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Block 1: Ein zusammenfassender Überblick über die Welt der Greifvögel und Eulen 09.01. Vom
weltweiten Naturschutz im Allgemeinen über Rote Listen bis zum Konkreten über die brütenden Greifvögel und Eulen in Deutschland 09.02. Die Greifvögel und Eulen, die Forscher / Naturschützer 09.03. Die
Greifvögel und Eulen, vom einfachen Vogelring bis zum HighTech-Minisender, der Vogelforschung im Allgemeinen und im Konkreten 09.04. Die Greifvögel und Eulen, von gefundenen Wildvögeln
09.05. Die Greifvögel und Eulen, Exemplare für die Ewigkeit 09.06. Die Greifvögel und Eulen, die Evolution, vom Ende der Letzten 09.07. Die Greifvögel und Eulen, von Eulen, die Schmetterlinge sind
09.08. Die Greifvögel und Eulen, die Pilze sind
Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der
Seite „Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung,
Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (siehe Inhaltsverzeichnis) daraus.
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09.01. Vom weltweiten Naturschutz im Allgemeinen über Rote Listen bis zum Konkreten über die brütenden Greifvögel und Eulen in Deutschland Ca. 10 Prozent aller Vogelarten, genau sind es 971 Vogelarten, sind laut der IUCN (International Union for Conservation of Nature, www.iucn.org) vom Aussterben bedroht. Das Buch "Bedrohte Tiere" (gedruckt 1994) hat die folgenden bedrohten Greifvogelarten, aus der IUCN-Liste aufgeführt:
01 Affenadler oder philippinischen Affenadler oder Philippinenadler, lat. Pithecophaga jefferyi 02 Mauritiusfalke oder Mauritius-Turmfalken, lat. Falco punctatus 03 Kalifornischer Kondor oder Kalifornienkondor, lat. Gymnogyps californianus
04 Madagaskar-Seeadler oder Madagaskar-Schreiseeadler, lat. Haliaeetus vociferoides 05 Seeadler, lat. Haliaeetus allicilla 06 Madagaskarschlangenhabicht oder Schlangenhabicht oder Madagaskar-Zwergadler, lat. Eutriorchis astur
07 Javaadler oder Java-Haubenadler oder Bartelsadler, lat. Spizaetus bartelsi 08 Graurückenbussard oder Graukopfbussard, lat. Leucopternis occidentalis 09 Grundlachsperber oder Grundlach-Habicht oder Kubasperber, lat. Accipiter
grundlachii 10 Grauer Waldfalk oder Einbindenwaldfalke oder Bleiwaldfalke, lat. Micrastur plumbeus
In einer Empfehlung der Umweltkonferenz der Vereinten Nationen im Jahre 1972 wurde im Jahre
1973 das „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ unterzeichnet. Im „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ (WA, engl. CITES, www.cites.org) werden alle geschützten Tiere und Pflanzen, je nachdem wie schutzbedürftig sie sind, aufgeführt. Zum Schutz vor der Ausrottung wurde der Import und Export bis zum kommerziellen Handelsverbot
von ca. 8.000 Tierarten, ca. 40.000 Pflanzenarten und auch von Teilen davon, die aus bedrohten Arten entnommen oder gefertigt wurden, in verschiedenen internationalen Schutzkategorien (Anhangslisten) festgeschrieben
und festgeregelt. Der erste Anhang betrifft die von der Ausrottung bedrohten Arten, der zweite Anhang betrifft die Arten, die „nur“ in bestimmten Ländern gefährdet sind, der dritte Anhang betrifft die
Arten, für die ein internationaler Schutz als notwendig erachtet wird und im “vierten” Anhang sind die Arten enthalten, die noch nicht unter die internationalen Schutzkategorien fallen, aber dennoch bei
der EU-Einführung überwacht werden. Der „vierte“ Anhang ist eigentlich die EU-Verordnung VO (EG) Nr. 338/97 und kein eigentlicher Anhang des „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“. Die Verordnung
VO (EG) Nr. 338/97 listet aktuell keine Greifvögel, Eulen oder Schwalmartige auf. Die Einordnung des Schutzstatuses bei den Schwalmartigen erfolgt artbezogen.
Im „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 und 3 (aus dem Jahre 1993 (ff.?)) findet man im Anhang I aus der Welt der Greifvögel / Eulen:
01 Affenadler oder philippinischen Affenadler oder Philippinenadler, lat. Pithecophaga jefferyi 02 Mauritiusfalke oder Mauritius-Turmfalken, lat. Falco punctatus 03 Weihnachtsinsel-Buschkauz oder Molukkenkauz oder Molukken-Buschkauz, lat. Ninox squamipila
04 Norfolk-Kuckuckskauz oder Norfolk-Kuckuckseule oder Norfolk-Insel-Kuckuckskauz, lat. Ninox boobook royana (inzwischen ausgestorben?)
05 Mindanao-Ohreule oder Rotohreule oder Riesenzwergohreule, lat. Mimizuku gurneyi (früher: Otus gurneyi)
Auf der Internetseite der www.cites.org findet man den aktuellen Stand aller bedrohten / geschützten Greifvogel- und Eulenarten. (Stand: 22.12.2011 (unverändert seit dem März 2005))
Im Anhang I bezüglich der Greifvögel enthalten:
01 Kalifornischer Kondor oder Kalifornienkondor, lat. Gymnogyps californianus 02 Andenkondor, lat. Vultur gryphus 03 Kaiseradler, lat. Aquila adalberti (früher: Aquila heliaca adalberti (Spanischer Kaiseradler))
04 Kaiseradler, lat. Aquila heliaca (früher: Aquila heliaca heliaca ) 05 Affenadler oder philippinischen Affenadler oder Philippinenadler, lat. Pithecophaga jefferyi 06 Harpyie, lat. Harpia harpyja
07 Seeadler, lat. Haliaeetus allicilla 08 Kuba-Langschnabelmilan oder Langschnabelmilan oder Langschnabelweih oder Kuba-Langschnabelweih, lat. Chondrohierax wilsonii (früher: Chondrohierax
uncinatus wilsonii) 09 Mauritiusfalke oder Mauritius-Turmfalken, lat. Falco punctatus 10 Wanderfalke oder Edelfalke, lat. Falco peregrinus 11 Gerfalke oder Gerfalk oder Jagdfalke, lat. Falco rusticolus
12 Laggarfalke, lat. Falco jugger 13 Wüstenfalke oder Berberfalke oder Schahin, lat. Falco pelegrinoides 14 Madagaskarfalke oder Malegassen-Turmfalke, lat. Falco newtoni (nur die auf den Seychellen lebende Unterart)
15 Seychellenfalke oder Seychellen-Turmfalke, lat. Falco araea
Im Anhang II sind alle anderen Greifvögel (mit einer Ausnahme) enthalten. Die eine Ausnahme im Anhang III ist: Königsgeier, lat. Sarcorhamphus papa
Im I. Anhang sind bezüglich der Eulen enthalten: 01 Madagaskar-Schleiereule oder kleine Madagaskar-Schleiereule oder Malegasseneule, lat. Tyto soumagnei 02 Blewittkauz oder Bänder-Steinkauz oder Waldfleckenkauz, lat. Athene blewitti
03 Rotohreule oder Riesenzwergohreule, lat. Mimizuku gurneyi (früher: Otus gurneyi) 04 ??, Unterart vom Neuseelandkuckuckskauz oder Kuckuckssperbereule, lat. Ninox novaeseelandiae (dass heisst die Unterart Ninox novaeseelandiae undulata)
05 ??, Unterart vom Weihnachtsinsel-Buschkauz oder Molukkenkauz oder Molukken-Buschkauz, lat. Ninox squamipila (dass heisst die Unterart Ninox squamipila natalis)
Alle anderen Eulen befinden sich im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens.
