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Block 3 Ein zusammenfassender Überblick über die Welt der Greifvögel und Eulen
Familie 7: Fettschwalme, lat. Steatonithidae Zu dieser Familie gehören die Gattung Steatornis (Fettschwalm) 1. Eulenschwalm, lat. Podargus Strigoides
Familie 8: Schwalme, lat. Podargidae Zu dieser Familie gehören die Gattungen Podargus (Schwalme) und Batrachostomus (Froschmäuler) 2. Fettschwalm oder Guacharo, lat. Steatornis Caripensis
Familie 9: Höhlenschwälme oder Zwergschwälme, lat. Aegothelidae Zu dieser Familie gehören die Gattung Aegotheles (Höhlenschwalme)
3. Baumschwalm oder Australischer Höhlenschwalm oder Australischer Zwergschwalm, lat. Aegotheles Cristatus
Familie 10: Ziegenmelker oder Nachtschwalben und Falkennachtschwalben, lat. Caprimulgidae Zu dieser Familie gehören die Gattungen Caprimulgus (Ziegenmelker), Macrodipteryx (Flaggenflüggel), Semeiophorus (Ruderflügel-Ziegenmelker), Chordeiles (Falkennachtschwalben), Hydropsalis (Gabelnachtschwalben), Macropsalis (Scherennachtschwalben), Uropsalis (Leiernachtschwalben), Lurocalis (Bändernachtschwalben), Nyctiprogne (Kleinschnabelnachtschwalben), Podager (Weissbauchnachtschwalben), Eurostopodus (Papuanachtschwalben), Otophanes (Ohrennachtschwalben), Phalaenoptilus (Poor-Will oder Winternachtschwalbe), Nyctidromus (Pauraque oder Pauraque-Nachtschwalbe oder Pauraquenachtschwalbe), Siphonorhis (Jamaikanachtschwalbe), Scotornis (?), Eleothreptus (Schwarzweisse Nachtschwalbe oder Sichelschwingen-Nachtschwalbe), Nyctiphrynus (Augennachtschwalbe) und Veles (Bootschwanz-Nachtschwalbe)
4. Europäischer Ziegenmelker oder Ziegenmelker, lat. Caprimulgus Europaeus 5. Sternnachtschalbe, lat. Caprimulgus Stellatus 6. Welwitschnachtschwalbe, lat. Caprimulgus Fossii oder Scotornis Fossii
7. Pharaonenziegenmelker oder Pharaonennachtschwalbe, lat. Caprimulgus Aegyptius 8. Rothalsziegenmelker, lat. Caprimulgus Ruficollis
Familie 11: Tagschläfer, lat. Nyctibiidae Zu dieser Familie gehören die Gattung Nyctibius (Tagschläfer) 9. Urutau oder Urutau-Tagschläfer, lat. Nyctibius Griseus
10. Riesen-Urutau oder Riesenschwalk oder Riesentagschläfer, lat. Nyctibius Grandis
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01. Eulenschwalm lat. Podargus Strigoides
Die nachtaktiven Eulenschwälme
sind in Australien, Tasmanien und Neuguinea in den Wäldern und offenen Landschaften verbreitet. Sie leben paarweise oder in kleinen Gruppen als Standvögel. Am Tage sitzen die Eulenschwälme mit fast geschlossenen
Augen bewegungslos auf einem Ast. Bei einer Störung hebt der Eulenschwalm tagsüber langsam den Kopf und „erstarrt“, während er nachts fortfliegen würde. Die Laute des Eulenschwalms beschreibt man mit einem
tiefen "uuhm-uuhm" und die Laute beim Kampf der Männchen um die Weibchen vor der Paarung beschreibt man mit "dumpf".
