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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Lachhabichte / Waldfalken, lat. Herpetotherinae
zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Herpetotheres (Lachhabichte), Micrastur (Waldfalken)

Lachfalk oder Lachhabicht, lat. Herpetotheres Cachinnans

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite „Greifvögel / Eulen 1” (www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_1/greifvogel___eulen_1.html) befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de, genau: www.kaiseradler.de/uber_mich___Kontakt/uber_mich___kontakt.html) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (Inhaltsverzeichnis: www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_A/greifvogel___eulen_a.html) daraus.

Lachfalk oder Lachhabicht
lat. Herpetotheres Cachinnans

Der Lachfalk lebt in den trockenen, offenen, halboffenen Gebieten, den tropischen Regenwäldern und lichten Wäldern Mittel- und Südamerikas in Mexiko bis Südbrasilien und Paraguay. Seinen Namen hat der Lachfalk von seinem Ruf „Ha Ha Ha“.

Der Lachfalk besitzt eine schwarze “Augen-Maske“, die den orangegelben bis weissgelben Kopf teilt. Die Augen sind schwarz bis braun bis rot. Der Oberrücken und die Unterseite sind von orangegelb bis weissgelb gefiedert. Die Flügel sind braunschwarz gefiedert. Der lange Schwanz ist dunkelbraun bis schwarzbraun und weissgelb gestreift. Die Grösse beträgt 43 - 56 cm. Das Männchen wiegt 408 - 597 g und das Weibchen wiegt zwischen 590 - 655 g.

Zur Nahrung zählen hauptsächlich Schlangen (auch Giftschlangen, wie die Korallenschlangen) und Eidechsen.

Das Weibchen legt das eine hellrot bis weisslich mit dunkelbraunen Flecken versehene Ei im April in eine Baum- oder Felsenhöhle oder in ein verlassenes Nest. Das Weibchen brütet dann das Ei in 30 Tagen aus. Das Männchen füttert das Weibchen und dann später den Jungvogel mit. Das Weibchen beteiligt sich erst später mit der Beschaffung der Beute. Flügge ist der Jungvogel in ca. 40 Tagen. Die Elternvögel betreuen den Jungvogel noch weitere ca. 25 Tage.

Das Foto auf der linken Seite wurde im Hessischen Landesmuseum darmstadt und das rechte Foto in Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen.