenstorch, lat. Ciconia abdimi, Lichtenstein, 1823
Wollkopfstorch oder Afrikanisch-Indischer Willhalsstorch, lat. Ciconia episcopus, Boddaert, 1783 (früher Dissouraepiscopus episcopus) Höckerstorch oder Borneo-Wollhalsstorch, lat. Ciconia stormi, Blasius, 1896 (früher Dissourastormi stormi)
Schwarzschnabelstorch, lat. Ciconia boyciana, Swinhoe, 1873 Maguaristorch, lat. Ciconia maguari, Gmelin, 1789 (oder früher: Euxenura maguari)
Sattelstorch oder Afrika-Sattelstorch, lat. Ephippiorhynchus senegalensis, Shaw, 1800 Riesenstorch oder Indien-Grossstorch, lat. Ephippiorhynchus asiaticus, Latham, 1790(früher Xenorhynchusasiaticus
asiaticus) Marabu oder Afrika-Marabu, lat. Leptoptilos crumeniferus, Lesson, 1831 Kleiner Adjutant oder Sunda-Marabu, lat. Leptoptilos javanicus, Horsfield, 1822
Grosser Adjutant oder Argala-Marabu, lat. Leptoptilos dubius, Gmelin, 1789 Jabiru, lat. Jabiru mycterial, Lichtenstein, 1819
Tribus: Waldstörche, lat. Mycteriini
Waldstorch oder Amerika-Nimmersatt, lat. Mycteria americana, Linnaeus, 1758 Milchstorch oder Maaien-Nimmersatt, lat. Mycteria cinerea, Raffles (früher Ibis cinereus) Nimmersatt oder Afrika-Nimmersatt, lat. Mycteria ibis, Linnaeus, 1766 (früher Ibis ibis) Buntstorch oder Indien-Nimmersatt, lat. Mycteria leucocephala, Pennant, 1769 (früherIbis leucocephalus)
Mohrenklaffstorch oder Afrika-Klaffschnabel, lat. Anastomus lamelligerus, Temminck, 1823 Silberklaffstorch oder Indien-Klaffschnabel, lat. Anastomus oscitans, Boddaert, 1783
Familie 13: Ibisvögel, lat. Threskiornithidae Unterfamilie Ibisse, lat. Threskiornithinae Roter Sichler oder Scharlachsichler, lat. Eudocimus ruber, Linnaeus, 1758
Schneesichler oder weisser Sichler, lat. Eudocimus albus, Linnaeus, 1758 Mohrenibis oder Schwarzer Ibis, lat. Phimosus infuscatus, Lichtenstein, 1823 Sichler oder Brauner Sichler, lat.Plegadis falcinellus, Linnaeus, 1766
Punaibis, lat. Plegadis ridgwayi, Brillensichler, lat. Plegadis chihi, Vieillot, 1817 Spitzschwanzibis oder Langschwanzibis, lat. Cercibis oxycerca, Spix, 1825 Weisshalsibis, lat. Theristicus caudatus, Boddaert, 1783
Schwarzzügelibis, lat. Theristicus melanopis, Stirnbandibis, lat. Theristicus caerulescens, Vieillot, 1817 Andenibis, lat. Theristicus branickii,
Grünibis oder Cayenne-Ibis, lat. Mesembrinibis cayennensis, Gmelin, 1789 Hagedasch, lat. Bostrychia hagedash, Latham, 1790 Klunkeribis oder Karunkelibis, lat. Bostrychia carunculatus, Rüppell, 1837
Fleckenbrustibis, lat. Bostrychia rara, Olivenibis oder Olivgrüner Ibis, lat. Bostrychia olivacea, Du Bus, 1838 Unterart: Principe-Olivgrüner Ibis, lat. Lampribis olivacea rothschildi
Schopfibis oder Mähnenibis, lat. Lophotibis cristata, Boddaert, 1783 Heiliger Ibis, lat. Threskiornis aethiopicus, Latham, 1790 Australischer Ibis oder Molukkenibis, lat. Threskiornis molucca, Cuvier, 1829
Schwarzhalsibis oder Schwarzkopfibis, lat. Threskiornis melanocephalus, Latham, 1790 (früher Threskiornis melanocephala) Stachelibis, lat. Threskiornis spinicollis, Jameson, 1835 (früher Carphibisspinicollis spinicollis)
Waldrapp, lat.Geronticus eremita, Linnaeus, 1758 Kahlkopfibis oder Glattnackenibis, lat. Geronticus calvus, Boddaert, 1783 Warzenibis, lat. Pseudibis papillosa,
Weissschulteribis oder Warzenibis, lat. Pseudibis davidsoni, Temminck, 1824 Riesenibis, lat. Pseudibis gigantea, Oustalet, 1877 (früher Thaumatibisgigantea gigantea)
Nipponibis oder Japanischer Ibis, lat. Nipponia nippon, Temminck, 1835
Unterfamilie Löffler, lat. Plataleini Afrikanischer Löffler oder Schmalschnabel-Löffler, Platalea alba, Scopoli, 1786
Löffler, lat. Platalea leucorodia, Linnaeus, 1758 Schwarzgesichtlöffler, lat. Platalea minor, Temminck & Schlegel, 1849
Gelbschnabel-Löffler oder Gelbschnabellöffler, lat. Platalea flavipes, Gould, 1838 Königslöffler, lat. Platalea regia, Gould, 1838 Rosalöffler, lat. Ajaja ajaja, Linnaeus, 1758
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Überordnung, lat. Strigimorphae Ordnung Eulen, lat. Strigiformes Unterordnung, lat. Strigi mit 3? fossilen Gattungen und 56 fossilen Arten
?, lat. Ornimegalonyx (Pleistozän, vor 2 Millionen Jahren bis 10.000 Jahren) ?, lat. Ornimegalonyx acevedoi ?, lat. Ornimegalonyx minor ?, lat. Ornimegalonyx gigas ?, lat. Ornimegalonyx oteroi (oberes Pleistozän)
?, lat. Eoglaucidium pallas Brea-Eule, lat. ? Santa-Rosa-Eule, lat. ? Familie 1: Schleier- und Maskeneulen, lat. Tytonidae Unterfamilie Schleiereulen, lat. Tytoninae Gattungen: Necrobyas, Nocturnavis, Palaeobyas, Palaeotyto, Selenornis, Palaeoglaux, Prosybris, Lechusa ?, lat. Necrobyas harpax (oberes Eozän und unteres Oliozän)
?, lat. Necrobyas rossignoli (oberes Eozän und unteres Oliozän) ?, lat. Necrobyas edwardsi (oberes Eozän und unteres Oliozän) ?, lat. Necrobyas medius ?, lat. Necrobyas minimus
?, lat. Necrobyas vincenti ?, lat. Necrobyas arvernensis oder(!) Paratyto arvernensis (unteres Miozän) ?, lat. Nocturnavis incerta ?, lat. Palaeobyas cracrafti
?, lat. Palaeotyto cadurcensis ?, lat. Selenornis henrici ?, lat. Palaeoglaux perrierensis ?, lat. Prosybris antiqua (unteres Miozän) ?, lat. Lechusa stirtoni (mittleres Pliozän)
Gattung: Tyto ?, lat. Tyto ignota ?, lat. Tyto sanctialbani (mittleres und oberes Miozän) ?, lat. Tyto edwardsi (mittleres und oberes Pleistozän)
?, lat. Tyto robusta (oberes Pleistozän) ?, lat. Tyto gigantea (oberes Pleistozän) ?, lat. Tyto balearica ?, lat. Tyto noeli (spätes Pleistozän) ?, lat. Tyto riveroi (spätes Pleistozän)
?, lat. Tyto melitensis (oberes Pleistozän) Mauritius-Schleiereule oder Mauritius-Eule, lat. Tyto sauzieri >>>Diese nur durch Knochenfunde bekannt gewordene Art, die auf der Insel Mauritius verbreitet war, starb 1893 aus.
Bahamas-Schleiereule oder Bahamas-Eule oder Bahamas-Insel-Schleiereule, lat. Tyto pollens >>>Diese nur durch Knochenfunde bekannt gewordene Art, die auf den Bahamas verbreitet war, starb aus.
Puerto-Rico-Schleiereule oder Puerto-Rico-Eule, lat. Tyto cavatica >>>Diese nur durch Knochenfunde bekannt gewordene Art, die auf der Insel Puerto-Rico verbreitet war, starb aus.
Haiti-Schleiereule oder Haiti-Eule oder Hispaniola-Schleiereule, lat. Tyto ostologa >>>Diese nur durch Knochenfunde bekannt gewordene Art, die auf der Insel Haiti verbreitet war, starb aus.
Schleiereule, lat. Tyto alba Unterart: Mediterrane Schleiereule oder weisse Schleiereule oder weissbrüstige Schleiereule, lat. Tyto alba alba, Scopoli, 1769
Unterart: Mitteleuropäische Schleiereule, lat. Tyto alba guttata, Brehm, 1831 Unterart: Neuguinea-Schleiereule, lat. Tyto alba meeki, Rothschild & Hartert, 1907
Unterart: Amerikanische Schleiereule oder Nordamerikanische Schleiereule, lat. Tyto alba pratincola, Bonaparte, 1838 Unterart: Santa Cruz-Schleiereule, lat. Tyto alba interposita, Mayr, 1935
Unterart: Galapagos-Schleiereule, lat. Tyto alba punctatissima, G.R. Gray, 1838 Unterart: Afrikanische Schleiereule, lat. Tyto alba affinis, Blyth, 1862
Unterart: Sardinisch-Korsische Schleiereule, lat. Tyto alba ernesti, Kleinschmidt, 1901 Unterart: Arabische Schleiereule, lat. Tyto alba erlangeri, Sclater, 1921
Unterart: Madagaskar-Schleiereule, lat. Tyto alba hypermetra, Grote, 1928 Unterart: Madeira Schleiereule, lat. Tyto alba schmitzi, Hartert, 1900 Unterart: Kanaren-Schleiereule, lat. Tyto alba gracilirostris, Hartert, 1905
Unterart: Kapverden Schleiereule, lat. Tyto alba dedorta, Hartert, 1913 Unterart: Indische Schleiereule, lat. Tyto alba stertens, Hartert, 1929
Unterart: Javanische Schleiereule oder Java-Schleiereule, lat. Tyto alba javanica, Gmelin, 1788 Unterart: Kisar-Schleiereule, lat. Tyto alba kuehni, Hartert, 1929
Unterart: Sawu Schleiereule, lat. Tyto alba everetti, Hartert, 1929 Unterart: Sumba-Schleiereule, lat. Tyto alba sumbaensis, Hartert, 1897 Unterart: Samoa-Schleiereule, lat. Tyto alba lulu, Peale, 1848
Unterart: Bahama-Schleiereule, lat. Tyto alba lucayana, Riley, 1913 Unterart: Dominika-Schleiereule, lat. Tyto alba nigrescens, Lawrence, 1878 Unterart: Guatemala-Schleiereule, lat. Tyto alba guatemalae, Ridgway, 1873
Unterart: Peruanische Schleiereule, lat. Tyto alba contempta, Hartert, 1898 Unterart: Kolumbianische Schleiereule, lat. Tyto alba subandeana, L. Kelso, 1938
Unterart: Brasilianische Schleiereule, lat. Tyto alba tuidara, J.E. Gray, 1829 Unterart: Guayana-Schleiereule, lat. Tyto alba hellmayri, Griscom & Greenway, 1937
Unterart: Chilienische Schleiereule, lat. Tyto alba hauchecornei, Kleinschmidt, 1940 Antillen-Schleiereule oder Kleine Antillen-Schleiereule, lat. Tyto insularis (früher: Tyto alba insularis), Pelzeln, 1872
Curacao-Schleiereule, lat. Tyto bargei (früher: Tyto alba bargei), Hartert, 1892 Kuba Schleiereule oder Amerikanische Schleiereule: lat. Tyto furcata (früher: Tyto alba furcata), Temminck, 1827
Galapagos-Schleichereule, lat. Tyto punctatissima, G.R. Gray, 1838 Kapverde-Schleiereule, lat. Tyto detorta, Hartert, 1913 Sao-Tomé-Schleiereule, lat. Tyto thomensis (früher: Tyto alba thomensis), Hartlaub, 1852
Andamanen-Schleiereule, lat. Tyto deroepstorffi (früher: Tyto alba deroepstorffi), Hume, 1875 Australische Schleiereule, lat. Tyto delicatula (früher: Tyto alba delicatula), Gould, 1837
Boang-Schleiereule, lat. Tyto crassirostris (früher: Tyto alba crassirostris), Mayr, 1935 Manus-Schleiereule, lat. Tyto manusi, Rothschild & Hartert, 1914
Tasmanien-Schleiereule, lat. Tyto castanops, Gould, 1837 Silberschleier-Eule oder Hispaniola-Schleiereule oder Westindische Insel-Schleiereule, lat. Tyto glaucops (früher: Tyto
alba glaucops), Kaup, 1852 Gras-Schleiereule oder Östliche Graseule oder Erdeule oder Graseule?, lat. Tyto longimembris, Jerdon, 1839 Unterart: ?, Tyto longimembris amauronota, Cabanis, 1872
Russ-Schleiereule oder Russeule , lat. Tyto tenebricosa, Gould, 1845 Unterart: Südaustralische Russschleiereule, lat. Tyto tenebricosa tenebricosa, Gould, 1845
Unterart: Neuguinea Russschleiereule, lat. Tyto tenebricosa arfaki, Schlegel, 1879 Kap-Graseule oder Kap-Eule oder Kap-Schleiereule oder Afrika-Graseule, lat. Tyto capensis, A. Smith, 1834
Madagaskar-Schleiereule oder kleine Madagaskar-Schleiereule oder Malegasseneule, lat. Tyto soumagnei, Milne-Wdwards, 1878 Sulawesieule oder Celebes-Schleiereule, lat. Tyto rosenbergii, Schlegel, 1866
Taliabueule oder Taliabu-Schleiereule, lat. Tyto nigrobrunnea, Neumann, 1939 Minahassaeule oder Minahassa-Schleiereule, lat. Tyto inexspectata, Schlegel, 1879
Molukkeneule oder Tanimbar-Schleueule, lat. Tyto sororcula, P.L. Sclater, 1883 Neuhollandeule oder Masken-Schleiereule oder Tasmanienschleiereule, lat. Tyto novaehollandiae, Stephens, 1826
Unterart: Peleng Schleiereule, lat. Tyto novaehollandiae pelengensis, Neumann, 1939 Goldeule oder Amerika-Schleiereule oder Neu-Britannien-Schleiereule oder Neupommern-Schleiereule(?), lat.