Die Unterseite ist grau grundgefiedert und mit feinen dunkelgrauen bis
grauschwarzen Längsstreifen versehen. Die Oberseite ist stärker grauschwarz gemustert. Die Flügel und der Schwanz sind gebändert. Insgesamt wirkt alles sehr rindenähnlich oder (grau)tarnfarben. Die Augen sind gelb,
gelborange, orange bis rot. Wird das grosse Maul oder der dicke Schnabel, der mit einem Harken versehen ist, bis hinter die Augen aufgerissen, sieht man einen gelben bis leuchtend orangenen Rachen. Der Hals ist kurz.
Es gibt mindestens 7 verschiedenen Unterarten der Eulenschwälme und es sind auch sehr seltene braune, rostbraune und rostrote Vertreter dabei. Die Unterart Podargus Strigoides Brachypterus ist zum Beispiel grösser und dunkler als die nördliche Unterart Podargus Strigoides Phalaenoides.
Die Grösse der der Eulenschwälme beträgt 34 bis 53 cm. Die Eulenschwälme haben Puderfedern, die der Gefiederpflege dienen.
Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere, Eidechsen, Mäuse, Käfer, Spinnen, Frösche
(Baumfrösche), Skorpione, Raupen, Tausendfüssler, Vögel, Schnecken und Schlangen. Die Beute, die von einem Ansitz aus gejagt wird, wird ganz verschlungen und zuvor notfalls getötet.
In das locker aus Zweigen
bestehende Nest, dass sich in 5 bis 10 m Höhe auf einer Astgabel in der Baumkrone befindet, legt das Weibchen 1 bis 3 weisse Eier. Mitunter wird auch ein verlassenes Nest verwendet. Die Eier werden von beiden
Elternteilen (nachts vom Weibchen und tags vom Männchen) abwechselnd in 30 Tagen ausgebrütet. Die jungen Eulenschwälme werden von beiden Elternteilen gefüttert und sind mit ca. 30 Tagen flügge.
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2. Fettschwalm oder Guacharo lat. Steatornis Caripensis
Die Fettschwälme
leben in den tropischen Wäldern in den Höhlen und Grotten der Berge, den Felsküsten oder der Meeresküsten im nördlichen und südwestlichen Südamerika (Trinidad, Venezuela, Ecuador, Peru, Guayana, Kolumbien, Panama,
Insel Aruba und entlang der Anden bis nach Bolivien) als Standvögel.
Das Gefieder ist auf der Oberseite rotbraun bis rötlichbraun bis dunkelbraun grundgefiedert und mit dunkelbraunen bis schwarzen
Querstreifen versehen. Die Unterseite ist gelbbraun grundgefiedert. Auf den Flügeldecken, den Armschwingen, auf der Unterseite, auf dem Kopf und der Kehle befinden sich weisse schwarzumrandete Flecken. Das Männchen
ist grau gefiederter.
Der Kopf ist breit. Der Schnabel ist kräftig. Um den Schnabel befinden sich lange Tastborsten. Der Schwanz ist fächerförmig. Die Flügel sind breit und lang. Die Flügelspannweite beträgt
ca. 100 cm. Die Beine sind sehr kurz, so dass sich der Fettschwalm nur anklammern, jedoch nicht richtig festhalten kann. Die Länge beträgt (32?) 40 bis 52 cm.
Der Geruchssinn der Fettschwälme ist
ausgezeichnet entwickelt. Zur Nahrung zählen fettreiche ölige Früchte der Palmen, Balsambäume, Lorbeersträucher und der Efeugewächse, die nachts im Rüttelflug abgezupft oder abgerissen werden. Diese Früchte befinden
sich zum Teil in bis zu 100 km Entfernung vom Nest. Die grossen Kerne, die nicht verdaut werden, werden als Gewölle herausgewürgt.