Das 2007 erschienene Buch "Brehms verlorenes Tierlebens" listet von den
Greifvögeln, Eulen und Schwälmen folgende bedrohte Arten auf: Kalifornischer Kondor oder Kalifornienkondor, lat. Gymnogyps californianus Kragenweih, lat. Leptodon forbesi (laut anderer Auffassung handelt es sich hier nur um das Immaturkleid des Cayenneweih oder Cayennemilan, lat. Leptodon cayanensis)
Kuba-Langschnabelmilan oder Langschnabelmilan oder Langschnabelweih oder Kuba-Langschnabelweih, lat. Chondrohierax wilsonii (früher: Chondrohierax uncinatus wilsonii)
Madagaskar-Seeadler oder Madagaskar-Schreiseeadler, lat. Haliaeetus vociferoides Bengalgeier oder Begalengeier, lat. Gyps bengalensis (früher: Pseudogyps bengalensis) Indischer
Gänsegeier oder indischer Geier oder Langschnabelgeier oder Indiengeier oder Dünnschnabelgeier, lat. Gyps indicus Schmalschnabelgeier oder Schlankschnabelgeier oder Dünnschnabelgeier, lat. Gyps
tenuirostris (früher: Gyps indicus tenuirostris) Haitibussard oder Ridgway-Bussard oder Hispaniolabussard, lat. Buteo ridgwayi Affenadler oder philippinischen Affenadler oder Philippinenadler, lat. Pithecophaga
jefferyi
Anjouan-Zwergohreule, lat. Otus capnodes Moheli-Zwergohreule, lat. Otus moheliensis Comoren-Zwergohreule, lat. Otus pauliani Siau-Zwergohreule, lat. Otus siaoensis (früher: Otus magicus siaoensis)
Jamaika-Nachtschwalbe oder Jamaikanachtschwalbe oder Kleine Jamaika-Nachtschwalbe, lat. Siphonorhis americanus (früher: Siphonorhis americana oder Caprimulgus americanus)
Unterart: Puerto-Rico-Ziegenmelker oder Puerto-Rico-Nachtschwalbe, lat. Caprimulgus vociferus noctitherus oder(?) lat. Caprimulgus noctitherus Schwarzrückenschwalm, lat. Aegotheles savesti
Die BRD war der erste EG-Staat im Jahre 1976, die das „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ umsetzte. Heute sind es rund 160 Staaten, die ihm beitraten bzw. es entsprechend umsetz(t)en. Im
Jahre 1979 wurde die „Bonner Konvention“ unterzeichnet, die dem Schutz wandernder wild lebender „aufgelisteter“ Tierarten dienen soll. Diese Konvention reicht vom Schutz vor Ort bis zur
Wiederherstellung der Lebensräume. Die erste grosse Naturschutzrichtlinie der EG, die Vogelschutzrichtlinie, trat 1979 in Kraft und regelt den Schutz, die Nutzung und hat als Ziel das langfristige Überleben der
„aufgelisteten“ Arten zu sichern. In all den grossen Vereinbarungen / Zusammenschlüssen arbeiten stets Politik und Naturschützer „Hand in Hand“.
Artenschutz-Datenbank: www.wisia.de Weltregister: www.groms.de Internationale „Rote Liste“ (ENGLISCH, Recherche mit lateinischem Namen): www.redlist.org
Auf der deutschen Roten Liste (Stand 1994) standen bezüglich der Greifvögel und Eulen:
in der Kategorie "Ausgestorben oder Verschollen": Gänsegeier, Schlangenadler und Habichtskauz in der Kategorie "Vom Aussterben bedroht": Kornweihe, Wiesenweihe und Schreiadler in
der Kategorie "Stark gefährdet": Steinadler, Seeadler, Fischadler, Baumfalke, Wanderfalke, Sperlingskauz, Steinkauz, Europäischer Ziegenmelker und Sumpfohreule in der Kategorie "Gefährdet":
Wespenbussard, Schwarzmilan, Rotmilan, Rohrweihe, Schleiereule, Uhu in der Kategorie "Vermehrungsgäste": Steppenweihe, Rotfussfalke, Habichtskauz und Zwergohreule
in der Kategorie "Gefährdete Wandertiere": Merlin
Auf der deutschen Roten Liste (Stand 1996) standen bezüglich der Greifvögel und Eulen:
in der Kategorie "Ausgestorben oder Verschollen": Gänsegeier und Schlangenadler in der Kategorie "Vom Aussterben bedroht": Kornweihe, Wiesenweihe und Sumpfohreule
in der Kategorie "Stark gefährdet": Steinadler, Schreiadler und Steinkauz in der Kategorie "Gefährdet": Seeadler, Fischadler, Wanderfalke und Baumfalke
in der Kategorie "Arten mit geografischer Restriktion": Habichtskauz
Auf der deutschen Roten Liste (Stand 1998) standen bezüglich der Greifvögel und Eulen: in der Kategorie "Ausgestorben oder Verschollen": Gänsegeier und Schlangenadler
in der Kategorie "Vom Aussterben bedroht": Kornweihe, Wiesenweihe und Sumpfohreule in der Kategorie "Stark gefährdet": Steinadler, Schreiadler, Europäischer Ziegenmelker und
Steinkauz in der Kategorie "Gefährdet": Seeadler, Fischadler, Wanderfalke und Baumfalke in der Kategorie "Arten mit geografischer Restriktion": Zwergohreule und Habichtskauz
Auf der deutschen Roten Liste (Stand 2002) standen bezüglich der Greifvögel und Eulen: in der Kategorie "Ausgestorben oder Verschollen": Gänsegeier und Schlangenadler
in der Kategorie "Vom Aussterben bedroht": Kornweihe in der Kategorie "Stark gefährdet": Steinadler, Schreiadler, Steinkauz und Wiesenweihe
in der Kategorie "Gefährdet": Seeadler, Fischadler, Uhu, Wanderfalke und Baumfalke in der Kategorie "Arten mit geografischer Restriktion": Habichtskauz
in der „Vorwarnliste“: Rotmilan
Auf der „Roten Liste gefährdeter Tiere Bayerns“ des Bayrischen Landesamts für Umweltschutz 2003 standen bezüglich der Greifvögel und Eulen: in der Kategorie
"Ausgestorben oder Verschollen": Schreiadler, Sumpfohreule, Zwergohreule in der Kategorie "Vom Aussterben bedroht": Kornweihe, Steinkauz, Wiesenweihe, Europäischer Ziegenmelker in der
Kategorie "Stark gefährdet": Steinadler, Fischadler, Habichtskauz, Rotmilan, Schleiereule in der Kategorie "Gefährdet": Uhu, Wanderfalke, Habicht, Rohrweihe, Schwarzmilan, Wespenbussard
in der „Vorwarnliste“: Baumfalke, Waldohreule, Rauhfusskauz
Auf der Blauen Liste stehen alle lokal erfolgreich erhaltenen Arten aus der Roten Liste, die durch Natur und Umweltschutz gefördert worden sind.
