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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text Familie 2: Eulen, lat. Strigidae
Unterfamilie, lat. Asioninae
Gattungen: Asio (Waldohreulen inkl. Rhinoptynx (Streifenohreulen)), Pseudoscops (Jamaika-Ohreulen), Nesasio (Solomonenkäuze)
01. Waldohreule, lat. Asio otus 02. Unterart : Amerikanische Waldohreule, lat. Asio otus wilsonianus 03. Sumpfohreule, lat. Asio flammeus
04. Kapohreule oder Kap-Ohreule, lat. Asio capensis 05. Styxeule oder Dunkle Waldohreule oder Styxohreule, lat. Asio stygius 06. Streifenohreule oder Streifen-Waldohreule oder Schreieule, lat. Asio clamator (früher: Rhinoptynx
clamator) 07. Jamaikaeule oder Jamaika-Ohreule, lat. Pseudoscops grammicus
Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der
Seite „Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung,
Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (siehe Inhaltsverzeichnis) daraus.
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01. Waldohreule lat. Asio otus
Die Waldohreulen leben in den Laubwäldern, Nadelwäldern, Parkanlagen und den offenen Landschaften in der Unterart Asio otus otus in Europa bis Zentralasien (bis nach China, Sachalin, Japan) und in Nordwestafrika. Auf den Kanarischen Inseln lebt die Unterart Asio otus canariensis. Eine weitere Unterart ist die Amerikanische Waldohreule, lat. Asio otus wilsonianus (siehe dort). Die Unterart Asio otus tuftsi ist in Westkanada über Westtexas bis Nordwestmexiko verbreitet.
Ausserhalb der Brutzeit sind die Waldohreulen auch im baumlosen Gelände, an Stranddünen, in Wüsten und Halbwüsten anzutreffen. Die nördlichsten Vertreter sind Zugvögel und diese
ziehen nach (Zentral-) Mexiko, in die Golfstaaten, Nordägypten und Indien, um dort zu überwintern. Diese Zugvögel versammeln sich mitunter in Gruppen von bis zu 10 Waldohreulen an den Schlafplätzen, so zum Beispiel
in Mitteleuropa. An den Schlafplätzen „Sammelstätten“ wurden auch bis zu 200 Waldohreulen bereits beobachtet. In Europa leben 20.000 Waldohreulenpaare.
Das Gefieder ist rindenfarben. Waldohreulen besetzen ca. 10.000 einzelne Federn. Die Unterseite ist hellbraun bis gelbbraun bis rostgelblich grundgefiedert und mit kurzen dunkelbraunen bis
schwarzbraunen Längsstreifen versehen. Das Gesicht ist hellbraun bis gelbbraun bis rostgelblich. Ein graues bis weissgraues X zerteilt das Gesicht. Der Schnabel ist bleifarben bis grau bis schwarz.
Die Augenfarbe variiert von gelb bis orange. Die dunkelbraunen grossen Federohren, die bei Aufregung aufgestellt werden, haben einen weissen inneren Rand. Die Beine sind bis zu den Zehen hellbraun bis gelbbraun
bis rostgelblich befiedert. Die Oberseite, die Flügel und der Oberschwanz sind braun bis gelblichbraun bis graubraun grundgefiedert und mit dunkelbraunen bis schwarzbraunen Querstreifen (Bändern) versehen. Die
Flügel sind lang. Die Spannweite beträgt 95 cm. Die 5 Unterarten unterscheiden sich bezüglich der Gefiederfärbung. Die Waldohreule ist 33 – 40 cm gross. Das Gewicht beträgt bei den Männchen 220 bis 280 g und
bei den Weibchen 250 bis 370 g.
Zur Hauptnahrung zählen Mäuse. Ansonsten werden auch andere kleine Säugetiere (wie zum Beispiel: Maulwürfe, Fledermäuse, Kaninchen), kleine Vögel, Reptilien (wie zum Beispiel:
Eidechsen), Amphibien (wie zum Beispiel: Frösche), Fische und Würmer, gefressen. Diese Beute wird in der Nacht und in der Dämmerung gejagt.