Tyto aurantia, Salvadore, 1881 Nordaustralische Russschleiereule oder Fleckenrusseule, lat. Tyto multipunctata (früher: Tyto tenebricosa multipunctata), Mathews, 1912 Unklarer Name: Schleiereule (?), lat. St. flammca oder St. flammta (“c” oder “”t im Namen?)
Kongomaskeneule oder Tansania-Maskeneule oder Afrika-Maskeneule oder Prigogine-Eule, lat. Phodilus prigoginei (oder auch Tansania-Schleiereule, lat. Tyto prigoginei), Schouteden, 1952
Unterfamilie Maskeneulen, lat. Phodilinae Gattung: Phodilus Maskeneule oder Fratzeneule oder Rotbraune Maskeneule oder Orient-Maskeneule, lat. Phodilus badius, Horsfield, 1821
Sri Lanka-Maskeneule, lat. Phodilus assimilis, Hume, 1877
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Familie 2: Eulen, lat. Strigidae Unterfamilie, lat. Striginae Strigini: Gattungen: Strix (Käuze inkl. Ciccaba (Tropen-Waldkäuze)), Lophostrix (Haubeneulen), Pulsatrix (Brillenkäuze), Jubula (Mähneneulen)
?, lat. Strix dakota (unteres Miozän) ?, lat. Strix brevis (mittleres Miozän) ?, lat. Strix brea (oberes Pleistozän) ?, lat. Strix collongensis (Miozän)
?, lat. Strix perpasta (oberes Miozän) ?, lat. Pulsatrix arrendoi oder(!?) Pulsatrix arredondoi (mit oder ohne "do" nach dem "e"?) Bartkauz, lat. Strix nebulosa
Unterart: Eurasischer Bartkauz, lat. Strix nebulosa lapponica, Thunberg, 1798 Unterart: Nordamerikanischer Bartkauz, lat. Strix nebulosa nebulosa, J.R. Forster, 1772 Habichtskauz oder Uralkauz, lat. Strix uralensis, Pallas, 1771
Unterart: ?, lat. Strix uralensis macroura, Wolf, 1810 Unterart: Eurasischer Habichtskauz, lat. Strix uralensis liturata, Lindroth, 1788 Unterart: Sibirischer Habichtskauz, lat. Strix uralensis yenisseensis, Buturlin, 1915
Unterart: ?, lat. Strix nebulosa yosemitensis Davidskauz oder Sitchuankauz, lat. Strix davidi (früher: Strix uralensis davidi), Sharpe, 1875 Waldkauz, lat. Strix aluco, Linnaeus, 1758
Unterart: Eurasischer Waldkauz oder Westeuropäischer Waldkauz oder Shaws Waldkauz, lat. Strix aluco sylvatica, Shaw, 1809 Malaienkauz oder brauner Waldkauz, lat. Strix leptogrammica, Temminck, 1831
Unterart: Malaienkauz oder brauner Waldkauz, lat. Strix leptogrammica leptogrammica, Temminck, 1831 Unterart: ?, lat. Strix leptogrammica vaga, Mayr, 1938 Unterart: ?, lat. Strix leptogrammica myrtha, Bonaparte, 1850
Unterart: ?, lat. Strix leptogrammica maingayi, Hume, 1878 Unterart: ?, lat. Strix leptogrammica indranee, Sykes, 1832 Unterart: Ceylon-Maienkauz, lat. Strix leptogrammica ochrogenys, Hume, 1873 (ein Synonym der Unterart Strix
leptogrammica indranee) Brasilkauz oder Brasilianischer Waldkauz oder Rostkauz, lat. Strix hylophila, Temminck, 1825 Fleckenkauz, lat. Strix occidentalis, Xantus, 1860 Unterart: Fleckenkauz, lat. Strix occidentalis occidentalis, Xantus, 1860
Unterart: Nordischer Fleckenkauz, lat. Strix occidentalis caurina, Merriam, 1809 Unterart: ?, lat. Strix occidentalis lucida, Nelson, 1903 Pagodenkauz oder Pagodenwaldkauz oder Dunkler Waldkauz, lat. Strix seloputo, Horsfield, 1821
Unterart: Pagodenkauz oder Pagodenwaldkauz oder Dunkler Waldkauz, lat. Strix seloputo seloputo, Horsfield, 1821 Unterart: ?, lat. Strix seloputo baweana, Oberholser, 1917
Unterart: ?, lat. Strix seloputo wiepkeni, Blasius, 1880 Rotfuss-Waldkauz oder Rostfusskauz, lat. Strix rufipes, King, 1823 Chaco-Waldkauz oder Chacokauz, lat. Strix chacoensis (früher: Grand Chaco Rostfusskauz, lat. Strix rufipes chacoensis), Cherrie & Reichenberger, 1921
Streifenkauz, lat. Strix varia, Barton, 1799 Unterart: Streifenkauz, lat. Strix varia varia, Barton, 1799 Unterart: ?, lat. Strix varia georgica, Latham, 1801
Unterart: ?, lat. Strix varia helveola, Bangs, 1899 Unterart: ?, lat. Strix varia sartorii, Ridgway, 1873 Mangokauz oder Indischer Waldkauz, lat. Strix ocellata, Lesson, 1839
Fahlkauz oder Palästina-Waldkauz oder Wüstenkauz, lat. Strix butleri, Hume, 1878 Gilbkauz, lat. Strix fulvescens, Sclater & Salvin, 1868 Niaskauz, lat. Strix niasensis, Salvadori, 1887
Bartelskauz, lat. Strix batelsi, Finsch, 1906 Bergkauz, lat. Strix newarensis, Hodgson, 1836 Himalaja-Waldkauz, lat. Strix nivicola, Blyth, 1845 Mexico-Sprenkelkauz, lat. Strix squamulata, Bonaparte, 1850
Unterart: ?, lat. Strix squamulata centralis (früher: Strix virgata centralis), Griscom, 1929 Afrika – Waldkauz oder Woodfordkauz oder Afrikanischer Waldkauz, lat. Strix woodfordii (früher: Ciccaba woodfordii), A. Smith, 1834
Unterart: Afrika – Waldkauz oder Woodfordkauz oder Afrikanischer Waldkauz, lat. Strix woodfordii woodfordii, A. Smith, 1834 Unterart: Ostafrikanischer Woodfordkauz, lat. Strix woodfordii nigricantior (früher: Strix woodfordii nigricantia),
Sharpe, 1897 Unterart: ?, lat. Strix woodfordii nuchalis, Sharpe, 1870 Unterart: ?, lat. Strix woodfordii umbrina, Heuglin, 1863 Schwarzweisskauz oder Weissbinden-Waldkauz oder Bindenhalskauz, lat. Strix nigrolineata (früher: Ciccaba nigrolineata),
Sclater, 1859 Schwarzbänderkauz oder Tropen-Waldkauz oder Dunkler Tropenkauz oder Zebrakauz, lat. Strix huhula (früher: Ciccaba huhula), Daudin, 1800
Unterart: Schwarzbänderkauz oder Tropen-Waldkauz oder Dunkler Tropenkauz oder Zebrakauz, lat. Strix huhula huhula, Daudin, 1800 Unterart: ?, lat. Strix huhula albomarginata, Spix, 1824 Sprenkelkauz oder Gebänderter Tropenwaldkauz oder Südamerika-Sprenkelkauz, lat. Strix virgata (früher: Ciccaba virgata), Cassin, 1849
Unterart: Sprenkelkauz oder Gebänderter Tropenwaldkauz oder Südamerika-Sprenkelkauz, lat. Strix virgata virgata, Cassin, 1849 Unterart: ?, lat. Strix virgata macconnellii, Chubb, 1916
Unterart: ?, lat. Strix virgata superciliaris, Pelzeln, 1863 Unterart: ?, lat. Strix virgata borelliana, Bertoni, 1901
Rötelkauz oder Rostbindenwaldkauz oder Rotbandkauz oder Rostflecken-Waldkauz, lat. Strix albitarsis (früher: Ciccaba albitarsis), Bonaparte, 1850 Brillenkauz oder Grosser Brillenkauz, lat. Pulsatrix perspicillata (früher: Strix perspicillata), Latham, 1790
Unterart: Brillenkauz oder Grosser Brillenkauz, lat. Pulsatrix perspicillata perspicillata, Latham, 1790 Unterart: ?, lat. Pulsatrix perspicillata saturata, Ridgway, 1914
Unterart: ?, lat. Pulsatrix perspicillata chapmani, Griscom, 1932 Unterart: ?, lat. Pulsatrix perspicillata bolviana, Kelso, 1933
Gelbbraunkauz oder Weisskinn-Brillenkauz oder Weisskinnkauz oder Gelbbrauenkauz oder Koeniswaldkauz, lat. Pulsatrix koeniswaldiana, M.&M. Bertoni, 1901
Bindenkauz oder Gebänderter Brillenkauz oder Roststreifenkauz oder Kleiner Brillenkauz oder Bänder-Brillenkauz, lat. Pulsatrix melanota oder(?) Strix melanota, Tschudi, 1844
Kurzbrauen-Brillenkauz, lat. Pulsatrix pulsatrix, Wied, 1920 Mähneneule oder Guinea-Ohreule, lat. Jubula lettii (früher: Lophostrix lettii), Büttikofer, 1889
Haubeneule oder Haubenkauz oder Tropische Haubeneule, lat. Lophostrix cristata (früher: Strix cristata), Daudin, 1800 Unterart: Haubeneule oder Haubenkauz oder Tropische Haubeneule, lat. Lophostrix christata christata, Daudin, 1800
Unterart: ?, lat. Lophostrix cristata stricklandi,Sclater & Salvin, 1859 Unterart: ?, lat. Lophostrix cristata wedeli, Griscom, 1932
Bubonini: Gattung: Bubo ((Uhus) inkl. Ketupa (Fischuhus), inkl. Scotopelia (Fischeulen) und inkl. Nyctea (Schnee-Eulen))
?, lat. Bubo poirreiri (unteres Miozän) ?, lat. Bubo florianae ?, lat. Bubo binagadensis ?, lat. Bubo insularis (oberes Pleistozän)
?, lat. Bubo sincliari (oberes Pleistozän) ?, lat. Bubo leguati (Quartär, vor 2 Millionen Jahren bis heute) ?, lat. Bubo incertus (oberes Eozän und unteres Oligozän) Uhu oder Eurasischer Uhu
Unterart: Europäischer Uhu, lat.Bubo bubo bubo, Linnaeus, 1758 Unterart: Sibirischer Uhu, lat. Bubo bubo sibiricus, Gloger, 1833
Unterart: Jakutischer Uhu (oder irrtümlich Sibirischer Uhu), lat. Bubo bubo jakutensis, Buturlin, 1908 Unterart: Turkmenischer Uhu, lat. Bubo bubo omissus, Dementiew, 1932
Unterart: Kirgisen-Uhu oder Kirgisischer Uhu (oder auch irrtümlich Turkmenenuhu), lat. Bubo bubo turcomanus, Eversmann, 1835 Unterart: Karpaten-Uhu, lat. Bubo bubo ??