Vom Naturschutzbund NABU, auch vom LBV, sind zum "Vogel des Jahres" bezüglich der Greifvögel und Eulen gewählt worden: www.vogel-des-jahres.de: Wanderfalke (1971) Steinkauz (1972) Schleiereule (1977)
Rotmilan (2000, www.rotmilan.de) Uhu (2005) Turmfalke (2007)
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09.02. Die Greifvögel und Eulen, die Forscher / Naturschützer Bis in das 5. Jahrtausend vor unsere Zeitrechnung
gehen die Ursprünge der Zoos zurück. Zu dieser Zeit, so Aufzeichnungen, gab es die ersten Gehege und die ersten Tiere wurden (somit) in den Tempeln in Ägypten gehalten. In Europa wurde die Haltung
wilder Tiere unverzichtbarer Luxus der Aristokratie im 16. und 18 Jahrhundert.
Da sich die verschiedenen Einrichtungen nicht nur mit der Haltung, sondern auch mit der Zucht beschäftigen gibt es auch entsprechende Welt-Erst-Zuchterfolge. So gab es
Welt-Erstzuchterfolge im Jahre 1981 vom Tierpark Berlin (Friedrichsfelde), nämlich bei den Keilschwanzadlern und den Harpyien. Die ersten Kuttengeier wurden 1980 im Tierpark Berlin (Friedrichsfelde)
gezüchtet. Dem Vogelpark Walsrode (heute: Weltvogelpark) gelang im Jahre 1981 der Welterstzuchterfolg bei den Sekretären.
Einem privaten deutschen Züchter gelang in Deutschland 1888 die
Nachzucht der Zwergohreule. Der Zoo London züchtete als erster Zoo den Kap-Uhu im Jahre 1905 nach. Die erste Zucht der Halsring-Zwergohreulen gelang 1943 dem Zoologischen Garten Dehiwela (Sri Lanka).
1961 gelang die Erstzucht der Madagaskar-Zwergohreule im Tierpark Krefeld. Der Habichtskauz wurde im Jahre 1965 zuerst im Tiergarten Nürnberg (zuvor hatte nur Herrn Brehm einen Zuchterfolg im Jahre 1904
bezüglich der Habichtskäuze vermeldet) gezüchtet. Die Erstzucht des Afrika-Waldkauzes gelang dem Zoo London (Grossbritannien) im Jahre 1968-1969. Den Milchuhu züchtete zuerst der Zoo Amsterdam im
Jahre 1971 nach. Die Welt-Erstzucht des Kamerun-Uhus gelang dem niederländischen Vogelpark Wassenaar im Jahre 1971. Der Brasilkauz wurde im Tierpark Berlin (Friedrichfelde) im Jahre 1972 zuerst
gezüchtet. Die Erstzucht des Bartkauzes gelang 1974 dem Zoo Kopenhagen in Dänemark. Im Jahre 1976 gelang die Erstzucht des Elfenkauzes im Nationalzoo Washington (USA), des Malaienkauzes im Tiergarten
Heidelberg und des Perlkauzes im Zoo Stuttgart.
Der Tiergarten Nürnberg beteiligt sich an verschiedenen Auswilderungsprogrammen. So waren dieses bezüglich der Greifvögel und Eulen die
Habichtskäuze für den Nationalpark Bayerischer Wald und ab dem Jahre 2003 für das Ländereck Österreich-Tschechien-Deutschland. In Nationalpark Westalpen wurden ebenso Bartgeier ausgewildert. www.zoodirektoren.de, www.zoo-ag.de, www.zoos.de, www.zootierliste.de
Die Geschichte der Beizjagd lässt sich bis 750 v. Chr. Zu den Summerern zurückverfolgen. Um ca. 400 vor Chr. bestätigte der Geschichtsschreiber Ktesias die Beizjagd
in Indien. Nach China kam die Beizjagt im 7. Jahrhundert vor Chr.. Zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert war die Bezjagt in Gallien bekannt. Karl der Grosse führte sein Gesetz zur Falknerei ein. Friedrich
II schrieb sein damals 5 bändiges Werk, das Buch „De arte venandi cum avibus“ („Die Kunst, mit Vögeln zu jagen“), vergleiche “siebzehnte Leser-eMail”. Heute gehören neben
der Beizjagd die wichtige Arterhaltung, die Pflege verletzter / verunglückter Greifvögel / Eulen, die Brut, die Aufzucht und die Auswilderung zu den wichtigen Aufgaben der Falknereien. In den 50er
Jahren nahm der Wanderfalkenbestand aufgrund von Pestiziden (Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel), menschlichen Einflüssen (Eiersammler, Freizeitkletterer, soll heissen
Störungen am Brutplatz) und Abschüssen so ab, dass neben einem Verbot verschiedener Giftstoffe die Falkner ca. 730 Wanderfalken in den Jahren 1977 bis 1995 in einem Wanderfalkenprogramm züchteten und
erfolgreich auswilderten. (vergl. Beschreibung Wanderfalke) Diese „Spezialzoos“ beschäftigen sich auch mit den bedrohten / seltenen Greifvogel- und Eulenarten. So zog beispielsweise die
Falknerei Schillingfürst einen Riesenseeadler gross, die Adlerwarte Berlebeck freute sich über einen jungen Aguja / Blaubussard und der Deutschen Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg (heute:
Deutsche Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg) gelang die Nachzucht des Bindenseeadlers. Bis zur 3. Generation, einschliesslich des in Freier Wildbahn aufgezogenen Nachwuches,
wurden runde 400 Seeadler durch die Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg ausgewildert. Am 18.08.2009 beantragten und unterschrieben die Länder , Frankreich, , Marokko, Mongolei,
Slowakei, Saudi-Arabien, Spanien, Südkorea, Syrien, Tschechische Republik und die Vereinigten Arabischen Emiratein Abu Dhabi den Antrag zur Aufnahme der Falknerei in die Liste der „Repräsentative des
immateriellen Kulturerbes“ oder "Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ der UNESCO. Offiziell aufgenommen wurde die Falknerei am 16.11.2010.
Der 1858 gegründete Verein "Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V." (ZGF; eigentlich gegründet, um als Aktiengesellschaft einen Zoo in der Stadt
Frankfurt einzurichten) fördert den Schutz bedrohter Tierarten und den Lebensraum in derzeit über 80 Projekten in 30 Ländern und kämpft gegen Wilderei, Wildtierkrankheiten und führt Tierzählungen
durch. Seit 1978 setzt sich die ZGF für die Wiederansiedlung der Bartgeier in den Alpen und im Mittelmeeraum ein. Von den in den Alpen freigelassenen 150 Bartgeiern wurden zwar einige in der Schweiz und
in Österreich (wie üblich illegal) abgeschossen, aber es wurden 2008 zuletzt 123 "sicher" gezählt. Die ZGF engagiert sich ebenso für den Schutz, die Erhaltung, die Entwicklung (, und die
Wiederansiedelung) der Gänse-, Mönchs, Bart- und Schmutzgeier im Balkan in den entsprechenden 8 Ländern seit 2002 ein. Auch bezüglich des Schutzes der Schelladler und der Schreiadler (mittels
Überwachung in der Brutphase) ist die ZGF in Litauen tätig. Schliesslich wird sich für Sicherung und den Schutz des Bestands der Wanderfalken und der Uhus eingesetzt. www.zgf.de
Der im Jahre 1899 gegründete grosse Naturschutzbund (ursprünglich aus dem „Bund für Vogelschutz“ hervorgegangen) ist heute neben dem Vogelschutz (, der
Landesbund für Vogelschutz LBV trat dem NABU im Jahre 2001 bei,) in allen Bereichen vom Landschafts- über den Pflanzen- bis zum Tierschutz in über 2000 Gruppen und 16 Landesverbänden für über 5000
Schutzgebiete und ca. 100 Naturschutzzentren (auch international) tätig. So gibt es Exkursionen, Seminare, Vorträge, Tagungen in denen das Wissen weitergegeben wird. Seit dem Jahre 1971 wird der
jährliche „Vogel des Jahres“, später zusammen mit dem LBV, gewählt (www.rotmilan.de).