Die in Südamerika lebenden Fettschwälme (oder Guacharos) haben ihre Nest-
und Ruheplätze in Kolonien von 50 Paaren bis zu 1000 Vögeln in zum Teil bis über einem Kilometer tiefen (Berg-)Höhlen bei vollständiger Dunkelheit. Das Nest, das aus Erde, Lehm, ausgewürgten Kernen, Kot und weiteren
organischen Substanzen besteht, befindet sich in einer Felshöhle oder Grotte. Das Weibchen legt die 1 bis 4 Eier im Abstand von 3 bis 9 Tagen. In 32 bis 35 Tagen sind die Eier von beiden Elternteilen ausgebrütet. Am
40. Tag haben die Jungvögel, die 3 bis 6 mal am Tag gefüttert werden, das Gewicht der Eltern erreicht und am 70. Tag sind sie bereits 50 % schwere als die Altvögel. Dieses Gewicht reduziert sich dann mit dem
Gefiederwachstum in den kommenden Tagen wieder. Flügge sind die jungen Fettschwälme in 88 bis 125 Tagen. Damit die nachaktiven Fettschwälme (oder Guacharos) in oder aus der Höhle hinein- oder hinausfliegen können,
schnalzen sie mit der Zunge, machen schnell aufeinander folgende metallische Klicklaute (genau genommen in 1/50 Sekunde 6 Klick-Laute), die von den Felswänden als Echo zurückgeworfen werden, um so mittels Echolotung
oder Echopeilung den Weg sicher finden oder fliegen zu können. Die Frequenz von durchschnittlich 7,3 kHz ist sogar für den Menschen hörbar. Ansonsten sind von den Fettschwälmen noch Schnarchlaute und heisse Schreie
vernommen worden.
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3. Baumschwalm oder Australischer Höhlenschwalm oder Australischer Zwergschwalm lat. Aegotheles Cristatus
Der Baumschwalm ist in den lichten Wäldern, bewaldeten Gebiete und verschiedenen Buschbiotopen in Tasmanien, Süd-Neuguinea und in Australien (Aegotheles Cristatus Leucogaster in Nordaustralien und Aegotheles Cristatus Cristatus in Mittel- und Südaustralien) als Standvogel verbreitet. Es ist beobachtet worden, dass die Baumschwälme bei Kälte in eine Kältestarre fallen können, um Energie zu sparren.
Das Gefieder ist beim Weibchen braun und beim Männchen grau gefiedert und fein gestrteift. Die Beine sind gross oder lang oder im Vergleich zu anderen Schwalmartigen richtig entwickelt. Die
Augen sind dunkel. Der mit Schnurrharren bedeckte Schnabel ist klein und flach. Die Grösse beträgt 20 bis 25 cm. Es ist auch eine seltene rostrote Farbvariante bekannt.
Zur Nahrung zählen Insekten (Käfer, Spinnen, Ameisen, Raupen), die nachts gejagt werden.
Das Nest wird aus Akazien- und Eukalyptusblättern in einer Höhle, einem Baum oder einem Erdwall angelegt. Die Blätter werden, wenn sie verwelken, ausgetauscht. Die 3 bis 4 weissen Eier werden in
26 Tagen ausgebrütet. Die jungen Baumschwälme verlassen in 20 bis 30 Tagen das Nest. Es sind auch mehrfache Jahresbruten beobachtet worden. Die Familie bleibt mehrere Monate zusammen.
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4. Europäischer Ziegenmelker oder Ziegenmelker lat. Caprimulgus Europaeus
Die
Ziegenmelker leben in den lichten Wäldern, trockenen Wäldern, trockenen und offenen Landschaften mit offenen Baumbestand, offenen und sandigen Kiefernwäldern, lichten Kiefernheiden, Waldrändern, Dünengebieten,
bewaldeten Felsgegenden, Heiden, Mooren, Schonungen (, die erst kürzlich ausgedünnt wurden), Kahlschlägen, Junggehölzen, Schneisen in (Nord- und Süd-)europa (ausser Skandinavien und Island), West- und
Zentraleurasien, West- bis Ostasien, Kleinasien, Nord-, West- und Südostafrika. Die Ziegenmelker ziehen im August bis September in den Süden in das tropische und südliche Afrika (südlich der Sahara) und kommen im
April bis Mai wieder zurück. Bedroht sind die Ziegenmelker durch die Zerstörung des Lebensraums. In Deutschland sind ca. 5600 bis 6400 Paare verbreitet. 80 Paare leben davon nur in Hessen.