Unterart: Syrischer Uhu oder Kaukasischer Uhu, lat. Bubo bubo interpositus, Rothschild & Hartert, 1910 Unterart: Nikolski-Uhu, lat. Bubo bubo nikolskii, Zarudny, 1905
Unterart: Himalaya-Uhu, lat. Bubo bubohemachalanus oder Bubo bubohemachalana, Hume, 1873 Unterart: China-Uhu, lat. Bubo bubo kiautschensis, Reichenow, 1903 Unterart: Ussuri-Uhu, lat. Bubo bubo ussuriensis, Polyakov, 1915
Unterart: Russischer Uhu, lat. Bubo bubo ruthenus, Buturlin und Zhitkov, 1906 Unterart: Iberischer Uhu, lat. Bubo bubo hispanus, Rothschild und Hartert, 1910
Unterart: Ostsibirischer Uhu, lat. Bubo bubo yenisseensis, Buturlin, 1912 Unterart: Tibet-Uhu, lat. Bubo bubo tibetanus, Bianchi, 1906 (früher: Synonym von Bubo bubo hemachalana ?)
Unterart: Sachalin-Uhu, lat. Bubo bubo borissowi, Hesse, 1915 (früher: Synonym von Bubo bubo ussuriensis ?) Unterart: Tarim-Uhu, lat. Bubo bubo tarimensis, Buturlin, 1928 (früher: Synonym von Bubo bubo turcomanus ?)
Pharaonen-Uhu oder Wüstenuhu, lat. Bubo ascalaphus (früher: Bubo bubo ascalaphus), Savigny, 1809 Bengalen-Uhu oder Bengal-Uhu oder Indischer Uhu, lat. Bubo bengalensis (früher: Bubo bubo bengalensis), Franklin, 1883
Kamerun-Uhu oder Regenwald-Uhu oder Zwerguhu oder Guinea-Uhu, lat. Bubo poensis, Fraser, 1853 Usambarauhu, lat. Bubo vosseleri (früher: Bubo poensis vosseleri), Reichenow, 1908 Virginia-Uhu, amerikanischer Uhu, lat. Bubo virginianus, Gmelin, 1788
Unterart: Östlicher Virginia-Uhu,lat. Bubo virginianus virginianus, Gmelin, 1788 Unterart: Kanada-Uhu, lat. Bubo virginianus canadensis Unterart: Kanada-Uhu(?), lat. Bubo virginianus saturatus, Ridgwa, 1877
Unterart: Tundra-Uhu oder Amerikanischer Uhu, lat. Bubo virginianus wapacuthu, Gmelin, 1788 (mit dem Synonym: Subarktischer Viginia-Uhu, lat. Bubo virginianus subarticus (früher: Bubo virginianus subartica))
Unterart: Tundra-Uhu(?), lat. Bubo virginianus occidentalis, Stone, 1896 Unterart: Patagonien-Uhu oder Patagonischer Uhu oder Anden-Uhu, lat. Bubo virginianus nacurutu, Vieillot, 1817
Chilenischer Uhu oder Chile-Uhu oder Magellan-Uhu, lat. Bubo magellanicus (oder früher: Bubo virginianus magellanicus), Lesson, 1828 Dunkel-Uhu oder Düster-Uhu oder Koromandeluhu oder Südasiatischer Uhu, lat. Bubo coromandus, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Bubo coromandus coromandus, Latham, 1790 Unterart: ?, lat. Bubo coromandus klossi, Robinson, 1911 Käfer-Uhu oder Gelbfuss-Uhu oder Schwachschnabeluhu, lat. Bubo leucostictus, Hartlaub, 1855
Nepal-Uhu, lat. Bubo nipalensis, Hodgson, 1836 Unterart: Nepaluhu, lat. Bubo nipalensis nipalensis, Hodgson, 1836 Unterart: Sri Lanka Nepaluhu, lat. Bubo nipalensis blighi, Legge, 1878
Malaien-Uhu oder Malayen-Uhu oder Pinseluhu oder Sumatra-Uhu, lat. Bubo sumatranus (früher: Bubo sumatrana), Raffles, 1822
Unterart: Malaien-Uhu oder Malayen-Uhu oder Pinseluhu oder Sumatra-Uhu, lat. Bubo sumatranus sumatranus, Raffles, 1822 Unterart: ?, lat. Bubo sumatranus tenuifasciatus, Mees, 1946
Unterart: ?, lat. Bubo sumatranus strepitans, Temminck, 1821 Bindenuhu oder Sperberuhu oder Shelley-Uhu oder Shelleys-Uhu, lat. Bubo shelleyi, Shape & Ussher, 1872 Philippinen-Uhu oder Streifenuhu, lat. Bubo philippensis, Kaup, 1851
Unterart: Philippinen-Uhu oder Streifenuhu, lat. Bubo philippensis philippensis, Kaup, 1851 Unterart: ?, lat. Bubo philippensis mindanensis, Ogilvie-Grant, 1906
Milchuhu oder Blass-Uhu, lat. Bubo lacteus, Temminck, 1820 Flecken-Uhu, lat. Bubo africanus, Temminck, 1821 Unterart: Arabischer Fleckenuhu, lat. Bubo africanus milesi, Sharpe, 1886
Nördlicher Fleckenuhu oder Wellenuhu oder Grau-Uhu oder Sprenkeluhu, lat. Bubo cinerascens (oder früher: Bubo africanus cinerascens), Guérin-Méneville, 1843 Kap-Uhu, lat. Bubo capensis, A. Smith, 1834
Unterart: Mackinder’s-Kap-Uhu oder Kenia-Uhu, lat. Bubo capensis mackinderi (früher: Bubo bubo mackinderi), Sharpe, 1899 Unterart: Dillons Kapuhu, lat. Bubo capensis dillonii, Des Murs & Prévost, 1846
Riesenfischuhu oder Mandschurenfischuhu oder Mandschurischer Fischuhu, lat. Bubo blakistoni, (oder früher: lat. Ketupa blakistoni), Seebohm, 1884
Unterart: Riesenfischuhu oder Mandschurenfischuhu oder Mandschurischer Fischuhu, lat. Bubo blakistoni blakistoni, Seebohm, 1884 Unterart: ?, lat. Bubo blakistoni doerriesi, Seebohm, 1895 Sunda-Fischuhu oder Roter Fischuhu oder Malaien-Fischuhu oder Malayische Fischeule oder Malayienfischeule , lat. Bubo ketupu (früher: Ketupa ketupu oder irrtümlich? Ketupa ketupa), Horsfield, 1821
Unterart: Sunda-Fischuhu oder Roter Fischuhu oder Malaien-Fischuhu oder Malayische Fischeule oder Malayienfischeule, lat. Bubo ketupu ketupu, Horsfield, 1821 Unterart: ?, lat. Bubo ketupu aagaardi, Neumann, 1935
Unterart: ?, lat. Bubo ketupu pageli, Neumann, 1936 Unterart: ?, lat. Bubo ketupu minor, Büttikofer, 1896 Ceylonfischuhu oder Indische Fischeule oder Wellenbrustfischuhu oder brauner Fischuhu oder kurz: Fischuhu, lat. Bubo
zeylonensis, (oder früher: lat. Ketupa zeylonensis oder(?) lat. Ketupa ceylonensis), Gmelin, 1788
Unterart: Ceylonfischuhu oder Indische Fischeule oder Wellenbrustfischuhu oder brauner Fischuhu oder kurz: Fischuhu, lat. Bubo zeylonensis zeylonensis, Gmelin, 1788
Unterart: Leschenaults Brauner Fischuhu, lat. Bubo zeylonensis leschenault, Temminck, 1820 Unterart: ?, lat. Bubo zeylonensis orientalis, Delacour, 1926 Unterart: ?, lat. Bubo zeylonensis semenowi, Zarudny, 1905
Himalaja-Fischuhu oder Gelbrauner Fischuhu oder Gelbfischeule, lat. Bubo flavipes, (oder früher: lat. Ketupa flavipes oder (!) Bubo ketupu flavipes), Hodgson, 1836
Bindenfischeule oder Afrikanische Fischeule oder Pel-Fischeule, lat. Bubo peli (früher: Scotopelia peli) Bonaparte, 1850 Rotrücken-Fischeule oder Rote Fischeule oder Rotfischeule, lat. Bubo ussheri (früher: Scotopelia ussheri), Sharpe, 1871
Mamorfischeule oder Streifen-Fischeule oder Streifeneule oder Bouvierfischeule, lat. Bubo bouvieri (früher: Scotopelia bouvieri), Sharpe, 1875 Schnee-Eule, lat. Bubo scandiacus (früher: Nyctea scandiacus), Linnaeus, 1758
Otini: Gattungen: Otus (Zwergohreulen), Megascops (Kreischeulen), Mimizuku (Mindanao-Ohreulen), Pyrroglaux (Palau-Eulen), Gymnoglaux (Kuba-Käuze), Psilocops (Ponderosa-Zwergohreulen), Ptilopsis (Weissgesichtseulen)
?, lat. Otus wintershofensis (Miozän, vor 26 - 7 Millionen Jahren) ?, lat. Otus providentiae (oberes Pleistozän) Zwergohreule, lat. Otus scops, Linnaeus, 1758
Halsring-Zwergohreule oder Halsband-Zwergohreule oder Indische Zwergohreule oder Hindu-Halsbandeule oder Indien-Halsbandeule, lat. Otus bakkamoena, Pennant, 1769 Rajah-Eule oder Java-Ohreule(?) oder Radschaeule oder Radscha-Zwergohreule, lat. Otus brookii, Sharpe, 1892
Unterart: Rajah-Eule oder Java-Ohreule(?) oder Radschaeule oder Radscha-Zwergohreule, lat. Otus brookii brookii , Sharpe, 1892 Unterart: ?, lat. Otus brookii solokensis, Hartert, 1893 Rötliche Zwergohreule oder Sumatra-Eule oder Röteleule oder Gelbschnabelzwergohreule oder Sumatraohreule, lat. Otus rufescens, Horsfield, 1821
Unterart: Rötliche Zwergohreule oder Sumatra-Eule oder Röteleule oder Gelbschnabelzwergohreule oder Sumatraohreule, lat. Otus rufescens rufescens, Horsfield, 1821 Unterart: ?, lat. Otus rufescens malayensis, Hachisuka, 1934
Sumatra-Zwergohreule oder Sunda-Zwergohreule, lat. Otus lempiji (früher: Otus liempitschi), Horsfield, 1821
Unterart: Sumatra-Zwergohreule oder Sunda-Zwergohreule, lat. Otus lempiji lempiji, Horsfield, 1821 Unterart: ?, lat. Otus lempiji hypnodes, Deignam, 1950 Unterart: ?, lat. Otus lempiji lemurum. Deignam, 1957
Unterart: ?, lat. Otus lempiji kangeana, Mayr, 1938 Blasse Zwergohreule oder Streifen-Zwergohreule oder Streifenohreule, lat. Otus brucei, Hume, 1873
Unterart: Blasse Zwergohreule oder Streifen-Zwergohreule oder Streifenohreule, lat. Otus brucei brucei, Hume, 1873 Unterart: ?, lat. Otus brucei exiguus, Mukherjee, 1958 Unterart: ?, lat. Otus brucei obsoletus, Cabanis, 1875
Unterart: ?, lat. Otus brucei semenowi, Sarudny & Härms, 1902 Orient-Zwergohreule oder Südasiatische Zwergohreule oder Östliche Zwergohreule, lat. Otus sunia, Hodgson, 1836
Unterart: ?, lat. Otus sunia leggei, Ticehurst, 1878 Weissstirneule oder Weissstirn-Zwergohreule oder Weissgesichtseule, lat. Otus sagittatus, Cassin, 1848 Gelbschnabeleule oder
Zimtfarbene Zwergohreule oder Braunohreule oder Gelbschnabel-Zwergohreule, lat. Otus icterorhynchus, Shelley, 1873 Sokokeeule oder Sokoke-Zwergohreule, lat. Otus ireneae oder(!) Otus ireniae oder(?) Otus irenae, Ripley,
1966 Andamaneneule oder Andamanohreule oder Balls Zwergohreule oder Andamanen-Zwergohreule, lat. Otus balli, Hume, 1873 Fuchseule oder Bergohreule oder Gefleckte Zwergohreule, lat. Otus spilocephalus, Blyth, 1846
Unterart: Malaysia Fleckenzwergohreule, lat. Otus spilocephalus vulpes, Ogilvie-Grant, 1906 Sumatraeule oder Stresemann-Zwergohreule, lat. Otus stresemanni, Robinson, 1927
Mindanaoeule oder Mindanao-Zwergohreule, lat. Otus mirus, Ripley & Rabor, 1968 Afrika-Zwergohreule oder afrikanische Zwergohreule oder Senegal-Zwergohreule, lat. Otus senegalensis, Swainson, 1837