Aufgrund der starken Bedrohung des Schreiadlers durch die Zerstörung seiner Lebensbedingungen, wie Entwässerung und Land- und Forstwirtschaft, setzt sich der NABU für dessen Arterhaltung ein. So
kaufte der NABU 11 Hektar „Brutwald“ und sorgt für eine regelmässige Überwachung der 115 Brutpaare in Deutschland. Seit über 10 Jahren „sorgt“ die Arbeitsgemeinschaft
Wanderfalkenschutz für eine Steigerung des Bruterfolgs bei den Wanderfalken. Circa 550 Hektar Wald wurden um den Stechlinsee gekauft, um so auch dem Fischadler und dem Seeadler eine bessere
Überlebenschance zu geben. Über die Zeitschrift „Naturschutz-heute“ wird man regelmässig informiert. www.nabu.de, www.nabu-nrw.de
Der seit 1909 für die Vogelwelt tätige LBV (Landesbund für Vogelschutz (in Bayern e.V.)) vertritt die Interessen auf allen Ebenen der Politik, der Wirtschaft und
der Verwaltung. Circa 350 örtliche LBV-Gruppen allein in Bayern (und viele weitere LBV-Gruppen bundesweit) setzen sich flächendeckend einerseits für die Natur und andererseits für die Vogelwelt im
Besonderen ein. Durch Vorträge, Exkursionen, Seminare und Bildungsangebote bietet der LBV die Möglichkeit die Natur (auch in der Natur), soll heissen im konkreten die Vogelwelt kennen zu lernen. So
wurde beispielsweise 2001 aufgrund des Bestandsrückgangs des Uhus in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Umweltschutz ein Artenhilfsprogramm beschlossen und begonnen umzusetzen. Ein
weiteres Artenschutzprogramm beschäftigt sich mit dem Steinadler (www.steinadlerschutz.de.)
Mit dem stark gefährdeten Schleiereulen, es sind (waren) kaum Nistmöglichkeiten vorhanden, beschäftigt man sich seit 1992. Ein viertes Artenhilfsprogramm, das 1982 beschlossen wurde, wurde dem
Wanderfalken (damals im Jahre 1982 wurden nur noch ca. 60 Brutpaare in Bayern und Baden-Württemberg gezählt) gewidmet. So versechsfachte sich der Bestand und in 20 Jahren wurden circa 800 Wanderfalken
flügge. Der Rotmilan wurde durch den LBV (und den NABU, www.nabu.de) zum Vogel des Jahres ernannt (www.rotmilan.de). www.lbv.de
Der im September 1961 gegründete WWF renaturisierte das Donaudelta (in Rumänien) in ein einzigartiges Naturparadies. So entstand aus einer Salzsteppe wieder ein
artenreicher Lebensraum. In diesem WWF-Projekt gab man besonders dem Seeadler eine neue Chance. Der deutsche WWF kaufte für den Seeadler für das "Projekt Seeadlerschutz" passende
Landschaftsgebiete in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Begonnen wurde 1968 und im Jahr 2002 gab es in Schleswig-Holstein und Niedersachsen 37 Seeadler-Paare, die 49 Jungvögel
ausbrüteten. Im folgenden Jahr waren es in Schleswig-Holstein 39 Seeadler-Paare, die 53 Jungvögel grossgezogen, so dass die Seeadler dann nach Dänemark und in das Bundesland Niedersachsen
"auswandern“ konnten. Der WWF unterstützte die Wanderfalkenschützer von Skandinavien über Deutschland bis nach Südfrankreich mittels Nestüberwachung, Nesthilfen, Auswilderung gezüchteter
Wanderfalken, Untersuchungen und Geld. Der österreichische WWF, über 30 Zoos in 13 Ländern, verschiedene Gesellschaften, der Sponsor Ford engagieren sich für den 1880 in Österreich ausgerotteten
Bartgeier, der seit 1986 wieder eingebürgert wird. 400 Bartgeier wurden gezüchtet und von den 116 flugunfähig 2 - 3 Jahre alt ausgewilderten Bartgeiern (bis 2002) leben inzwischen 20 in Österreich
und der „Rest“ in den angrenzenden Staaten. Seit 1996 brüten die Bartgeier wieder und zogen in freier Natur insgesamt 10 Jungvögel gross. Auch für den Seeadler und die Habichtskäuze engagiert
sich der österreichische WWF. Nach 50 Jahren brüten die Seeadler in Österreich seit dem Jahre 2001, nachdem sie durch Abschüsse, notorische Giftleger, und Skifahrer bedroht / „bekämpft“
wurden, wieder. Der 1925 in Österreich ausgestorbene, zuletzt 1893 brütende, Habichtskauz wird seit 2001 versucht, wieder „anzusiedeln“. Ein weiteres Habichtskauz-Projekt startet in diesem Jahr
(2003). Weltweit setzte sich der WWF in verschiedenen Projekten unter anderem für die Seeadler in Finnland, die Sakerfalken in Ungarn, die Greifvögel in Israel, die Wanderfalken in den USA und die
Affenadler auf den Philippinen ein. www.wwf.de, www.wwf.at, www.wwf.ch
Seit 1977 (die Anfänge gehen bis zu den 50er und 60er Jahren zurück) schützt / forscht / fördert die “Deutsche Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Eulen
e.V.” (AG Eulen), der Dachverband deutschsprachiger Eulenfachleute mit vielen ehrenamtlichen Helfern, in dem sie Wissen und Erfahrungen sammelt, bewertet und veröffentlicht. Die
Arbeitsgemeinschaft betreibt Natur- und Artenschutz (es werden beispielsweise entsprechende Nistkästen angebracht) und kämpft für die Erhaltung des Lebensraums europäischer Eulenarten. Die AG Eulen
übernimmt die Aufgaben der Bundesarbeitsgruppe BAG Eulenschutz im Fachausschuss Ornithologie des Naturschutzbundes NABU. Den neusten Stand der Eulenforschung erfährt man in Form von Fachvorträgen auf
internationalen Symposien (oder auch durch die Veröffentlichung im „Eulenrundblick“). www.ageulen.de
Zurückgehend bis ins Jahr 1973 (Gründung der Aktion zur Wiedereinbürgerung des Uhus (AzWU) lässt die Geschichte der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE)
zurückverfolgen. Im Jahre 1990 wurde daraus die gemeinnützige EGE, ein Zusammenschluss engagierter Praktiker und Wissenschaftler im Naturschutz, die für den Schutz der 13 europäischen Eulenarten
eintritt / eintreten. www.egeeulen.de
Der 1981 gegründete „Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V.“ hängt mit der Wiedereinbürgerung des Uhus in Schleswig-Holstein und der
Bestandsstabilisierung der Schleiereulen und Steinkäuze zusammen. Im Laufe der Zeit wurde so eine selbsttragende Uhu-Population mit 191 Brutpaaren (Stand 2009) wiederangesiedelt. Mehr als 2000
mardersicheren Nistkästen wurden für Schleiereulen angebracht. Im Jahre 2009 wurden 349 Schleiereulen-Brutpaare (2008: 518 Brutpaare) gezählt. Die Steinkauz-Restpopulation wurde durch mardersichere
Nistkästen und die Erhaltung entsprechender Biotope in Dorfrandlagen gestärkt, so dass man 149 Bruten im Jahre 2009, wovon 30 Brutpaare das Nest aufgaben, zählte. Entsprechende Programme für den
Sperlingskauz (ein Brutpaar im Jahr 2009, das die Brut jedoch aufgab) und den Rauhfusskauz (Anbringen von Marderschutz und Schutz der Höhlenbäume; 7 Bruten im Jahre 2008, 4 Bruten im Jahre 2009)
folgten. Die Einzelheiten erscheinen in der jährlichen „EulenWelt“ www.eulen.de
Im Jahre 1988 begann das Projekt „Monitoring Greifvögel und Eulen“ am Institut für Zoologie der Universität Halle (Saale). Hier untersuchen Forscher / Wissenschaftler
gemeinsam mit Studenten die Greifvögel und Eulen. Die Greifvögel- und Eulendaten (im Jahre 2002 wurden 128.500 Brutpaare, wovon 27.200 Mäusebussardpaare, 16.600 Turmfalkenpaare, 13.100
Schleier-Eulenpaare darunter waren, kontrolliert) werden aus 540 Kontrollflächen in 18 europäischen Ländern zusammengetragen, ausgewertet und veröffentlicht. Der im Jahre 2002 gegründete
Förderverein für Ökologie und Monitoring von Greifvogel- und Eulenarten e.V. koordiniert / unterstützt das „Monitoring Greifvögel und Eulen Europas“ und ist beratend tätig. www.greifvogelmonitoring.de.
