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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text Familie 2: Eulen, lat. Strigidae
Unterfamilie Ohreulen und Käuze, lat. Striginae zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Strix (Käuze), Rhinoptynx (Streifenohreulen), Asio (Waldohreulen), Pseudoscops, Nesasio, Aegolius (Rauhfußkäuze)
11. Brasilkauz oder Brasilianischer Waldkauz oder Rostkauz, lat. Strix Hylophila 12. Fleckenkauz, lat. Strix Occidentalis 13. Pagodenkauz oder Pagodenwaldkauz oder Dunkler Waldkauz, lat. Strix Seloputo
14. Waldohreule, lat. Asio Otus 15. Unterart : Amerikanische Waldohreule, lat. Asio Wilsonianus oder (?!) Asio Otus Wilsonianus 16. Sumpfohreule, lat. Asio Flammeus
17. Kapohreule oder Kap-Ohreule, lat. Asio Capensis 18. Styxeule oder Dunkle Waldohreule oder Styxohreule, lat. Asio Stygius 19. Streifenohreule oder Streifen-Waldohreule oder Schreieule, lat. Rhinoptynx Clamator oder(!) lat. Asio Clamator
Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite „Greifvögel / Eulen
1” (www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_1/greifvogel___eulen_1.html) befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de, genau: www.kaiseradler.de/uber_mich___Kontakt/uber_mich___kontakt.html)
jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung,
Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (Inhaltsverzeichnis: www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_A/greifvogel___eulen_a.html) daraus.
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Diese Fotos oberhalb dieser Zeilen wurden im Tiergarten Berlin (Friedrichsfelde) und die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden auf der Vogelausstellung Ornithea gemacht.
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12. Fleckenkauz lat. Strix Occidentalis
Der Fleckenkauz lebt in den Nadelwäldern, Gebirgsschluchten, in Nord- und Westamerika (Kanada, USA, British Columbia) bis Zentralmexiko an der Küste in 3 Unterarten. Von der
Unterart des Nordischen Fleckenkauzes, lat. Strix Occidentalis Caurina, wurden im Jahre 2008 nur noch 3 Paare gezählt. Bedroht wird der Fleckenkauz durch das Abholzen der Wälder.
Die Oberseite, die
Flügel und der Hinterkopf sind dunkelgraubraun bis dunkelbraun bis schwarzbraun gefiedert und mit vielen weissen Flecken versehen. Der dunkelgraubraun bis dunkelbraun bis schwarzbraun gefiederte Schwanz ist weiss
gebändert. Die Vorderseite ist graubraun bis dunkelbraun gefiedert und mit vielen weissen Flecken, die Binden ergeben, versehen. Die Beine sind befiedert. Das Gesicht ist graudunkelbraun. Die Iris ist dunkelbraun
bis schwarz. Der Schnabel ist weissgelb. Die Grösse beträgt 32 bis 48 cm.
Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere, kleine Vögel und Insekten. Der Fleckenkauz frisst auch Nahrungsabfälle von Campingplätzen und
Mülldeponien.
Als Nest wird ein verlassenes Greifvogelnest oder eine Höhle (z.B. Baumhöhle) verwendet. Dorthin legt das Weibchen im Abstand 2 bis 3 Tagen ihre 2 bis 5 weissen Eier, die es in 28 bis 30 Tagen
ausbrütet. Währenddessen versorgt das Männchen das Weibchen mit Nahrung und nach dem Schlüpfen der jungen Fleckenkäuze beschaffen beide Elternteile die Beute und fütten den Nachwuchs. Flügge sind die jungen
Fleckenkäuze mit ca. 50 Tagen.
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13. Pagodenkauz oder Pagodenwaldkauz oder Dunkler Waldkauz lat. Strix Seloputo
Der nachtaktive Pagodenkauz ist in den Tiefländern, offenen Landschaften, Wäldern, Reisfeldern, Obstgärten und Parks in Südburma bis Java, Kambodscha, Laos, Hinterindien,
Südindochina bis Malaysia, Indonesien, Vietnam, Malaka, Thailand, Djawa, Palawan und Bawean in 3 Unterarten verbreitet.
Die graubraun grundgefiederte Oberseite enthält weisse Flecken. Das Gesicht ist gelblich bis gelbbraun. Die Iris ist braun. Der Schnabel ist schwarz. Die Kehle ist weiss. Die weiss
grundgefiederte Unterseite enthält braune Querstreifen. Gelbe Flaumbüschel befinden sich an den Seiten und auf der Brust. Die Zehen sind befiedert. Die Grösse beträgt 38 bis 48 cm.
Zur Nahrung zählen Insekten.
