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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Karakaras, Waldfalken, lat. Daptriinae zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Herpetotheres (Lachhabichte), Micrastur (Waldfalken), Spiziapteryx, Phalcoboenus (Berg-Karakas), Milvago (Chimangos), Daptrius, Caracara (früher: Polyborus)
01. Lachfalk oder Lachhabicht, lat. Herpetotheres cachinnans 02. Sperberwaldfalke oder Rotkehl-Wanderfalk oder Gebänderter Waldfalke oder Rotkehlwaldfalk, lat. Micrastur ruficollis
03. Tropfenfalke oder Tropfen-Zwergfalk oder Tropfenzwergfalke, lat Spiziapteryx circumcinctus
Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der
Seite „Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung,
Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (siehe Inhaltsverzeichnis) daraus.
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01. Lachfalk oder Lachhabicht lat. Herpetotheres cachinnans
Der Lachfalk lebt in den trockenen, offenen, halboffenen Gebieten, Waldrändern, Lichtungen, Auwäldern, in Höhen bis 2500m, tropischen Regenwäldern, lichten Wäldern in 4 Unterarten
in Mittel- und Südamerikas in Mexiko, Honduras, Panama, Peru, Nikaragua, Brasilien, Ostbolivien, Nordostargentinien und Paraguay. Den Namen hat der Lachfalk von seinem Ruf „Ha Ha Ha“.
Der Lachfalk besitzt eine schwarze “Augen-Maske“, die den orangegelben bis weissgelben Kopf teilt. Die Augen sind schwarz bis braun bis rot. Der Oberrücken und die Unterseite sind
von orangegelb bis weissgelb gefiedert. Die Flügel sind braunschwarz gefiedert. Der lange Schwanz ist dunkelbraun bis schwarzbraun und weissgelb gestreift. Die Grösse beträgt 43 - 56 cm. Das Männchen wiegt 408 - 597
g und das Weibchen wiegt zwischen 590 - 655 g.
Zur Nahrung zählen hauptsächlich Schlangen (auch Giftschlangen, wie die Korallenschlangen) und Eidechsen.
Das Weibchen legt das eine hellrot bis weisslich mit dunkelbraunen Flecken versehene Ei im April in eine Baum- oder Felsenhöhle oder in ein verlassenes Nest. Das Weibchen brütet
dann das Ei in 30 Tagen aus. Das Männchen füttert das Weibchen und dann später den Jungvogel mit. Das Weibchen beteiligt sich erst später mit der Beschaffung der Beute. Flügge ist der Jungvogel in ca. 40 Tagen. Die
Elternvögel betreuen den Jungvogel noch weitere ca. 25 Tage.
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02. Sperberwaldfalke oder Rotkehl-Wanderfalk oder Gebänderter Waldfalke oder Rotkehlwaldfalk lat. Micrastur ruficollis
Die Sperberwaldfalken sind in den tropischen Gebieten, Bergen, in Höhen bis 3000m, Wäldern, Tieflandwäldern, Urwäldern von Südmexiko, Costa Rica, Ecuador, Nicaragua, Panama, Venezuela, Peru,
Bolivien, Kolumbien, Guayana, Paraguay bis Brasilien und Nordargentinien in bis 7 Unterarten in Höhen bis zu 3000m verbreitet. Die Unterart Micrastur ruficollis interstesist zum Beispiel in Costa Rica,
Westecuador und Westkolumbien verbreitet.
Der Oberkopf und der Hinterkopf sind dunkelgrau gefiedert. Die Seiten des Kopfes sind hellgrau gefiedert. Die Iris wird (je Literaturquelle) entweder mit hellorangebraun oder mit hellorange beim
Männchen und gelb beim Weibchen angegeben (und auf dem unten aufgeführten Foto des Jungvogels der Unterart Micrastur ruficollis interstes ist die Iris dunkelbraun). Das Kinn und die Kehle sind hellgrau
gefiedert. Die Oberseite ist grau gefiedert. Auf der grauen langen Schwanzoberseite befinden sich (je Literaturquelle) entweder 2 bis 5 oder 3 bis 4 weisse Querbinden. Die Schwanzspitze ist weiss. Die Flügel sind
kurz und breit. Die Unterseite ist weisslich bis grau grundgefiedert und mit feinen schwarzen Querbinden versehen. Die langen Beine sind orangegelb. Die Grösse beträgt 31 bis 38 cm.Die Gefiederfärbung ist variabel.
Es sind rote (Oberseite rotbraun, rötliche Brust), graue (Unterseite grau und bräunlich verwaschen), dunkelgraue Phasen bekannt. Auch Mischformen wurden gesichtet.
Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (wie Mäuse), Vögel, Reptilien (wie Eidechsen) und Ameisen. Gejagt wird die Beute in kleinen Gruppen.
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Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto der Unterart Micrastur ruficollis interstes von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Das Foto wurde in Ecuador aufgenommen.
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03. Tropfenfalke oder Tropfen-Zwergfalk oder Tropfenzwergfalke lat Spiziapteryx circumcinctus
Die Tropfenzwergfalken sind in den offenen Wäldern, trockenen Waldlandschaften, Trockensavannen, Buschlandschaften, Halbwüsten, in Höhen bis 500m in Südostbolivien, Westparaguay,
Westuruguay und Nord- und Zentralargentinien verbreitet.
Die Unterseite ist weiss bis schmutzigweiss bis hellbräunlich grundgefiedert und mit kurzen braunen bis dunkelbraunen Längsstreifen versehen. Ab den Beinen ist die Unterseite reinweiss. Der
Oberkopf, der Hinterkopf, die Oberseite sind braun bis gräulichbraun bis dunkelbraun grundgefiedert und mit feinen braunschwarzen Längsstreifen versehen. Die Flügelspitzen sind am dunkelsten (bräunlichschwarz). Auf
der Oberseite befinden sich zusätzlich weisse Tupfer. Der bräunlichschwarze Schwanz hat eine weisse Spitze. Über den hellgelben bis orangefarbenen Augen befindet sich jeweils ein weisser "Überaugenstreif".
Der Bartstreifen ist schwarz. Hinter dem Bartstreifen befindet sich ein weiterer (weisser) Streifen, der einschliesslich der Wangen weiss gefiedert ist. Die Grösse beträgt 28 bis 31 cm.
Zur Nahrung zählen Vögel.
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