Die in 15 Ländern verbreitete 1993 gegründete S.C.R.O. (“Society for the Conservation and Research of Owls”; S.C.R.O. Canada, 9866 Adams Road, Smithers,
British Columbia, VOJ 2N7) hat ihren Hauptsitz in der Zucht- und Forschungsstation "Driftwood-Research and Breeding Center for Owls (Driftwood R.B.C.O.)". (www.gefiederte-welt.de/Aktuell/News/Steinbacher-Preistraeger-2011Rolf-Guido-und-Maria-Krahe,QUlEPTIzNTE1MjEmTUlEPTEyOTM.html ) Diese Zucht- und Forschungsstation, die auch Pflegestation für verletzte Eulen ist, ist die einzige in Nordamerika, die neben einem Grossteil nordamerikanischer Eulenarten auch Eulenarten aller Kontinente hält und züchtet. Der S.C.R.O. setzt sich schwerpunktmässig für Eulen-Erhaltungszuchtprogramme, Themen, wie Artbestimmung, Beringung, Schutz ein und veröffentlicht verschiedene wissenschaftliche Erkenntnisse. Die internationalen Projekte sind zum Beispiel das Q.C.O.P. Queen Charlotte Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Queen Charlotte Eule oder Queen Charlotte Sägekauz, lat. Aegolius acadicus brooksi, siehe auch: www.spruceroots.org/September01/TooWit.html (ENGLISCH) oder www.bsc-eoc.org/organization/bfproj99.html (ENGLISCH)), das I.O.C.P. Indonesisches-Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Angelinaeule oder Dunkle Sunda-Zwergohreule oder Java-Zwergohreule, lat. Otus angelinae)
und das D.R.O.C.P. Dominikanisches-Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Silberschleier-Eule oder Hispaniola-Schleiereule, lat. Tyto glaucops, die Hispaniola-Sumpfohreule, lat. Asio
flammeus domingensis, die Hispaniola-Styx Eule, lat. Asio stygius noctipetens und die Hispaniola-Kannincheneule, lat. Athene cunicularia troglodytes (siehe auch: www.peregrine-foundation.ca/raptors/rdrafo.html (ENGLISCH) und www.montowl.it/Engl/dominican.htm (ENGLISCH)). Sie auch IGSEE für weitere Beispiele. Internetseite der S.C.R.O.: www.scro.org (ENGLISCH). Siehe auch www.montowl.it/Engl/scro.htm (ENGLISCH).
Die "Internationale Gesellschaft
zum Schutz und zur Erforschung von Eulen e.V." (IGSEE) geht auf die im Jahre 1996 gegründete "Gesellschaft zum Schutz und zur Erforschung von Eulen „Sektion Deutschland“ e.V., ein
„Zweig“ des canadischen S.C.R.O. (siehe dort) zurück. Die IGSEE setzt sich in verschiedenen Projekten für den Schutz, die Erforschung, den Aufbau von Erhaltungszuchten und die Arterhaltung
bedrohter meist aussereuropäischer Eulenarten (Circa 85 % alle Eulen leben in den Tropen und Subtropen, die immer mehr zerstört werden.) ein. Die internationalen Projekte sind zum
Beispiel das Q.C.O.P. Queen Charlotte Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Queen Charlotte Eule oder Queen Charlotte Sägekauz, lat. Aegolius acadicus brooksi, siehe auch: www.spruceroots.org/September01/TooWit.html (ENGLISCH) oder www.bsc-eoc.org/organization/bfproj99.html (ENGLISCH)), das I.O.C.P. Indonesisches-Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Angelinaeule oder Dunkle Sunda-Zwergohreule oder Java-Zwergohreule, lat. Otus angelinae),
das D.R.O.C.P. Dominekanisches-Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Silberschleier-Eule oder Hispaniola-Schleiereule, lat. Tyto glaucops, die Hispaniola-Sumpfohreule, lat. Asio
flammeus domingensis, die Hispaniola-Styx Eule, lat. Asio stygius noctipetens und die Hispaniola-Kannincheneule, lat. Athene cunicularia troglodytes (siehe auch: www.peregrine-foundation.ca/raptors/rdrafo.html (ENGLISCH) und www.montowl.it/Engl/dominican.htm (ENGLISCH)), das P.O.C.P. Philippinen-Eulen-Schutz-Projekt (für beispielsweise die Philippinen-Uhus oder Streifenuhus, lat. Bubo philippensis,
bei dem auch der Welt-Erstzuchterfolg im Jahre 2005 zu vermelden war), das M.O.C.P. Malyisches-Eulen-Schutz-Projekt, das norditalienische Habichtskauz-Projekt und das Steinkauz-Projekt in Sachsen-Anhalt
(Harzvorland). Zuchtbeispiel zur Hispaniola-Schleiereule, lat. Tyto glaucops: www.ulmer.de/QUlEPTM0NjYzMCZNSUQ9MzQyMCZUSVg9MA.html). IGSEE: www.igseeeulen.oyla.de (www.igsee-spain.es.tl)
Die seit 2001 existierende “Stiftung Artenschutz” (www.stiftung-artenschutz.de / www.zgap.de) kämpft für den Erhalt hochbedrohter Tierarten. So auch für
den Philippinen-Uhu und die Philippinen-Zwergohreule.