Je nachdem, ob sehr viele Mäuse vorkommen oder nicht, brüten die Waldohreulen zweimal oder sollten kaum Mäuse vorkommen, kann auch das Brüten völlig entfallen. Die Waldohreulen
legen ihre 3 – 10 weiss-rundlichen Eier im Abstand von zwei Tagen von März bis Mai in verlassene Greifvogel-, Krähen- oder Taubennester, Eichhörnchenhöhlen oder notfalls auf den Boden. Die Eier werden in 26
– 29 Tagen vom Weibchen ausgebrütet. Dabei versorgt das Männchen das Weibchen und später auch die jungen Waldohreulen mit Futter. Das Nest verlassen die Jungvögel bereits nach 20 – 25 Tagen. Fliegen
können sie nach weiteren 5 – 6 Wochen und weitere 5 – 6 Wochen vergehen bis sie selbständig sind. Die „Sterberate“ beträgt 50% bei den jungen Waldohreulen im ersten Lebensjahr. Das Höchstalter, was
je festgestellt wurde, sind 28 Jahre.
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Die linken Fotos wurden in der Falknerei Adlerhorst (erste zwei), im Zoo Halle (folgende zwei), im Vogelpark Metelen und im Greifvogelgehege Bispingen gemacht. Die Fotos auf der
mittleren Spalte wurden im Zoo Darmstadt (erste drei), im Zoo Köln (folgendes Bild) und im Jura-Zoo Neumarkt gemacht. Die rechten Fotos wurden im Vogelpark Timmendorfer Strand, in der Greifvogelwarte Burg Landskron
(folgende drei) und in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg (früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg) gemacht.
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02. Unterart: Amerikanische Waldohreule lat. Asio otus wilsonianus
Die Amerikanischen Waldohreulen (eine Unterart der Waldohreule (siehe dort)) sind in Südzentral- und Südostkanada und in den USA (Oklahoma, Virginia) verbreitet. Über den Winter ziehen
die Amerikanischen Waldohreulen in den Süden der USA (Georgia, Texas) und Mexiko.
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Dieses Foto wurde im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.
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03. Sumpfohreule lat. Asio flammeus
Die Sumpfohreulen sind an den Mooren, Teichen, Seengebieten, in den Steppen, Savannen, Schonungen, Sanddünen, Tundren, Marschen, feuchten Lichtungen, bis in Höhen von
bis zu 300m in der Unterart Asio flammeus flammeus in Europa, Asien, Nordwestafrika (Marocco, Tunesien) und Nordamerika verbreitet. Ausserhalb der Brutzeit ist die Sumpfohreule auch in
Kulturflächen und grasbewachsenen Böschungen und Gräben anzutreffen. Im Winter ziehen die Sumpfohreulen in die wärmeren Regionen, so dass dort „Ansammlungen“ von 14 – 20 (in Extremfällen auch
bis zu 1.000) Sumpfohreulen in Gambia, Kenia, Somalia und Äthiopien anzutreffen sind. Die Reviergrösse beträgt 9 – 22 Hektar. In Deutschland existieren nur noch ca. 200 Paare.
Die Unterart Asio flammeus bogotensis ist in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Suriname, Peru, Trinidad, Tobago, die Unterart Asio flammeus suinda in Südperu,
Zentralchile, Bolivien, Brasilien, die Unterart Asio flammeus sanfordi ist auf den Falklandinseln, die Unterart Asio flammeus ponapensis ist auf den Karolinen (Inseln), die Unterart Asio flammeus sandwichensis ist auf Hawaii und die Unterart Hispaniola-Sumpfohreule, lat. Asio flammeus domingensis ist in Hispaniola, Puerto Rico und Kuba verbreitet.
Das Gesicht ist weiss gefiedert zwischen den Augen und um den Schnabel. Die Augen (gelbe Iris) jedoch selbst sind schwarz umrandet. Ansonsten wird das Gefieder im Gesicht zum Rand
hin hellbraun bis dunkelbraun. Das Gesicht umrahmt ein „weisser Federkranz“ oder „heller Ring“. Der Schnabel ist schwarz. Die kaum sichtbaren Federohren liegen oft an und werden nur bei
Gefahr aufgestellt. Die lehmfarben bis gelblich grundgefiederte Oberseite ist schwarzbraun bis dunkelbraun längsgefleckt. Die Flügel und der Schwanz sind rostgelb und dunkel gebändert. Die
Flügelspannweite beträgt 95 bis 110 cm. Die sehr hellbraun bis gelbbraun bis weissbraun grundgefiederte Unterseite ist mit dunkelbraunen Längsstreifen versehen. Die Füsse und Zehen sind dicht weiss bis
sehr hellbraun bis weissbraun gefiedert. Die Krallen sind schwarz. Die Weibchen sind dunkler gefiederter als die Männchen. Die Männchen wiegen 300 bis 430 g und die Weibchen wiegen 350 bis 500 g. Die
Sumpfohreulen sind 34 bis 42 cm gross.