Dieses Foto des Pagodenkauzes wurde im Naturkundemuseum Erfurt aufgrund der Sonderausstellung „Eulen und Käuze“ zum 200. Geburtstag von Charles Darwin aufgenommen.
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14. Waldohreule lat. Asio Otus
Die Waldohreule ist die häufigste Eulenart, die in den Laubwäldern, Nadelwäldern, Parkanlagen und den offenen Landschaften in Europa, im Norden Afrikas, Asiens und Amerikas
verbreitet ist. Ausserhalb der Brutzeit ist die Waldohreule auch im baumlosen Gelände, an Stranddünen, in Wüsten und Halbwüsten anzutreffen. Die nördlichsten Vertreter sind Zugvögel und diese ziehen nach (Zentral-)
Mexiko, in die Golfstaaten, Nordägypten und Indien, um dort zu überwintern. Diese Zugvögel versammeln sich mitunter in Gruppen von bis zu 10 Waldohreulen an den Schlafplätzen, so zum Beispiel in Mitteleuropa. An den
Schlafplätzen „Sammelstätten“ wurden auch bis zu 200 Waldohreulen bereits beobachtet. In Europa leben 20.000 Waldohreulenpaare. Eine der fünf Unterarten der Waldohreule ist die Amerikanische Waldohreule, lat.
Asio Wilsonianus oder (?!) Asio Otus Wilsonianus (siehe dort).
Das Gefieder ist rindenfarben. Waldohreulen besetzen ca. 10.000 einzelne Federn. Die Unterseite ist hellbraun bis gelbbraun bis rostgelblich grundgefiedert und mit kurzen
dunkelbraunen bis schwarzbraunen Längsstreifen versehen. Das Gesicht ist hellbraun bis gelbbraun bis rostgelblich. Ein graues bis weissgraues X zerteilt das Gesicht. Der Schnabel ist bleifarben bis grau bis schwarz.
Die Augenfarbe variiert von gelb bis orange. Die dunkelbraunen grossen Federohren, die bei Aufregung aufgestellt werden, haben einen weissen inneren Rand. Die Beine sind bis zu den Zehen hellbraun bis gelbbraun
bis rostgelblich befiedert. Die Oberseite, die Flügel und der Oberschwanz sind braun bis gelblichbraun bis graubraun grundgefiedert und mit dunkelbraunen bis schwarzbraunen Querstreifen (Bändern) versehen. Die
Flügel sind lang. Die Spannweite beträgt 95 cm. Die 5 Unterarten unterscheiden sich bezüglich der Gefiederfärbung. Die Waldohreule ist 33 – 40 cm gross. Das Gewicht beträgt bei den Männchen 220 bis 280 g und
bei den Weibchen 250 bis 370 g.
Zur Hauptnahrung zählen Mäuse. Ansonsten werden auch andere kleine Säugetiere (wie zum Beispiel: Maulwürfe, Fledermäuse, Kaninchen), kleine Vögel, Reptilien (wie zum Beispiel:
Eidechsen), Amphibien (wie zum Beispiel: Frösche), Fische und Würmer, gefressen. Diese Beute wird in der Nacht und in der Dämmerung gejagt.
Je nachdem, ob sehr viele Mäuse vorkommen oder nicht, brüten die Waldohreulen zweimal oder sollten kaum Mäuse vorkommen, kann auch das Brüten völlig entfallen. Die Waldohreulen
legen ihre 3 – 10 weiss-rundlichen Eier im Abstand von zwei Tagen von März bis Mai in verlassene Greifvogel-, Krähen- oder Taubennester, Eichhörnchenhöhlen oder notfalls auf den Boden. Die Eier werden in 26
– 29 Tagen vom Weibchen ausgebrütet. Dabei versorgt das Männchen das Weibchen und später auch die jungen Waldohreulen mit Futter. Das Nest verlassen die Jungvögel bereits nach 20 – 25 Tagen. Fliegen
können sie nach weiteren 5 – 6 Wochen und weitere 5 – 6 Wochen vergehen bis sie selbständig sind. Die „Sterberate“ beträgt 50% bei den jungen Waldohreulen im ersten Lebensjahr. Das Höchstalter, was
je festgestellt wurde, sind 28 Jahre.
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Die linken Fotos wurden in der Falknerei Adlerhorst (erste zwei), im Zoo Halle (folgende zwei), im Vogelpark Metelen und im Greifvogelgehege Bispingen gemacht. Die Fotos auf der
mittleren Spalte wurden im Zoo Darmstadt (erste drei), im Zoo Köln (folgendes Bild) und im Jura-Zoo Neumarkt gemacht. Die rechten Fotos wurden im Vogelpark Timmendorfer Strand, in der Greifvogelwarte Burg Landskron
(folgende drei) und in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg (früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg) gemacht.