Manadoeule oder Celebes-Zwergohreule oder Celebesohreule oder Manado-Zwergohreule, lat. Otus manadensis, Quoi & Gaimard, 1830
Unterart: Manadoeule oder Celebes-Zwergohreule oder Celebesohreule oder Manado-Zwergohreule, lat. Otus manadensis manadensis, Quoi & Gaimard, 1830 Unterart: ?, lat. Otus manadensis mendeni, Neumann, 1939
Luzoneule oder Luzon-Zwergohreule, lat. Otus longicornis, Ogilvie-Grant, 1894 Mindoroeule oder Mindoro-Zwergohreule, lat. Otus mindorensis, Whitehead, 1899 Floreseule oder Floresohreule oder
Everetts Zwergohreule oder Everett-Eule oder Flores-Zwergohreule, lat. Otus alfredi, Hartert, 1897 Angelinaeule oder Dunkle Sunda-Zwergohreule oder Java-Zwergohreule oder Angelina-Zwergohreule, lat. Otus angelinae, Finsch, 1912
Simalureule oder Enganoohreule oder Simeulue-Zwergohreule, lat. Otus umbra, Richmond, 1903 Hartlaubeule oder Hartlaub-Zwergohreule, lat. Otus hartlaubi, Giebel, 1872 Schmuckeule oder
Schmuck-Zwergohreule, lat. Otus elegans, Cassin, 1852 Philippinen-Zwergohreule, lat. Otus mantananensis, Sharpe, 1892 Molukken-Zwergohreule, lat. Otus magicus, S. Müller, 1841
Beccarieule oder Schouten-Zwergohreule oder Biak-Zwergohreule oder Beccari-Zwergohreule, lat. Otus beccarii, Salvadori, 1876 Seychelleneule oder Seychellen-Zwergohreule oder Seychellenohreule, lat. Otus insularis, Tristram, 1880
Madagaskar-Zwergohreule oder Inseleule, lat. Otus rutilus, Pucheran, 1849 Halsbandeule, lat. Otus lempiji, Horsfield, 1821 Unterart: Sumatra-Halsbandeule, lat. Otus lempiji hypnodes, Deignam, 1950
Singapur-Zwergohreule oder? Sunda-Zwergohreule, lat. Otus cnephaeus (früher: Otus lempiji cnephaeus), Deignan, 1950 Mentawai-Halsbandeule oder Mentawai-Zwergohreule, lat. Otus mentawi, Chasen & Kloss, 1926
Philippinen-Halsbandeule, lat. Otus megalotis, Walden, 1875 Palawan-Halsbandeule oder Palawan-Zwergohreule, lat. Otus fuliginosus, Sharpe, 1888 Wallaceeule oder Kleine Sunda-Zwergohreule oder
Sundaohreule oder Wallace-Zwergohreule, lat. Otus silvicola, Wallace, 1863 Serendib-Zwergohreule, lat. Otus thilohoffmanni, Warakagoda & Rasmussen, 2004 Siau-Zwergohreule, lat. Otus siaoensis, Schlegel, 1873
Torotorka-Zwergohreule, lat. Otus madagascariensis, Grandidier, 1867 Mayotte-Zwergohreule, lat. Otus mayottensis, Benson, 1960 Arabien-Zwergohreule, lat. Otus pamelae, Bates, 1937
Socotra-Zwergohreule, lat. Otus socotranus, Ogilvie-Grant & Forbes, 1899 Wetar-Zwergohreule, lat. Otus tempestatis, Hartert, 1904 Sula-Zwergohreule, lat. Otus sulaensis, Hartert, 1898
Kalidupa-Zwergohreule, lat. Otus kalidupae, Hartert, 1903 Nicobaren-Zwergohreule, lat. Otus alius, Rasmussen, 1998 Anjouan-Zwergohreule, lat. Otus capnodes, Gurney, 1889
Sangihe-Zwergohreule, lat. Otus collari, Lambert & Rasmussen, 1998 Enggano-Zwergohreule, lat. Otus enganensis, Riley, 1927 Moheli-Zwergohreule, lat. Otus moheliensis, Lafontaine & Moulaert, 1999
Komoren-Zwergohreule, lat. Otus pauliani, Benson, 1960 Pemba-Zwergohreule, lat. Otus pembaensis, Pakenham, 1937 Halsband-Zwergohreule, lat. Otus lettia, Hodgson, 1836
Japan-Zwergohreule, lat. Otus semitorques, Temminck & Schlegel, 1850 Ostkreischeule oder Kreischeule oder Schreieule oder Pfeifeule, lat. Megascops asio (früher lat. Otus asio), Linnaeus, 1758
Unterart: Ostkreischeule oder Kreischeule oder Schreieule oder Pfeifeule, lat. Megascops asio asio, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Megascops asio naevius, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Megascops asio maxwelliae, Ridgeway, 1877 Unterart: ?, lat. Megascops asio floridanus, Ridgeway, 1873 Unterart: ?, lat. Megascops asio hasbroucki, Ridgway, 1914
Unterart: ?, lat. Megascops asio mccalli, Cassin, 1854 Westkreischeule oder Kennicotti-Kreischeule, lat. Megascops kennicottii (früher lat. Otus kennicottii), Elliot, 1867
Unterart: Westkreischeule oder Kennicotti-Kreischeule, lat. Megascops kennicottii kennicottii, Elliot, 1867 Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii bendirei, Brewster, 1882
Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii aikeni, Brewster, 1891 Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii yumanensis, Miller & Miller, 1951 Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii cardonensis, Huey, 1926
Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii xanthusi, Brewster, 1902 Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii suttoni, Moore, 1944 Unterart: ?, lat. Megascops kennicottii vinaceus, Brewster, 1888
Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder Choliben-Zwergohreule oder Sperberkreischeule oder Tropenschreieule oder Choliba-Kreischeule, lat. Megascops choliba (früher lat. Otus choliba), Vieillot, 1817
Unterart: ?, lat. Megascops choliba luctisomus, Bangs & Penard, 1921 Unterart: ?, lat.Megascops choliba crucigerus, Spix, 1824 Salvins Schreieule oder Salvineule oder Salvin-Kreischeule, lat. Megascops ingens (früher: Otus ingens), Salvin, 1897
Unterart: Salvins Schreieule oder Salvineule oder Salvin-Kreischeule, lat. Megascops ingens ingens, Salvin, 1897 Unterart: ?, lat. Megascops ingens venezuelanus, Phelps & Phelps, 1954
Oaxaca-Kreischeule, lat. Megascops lambi (früher lat. Otus lambi), Moore & Marshall, 1959 Mangroven-Kreischeule oder Mangroveeule oder Pazifische Kreischeule oder Pazifikkreischeule, lat. Megascops cooperi (früher lat. Otus cooperi), Ridgway, 1878
Flecken-Kreischeule oder Fleckeneule oder Gefleckte Kreischeule oder Honduraskreischeule oder Gefleckte Schreieule, lat. Megascops trichopsis (früher lat. Otus trichopsis), Wagler, 1832
Tropfen-Kreischeule oder Tropfeneule oder Bart-Kreischeule oder Santa-Babara-Kreischeule, lat. Megascops barbarus (früher lat. Otus barbarus), Sclater & Salvin, 1868 Balsas-Kreischeule, lat. Megascops seductus (früher lat. Otus seductus), Moore, 1941
Nacktbein-Kreischeule oder Nacktbeineule oder Nacktbeiniger Kreischeule oder Panama-Kreischeule, lat. Megascops clarkii (früher lat. Otus clarkii), Kelso & Kelso, 1935
Koepcke-Kreischeule, lat. Megascops koepckeae (früher lat. Otus koepckeae), Hekstra, 1982
Peru-Kreischeule oder Buscheule oder Dunkelkopfohreule oder Peru-Schreieule oder Peruanische Buscheule, lat. Megascops roboratus (früher lat. Otus roboratus), Bangs & Noble, 1918
Tumbes-Kreischeule, lat. Megascops pacificus (früher lat. Otus pacificus), Hekstra, 1982 Bergwald-Kreischeule, lat. Megascops hoyi (früher lat. Otus hoyi), König & Straneck, 1989
Salvin-Kreischeule, lat. Megascops ingens (früher lat. Otus ingens), Salvin, 1897 Nebelwald-Kreischeule, lat Megascops marshalli (früher: lat. Otus marshalli), Weske & Terborgh, 1981
Kolumbien-Kreischeule, lat. Megascops colombianus (früher lat. Otus colombianus), Traylor, 1952 Zimtkreischeule oder Zimt-Kreischeule, lat. Megascops petersoni (früher: lat. Otus petersoni), Fritzpatrick & O’Neill, 1986
Watson-Kreischeule oder Watsoneule oder Rotbauchkreischeule, lat. Megascops watsonii (früher: lat. Otus watsonii), Cassin, 1848 Usta-Kreischeule, lat. Megascops usta (oder früher: lat. Otus usta oder lat. Otus watsonii usta), Sclater, 1858
Schwarzkappen-Kreischeule oder Kappeneule oder Mönchskreischeule oder Düstere Kreischeule, lat. Megascops atricapillus (früher: lat. Otus atricapillus), Temminck, 1822
Santa Catarina-Kreischeule, lat. Megascops sanctaecatarinae (früher: lat. Otus sanctaecatarinae), Salvin, 1897 Kritzel-Kreischeule, lat. Megascops vermiculatus (früher: lat. Otus vermiculatus), Ridgway, 1887
Roraima-Kreischeule, lat. Megascops roraimae (früher: lat. Otus roraimae), Salvin, 1897 Guatemala-Kreischeule oder Rotgesichtseule oder Rotgesicht-Schreieule, lat. Megascops guatemalae (früher: lat. Otus
guatemalae), Sharpe, 1875 Rio Napo-Kreischeule, lat. Megascops napensis (früher: lat. Otus napensis), Chapman, 1928 Nackfusseule oder Puerto-Rico-Kreischeule oder Nacktfussschreieule, lat. Megascops nudipes (früher: lat. Otus nudipes),
Daudin, 1800 Weisskehl-Kreischeule oder Weisskehleule, lat. Megascops albogularis (früher: lat. Otus albogularis), Cassin, 1848 Temminck-Weissgesichtseule oder Weissgesichtseule oder Büscheleule oder Schwarzbüscheleule, lat. Ptilopsis leucotis (früher Otus leucotis), Temminck, 1820
Grant-Kreischeule oder Südliche Weissgesichtseule oder Grant-Weissgesichtseule, lat. Ptilopsis granti (früher Otus granti oder Ptilopsis leucotis granti), Kollibay, 1910 Ponderosaeule
oder Geflammte Zwergohreule oder Ponderosa-Zwergohreule, lat. Psilocops flammeolus (früher: Otus flammeolus), Kaup, 1852 Palaueule oder Palau-Zwergohreule oder Palauohreule, lat. Pyrroglaux podarginus (früher lat.: Otus podarginus),
Hartlaub & Finsch, 1872 Kubaeule Kuba-Kauz oder Kubanacktfusseule, lat. Gymnoglaux lawrencii (früher lat.: Otus lawrencii), Sclater & Salvin, 1868 Mindanao-Ohreule oder Rotohreule oder
Riesenzwergohreule, lat. Mimizuku gurneyi (früher: Otus gurneyi), Tweeddale, 1879
Hier einsortiert aufgrund völlig unklarer Namensbezeichnungen: Brasilianische Zwergohreule, lat. Pisorhina brasiliana(? Zu Otus gehörend?)