In den vergangenen 30 Jahren wurden in Europa zusammenfassend nach Jöbges Fischadler, Seeadler und Rotmilane in Grossbritannien, Seeadler in Tschechien,
Rotmilane und Bartgeier in Italien, Bartgeier, Schmutzgeier, Gänsegeier und Mönchsgeier in Frankreich, Bartgeier in Österreich, Bartgeier und Uhus in der Schweiz, Mönchsgeier in Spanien,
Wanderfalken in Polen, Uhus in Schweden und Norwegen und Wanderfalken, Uhus, Steinkäuze und Habichtskäuze in Deutschland wiederangesiedelt. Bezüglich des Uhus sei erwähnt, dass der geringe (noch
vorhandene) Bestand zusätzlich geschützt wurde. Der Steinkauz wurde in Deutschland "nur" geschützt. So wie die einen (Privatpersonen) ihre Berufung im Schutz der Greifvögel und Eulen sehen,
gibt es die anderen (Wirtschaftsunternehmen), die dieses Engagement sponsern und sich so (auch) für den Erhalt der Greifvögel und Eulen einsetzen.
Eine genaue Anzahl (welche und wie viele) aussereuropäische Greifvogel, Eulen- und Schwalmarten von rein privaten Züchtern in Deutschland gehalten werden,
(Einrichtungen, wie Falknereien, Vogelparks, Zoos, Wildparks etc. sind nicht gemeint) kann nicht angegeben werden, da einerseits in Deutschland derzeit 238 „untere Naturschutzbehörden“
(Kreisbehörden, Regierungspräsidien oder Zentralbehörden in den jeweiligen Bundesländern (Stand Dezember 2011) ) für den Vollzug der Artenschutzbestimmungen zuständig sind und andererseits es keine
zentrale Datenbank (für eine entsprechende Gesamtauskunft) gibt.
„Eigentlich“ begann es mit Uhu (www.uhu.de) im
Jahre 1900. Im Jahre 1932 erfand Herr Fischer einen Klebstoff. Er nannte ihn „Uhu -der Alleskleber“. Zu seiner Zeit waren Vogelnamen für Erfindungen „in“. Im Jahre 1982 engagierte sich
Uhu für die Wiedereinbürgerung des Uhus in Deutschland bis zum Jahre 1986. Uhu unterstützte die 1973 gegründete AZWU (Aktion zur Wiedereinbürgerung des Uhus; vergl. www.egeeulen.de). Durch dieses Wiederansiedlungsprojekt konnten im Zeitraum 1974 bis 1993 von
2.608 jungen Uhus (in 1.192 Bruten) etwa 1.900 junge Uhus (davon wurden 1.500 beringt) gezüchtet, aufgezogen und ausgebürgert werden. Allein 117 Uhus wurden in den ersten 10 Jahren freigelassen. Der
grösste Teil der Uhus hat die Auswilderung durch den strengen Schutz und die Sicherung der Brutplätze überlebt bzw. sich vermehrt / fortgepflanzt. (vergl. Artenbeschreibung "Uhus,
europäischer Uhu")
Herr Adler gründete im Jahre 1948 sein gleichnamiges Unternehmen Adler, ein Mode- und Bekleidungsunternehmen (www.adler.de). Seit dem Jahre 1989 investierte das Unternehmen Adler ca. 250.000 Euro, um mit Hilfe des Instituts für Landwirtschaftsökologie und Naturschutz die damals in den neuen Bundesländern
Deutschlands beheimateten, jedoch in den alten Bundesländern damals fast ausgerotteten, Fischadler zu retten bzw. sie wieder einzubürgern. Die Forscher, die unterstützt wurden, brachten Minisender an
und entnahmen sogar Blutproben. Das Einsammeln von Resteiern wurde aufgrund einer einzigartigen Bewertung bezüglich der Schadstoffbelastung durchgeführt. Nach 10 Jahren, in denen 2000 junge Fischadler
beringt wurden, stellte sich eine Stabilisierung des Bestandes in den alten Bundesländern ein. (vergl. Artenbeschreibung „Fischadler“)
Damit die Gebiete, dass heisst Landschafts- und Naturschutzgebiete, geschützt bleiben, damit sie nicht „übersehen“ werden, sind sie auch mit entsprechenden
Hinweisschildern (siehe Fotos) gekennzeichnet. Auf diesen befinden sich Adler (in den alten Bundesländern) oder Eulen (in den neuen Bundesländern). Zu den Hinweis-Schildern mit den Adlern, die von den
Mitarbeitern des damaligen Bundesministeriums für Landwirtschaft der BRD entwarfen wurden, sei noch darauf verwiesen, dass diese sich am Vorbild eines amerikanischen Nationalparkschildes, die einen
Weisskopfseeadler beinhalten, orientiert haben.
Seltener sind die Hinweisschilder „Geschützter Landschaftsbestandteil“ (mit Eule) und “Naturpark-Schutzzone“ (mit Adler). Auch
ganz alte grüne Hinweisschilder „Landschaftsschutzgebiet“ (ohne Adler und Eule) existieren. Im Vogelpark Marlow gibt es die Hinweisschilder “Naturpark” mit “Eule”. Die
Eule ist mit dem Hinweis “Naturdenkmal” nicht nur an Bäumen sondern auch an Häusern zu finden. (Siehe rechte Fotos!) In der Umgebung der Deutschen Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg (heute: Deutsche Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg) wurden 2 weitere Hinweis-Schilder aufgenommen.
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09.03. Die Greifvögeln und Eulen, vom einfachen Vogelring bis zum HighTech-Minisender, Vogelforschung im Allgemeinen und im Konkreten Die
wissenschaftliche Vogelberingung begann im Jahre 1899. Hans Cornelius Mortensen begann in Dänemark mit der Beringung von Störchen, Staren und anderen Vögeln. Jedes Jahr werden so beispielsweise in Deutschland ca.
250.000 Vögel von ca. 1000 ehrenamtlichen Vogelberingern / Naturschützern und in Grossbritanien ca. 750.000 Vögel von 2000 Personen beringt. Bei 500 verschiedenen Vogelarten und weltweit ca. 200 Millionen
einzelner Vögel wurden in Deutschland allein ca. 15 Millionen Vögel beringt. Bis heute wurde ca. 70 Millionen Zugvögel beringt, wovon nur ein Prozent wieder gefunden wurde. Von weltweit 20.000 bis zum Jahre 2000
beringten Wanderfalken wurden allein in Deutschland 6.500 Wanderfalken beringt. In Baden Württemberg wurden 4250 Wanderfalken beringt. Nur so konnten und können auch heute noch wertvolle Erkenntnisse bezüglich
der Bestandsentwicklung herauskommen, zusammengefasst und dokumentiert werden. Schliesslich bekommt man die Erkenntnisse erst, wenn man die Vögel auch wieder einfängt oder findet. So findet man beispielsweise nur
jeden 2000-sten Teichrohrsänger und jede 5-te Schleiereule wieder.
Am 19.03.1985 wurde in den USA der erste Satelitensender an einem Weisskopfseeadler angebracht.
Speziell entwickelte reiskorngrosse Mikrochips (Transponder), die in das Bindegewebe der Vögel eingebracht wurden, brachten auch gute Ergebnisse. Nur wer wusste schon beim wiederfinden (oder
erneutem Einfangen) welcher Vogel einen Mikrochip unter der Haut hat?
Seit 2003 werden verschiedene Greifvögel, wie Milane und Geier auch mit Flügelmarken, die eine Haltdauer von 5 Jahren haben, gekennzeichnet, um so ein schnelles und gutes wieder
erkennen aus grosser Entfernung zu ermöglichen.