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15. Unterart: Amerikanische Waldohreule lat. Asio Wilsonianus oder (?!) Asio Otus Wilsonianus
Die Amerikanische Waldohreule, lat. Asio Wilsonianus oder (?!) Asio Otus Wilsonianus ist eine Unterart der Waldohreule ist (siehe dort).
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Dieses Foto wurde im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.
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16. Sumpfohreule lat. Asio Flammeus
Die Sumpfohreule, es gibt 9 Unterarten, ist in Mooren, an den Teichen, Seengebieten, in den Steppen, in den Savannen, Schonungen, Sanddünen, Tundren, Marschen, in den
feuchten Lichtungen, bis in Höhen von bis zu 300 m in Mittel- und Nordeuropa, Nordasien und in Vorder- und Südamerika verbreitet. Ausserhalb der Brutzeit ist die Sumpfohreule auch in Kulturflächen und
grasbewachsenen Böschungen und Gräben anzutreffen. Im Winter ziehen die Sumpfohreulen in die wärmeren Regionen, so dass dort „Ansammlungen“ von 14 – 20 (in Extremfällen auch bis zu 1.000)
Sumpfohreulen in Gambia, Kenia, Somalia und Äthiopien anzutreffen sind. Die Reviergrösse beträgt 9 – 22 Hektar. In Deutschland existieren nur noch ca. 200 Paare.
Das Gesicht ist weiss gefiedert zwischen den Augen und um den Schnabel. Die Augen (gelbe Iris) jedoch selbst sind schwarz umrandet. Ansonsten wird das Gefieder im Gesicht zum Rand
hin hellbraun bis dunkelbraun. Das Gesicht umrahmt ein „weisser Federkranz“ oder „heller Ring“. Der Schnabel ist schwarz. Die kaum sichtbaren Federohren liegen oft an und werden nur bei
Gefahr aufgestellt. Die lehmfarben bis gelblich grundgefiederte Oberseite ist schwarzbraun bis dunkelbraun längsgefleckt. Die Flügel und der Schwanz sind rostgelb und dunkel gebändert. Die
Flügelspannweite beträgt 95 bis 110 cm. Die sehr hellbraun bis gelbbraun bis weissbraun grundgefiederte Unterseite ist mit dunkelbraunen Längsstreifen versehen. Die Füsse und Zehen sind dicht weiss bis
sehr hellbraun bis weissbraun gefiedert. Die Krallen sind schwarz. Die Weibchen sind dunkler gefiederter als die Männchen. Die Männchen wiegen 300 bis 430 g und die Weibchen wiegen 350 bis 500 g. Die
Sumpfohreulen sind 34 bis 42 cm gross.
Zur Nahrung zählen fast ausschliesslich Mäuse (Feld- und Erd- und Wühlmäuse), aber auch kleine Vögel, Insekten, Reptilien, Frösche und Käfer.
Die Sumpfohreule brütet am Boden und sie ist die einzige europäische Eulenart, die ein Nest (auf dem trockenen Gras) errichtet oder gebaut. In dieses Nest legt das Weibchen ihre 4
– 14 weissen Eier im Abstand von jeweils 2 Tagen im April bis Mai. Das Weibchen brütet die Eier in 24 – 28 Tagen aus. Das Männchen versorgt das Weibchen und später auch die Jungvögel mit
Futter. Die jungen Sumpfohreulen können mit 5 Tagen ihre Augen bereits öffnen. In 12 – 21 Tagen verlassen die jungen Eulen das Nest und erkunden so ihre Umgebung. Flügge sind die Jungvögel mit ca.
5 Wochen (und laut einer anderen Literaturquelle bereits in 24 bis 27 Tagen). Die jungen Sumpfohreulen sind mit einem Jahr geschlechtsreif. In mäusereichen Jahren kann es vorkommen, dass das Elternpaar
zweimal brütet. Das Höchstalter, was je festgestellt wurde, sind 21 Jahre.
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17. Kapohreule oder Kap-Ohreule lat. Asio Capensis
Die gesellige nacht- und dämmerungsaktive Kap-Ohreule ist in den feuchten Wiesen, (grasigen) Sümpfen, im Grasland und an den Flüssen in Ost-, West- und Nordwestafrika,
südlich des Kongobeckens, in Marokko und in Madagaskar in Höhen bis zu 2.300 m verbreitet. Die Kap-Ohreulen sind in kleinen Gruppen, paarweise oder einzeln anzutreffen.