Südamerikanische Zwergohreule, lat. ?
Unterfamilie, lat. Surniinae Surniini: Gattungen: Athene (Steinkauzartige inkl. Speotyto (Kanincheneule)), Surnia (Sperbereulen), Glaucidium (Sperlingskäuze), Taenioglaux, Micrathene (Elfenkäuzchen), Xenoglaux (Peruaner Kauz)
?, lat. Athene megalopeza (oberes Pleistozän) oder(?) ?, lat. Speotyto megalopeza ?, lat. Athene cretensis (Pleistozän) ?, lat. Athene murivova (Quartär)
?, lat. Athene veta ?, lat. Athene noctua lunellensis Rodriguez-Kauz, lat. Athene murivora >>>Diese nur durch Knochenfunde bekannt gewordene Art, die auf der Insel Rodriguez verbreitet war, starb aus.
Antigua-Zwergohreule oder Antigua-Präriekauz oder Antigua-Kaninchenkauz oder Antigua-Kanincheneule, lat Athene cunicularia amaura (früher: Speotyto cunicularia amaura)
>>>Diese Unterart von Athene cunicularia, die auf der Inseln Antiqua, Nevis und den kleinen Antillen verbreitet war, starb zwischen 1890 bis 1900 aus.
Marie-Galante-Kanincheneule oder Marie-Galante-Präriekauz oder Marie-Galante-Kaninchenkauz, lat. Athene cunicularia guadeloupensis (früher: Speotyto cunicularia guadeloupensis)
>>>Diese Unterart von Athene cunicularia, die auf der Insel Marie-Galante und der Insel Guadeloupe(?) beheimat war, starb zwischen 1890 bis 1900 aus. ?, lat. Gymnoglaux sp. ?, lat. Glaucidium dickinsoni (oberes Pleistozän)
Steinkauz, lat. Athene noctua, Scopoli, 1769 Unterart: ?; lat. Athene noctua indigena, C.L. Brehm, 1855 Unterart: Kaspischer Steinkauz, lat. Athene noctua bactriana, Blyth, 1847
Unterart: Brehms Steinkauz oder Westeuropäischer Steinkauz, lat. Athene noctua vidalii, A.E. Brehm, 1857 Wüstensteinkauz oder Lilith-Kauz, lat. Athene lilith (früher: Athene noctua lilith), Hautert, 1913
Brahmakauz oder Brahmanenkauz, lat. Athene brama, Temminck, 1821 Unterart: ?, lat. Athene brama brama, Temminck, 1821 Unterart: ?, lat. Athene brama indica, Franklin, 1831
Unterart: ?, lat. Athene brama albida, Koelz, 1950 Unterart: ?, lat. Athene brama ultra, Ripley, 1948 Unterart: ?, lat. Athene brama pulchra, Hume, 1873 (mit dem Synonym Athene brama mayri, Deignan, 1941)
Kanincheneule oder Kaninchenkauz oder Präriekauz oder Höhleneule, lat. Athene cunicularia (früher: Speotyto cunicularia), Molina, 1782 Unterart: Prärie-Erdeule oder Kanadier-Erdeule, lat. Athene cunicularia hypugaea, Bonaparte, 1825
Unterart: Hispaniola-Kanincheneule, lat. Athene cunicularia troglodytes, Wetmore & Swales, 1886 Blewittkauz oder Bänder-Steinkauz oder Waldfleckenkauz, lat. Athene blewitti (Synonym: Heteroglaux blewitti), Hume,
1873 Äthiopienkauz, lat. Athene spilogastra, von Heuglin, 1869 Sperbereule, lat. Surnia ulula, Linnaeus, 1758 Unterart: Sperbereule, lat. Surnia ulula ulula, Linnaeus, 1758
Unterart: Nordamerikanische Sperbereule, lat. Surnia ulula caparoch, Müller, 1776 Unterart: ?, lat. Surnia ulula tianschanica, Smallbones, 1906 Gnomenkauz oder Gnomen-Sperlingskauz oder Felsengebirgs-Sperlingskauz, lat. Glaucidium gnoma, Wagler, 1832
Guatemala-Sperlingskauz, lat. Glaucidium cobanense (früher: Glaucidium gnoma cobanense), Sharpe, 1875 Perlkauz oder Perl-Sperlingskauz, lat. Glaucidium perlatum, Vieillot, 1818
Unterart: Perlkauz oder Perl-Sperlingskauz, lat. Glaucidium perlatum perlatum Unterart: ?, lat. Glaucidium perlatum licua, Lichtenstein, 1842 Sperlingskauz, lat. Glaucidium passerinum, Linnaeus, 1758
Unterart: Sperlingskauz, lat. Glaucidium passerinum passerinum, Linnaeus, 1758 Unterart: ?, lat. Glaucidium passerinum orientale, Taszanowski, 1891 Zwerg-Sperlingskauz
oder Zwergkauz oder Pernambuco-Sperlingskauz oder Pernambuco-Eule oder Pernambuco-Zwergkauz, lat. Glaucidium minutissimum (Synonym: Glaucidium mooreorum), Wied, 1821 Wachtelkauz, lat. Glaucidium brodiei, Burton, 1836
Unterart: Wachtelkauz, lat. Glaucidium brodiei brodiei, Burton, 1836 Unterart: ?, lat. Glaucidium brodiei pardalotum, Swinhoe, 1863 Unterart: ?, lat. Glaucidium brodiei borneense, Sharpe, 1893
Unterart: ?, lat. Glaucidium brodiei sylvaticum, Bonaparte, 1850 Strichelkauz oder Brasilianischer Sperlingskauz oder Südamerikanischer Sperlingskauz oder Brasil-Sperlingskauz, lat. Glaucidium brasilianum, J.F. Gmelin, 1788
Andenkauz oder Anden-Sperlingskauz, lat. Glaucidium jardinii (früher: Zwergkauz, lat. Glaucidium jardinei?), Bonaparte, 1855 Araukanerkauz oder Patagonien-Sperlingskauz, lat. Glaucidium nanum, King, 1828
Kubakauz oder Kuba-Sperlingskauz, lat. Glaucidium siju, d’Orbigny, 1839 Rotbrustkauz oder Rotbrust-Sperlingskauz oder Dunkelköpfiger Sperlingskauz, lat. Glaucidium tephronotum, Sharpe, 1875
Yungas-Sperlingskauz, lat. Glaucidium bolivianum, König, 1991 Nebelwald-Sperlingskauz, lat. Glaucidium nubicola, Robbins & Stiles, 1999 Sick-Sperlingskauz oder Sick-Zwergkauz, lat. Glaucidium sicki, König & Weick, 2005
Rocky Mountains-Sperlingskauz, lat. Glaucidium californicum Unterart: Nordischer Sperlingskauz, lat. Glaucidium californicum californicum, Sclater, 1857
Amazonas-Sperlingskauz oder Amazonas-Zwergkauz, lat. Glaucidium hardyi, Vielliard, 1989 Yucatan-Sperlingskauz, lat. Glaucidium griseiceps, Sharpe, 1875
Zamora-Sperlingskauz oder Parker-Zwergkauz, lat. Glaucidium parkeri, Robbins & Howell, 1995 Colima-Sperlingskauz, lat. Glaucidium palmarum, Nelson, 1901
Tamaulipas-Sperlingskauz oder Tamaulipas-Zwergkauz, lat. Glaucidium sanchezi, Lowery & Newmann, 1949 Peru-Sperlingskauz, lat. Glaucidium peruanum, König, 1991 Hoskins-Sperlingskauz, lat. Glaucidium hoskinsii, Brewster, 1888
Ridgway-Sperlingskauz, lat. Glaucidium ridgwayi, Sharpe, 1875 Chaco-Sperlingskauz, lat. Glaucidium tucumanum, Chapmann, 1922 Costa Rica-Sperlingskauz, lat. Glaucidium costaricanum, L.Keslo, 1937
Pracht-Sperlingskauz oder Prachtkauz, lat. Taenioglaux sjöstedti (früher: Glaucidium sjöstedti), Reichenow, 1893 Dschungenkauz oder Dschungel-Sperlingskauz, lat. Taenioglaux radiata (früher: Glaucidium radiatum), Tickell,1833
Unterart: Dschungenkauz oder Dschungel-Sperlingskauz, lat. Taenioglaux radiata radiata, Tickell,1833 Unterart: ?, lat. Taenioglaux radiata malabarica, Blyth, 1846
Kastanienrückenkauz, lat. Taenioglaux castanonota (früher: Glaucidium castanonota), Blyth, 1852 Kastanienkauz, lat. Taenioglaux castanea (früher: Glaucidium castaneum), Neumann, 1893
Etchécoparkauz, lat. Taenioglaux etchecopari, Érard & Roux, 1983 Albertseekauz, lat. Taenioglaux albertina (früher: Glaucidium albertinum), Prigogine, 1983 Kuckuckskauz oder Kuckuckstrillerkauz oder Bänderkauz, lat. Taenioglaux cuculoides (früher: Glaucidium cuculoides),
Vigors, 1831 Unterart: Kuckucks-Sperlingskauz, lat. Taenioglaux cuculoides bruegeli (früher: Glaucidium cuculoides bruegeli), Parrot, 1908 Trillerkauz, lat. Taenioglaux castanoptera (früher: Glaucidium castanopterum), Horsfield, 1821
Kapkauz oder Kap-Sperlingskauz, lat. Taenioglaux capense (früher: Glaucidium capense), A. Schmith, 1834 Unterart: ?, lat. Taenioglaux capense capense, A. Schmith, 1834
Unterart: Schefflerkauz, lat. Taenioglaux capense scheffleri, Neumann, 1911 Peruaner Kauz oder Peru-Pinselkauz oder Weissbrauenkauz oder Lowery-Zwergkauz, lat. Xenoglaux loweryi, O’Neill
& Graves, 1977 Elfenkauz oder Kaktuskauz, lat. Micrathene whitneyi, Cooper, 1861 Unterart: Elfenkauz oder Kaktuskauz, lat. Micrathene whitneyi whitneyi, Cooper, 1861 Unterart: ?, lat. Micrathene whitneyi idonea, Ridgway, 1914
Unterart: ?, lat. Micrathene whitneyi sanfordi, Ridgway, 1914 Unterart: ?, lat. Micrathene whitneyi graysoni, Ridgway, 1886
Aegolini: Gattung: Aegolius (Rauhfusskäuze) Rauhfusskauz, lat. Aegolius funereus, Linnaeus, 1758
Unterart: Rauhfusskauz, lat. Aegolius funereus funereus, Linnaeus, 1758 Unterart: Nordamerikanischer Rauhfusskauz, lat. Aegolius funereus richardsoni, Bonaparte, 1838