Zur Nahrung zählen fast ausschliesslich Mäuse (Feld- und Erd- und Wühlmäuse), aber auch kleine Vögel, Insekten, Reptilien, Frösche und Käfer.
Die Sumpfohreule brütet am Boden und sie ist die einzige europäische Eulenart, die ein Nest (auf dem trockenen Gras) errichtet oder gebaut. In dieses Nest legt das Weibchen ihre 4
– 14 weissen Eier im Abstand von jeweils 2 Tagen im April bis Mai. Das Weibchen brütet die Eier in 24 – 28 Tagen aus. Das Männchen versorgt das Weibchen und später auch die Jungvögel mit
Futter. Die jungen Sumpfohreulen können mit 5 Tagen ihre Augen bereits öffnen. In 12 – 21 Tagen verlassen die jungen Eulen das Nest und erkunden so ihre Umgebung. Flügge sind die Jungvögel mit ca.
5 Wochen (und laut einer anderen Literaturquelle bereits in 24 bis 27 Tagen). Die jungen Sumpfohreulen sind mit einem Jahr geschlechtsreif. In mäusereichen Jahren kann es vorkommen, dass das Elternpaar
zweimal brütet. Das Höchstalter, was je festgestellt wurde, sind 21 Jahre.
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04. Kapohreule oder Kap-Ohreule lat. Asio capensis
Die geselligen nacht- und dämmerungsaktiven Kap-Ohreulen sind in den feuchten Wiesen, (grasigen) Sümpfen, in Höhen bis zu 3000m, im Grasland und an den Flüssen in
Afrika, südlich der Sahara von Senegambien und Äthiopien bis zur Kap-Spitze in der Unterart Asio capensis capensis verbreitet. Die Kap-Ohreulen sind in kleinen Gruppen, paarweise oder einzeln
anzutreffen. Auf Madagaskar lebt die Unterart Asio capensis hova und in Marokko die Unterart Asio capensis tingitanus. Der Bestand der Kapohreulen ist abnehmend.
Der Hinterkopf und die Oberseite sind dunkelbraun gefiedert. In Richtung der Flügelspitzen (vor allem dort) findet man helle und dunkle Flecken / Sprenkel. Das hellbraune bis braune
Gesicht ist mit einem Gesichtsschleier umrahmt. Dieser Schleier ist zuerst dunkelbraun bis schwärzlich und wird im Laufe der Jahre blass bei den Altvögeln. Die Federohren sind kurz und werden (nur) bei
Erregung aufgestellt. Die Augen sind braun bis dunkelbraun. Um den schwarzen Schnabel ist das Gefieder hellbraun bis weissbraun. Der dunkelbraune Schwanz ist hellbraun gestreift. Die Unterseite ist mit
Ausnahme der dunkelbraunen Brust hellbraun bis weissbraun bis blass-isabellfarben gefiedert. Die Beine sind befiedert. Die Grösse beträgt 30,5 bis 38 cm.
Zur Nahrung zählen hauptsächlich Insekten,
aber auch Mäuse, Frösche, Skorpione und Eidechsen.
Das Nest befindet sich auf dem Boden (im Sumpf, in feuchten Wiesen) und in Ausnahmen auf Bäumen. Diese meist ungepolsterte Nestmulde, die sich
auch im aufgeschichteten Gras befinden kann, hat zum Teil einen "Überhang" aus Gras. Das Weibchen legt ab April (je Region verschieden) 2 bis 6 weisse Eier. Das Männchen jagt und beschafft
währenddessen die Beute. Die jungen Kapohreulen schlüpfen in 27 bis 28 Tagen. Die Jungvögel werden dann von beiden Elternteilen aufgezogen. Das Duhnenkleid der Jungvögel ist sandfarben. Später ist die
Oberseite auf dem Rücken der Jungvögel isabellfarben gesprenkelt. Nach 10 bis 18 (21?) Tagen erkunden die jungen Kapohreulen kletternd die Nestumgebung und sind nach 29 bis 35 Tagen flügge.
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Dieses Foto wurde im Vogelkundemuseum Heineanum gemacht.
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05. Styxeule oder Dunkle Waldohreule oder Styxohreule lat. Asio stygius
Die Styxeule ist in den Wäldern, Regenwäldern, Gebirgswäldern, in Höhen bis zu 3000m, offenen Landschaften in der Unterart Asio stygius robustus in Mexiko, Nikaragua, Belize, in der Unterart Asio stygius siguapa auf den Inseln Pines, Gonave und Kuba, in der Unterart Asio stygius stygius in Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien, Zentralbrasilien und in der Unterart Asio stygius barberoi in Paraguay, Argentinien und Südostbrasilien verbreitet. Die Hispaniola-Styx-Eule, lat. Asio stygius noctipetens wird von König/Weick: „Owls of the World“, (2008) nicht als Unterart, sondern nur als Synonym von siguapa anerkannt.