Der Hinterkopf und die Oberseite sind dunkelbraun gefiedert. In Richtung der Flügelspitzen (vor allem dort) findet man helle und dunkle Flecken / Sprenkel. Das
hellbraune bis braune Gesicht ist mit einem Gesichtsschleier umrahmt. Dieser Schleier ist zuerst dunkelbraun bis schwärzlich und wird im Laufe der Jahre blass bei den Altvögeln. Die Federohren sind kurz
und werden (nur) bei Erregung aufgestellt. Die Augen sind braun bis dunkelbraun. Um den schwarzen Schnabel ist das Gefieder hellbraun bis weissbraun. Der dunkelbraune Schwanz ist hellbraun gestreift. Die
Unterseite ist mit Ausnahme der dunkelbraunen Brust hellbraun bis weissbraun bis blass-isabellfarben gefiedert. Die Beine sind befiedert. Die Grösse beträgt 30,5 bis 38 cm.
Zur Nahrung zählen
hauptsächlich Insekten, aber auch Mäuse, Frösche, Skorpione und Eidechsen.
Das Nest befindet sich auf dem Boden (im Sumpf, in feuchten Wiesen) und in Ausnahmen auf Bäumen. Diese meist
ungepolsterte Nestmulde, die sich auch im aufgeschichteten Gras befinden kann, hat zum Teil einen "Überhang" aus Gras. Das Weibchen legt ab April (je Region verschieden) 2 bis 6 weisse Eier.
Das Männchen jagt und beschafft die Beute. Die Jungvögel werden dann von beiden Elternteilen aufgezogen. Das Duhnenkleid der Jungvögel ist sandfarben. Später ist die Oberseite auf dem Rücken der
Jungvögel isabellfarben gesprenkelt. Ansonsten gleicht die Jungenaufzucht der der Sumpfohreule, lat. Asio flammeus, so dass die Jungvögel in 24 bis 27 Tagen ausgebrütet sind, nach 12 bis 21 Tagen
die Umgebung erkunden und nach 24 bis 27 Tagen flügge sind.
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Dieses Foto wurde im Vogelkundemuseum Heineanum gemacht.
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18. Styxeule oder Dunkle Waldohreule oder Styxohreule lat. Asio Stygius
Die Styxeule ist in den Wäldern, Regenwäldern, Gebirgswäldern, offenen Landschaften von Mexiko bis Nordargentinien und auf den Inseln Kuba, Haiti und Pinos in 5 Unterarten
verbreitet. Eine Unterart ist zum Beispiel die Hispaniola-Styx-Eule, lat. Asio Stygius Noctipetens, die auf Haiti und Ile dela Gonave vorkommt.
Das dunkelbraune bis braunschwarze Gesicht hat einen weissbraunen Schleier. Die langen Federohren sind dunkelbraun bis braunschwarz. Die Iris ist gelborange. Die Oberseite ist
dunkelbraun bis russig bis braunschwarz grundgefiedert und leicht gebändert. Die hellbraune bis cremefarbene Unterseite enthält dunkelbraune bis braunschwarze Längsstreifen und dunkelbraune bis
braunschwarze feine Querstreifen ab dem Bauch. Die Styxeule ist 38 bis 46 cm gross.
Das Weibchen legt 2 Eier.
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Mit freundlicher Genehmigung von Knut Eisermann, www.cayaya-birding.com,
wurde das Foto der Styxeule verwendet.
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19. Streifenohreule oder Streifen-Waldohreule oder Schreieule lat. Rhinoptynx Clamator oder(!) lat. Asio Clamator
Die nachtaktive Streifenohreule ist in den Savannen, Feldern, Flusswaldungen, Sümpfen, Buschlandschaften, offenen Parklandschaften und ausgedehnten Waldgebieten, den
Regen-, Monsun- und Sumpfwäldern im Tiefland von Süd- und Ostmexiko bis Nordargentinien, in Südostbrasilien, Guayana, Ostperu, Ostkolumbien und auf der Insel Tobago in 4 Unterarten verbreitet. Oft lebt
sie in kleinen Gruppen von bis über 15 Streifenohreulen.
Das Gefieder ist auf der Oberseite und den Flügeln gelbrötlich bis ockerfarben bis braun grundgefiedert und mit braunen bis dunkelbraunen
Längsstreifen versehen. Das braun umrahmte Gesicht ist je nach Unterart weiss über hellbraun bis dunkelrot. Die Federohren sind lang. Die Iris ist schwarz bis braun. Die weiss bis hellbraune Unterseite
hat braune kurze Streifen. Die Zehen sind befiedert. Die Eule ist 30 bis 38 cm gross.
Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere und Insekten.
Das Weibchen legt die 2 bis 5 weissen Eier im
Abstand von 2 Tagen auf den Boden oder in Höhlen, die sich in Bodennähe befinden. Das Weibchen brütet die Eier allein in 32 Tagen aus. Das Männchen beschafft während dieser Zeit die Nahrung.
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