Die Ziegenmelker geben nach dem Sonnenuntergang (zum Teil stundenlang) schnelle aufeinander folgende und ständig wiederholende dumpfe Töne von sich und meistens sind diese Tonfolgen am Ende
langsam abfallend. Bei den Ziegenmelkern wurden auch manchmal mechanisch klingende Laute gehört. Als „grillenartiges Zirpen“ der werden die Laute des Ziegenmelkers auch beschrieben. Das Schnurren ist bis zu
600 m weit hörbar.
Das Gefieder ist tarnfarben oder rindenfarben, graubraun grundgefiedert und dunkelbraun bis schwarz gesprenkelt und grau bis gelblich gesprenkelt. Der Kopf ist flach und gross. Am Schnabel
befinden sich Borsten (, die dem Einfangen der Insekten während des Fliegens behilflich sind). Das Männchen hat weisse Flecke auf den Handschwingen und an der Schwanzspitze. Die Augen sind groß. Die Beine sind
klein. Die Grösse beträgt 24,5 bis 28 cm.
Zur Nahrung zählen Insekten. Die Insekten (wie z.B. Käfer, Mücken, Nachtschmetterlinge) werden im Flug nachts gejagt.
Das Ziegenmelker-Männchen gibt in der Balz bis zu 5 Minuten lange Schnurr-Laute von sich und klatscht während seiner auffälligen Flüge mit den Flügeln zusammen. Das Nest befindet sich auf dem
Boden in einer Mulde, im Sand oder im Moos. Das Nest ist ungeschützt, kahl und in den Boden gekratzt. Das Weibchen legt im Mai bis Juli 1 bis 2 glänzend cremefarbene bis graue Eier, die dunkelmarmoriert bzw. mit
gelben und dunkelbraunen Flecken versehen sind. Das Weibchen brütet die Eier grösstenteils allein in 17 bis 19 (oder 16 bis 21 Tage?) Tagen aus. Die Jungvögel verlassen nach dem Schlüpfen das Nest und verstecken
sich in der Umgebung. Die Spanne (laut Literatur) vom Verlassen des Nestes beträgt wenige Stunden bis 2-3 Tage. Flügge sind die Jungvögel in 16 bis 18 Tagen. In insgesamt ca. 30 bis 35 Tagen sind die Jungvögel
selbständig. Zur Verteidigung oder zur Ablenkung von den Jungvögeln täuschen die Elternvögel den Feinden Verletzungen vor und ziehen so die Aufmerksamkeit auf sich. Ziegenmelker können 2 Bruten im Jahr grossziehen.
In der Regel beginnt dann das Weibchen ca. 14 Tage nach dem Ausschlüpfen der ersten Brut mit der zweiten Brut, so dass das Männchen nun die erste Brut allein mit Futter versorgen muss. Normal ist jedoch eine Brut.
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Dieses Foto wurde im Walderlebniszentrum Erlangen aufgenommen.
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5. Sternnachtschalbe lat. Caprimulgus Stellatus
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Dieses Foto wurde im Naturkundlichen Museum Mauritianum Altenburg (dort nur als “Nachtschwalbe” bezeichnet) aufgenommen.
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6. Welwitschnachtschwalbe lat. Caprimulgus Fossii oder Scotornis Fossii
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Mit freundlicher Genehmigung von Alex Auer, www.naturephoto-cz.com, wurde das
Foto einer Welwitschnachtschwalbe (aufgenommen in Botswana: Okavango Delta) verwendet.