Unterart: ?, lat. Aegolius funereus magnus, Buturlin, 1907 Unterart: ?, lat. Aegolius funereus pallens, Schalow, 1908 Unterart: ?, lat. Aegolius funereus caucasicus, Buturlin, 1907 Sägekauz, lat. Aegolius acadicus, Gmelin, 1788 Unterart: Sägekauz, lat. Aegolius acadicus acadicus, Gmelin, 1788 Unterart: Queen Charlotte Eule oder Queen Charlotte Sägekauz oder „Haida Gwaii“-Sägekauz, lat. Aegolius
acadicus brooksi, Fleming, 1916 Gelbstirnkauz oder Südamerikanischer Sägekauz oder Blassstirnkauz, lat. Aegolius harrisii, Cassin, 1849
Unterart: Gelbstirnkauz oder Südamerikanischer Sägekauz oder Blassstirnkauz, lat. Aegolius harrisii harrisii, Cassin, 1849 Unterart: ?, lat. harrisii dabbenei, Olrog, 1979
Unterart: ?, lat. harrisii iheringi, Sharpe, 1899 Ridgwaykauz oder Mittelamerikanischer Sägekauz oder Ungefleckter Sägekauz, lat. Aegolius ridgwayi, Alfaro, 1925
Ninoxini: Gattungen: Ninox (Langflügel- und Buschkäuze), Sceloglaux (Weisswangenkäuze), Uroglaux (Rundflügelkäuze)
Norfolk-Kuckuckskauz oder Norfolk-Kuckuckseule oder Norfolk-Insel-Kuckuckskauz, lat. Ninox boobook royana oder (?) Ninox novaeseelandiae undulata oder(?) Strix undulata
>>>Diese Art, die auf der Norfolk-Insel verbreitet war, gibt es nicht mehr reinrassig. Das letzte Weibchen wurde nämlich 1990 mit einer anderen Unterart gekreuzt.
Lord-Howe-Kuckuckskauz oder Lord-Howe-Kuckuckseule oder Lord-Howe-Insel-Kuckuckskauz, lat. Ninox boobook albaria oder(?) Ninox novaeseelandiae albaria >>>Diese Art, die auf der Insel Lord-Howe beheimat war, starb 1918 aus.
Neuseelandkuckuckskauz oder Kuckuckssperbereule oder Neuseeland-Boobook, lat. Ninox novaeseelandiae, Gmelin, 1788
Unterart: Neuseelandkuckuckskauz oder Kuckuckssperbereule oder Neuseeland-Boobook, lat. Ninox novaeseelandiae novaeseelandiae, Gmelin, 1788 Unterart: ?, lat. Ninox novaeseelandiae albaria, Ramsay, 1888
Unterart: ?, lat. Ninox novaeseelandiae undulata, Latham, 1801 Kuckuckskauz oder Ostaustralischer Kuckuckskauz, lat. Ninox boobook (früher: Ninox novaeseelandiae boobook),
Latham, 1801 Kläfferkauz oder Streifen-Buschkauz oder Australiensperbereule, lat. Ninox connivens, Latham, 1801 Schildkauz oder Zugkauz oder Falkenkauz, lat. Ninox scutulata, Raffles, 1822
Roter Buschkauz oder Rotsperbereule oder Rostkauz, lat. Ninox rufa, Gould, 1846 Philippinenkauz oder Philippinensperbereule oder Philippinen-Buschkauz, lat. Ninox philippensis, Bonaparte, 1855
Ockerbauchkauz oder Ockerbauch-Buschkauz oder Ockerbauchsperbereule, lat. Ninox ochracea (früher: Ninox perversa), Schlegel, 1865 Pünktchenkauz oder Gesprenkelter Buschkauz oder Fleckensperbereule, lat. Ninox punctulata, Quoy & Gaimard, 1883
Riesenkauz oder Grosser Buschkauz oder Buschsperbereule, lat. Ninox strenua, Gould, 1838 Sumbakauz, lat. Ninox rudolfi, A.B. Meyer, 1882 Andamanenkauz oder Andamanen-Buschkauz, lat. Ninox affinis, Beavan, 1867
Madagaskarkauz oder Madagaskar-Buschkauz, lat. Ninox superciliaris, Vieillot, 1817 Molukkenkauz oder Molukken-Buschkauz oder Weihnachtsinsel-Buschkauz, lat. Ninox squamipila, Bonaparte, 1850
Einfarbkauz oder Brauner Buschkauz oder Russrückensperbereule, lat. Ninox theomacha, Bonaparte, 1855 Manuskauz oder Admiralitäts-Buschkauz, lat. Ninox meeki, Rothschild & Hartert, 1914
Bismarckkauz oder Veränderlicher- oder Tropenbuschkauz, lat. Ninox variegata, Quoy & Gaimard, 1830 Neubritannienkauz oder Neuenglandsperbereule oder Neubritannien-Buschkauz, lat. Ninox odiosa, Sclater, 1877
Salomonenkauz oder Solomonen-Buschkauz oder Solomonensperbereule, lat. Ninox jacquinoti, Bonaparte, 1850 Kleiner Sumbakauz, lat. Ninox sumbaensis, Olsen, Wink, Sauer-Gürth & Trost, 2002
Zinnober-Falkenkauz oder Zinnoberkauz, lat. Ninox ios, Rasmussen, 1999 Togian-Falkenkauz, lat. Ninox burhani, Indrawan & Somadikarta, 2004 Roter Boobook, lat. Ninox lurida, de Vis, 1886
Tasmanien-Boobook, lat. Ninox leucopsis,Gould, 1838 Andamanen-Falkenkauz, lat. Ninox affinis, Beavan, 1867 Mindorakauz, lat. Ninox mindorensis, Ogilvie-Grant, 1896
Christmaskauz, lat. Ninox natalis, Lister, (1888) 1889 Lachkauz oder Weisswangenkauz, lat. Sceloglaux albifacies Unterarten, Rotwangenkauz oder nördlicher Lachkauz oder nördlicher Weisswangenkauz, lat.
Sceloglaux albifacies rufifacies, Buller, 1904 Südlichen Weisswangenkauz oder südlichen Lachkauz, lat. Sceloglaux albifacies albifacies, G.R. Gray, 1844 Rundflügel-Sperbereule oder Rundflügelkauz, lat. Uroglaux dimorpha, Salvadori, 1874
Unterfamilie, lat. Asioninae Gattungen: Asio (Waldohreulen inkl. Rhinoptynx (Streifenohreulen)), Pseudoscops (Jamaika-Ohreulen), Nesasio (Solomonenkäuze)
?, lat. Asio pigmaeus (unteres Pliozän) ?, lat. Asio brevipes (oberes Pliozän) ?, lat. Asio priscus (oberes Pleistozän) ?, lat. Asio henrici (oberes Eozän und unteres Oligozän)
Waldohreule, lat. Asio otus, Linnaeus, 1758 Unterart: Eurasische Waldohreule, lat Asio otus otus, Linnaeus, 1758 Unterart: ?-Waldohreule, lat Asio otus canariensis, 1758
Unterart: Amerikanische Waldohreule, lat. Asio otus wilsonianus, Lesson, 1830 Unterart: ?, lat. Asio otus canariensis, Madarasz, 1901 Unterart: ?, lat. Asio otus tuftsi, Godfrey, 1948
Sumpfohreule, lat. Asio flammeus, Pontoppidan, 1763 Unterart: Sumpfohreule oder eurasische Sumpfohreule, lat. Asio flammeus flammeus, Pontoppidan, 1763 Unterart: ?, lat. Asio flammeus bogotensis, Chapman,1915
Unterart: ?, lat. Asio flammeus suinda, Vieillot, 1817 Unterart: ?, lat. Asio flammeus sanfordi, Bangs, 1919 Unterart: ?, lat. Asio flammeus ponapensis, Mayr, 1933 Unterart: ?, lat. Asio flammeus sandwichensis, Bloxham, 1826
Unterart: Hispaniola-Sumpfohreule, lat. Asio flammeus domingensis, S.Müller, 1776 Kapohreule oder Kap-Ohreule, lat. Asio capensis, A. Smith, 1834
Unterart Kapohreule oder Kap-Ohreule, lat. Asio capensis capensis, A. Smith, 1834 Unterart: ?, Asio capensis hova, Stresemann, 1922 Unterart: ?, Asio capensis tingitanus, Loche, 1867
Styxeule oder Dunkle Waldohreule oder Styxohreule, lat. Asio stygius, Wagler, 1832 Unterart: ?, Asio stygius robustus, Kelso, 1934 Unterart: ?, Asio stygius siguapa, D'Orbigny, 1839 (mit dem Synonym: Hispaniola-Styx Eule, lat. Asio stygius noctipetens,
Riley, 1916) Unterart: Styxeule oder Dunkle Waldohreule oder Styxohreule, lat., Asio stygius stygius, Wagler, 1832 Unterart: ?, Asio stygius barberoi, Bertoni, 1930
Streifenohreule oder Streifen-Waldohreule oder Schreieule, lat. Asio clamator (früher: Rhinoptynx clamator)
Unterart: Nördliche Streifenohreule, lat. Asio clamator clamator, Vieillot, 1807 Unterart: ?, lat. Asio clamator midas, Schlegel, 1862 Unterart: ?, lat. Asio clamator forbesi, Lowery & Dalquest, 1951
Ostafrikanischer Waldohreule oder Abessinienwaldohreule, lat. Asio abyssinicus, Guérin-Méneville, 1843 Madagaskar-Waldohreule oder Madagaskarohreule oder Malegasseneule, lat. Asio madagascariensis, A. Smith, 1834
Galapagos-Ohreule, Asio galapagoensis, Gould, 1837 Jamaikaeule oder Jamaika-Ohreule, lat. Pseudoscops grammicus, Gosse, 1847 Salomonenkauz oder Solomonen-Eule, lat. Nesasio solomonensis, Hartert, 1901
Familie 3: Eozänkäuze, lat. Protostrigidae ?, lat. Protostrix (Eozän, vor 54 - 38 Millionen Jahren) ?, lat. Protostrix lydekkeri (mittleres und oberes Eozän)
?, lat. Protostrix mimica (Wyoming)
?, lat. Minerva (mittleres und oberes Eozän, vor 54 - 38 Millionen Jahren) ?, lat. Minerva californiensis oder(?!) Protostrix californiensis ?, lat. Minerva saurodosis oder(?!) Protostrix saurodosis
?, lat. Minerva leposteus oder(?!) Protostrix leptosteus (mit oder ohne "t" nach dem "p"?) ?, lat. Minerva antiqua (mittleres Eozän)
Der Wissenschaftler Shufeldt beschrieb die Arten Protostrix lydekkeri (in Wyoming gelebt) und Minerva Antiqua (in Wyoming und(?!) Kalifornien gelebt). Da Protostrix und Minerva möglicherweise für die gleiche Gattung stehen, ist es möglicherweise die gleiche Art(?).