Das dunkelbraune bis braunschwarze Gesicht hat einen weissbraunen Schleier. Die langen Federohren sind dunkelbraun bis braunschwarz. Die Iris ist gelborange. Die Oberseite ist
dunkelbraun bis russig bis braunschwarz grundgefiedert und leicht gebändert. Die hellbraune bis cremefarbene Unterseite enthält dunkelbraune bis braunschwarze Längsstreifen und dunkelbraune bis
braunschwarze feine Querstreifen ab dem Bauch. Die Styxeule ist 38 bis 46 cm gross.
Zur Nahrung zählen kleine Vögel, kleine Säugetiere und Insekten.
Das Weibchen legt 2 weisse Eier.
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Mit freundlicher Genehmigung von Knut Eisermann, www.cayaya-birding.com, wurde das Foto der Styxeule verwendet.
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06. Streifenohreule oder Streifen-Waldohreule oder Schreieule lat. Asio clamator (früher: Rhinoptynx clamator)
Die Streifenohreulen sind in den Savannen, Feldern, Flusswaldungen, Sümpfen, Buschlandschaften, offenen Parklandschaften und ausgedehnten Waldgebieten, den Regen-,
Monsun- und Sumpfwäldern, in Tieflandgebieten in der Unterart Asio clamator forbesi in Südmexiko bis Costa Rica, Panama, den Karibischen Inseln, in der Unterart der Nördlichen Streifenohreule, lat. Asio clamator clamator ausserhalb des Amazonas-Gebiets in Kolumbien, Venezuela, Peru, Nord- und Zentralbrasilien und in der Unterart Asio clamator midas in
Bolivien, Paraguay, Nord- und Zentralargentinien, Uruguay, Südostbrasilien verbreitet. Die Streifenohreulen leben in kleinen Gruppen von bis über 15 Vögeln.
Das Gefieder ist auf der Oberseite und
den Flügeln gelbrötlich bis ockerfarben bis braun grundgefiedert und mit braunen bis dunkelbraunen Längsstreifen versehen. Das braun umrahmte Gesicht ist je nach Unterart weiss über hellbraun bis
dunkelrot. Die Federohren sind lang. Die Iris ist schwarz bis braun. Die weiss bis hellbraune Unterseite hat braune kurze Streifen. Die Zehen sind befiedert. Die Eule beträgt 30 bis 40 cm gross, wobei
die Weibchen grösser als die Männchen sind.
Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere und Insekten.
Das Weibchen legt die 2 bis 5 mattweissen bis weissen Eier im Abstand von 2 Tagen auf den
Boden oder in Höhlen, die sich in Bodennähe befinden. Das Weibchen brütet die Eier allein in 32 bis 34 Tagen aus. Das Männchen beschafft während dieser Zeit die Nahrung. Die frisch geschlüpften jungen
Streifenohreulen haben ein schmutzigweisses Dunenkleid, welches für 1,5 Monate von einem kamelhaarfarbenen Dunenkleid bis zum ersten Kleingefieder abgelöst wird.
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07. Jamaikaeule oder Jamaika-Ohreule lat. Pseudoscops grammicus
Die Jamaikaeule lebt in den Waldgebieten und offenen Gebieten Jamaikas.
Die Oberseite ist gelb-braun gemustert und zusätzlich braun gestreift. Das gelbbraune Gesicht ist an den Seiten weiss gefiedert. Der Hinterkopf und die langen Federohren sind
gelbbraun gefiedert. Die Unterseite ist gelb über goldgelb bis gelbbraun gefiedert und mit breiten braunen bis dunkelbraunen Y-förmigen Längsstreifen versehen. Die Flügel sind dunkelbraun bis schwarz und
gelb gebändert oder gestreift. Der Schwanz ist dunkel gebändert. Die Füsse sind gelb befiedert. Die Grösse beträgt 27 - 36 cm. Die Augen können rotbraun, gelb oder haselnussbraun sein.
Zur Nahrung zählen Insekten, Eidechsen, kleine Vögel und kleine Säugetiere.
Die Jamaikaeule legt ihre 2 weisse Eier in eine Baumhöhle und brütet sie dort aus.
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