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7. Pharaonenziegenmelker oder Pharaonennachtschwalbe lat. Caprimulgus Aegyptius
Der Pharaonenziegenmelker ist in den Wüsten und Halbwüsten in 2 Unterarten in Nordafrika (Unterart Caprimulgus Aegyptius Saharae) und im mittleren Osten, westliches Asien und am Nildelta
(Unterart Caprimulgus Aegyptius Aegyptius) verbreitet.
Das Gefieder ist hell sandfarben bis sandfarben. Die Grösse beträgt 24 bis 26 cm.
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8. Rothalsziegenmelker lat. Caprimulgus Ruficollis
Der Rothalsziegenmelker ist in den offenen Landschaften, offene Waldlandschaften, Heiden, lichten trockenen sandigen Pinienwälder in Südspanien, Portugal, Iberischen Halbinsel, Südwesteuropa und
Nordafrika verbreitet. Über den Winter ziehen die Zugvögel ins tropische Westafrika in Mali und kommen im April zurück.
Der Rothalsziegenmelker hat einen weissen Kehlfleck.. Das tarnfarbene Gefieder ist ansonsten warm rostrot bis überwiegend rötlich braun. Auf den Handschwingen und Schwanzfedern befinden sich
weisse Flecken. Die Grösse beträgt 30 bis 32 cm.
Zur Nahrung zählen Insekten (Käfer und Nachtschmetterlinge).
Als Nest dient eine zwischen Büschen angefertigte flache Bodenmulde. Das Weibchen legt 2 Eier. Als Brutzeit wird die Spanne Mai bis August angegeben.
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9. Urutau oder Urutau-Tagschläfer lat. Nyctibius Griseus
Der nachtaktive Urutau ist in den Savannen, offenen Biotopen, offenen Waldgebieten, Waldrändern, im Flachland, (tropischen) Wäldern und Mangroven im südlichen Mittelamerika bis Südamerika, von
(West-)Mexiko, Jamaika, Haiti, Tobago, den Westindischen Inseln und im Süden bis nach Paraguay und bis nach Argentinien und auch bis (Nord-)Uruguay als Standvogel in 5 Unterarten als Einzelvögel verbreitet. Nur
während der Brutzeit sind die Urutau als Paare anzutreffen. Tagsüber schläft der Urutau.
Das Gefieder ist rindenfarben bis graubraun bis gelbraun, lederfarben und schwarz gemustert. Die Oberseite ist graubraun und die Unterseite ist grauer bzw. blasser grundgefiedert und mit einer
schwarzgelbbraunen Strichelung versehen. Das Muster wird auch mit stark gestreift und gefleckt beschrieben. Die Iris ist gelb. Die Beine sind sehr kurz. Die Grösse beträgt 33 bis 41 cm, wobei der Schwanz oft die
halbe Körperlänge ausmacht.
Zu Nahrung zählen grosse Insekten, die Nachts erbeutet werden.
Das Nest befindet sich in einem Baum (ein Baumstumpf oder einem Astloch). Das Weibchen legt ein weisses (blassgeflecktes) Ei. Das Ei wird in aufrechter Haltung ausgebrütet. Der junge Urutau ist
nach 44 Tagen flügge.
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10. Riesen-Urutau oder Riesenschwalk oder Riesentagschläfer lat. Nyctibius Grandis
Der nachtaktive Riesen-Urutau ist in den Wäldern von Südostmexiko, Guatemala bis Südbrasilien verbreitet.
Das Gefieder ist variabel tarn- oder rindenfarben. Die Oberseite ist hellgraugelblichbraun und die Unterseite weissgraugelblichbraun grundgefiedert und mit einer feinen schwarzen Strichelung
versehen. Gebändert sind die Flügel und der Schwanz. Die Grösse beträgt 51 bis 55 cm.
Zur Nahrung zählen Insekten und Fledermäuse.
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