?, lat. Eostrix (unteres und mittleres Eozän) ?, lat. Eostrix mimica ?, lat. Eostrix martinellii ?, lat. Oligostrix rupelensis (Oligozän, vor 38 - 26 Millionen Jahren)
Familie 4: Eulen der Familie Ogygoptyngidae ?, lat. Ogygoptynx (oberes Paläozän) ?, lat. Ogygoptynx wetmorei
Familie 5: Eulen der Familie Sophiornithidae ?, lat. Sophiornis quercynus
Familie 6: Eulen der Familie Uncertain oder Strigogyps
?, lat. Strigogyps dubius (oberes Eozän und Oligozän) ?, lat. Strigogyps minor (oberes Eozän und Oligozän)
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Ordnung: Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartige, lat. Caprimulgiformes (früher als Unterordnung Caprimulgi von Strigiformes)
Familie 7: Fettschwälme, lat. Steatornithidae (fossile Gattungen/Arten im Eozän, Oligozän) ?, lat. Prefica nivea, Olson, 1985 (Eozän)
Gattung Fettschwalm, lat. Steatornis, Schwalm- und Ziegenmelkerverwandte, lat. Paraprefica, Schwalm- und Ziegenmelkerverwandte,
lat. Hassiavis Fettschwalm oder Guacharo, lat. Steatornis Caripensis, Humboldt, 1817 Schwalm- und Ziegenmelkerverwandter: ?, lat. Paraprefica kelleri, Mayr, 1999
Schwalm- und Ziegenmelkerverwandter: ?, lat. Hassiavis laticauda, Mayr, 1998
Familie 8: Schwälme, lat. Podargidae (fossile Gattungen/Arten im Eozän) ?, lat. Quercypodargus olsoni, Mourer-Chauviré, 1989 (Eozän)
Gattungen Schwälme, lat. Podargus und Froschmäuler, lat. Batrachostomus Eulenschwalm, lat. Podargus strigoides, Latham, 1801 Unterart: ?, lat. Podargus strigoides strigoides, Latham, 1801
Unterart: ?, lat. Podargus strigoides phalaenoides, Gould, 1840 Unterart: ?, lat. Podargus strigoides brachypterus, Gould, 1841 Unterart: ?, lat. Podargus strigoides lilae, Deignan, 1951
Papuaschwalm, lat. Podargus papuensis, Quoy & Gaimard, 1830 Mamorschwalm, lat. Podargus ocellatus, Quoy & Gaimard, 1830
Riesenfroschmaul, lat. Batrachostomus auritus, J. E. Gray, 1829
Hartertfroschmaul oder Dulit-Foschmaul, lat. Batrachostomus harterti, Sharpe, 1892 Philippinenfroschmaul, lat. Batrachostomus septimus, Tweeddale, 1877 Schuppenfroschmaul, lat. Batrachostomus stellatus, Gould, 1837
Ceylonfroschmaul, lat. Batrachostomus moniliger, Blyth, 1846 Langschwanz-Froschmaul, lat. Batrachostomus hodgsoni, Gray, 1859 Graukopf-Froschmaul, lat. Batrachostomus poliolophus, Hartert, 1892
Borneo-Froschmaul, lat. Batrachostomus mixtus, Sharpe, 1892 Javafroschmaul oder Javanisches Froschmaul oder Tüpfelfroschmaul, lat. Batrachostomus javensis, Horsfield, 1821
? , lat. Batrachostomus affinis, Blyth, 1847 (früher: Batrachostomus javensis affinis) ? , lat. Batrachostomus continentalis, Stresemann, 1937 (früher: Batrachostomus javensis continentalis)
? , lat. Batrachostomus chaseni, Stresemann, 1937 (früher: Batrachostomus javensis chaseni) Sundafroschmaul, lat. Batrachostomus cornutus, Temminck, 1822
Familie 9: Höhlenschwälme oder Zwergschwälme, lat. Aegothelidae (mit einer fossilen Gattung und einer fossilen Art) ?, lat. Quipollornis koniberi, Rich and McEvey, 1977 (Miozän)
?, lat. Aegotheles novaezealandiae, Scarlett, 1968 (Pleistozän) oder/und? Megaegothelesnovaezeelandiae (Pleistozän; in Neuseeland ausgestorben) Gattung Höhlenschwalme, lat. Aegotheles
Baumschwalm oder Australischer Höhlenschwalm oder Australischer Zwergschwalm, lat. Aegotheles cristatus, White, 1790 Unterart ?, lat. Aegotheles cristatus cristatus, White, 1790 Unterart ?, lat. Aegotheles cristatus tasmanicus, Mathews, 1918
Unterart ?, lat. Aegotheles cristatus leucogaster Molukkenschwalm, lat. Aegotheles crinifrons, Bonaparte, 1850 Käuzchenschwalm, lat. Aegotheles insignis, Salvadori, 1875
Schwarzrückenschwalm, lat. Aegotheles savesi, Layard & Layard, 1881 Bennettschwalm, lat. Aegotheles bennettii, Salvadori & D'Albertis, 1875 Fleckenschwalm, lat. Aegotheles wallacii, Gray, 1859
Bergschwalm, lat. Aegotheles albertisi, Sclater, 1874 Archboldbergschwalm, lat. Aegotheles archboldi, Rand, 1941 Paillettenschwalm, lat. Aegotheles tatei, Rand, 1941 ?, lat. Aegotheles affinis, Salvadori, 1876
Familie 10: Ziegenmelker oder Nachtschwalben und Falkennachtschwalben, lat. Caprimulgidae (mit 18 fossilen Arten) ?, lat. Ventivorus ragei, Mourer-Chauviré, 1988 (Eozän)
?, lat. Siphonorhis daiquiri, Olson, 1985 Gattungen Caprimulgus (Ziegenmelker), Macrodipteryx (Flaggenflüggel), Semeiophorus (Ruderflügel-Ziegenmelker), Chordeiles (Falkennachtschwalben), Hydropsalis (Gabelnachtschwalben), Macropsalis (Scherennachtschwalben), Uropsalis (Leiernachtschwalben), Lurocalis (Bändernachtschwalben), Nyctiprogne (Kleinschnabelnachtschwalben), Podager (Weissbauchnachtschwalben), Eurostopodus (Papuanachtschwalben), Otophanes (Ohrennachtschwalben), Phalaenoptilus (Poor-Will oder Winternachtschwalbe), Nyctidromus (Pauraque oder Pauraque-Nachtschwalbe oder Pauraquenachtschwalbe), Siphonorhis (Jamaikanachtschwalbe), Scotornis (?), Eleothreptus (Schwarzweisse Nachtschwalbe oder Sichelschwingen-Nachtschwalbe), Nyctiphrynus (Augennachtschwalbe) und Veles (Bootschwanz-Nachtschwalbe), Antrostomus, Lyncornis, Rigidipenna
Europäischer Ziegenmelker oder Ziegenmelker, lat. Caprimulgus europaeus, Linnaeus, 1758 Sternnachtschwalbe, lat. Caprimulgus stellatus, Blundell & Lovat, 1899
Welwitschnachtschwalbe, lat.Caprimulgus fossii,Hartlaub, 1857(früher Scotornis fossii) Pharaonenziegenmelker oder Pharaonennachtschwalbe, lat. Caprimulgus aegyptius, Lichtenstein, 1823
Unterart ?, lat. Caprimulgus aegyptius aegyptius, Lichtenstein, 1823 Unterart ?, lat. Caprimulgus aegyptius saharae, Erlanger, 1899
Indische Nachtschwalbe oder Dschungelnachtschwalbe, lat. Caprimulgus indicus, Latham, 1790 ?, lat. Caprimulgus jotaka, Temminck & Schlegel, 1844 (früher Caprimulgus indicus jotaka ) Rothalsziegenmelker, lat. Caprimulgus ruficollis,Temminck, 1820 Langschwanz-Nachtschwalbe, lat.Caprimulgus macrurus, Horsfield, 1821 ?, lat. Caprimulgus andamanicus, Hume, 1873 (früher Caprimulgus macrurus andamanicus)
Höhlennachtschwalbe, lat. Caprimulgus poliocephalus,Rüppell, 1840 Sykesnachtschalbe, lat.Caprimulgus mahrattensis, Sykes, 1832 Vaurienachtschalbe oder Vaurien-Nachtschalbe, lat. Caprimulgus centralasicus, Vaurie, 1960
Nubischer Ziegenmelke, lat. Caprimulgus nubicus,Lichtenstein, 1823 Prachtnachtschalbe, lat.Caprimulgus eximius, Temminck, 1826 Maharadschanachtschalbe, lat. Caprimulgus atripennis, Jerdon, 1845
Pfeifnachtschalbe, lat. Caprimulgus pectoralis, Cuvier, 1816 Schwarzschulter-Nachtschalbe, lat. Caprimulgus nigriscapularis,Reichenow, 1893 Rostwangen-Nachtschalbe, lat. Caprimulgus rufigena, Smith, 1845
Zügelnachtschalbe, lat. Caprimulgus fraenatus,Salvadori, 1884 Dornbuschnachtschalbe, lat. Caprimulgus donaldsoni, Sharpe, 1895 Ruwenzorinachtschalbe, lat. Caprimulgus ruwenzorii,Ogilvie-Grant, 1908
Hindunachtschalbe, lat.Caprimulgus asiaticus, Latham, 1790 Natalnachtschalbe, lat. Caprimulgus natalensis, Smith, 1845 Marmornachtschalbe, lat. Caprimulgus inornatus, Heuglin, 1869
Savannennachtschalbe, lat. Caprimulgus affinis, Horsfield, 1821 Fleckennachtschalbe, lat. Caprimulgus tristigma, Rüppell, 1840 Sundanachtschalbe, lat. Caprimulgus concretus,Bonaparte, 1850
Salvadorinachtschalbe, lat. Caprimulgus pulchellus, Salvadori, 1879 Halsbandnachtschalbe, lat. Caprimulgus enarratus, Gray, 1871 Waldnachtschalbe, lat.Caprimulgus batesi, Sharpe, 1906
Prigoginenachtschalbe, lat. Caprimulgus prigoginei, Louette, 1990 Schleppennachtschwalbe, lat. Caprimulgus climacurus,Vieillot, 1825 (früher: Scotornis climacurus) Kurzschleppen-Nachtschwalbe, lat. Caprimulgus clarus, Reichenow, 1892 (früher: Scotornis clarus)
Nechisarnachtschwalbe , lat. Caprimulgus ? Franklinnachtschalbe, lat. Caprimulgus monticolus ?, lat. Caprimulgus phalaena, Hartlaub & Finsch, 1872 ?, lat. Caprimulgus meesi, Sangster & Rozendaal, 2004