Neue Erkenntnisse bekommt man durch die (derzeit mit hohen Kosten verbundene) Satellitentelemetrie / Sattelitenortung, wobei hier der Sender am Vogel befestigt wird und die Signale
dann über den Satelliten zur Bodenstation gelangen. Im Laufe der Zeit wurden die Sender kleiner. Als einen der ersten Vögel erforschte man den Storch, genau genommen wurden über 120 Störche mit entsprechenden
Sendern ausgestattet. Inzwischen gibt es auch entsprechende Projekte mit Adlern, Steppenadlern, Seeadlern, Geiern (wie z.B. Bartgeiern www.bartgeier.ch oder www.wild.unizh.ch/bg/index.htm), Wiesenweihen (zum Beispiel: www.grauwekiekendief.nl), Weisskopfseeadlern (zum Beispiel: http://www2.ucsc.edu/scpbrg/migration.htm) und Rotmilanen, Uhus (zum Beispiel: www.fr.ch/mhn). In der Zwischenzeit gibt es die GPS-Satelitten-Telemetrie mit solarbetriebenen Sendern, die auch
schon erfolgreich bei Fischadlern, Kaiseradlern, Schelladlern, Schreiadlern und Schwarzmilanen eingesetzt werden.
Meldung von „gefundenen Ringen“: www.ring.ac Datenbank / Studien (i.d.R. ENGLISCH): www.movebank.org
Eine völlig andere Art von Erkenntnissammlung ist die Beobachtung, ist das Filmen und
festhalten der Lebensgewohnheiten. Die Filme sieht man man im Fernsehen, auf Video, auf DVD oder auf Vereinstreffen. Oder man lässt die Kameras (WebCams)einfach laufen und stellt die „Live-schaltung“ ins
Internet.
WebCams: Greifvögel: www.panoraama.com/live/maakotka/
WebCam: Fischadler: www.friendsofblackwater.org/camhtm.html WebCam: Weisskopfseeadler: www.friendsofblackwater.org/camhtm2.html
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09.04. Die Greifvögel und Eulen, von gefundenen Wildvögeln Die negativen Auswirkungen, die zu Verletzungen, Unfällen oder
Erkrankungen durch den Menschen führen, wurden bereits im Kapitel "Die Greifvögel und Eulen, dem Menschen "ausgeliefert" und die Feinde" behandelt.
Am besten fängt man mit dem
"Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG)", siehe: www.gesetze-im-internet.de oder www.umweltdigital.de/11327 an und dort heisst es unter anderem: "§
42 Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten (1) Es ist verboten, 1.wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen
oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören, 2.wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen Vogelarten während der
Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten erheblich zu stören; eine erhebliche Störung liegt vor, wenn sich durch die Störung der Erhaltungszustand der lokalen Population einer
Art verschlechtert, 3.Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören ... (Zugriffsverbote)
(2) Es ist ferner verboten, 1.Tiere und Pflanzen der besonders geschützten Arten in Besitz oder Gewahrsam zu nehmen, in Besitz oder Gewahrsam zu haben oder zu be- oder verarbeiten (Besitzverbote)"
Turmfalken
und Wanderfalken nisten auch in menschlicher Umgebung in hohen Gebäuden zum Beispiel in Mauerlöchern. Auch Rötelfalken wurden schon unter Dächern brütend beobachtet. Von Uhus und Waldkäuzen sind Gebäudebruten
bekannt. Schleiereulen kann man in Gebäuden, in Bauernhöfen und in Scheunen finden. Andererseits ist es bezüglich der Eulen eine Tatsache, dass die Jungvögel von Waldohreulen und Waldkäuzen flugunfähig als
Ästlinge das Nest verlassen und weiter laut in der Umgebung nach Futter schreien bzw. rufen, oder wie die Waldkäuze sogar auf dem Boden herumkrabbeln, bis sie an einem schrägen Baum wieder in die Höhe gelangen
oder hinaufklettern können. Auch bei Sperbereulen und Steinkäuzen wurde bereits beobachtet, dass flugunfähige Jungvögel das Nest verliessen und in den Ästen herumkletterten. Auch der (noch) flugunfähige
Nachwuchs der Schnee-Eulen und der Sumpfohreulen krabbelt am Boden herum und junge Kanincheneulen verlassen die Höhle und sind somit am Höhleneingang beobachtet worden. In den meisten Fällen sind die Elternvögel
(gut versteckt) in der Nähe. Dennoch kommt es vor, dass junge Greifvögel und Eulen aus dem Nest fallen. Und selbst wenn sich unerfahrene junge flügge (oder flugfähige) Greifvögel und Eulen in menschliche Nähe
verirren und so in Gärten, Garagen oder Schuppen gelangen, werden diese mit Bettelrufen von den Elternvögel, die sich in der Regel in sicherer geschützter und versteckter Entfernung befinden, beobachtet. Am
meisten hilft man, wenn man die verirrten Jungvögel am selben Ort möglichst auf einen Ast oder auf einen Busch setzt und sich wieder entfernt, um die "Mutter-Kind-Beziehung" nicht zu zerstören. In der
Literatur wird auch empfohlen, längere Zeit (mehrere Stunden!) die Situation zu beobachten, bevor man überhaupt einschreitet! Notfalls, so die Literatur, sollte man den Jungvogel an den Fundort wieder
zurückbringen. Junge Greifvögel werden nur in grösseren Abständen gefüttert und junge Eulen oft nur nachts gefüttert. Auch zum Verdauen braucht der Jungvogel Zeit. In der freien Natur wurde beobachtet, dass
junge Harpyien zum Teil tagelang keine Nahrung bekommen.
Wie auch immer oder trotz alldem heisst es im § 43 im Punkt (6) des "Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz -
BNatSchG)": "1 Abweichend von den Verboten des § 42 Abs. 1 Nr. 1 und 3 sowie den Besitzverboten ist es vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften ferner zulässig, verletzte, hilflose oder kranke
Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen. 2 Die Tiere sind unverzüglich in die Freiheit zu entlassen, sobald sie sich dort selbständig erhalten können. 3 Im Übrigen sind sie an die von der nach
Landesrecht zuständigen Behörde bestimmten Stelle abzugeben. 4 Handelt es sich um Tiere der streng geschützten Arten, so hat der Besitzer die Aufnahme des Tieres der nach Landesrecht zuständigen Behörde zu
melden. 5 Die nach Landesrecht zuständige Behörde kann die Herausgabe des aufgenommenen Tieres verlangen."
In der Fachliteratur findet man zum Transport des verletzten, verunglückten oder
erkrankten Wildvogels einen mit Löchern versehenen Pappkarton (auch wenn die Vögel in der Regel dann aufgrund der Gefangennahme und des Transports in Stress geraten und als Folge einen Flüssigkeitsverlust
erleiden) und einen entsprechendem Handschutz (?; zum Schutz vor infizierten kranken Wildvögeln). Am Ende folgt die Klärung des Verbleibs des Wildvogels mit dem Ziel der Auswilderung, vor allem da der Finder oder
Laie weder in der Regel eine artgerechte Unterkunft noch in der Regel eine artgerechte Nahrung anbieten kann, ohne dass der Wildvogel Schaden nimmt und so mit falschen Futter "zu Tode gefüttert" wird. Die
Zwangsfütterung der Jungvögel setzt zudem Fachkenntnis voraus. Laut Untersuchungen führt auch eine einseitige Ernährung oft zu starken Verhaltsstörungen, die an den Federn nicht erkennen sind. Am Ende muss auch
verhindert werden, dass der Wildvogel zum Haustier "umgewandelt" wird. Auch der Aufwand und die Kosten sollten nicht vergessen werden.
