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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Weihen, lat. Circinae
zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Circus (Weihen), Polyboroides, Geranospiza

11. Afrikahöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Äthiopische Höhlenweihe oder Schlangensperber, lat. Polyboroides Typus
12 Madagaskarhöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Schlangensperber, lat. Polyboroides Radiatus (oder Polyboroides Radiatur?)
13. Sperberweihe, lat. Geranospiza Coerulescens

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite „Greifvögel / Eulen 1” (www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_1/greifvogel___eulen_1.html) befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www.kaiseradler.de, genau: www.kaiseradler.de/uber_mich___Kontakt/uber_mich___kontakt.html) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen (Inhaltsverzeichnis: www.kaiseradler.de/Greifvogel___Eulen_A/greifvogel___eulen_a.html) daraus.

11. Afrikahöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Äthiopische Höhlenweihe oder Schlangensperber
lat. Polyboroides Typus

Die Afrikahöhlenweihe lebt in Wäldern, feuchten Savannen, trockenen Landschaften in Afrika in Äthiopien, Angola, Südafrika, Zentralsudan und Gambia.

Die Oberseite, der Schwanz und der Kopf sind hellblaugrau bis blaugrau gefiedert. Die Unterseite ist bis zur Brust hellblaugrau bis blaugrau gefiedert. Ab der Brust ist die Unterseite und die Beine fein weiss-schwarz quergestreift. Die Iris ist dunkelbraun. Die Flügelspitzen sind blauschwarz bis schwarz. Am langen Schwanz befindet sich eine weisse Binde. Um die Augen ist die federlose Haut gelb. Die Schnabelspitze ist schwarz. Das Gewicht beträgt ca. 555 bis 570 g. Die Grösse beträgt 51 - 68 cm.

Zur Nahrung zählen kleine Vögel, kleine Säugetiere, Eier, Insekten und Aas.

Das Nest befindet sich in Höhen (in Felsen) oder auf Bäumen von bis zu 50 m. Das Weibchen legt 2 rotfarbene Eier, die dunkelbraun gefleckt sind. Die Weibchen brüten überwiegend die Eier in 5 Wochen aus. Beide Elternteile füttern den braunen Jungvogel. Flügge sind die jungen Höhlenweihen in 60 Tagen.

Dieses Foto wurde im Forschungsinstitut und Naturkundemuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen.

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Mit freundlicher Genehmigung von Eckhard Lietzow, www.lietzow-naturfotografie.de , wurde dieses Foto verwendet.

12. Madagaskarhöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Schlangensperber
lat. Polyboroides Radiatus (oder Polyboroides Radiatur?)

Die Madagaskarhöhlenweihe lebt in den Wäldern, den Waldgebieten, in Höhen bis 1.500 bis 2.000 m in Madagaskar.

Das Gefieder ist silbergrau. Die Unterseite des Männchens ist vom Hals bis zur Brust grau bis blassgrau gefiedert. Danach ist die Unterseite fein weiss-schwarz quergestreift. Die Beine sind lang. Die Schwingen und die Flügelspitzen sind schwarz. Die Flügel insgesamt sind breit und lang. Der lange schwarze Schwanz hat eine breite weisse Binde und eine weisse Spitze. Die Augen sind dunkelbraun. Die Augenumgebung und der Schnabel sind gelb. Die Schnabelspitze selbst ist schwarz. Die Grösse beträgt 58 bis 63 cm. Das Weibchen ist grösser als das Männchen.

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere und Palmnüsse.

Das Nest befindet sich auf einem Baum oder auf dem Boden. Das Weibchen legt 1 bis 3 Eier. Die jungen Madagaskarhöhlenweihen schlüpfen nach ca. 40 Tagen..

Dieses Foto wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufgenommen.

13. Sperberweihe
lat. Geranospiza Coerulescens

Die Sperberweihe lebt im tropischen Flachland, in Wassernähe, in Regenwäldern, in Mangrovensümpfen in Zentral- und Südamerika, von Mexiko bis Südargentinien in Höhen bis zu 700 m in 6 verschiedenen Unterarten.

So ist die Unterart Geranospiza Coerulescens Nigra mit Ausnahme der zwei breiten weissen Schwanzbinden und der weissen Schwanzspitze, bald ganz schieferschwarz bis schwarz gefiedert. Völlig anders sieht die Unterart Geranospiza Coerulescens Flexipes (graue Oberseite, grau bis goldbraune grundgefiederte Unterseite mit weisser Bänderung, schwarzer Schwanz mit rotbraunen zwei Binden) aus.

Die Grösse beträgt 41 bis 51 cm. Die Augen sind kaminrot. Das Weibchen ist grösser als das Männchen.

Zur Nahrung zählen Echsen, Schlangen, Insekten und Frösche.

Dieses Foto wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gemacht.