?, lat. Caprimulgus manillensis, Walden, 1875 ?, lat. Caprimulgus celebensis, Ogilvie-Grant, 1894 ?, lat. Caprimulgus poliocephalus, Rüppell, 1835 ?, lat. Caprimulgus madagascariensis, Sganzin, 1840
?, lat. Caprimulgus solala, Safford, Ash, Duckworth, Telfer & Zewdie, 1995
Carolinanachtschwalbe, lat. Antrostomus carolinensis, Gmelin, 1789 (früher Caprimulgus carolinensis)
Rostnachschwalbe, lat. Antrostomus rufus, Boddaert, 1783 (früher Caprimulgus rufus) Kubanachschwalbe, lat. Antrostomus cubanensis, Lawrence, 1860 (früher Caprimulgus cubanensis)
?, lat. Antrostomus ekmani, Lönnberg, 1929 (früher Caprimulgus cubanensis ekmani) Seidennachschwalbe, lat. Antrostomus sericocaudatus, Cassin, 1849 (früher Caprimulgus sericocaudatus)
Salvinnachtschwalbe, lat. Antrostomus salvini, Hartert, 1892 (früher Caprimulgus salvini) Guatemalanachtschwalbe, lat. Antrostomus badius, Bangs & Peck, 1908 (früher Caprimulgus badius)
Braunhalsnachtschwalbe, lat. Antrostomus ridgwayi, Nelson, 1897 (früher Caprimulgus ridgwayi) Bergnachtschwalbe, lat. Antrostomus saturatus, Salvin, 1870 (früher Caprimulgus saturatus)
Spiegelnachtschwalbe, lat. Antrostomus longirostris, Bonaparte, 1825 (früher Caprimulgus longirostris) ?, lat.Antrostomus roraimae, Chapman, 1929 (früher Caprimulgus longirostris roraimae)
?, lat. Antrostomus decussatus, Tschudi, 1844 (früher Caprimulgus longirostris decussatus) Weissschwanz-Nachtschwalbe, lat. Antrostomus cayennensis, Gmelin, 1789 (früher Caprimulgus cayennensis)
Fleckenschwanz-Nachtschwalbe, lat. Antrostomus maculicaudus, Lawrence, 1862 (früher Caprimulgus maculicaudus) Zwergnachtschwalbe, lat. Antrostomus parvulus, Gould, 1837 (früher Caprimulgus parvulus)
Cayennennachtschwalbe, lat. Antrostomus maculosus, Todd, 1920 (früher Caprimulgus maculosus) Trauernachtschwalbe oder Trauerziegenmelker, lat. Antrostomus nigrescens, Cabanis, 1848 (früher Caprimulgus
nigrescens) Roraimanachtschwalbe oder Roraiman-Nachtschwalbe, lat. Antrostomus whitelyi, Salvin, 1885 (früher Caprimulgus whitelyi) Spixnachtschwalbe, lat. Antrostomus hirundinaceus, Spix, 1825 (früher Caprimulgus hirundinaceus)
Schwarzkehl-Nachtschwalbe oder Whip-Poor-Will, lat.Antrostomus vociferus, Wilson, 1812 (früher Caprimulgus vociferus) ?, lat. Antrostomus arizonae, Brewster, 1881 (früher Caprimulgus vociferus arizonae)
Puerto-Rico-Ziegenmelker oder Puerto-Rico-Nachtschwalbe, lat. Antrostomus noctitherus, Wetmore, 1919 (früher Caprimulgus noctitherus; Caprimulgus vociferus noctitherus)
Ecuadornachtschwalbe, lat. Antrostomus anthonyi, Chapman, 1923 (früher Caprimulgus anthonyi) ?, lat. Antrostomus heterurus, Todd, 1915
Flaggenflügel oder Fahnennachtschwalbe, lat. Macrodipteryx longipennis, Shaw, 1796
Wimpelnachtschwalbe oder Flaggennachtschwalbe oder Ruderflügel, lat. Macrodipteryx vexillarius, Gould, 1838 (früher Macrodipteryx vexillaria)
Ruderflügel-Ziegenmelker, lat. Semeiophorus vexillarius, Gould, 1838
Falkennachtschwalbe oder Nachtfalke, lat. Chordeiles minor, J.R. Forster 1771 Unterart: ?, lat. Chordeiles minor minor, J.R. Forster, 1771 Unterart: ?, lat. Chordeiles minor sennetti, Coues, 1888
Sandnachtschwalbe, lat. Chordeiles rupestris, Spix, 1825 Gnomennachtschwalbe, lat. Chordeiles pusillus, Gould, 1861 Texasnachtschwalbe, lat. Chordeiles acutipennis, Hermann, 1783
Antillennachtschwalbe, lat. Chordeiles gundlachii, Lawrence, 1856
Gabel-Nachtschwalbe oder Staffelschwanz-Nachtschwalbe, lat. Hydropsalis climacocerca, Tschudi, 1844 ?, lat. Hydropsalis torquata
Unterart: ?, lat. Hydropsalis torquata torquata, Gmelin, 1789 (oder auch früher?: Scheren-Nachtschwalbe, lat. Hydropsalis brasiliana, weil in Brasilien und den angrenzenden Ländern verbreitet?!)
Unterart: ?, lat. Hydropsalis torquata furcifer, Vieillot, 1817
Hakenschwanz-Nachtschwalbe oder Scheren-Nachtschwalbe, lat. Macropsalis forcipata, Nitsch, 1840 (früher: Macropsalis creagra)
Leier-Nachtschwalbe oder Leierschwanz-Nachtschwalbe, lat. Macropsalis lyra, Bonaparte, 1850 (früher Uropsalis lyra) Unterart: ?, lat. Macropsalis lyra lyra, Bonaparte, 1850
Unterart: ?, lat. Macropsalis lyra peruana, Berlepsch & Stolzmann, 1906 Unterart: ?, lat. Macropsalis lyra argentina, Olrog, 1975 Schwalbenschwanz-Nachtschwalbe, lat. Macropsalis segmentata, Cassin, 1849 (früher Uropsalis segmentata)
Unterart: ?, lat. Macropsalis segmentata segmentata, Cassin, 1849 Unterart: ?, lat. Macropsalis segmentata kalinowskii, Berlepsch & Stolzmann, 1894
Bändernachtschwalbe, lat. Lurocalis semitorquatus, Gmelin, 1789
?, lat. Lurocalis rufiventris, Taczanowski, 1884
Bindenschwanz-Nachtschwalbe, lat. Nyctiprogne leucopyga, Spix, 1825 ?, lat. Nyctiprogne vielliardi, Lencioni-Neto, 1994
Weissbauch-Nachtschwalbe, lat. Podager nacunda, Vieillot, 1817
Argusnachtschwalbe, lat. Eurostopodus argus, Hartert, 1892 Bartnachschwalbe, lat. Eurostopodus mystacalis, Temminck, 1826
?, lat. Eurostopodus exul, Mayr, 1941 (früher: Eurostopodus mystacalis exul) ?, lat. Eurostopodus nigripennis, Ramsay, 1882 (früher: Eurostopodus mystacalis nigripennis)
Teufelsnachtschwalbe, lat. Eurostopodus diabolicus, Stresemann, 1931 Papuanachschwalbe, lat. Eurostopodus papuensis, Schlegel, 1866 Archboldnachschwalbe, lat. Eurostopodus archboldi, Gould, 1838
Temmincknachschwalbe, lat. Lyncornis temminckii, Gould, 1838 (früher?: Eurostopodus temminckii) Riesennachtschwalbe, lat. Lyncornis macrotis,Vigors, 1831 (früher Eurostopodus macrotis)
Ohrennachtschwalbe, lat. Nyctiphrynus mcleodii, Bonaparte, 1857, (früher: Otophanes mcleodii) Yucatannachtschwalbe, lat. Nyctiphrynus yucatanicus, Hartert, 1892 (früher: Otophanes yucatanicus)
Augennachtschwalbe, lat. Nyctiphrynus ocellatus, Tschudi, 1844 ?, lat. Nyctiphrynus rosenbergi, Hartert, 1895
Poor-Will oder Winternachtschwalbe, lat. Phalaenoptilus nuttallii, Audubon, 1844
Pauraque oder Pauraque-Nachtschwalbe oder Pauraquenachtschwalbe, lat. Nyctidromus albicollis, Gmelin 1789
Jamaika-Nachtschwalbe oder Jamaikanachtschwalbe oder Kleine
Jamaika-Nachtschwalbe, lat. Siphonorhis americana (früher: Siphonorhis americanus oder Caprimulgus americanus)Linnaeus, 1758 (>>>1860 ausgestorben?) Hispaniola-Pauraque oder Haitinachtschwalbe, lat.Siphonorhis brewsteri, Chapman, 1917 (früher Siphonorhis
americanus brewsteri Unterart ?, lat.Siphonorhis brewsteri brewsteri, Chapman, 1917 Unterart ?, lat. Siphonorhis brewsteri gonavensis, Garrido, 2003
Schwarzweisse Nachtschwalbe oder Sichelschwingen-Nachtschwalbe, lat. Eleothreptus anomalus, Gould, 1838 Weissflügel-Nachtschwalbe oder Pelzeln-Nachtschwalbe, lat.Eleothreptus candicans, Pelzeln, 1866 (früher Caprimulgus
candicans)
Bootschwanz-Nachtschwalbe, lat. Veles binotatus, Bonaparte, 1850
?, lat. Rigidipenna inexpectata, Hartert, 1901
Familie 11: Tagschläfer, lat. Nyctibiidae (mit einer fossilen Art) ?, lat. Euronyctibius kurochkini, Mourer-Chauviré, 1989 (Eozän) Gattung Tagschläfer, lat. Nyctibius
Urutau oder Urutau-Tagschläfer, lat. Nyctibius griseus, Gmelin, 1789 Unterart ?, lat. Nyctibius griseus panamensis, Ridgway, 1912 Unterart ?, lat. Nyctibius griseus griseus, Gmelin, 1789 Riesen-Urutau oder Riesenschwalk oder Riesentagschläfer, lat. Nyctibius grandis, Gmelin, 1789 Langschwanz-Tagschläfer oder Langschwanz-Schwalk, lat. Nyctibius aethereus, Wied, 1820
Weissflügel-Tagschläfer oder Weissflügel-Schwalk, lat. Nyctibius leucopterus, Wied, 1821 Tropfentagschläfer oder Tropfen-Schwalk, lat. Nyctibius bracteatus, Gould, 1846
Andentagschläfer, lat. Nyctibius maculosus, Ridgway, 1912 Jamaikatagschläfer, lat. Nyctibius jamaicensis, Gmelin, 1789
Familie 12: ?, lat. Archaeotrogonidae
?, lat. Archaeotrogon venustus, Milne-Edwards, 1892 ?, lat. Archaeotrogon zitteli, Gaillard, 1908 ?, lat. Archaeotrogon cayluxensis, Gaillard, 1908
?, lat. Archaeotrogon hoffstetteri, Mourer-Chauviré, 1980 Nach Oben
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