Die ehrenamtlich geführten Auffangstationen für
verletzte Greifvögel und Eulen, die zum Teil nicht alle von den Bundesländern (teilweise) staatlich gefördert werden, pflegen die Greifvögel und Eulen gesund, um sie wieder auszuwildern. Meist genügt dann der
Anruf, so dass sich die Auffangstationen um den gefundenen Greifvogel oder die Eule kümmern. Die einen Auffangstationen bieten die Besichtigung der verletzten / kranken Greifvögel und Eulen an, für die
anderen Auffangstationen ist dieses eine (erneute) Störung in der Genesung, so dass eine Besichtigung nicht in Frage kommt.
Neben den Auffangstationen nehmen sich u.a. auch die Falknereien, Vogelparks, Zoos etc. pflegebedürftiger Greifvögel und Eulen an. Der Tiergarten Nürnberg steht zum Beispiel als Auffang- und
Pflegestation für entkräftete, verletzte, erkrankte, von den Eltern verlassene und beschlagnahmte Tiere zur Verfügung und hat so unter anderem auch Baumfalken, Wanderfalken, Rohrweihen und Ziegelmelker
aufgenommen.
Tierärzte oder Tierkliniken findet man am einfachsten über die Internet-Suchmaschinen, in dem man zum Beispiel das Recherche-Wort "Tierklinik" eingibt oder über die
Datenbanken www.tieraerzteverband.de für Deutschland, www.tierarzt.org für Deutschland, Österreich und Schweiz und www.vet-look.ch für die Schweiz. (Oder siehe auch in Abu Dhabi: www.falconhospital.com).
Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/93920/
Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.komitee.de/index.php?stationen (oder www.komitee.de/index.php?id=127,0,0,1,0,0) Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.nabu.de/ratgeber/aufzuchtstationen.pdf
Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/auffangstationen.html Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.greifvogelhilfe-sachsen.de
Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.essenthoer-muehle.de Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.bergischegreifvogelhilfe.de Deutschland: Infos / Auffangstationen: www.greifvogelhilfe-mg.de Deutschland: Infos / Auffangstationen (u.a. Falkner Kant): www.wuerzburg.de/de/umwelt-verkehr/artenschutz/partner/17573.Greifvogel.htlm
Schweiz: Infos / Auffangstationen: www.praeparator-falkner.ch
Österreich: Infos / Auffangstationen: www.egsoesterreich.org Österreich: Infos / Auffangstationen: http://members.aon.at/gvz-lobau-wien-austria/willkommen.html Österreich: Infos / Auffangstationen: www.falknerbund.com/content/index.php?option=com_content&task=view&id=19&Itemid=68
Schweiz: Infos / Auffangstationen: www.vogelpflegestation.ch Canada: Infos / Auffangstationen (u.a. für Eulen): The Northern Lights Wildlife Shelter: www.wildlifeshelter.com
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09.05. Die Greifvögel und Eulen, Exemplare für die Ewigkeit Viele Forscher sammelten im letzten Jahrhundert Tiere und
präparierten sie. Viele Präparate sind in den Museen untergebracht. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Präparate, die als "Holotypus" gelten. Der "Holotypus" stellt eine Art
"Beweis" oder "Grundlage und Definition" für eine neu entdeckte Art dar und rechtfertigt so einen neuen Namen. Auch heute werden (noch) Präparate hergestellt. Für die Museumsbesucher oder die
Öffentlichkeit sind die ausgestellten Schau-Präparate am interessantesten. In der Regel ist jedoch der grösste Teil der Sammlungen für die Wissenschaft und daher der Öffentlichkeit verschlossen. Die beste
(Platz sparende) Aufbewahrung für die Wissenschaft geschieht in Form von Bälgen.
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Aus den Arbeitsschritten der Präparation: Entfernung von Fleisch und Fett (links), waschen und die Füllung mit Kunststoff und Glasauge (rechts). Anschliessend werden die Beine und die
Flügel mit Drähten fixiert und mehrere Wochen getrocknet.
Aufgenommen im Naturkundlichen Museum Mauritianum in Altenburg.
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09.06. Die Greifvögel und Eulen, die Evolution, vom Ende der Letzten In einer TV-Miniserie, ausgestrahlt über das ZDF,
wurde das Leben in Millionen von Jahren wissenschaftlich untersucht. So entwickelte man die These, dass in 5 Millionen Jahren weiter Greifvögel existieren. Man stellte als zukünftigen Vertreter den schnellsten und
kräftigsten Vertreter, den Renngreif, vor. Der Renngreif ist flugunfähig, sieht dem Sekretär ähnlich und hat einen rot-schwarzen Federschopf. Andererseits hat der Renngreif eine andere Gefiederfärbung und ist
insgesamt kräftiger gebaut. Unabhängig davon haben damit die Greifvögel den grössten Feind, den Menschen überlebt, denn der ist aufgrund der Eiszeit in 5 Millionen Jahren, so auch das Begleitbuch zur Serie,
ausgestorben. Unklar bleibt natürlich, ob der Mensch überhaupt so lange existiert und sich nicht zuvor durch Kriege, Krankheiten oder Seuchen selbst ausrottet oder ob der Mensch den Planeten Erde verlässt. In 200
Millionen Jahren sind im Rahmen der Evolution selbst die Vögel ausgestorben.
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09.07. Die Greifvögel und Eulen, von Eulen, die Schmetterlinge sind
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Die aus 25.000 Arten bestehende Familie der Eulen, lat. Noctuidae gehört zu Ordnung der Schmetterlinge, lat. Lepidoptera.
Dieser Rieseseulenfalter, lat. Thysania agrippina wurde im Tiergarten Nürnberg (Sonderausstellung) aufgenommen.
Das rechte Foto wurde im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen.
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09.08. Die Greifvögel und Eulen, die Pilze sind Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V. (www.dgfm-ev.de) ernennt unter den heimischen Pilzen seit dem Jahre 1994 den „Pilz des Jahres“. Die Gesellschaft macht so auf die
Gefährdung aufmerksam.
Jahr 1996: Habichtspilz oder Habichts-Stacheling oder Rehpilz, lat. Sarcodon imbricatus, (L.) P. Karst Der Habichtspilz (ein Speisepilz mit einer schuppigen Hutoberseite und
einem Hutdurchmesser von 5 bis über 30cm) ist ein ein Vertreter, der aus einem guten Dutzend Arten existierenden Gattung der Stachelinge oder Braunspor-Stachelinge, lat. Sarcodon in Mitteleuropa.
Jahr 2010: Schleiereule oder Blaugestiefelter Schleimkopf, lat. Cortinarius praestans (Cord.) Gill Die Schleiereule (ein Speisepilz mit einem Hutdurchmesser von 10 bis über
20cm) ist der grösste Vertreter, der aus weit über 700 Arten existierenden Gattung der Schleierlinge oder Haarschleierlinge, lat. Cortinarius in Mitteleuropa.
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Mit freundlicher Genehmigung von Edmund Garnweidner konnte das Foto einer Schleiereule verwendet werden.
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