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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Altweltgeier, lat. Aegypiinae
Gattung: Aegypius (inkl. Sarcogyps, inkl. Trigonoceps)

21. Ohrengeier, lat. Aegypius tracheliotus (früher: Torgos tracheliotus
22. Wollkopfgeier, lat. Aegypius occipitalis (früher: Trigonoceps occipitalis)
23. Lappengeier oder Kahlkopfgeier, lat. Aegypius calvus (früher: Sarcogyps calvus)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

21. Ohrengeier
lat. Aegypius tracheliotus (früher: Torgos tracheliotus)

Die Ohrengeier leben in den trockenen und tropischen Gebieten in den Savannen, in den Wüsten und den Halbwüsten Afrikas in bis zu 4.000m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Afrika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Afrika, südlich der Sahara und „Südmarokko und Israel“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder Afrika, südlich der Sahara (Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) oder Marokko, Nordafrika („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder Namibia, Botswana, Simbabwe, nördliche Kapprovinz, West-, Nord-, Ost-Transvaal, Ostnatal (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder Naher Osten, südlich der Sahara, Ostafrika, Zentralafrika bis ins nördliche Südafrika (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) angegeben.

Genaugenommen kommt die Unterart Aegypius tracheliotus negevensis in Südisrael und Arabien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) bzw. “in grossen Bereichen Afrikas” (Mebs:/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) und die Unterart Aegypius tracheliotus tracheliotus in Afrika südlich der Sahara (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) bzw. “im südlichen Israel und der arabischen Halbinsel” (Mebs:/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) vor. Die Unterart Aegypius tracheliotus negevensis gilt als „nahezu ausgestorbene Population der Wüste Negev (Israel)“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)).

Die Ohrengeier sind in der Regel „Einzelgänger“, gelegentlich „in kleinen Gruppen“ anzutreffen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Der Bestand in Afrika wird mit 8.000 Individuen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) angegeben.

Der Bestand der Ohrengeier in Namibia wird mit ca. „3.000 Individuen und 1.000 Brutpaaren“, die „Hälfte des Weltbestandes“ angegeben (FALKE Sonderheft: „Geier“ (2016)).

Der Bestand im Nahen Osten wird mit 500 Individuen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) angegeben.

Der Kopf ist nackt und blaurot („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder nackt und rot („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Dierschke: „1000 Vögel“) oder nackt und rötlich (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) oder nackt und kaminrot „mit seitlichen Hautfalten und gewaltigem gelben Schnabel“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) und an den Kopfseiten befinden sich „ohrenartige Hautlappen“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder der Kopf ist nackt blaurot, an den Kopfseiten befinden sich Hautfalten (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder der Kopf ist nackt und wulstig (Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980)) oder am nackten Kopf befinden sich Hautfalten, die dem Ohrengeier seinen Namen gaben (Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) oder die nackten „Hautwülste an Kopf und Nacken” sind „nur bei südafrikanischen Vögeln als kragenartige Kopseitenfalte (>Ohr<) ausgebildet” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder der Kopf ist „rosa bis rot, an Wangen bläulicher, bei Erregung errötend“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder der Kopf und Kehle sind nackt und rot (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder der Kopf und der Hals sind nackt und „leuchtend lachsfarben oder rot“ (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)). Die Kehle und der „Vorderhals sind blass bis lebhaft rot“ und verändern sich bei Erregung „zum cholerischen Blau“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) bzw. die nackten meist roten Hautstellen „können bei Erregung aber auch blau erscheinen“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)).

Die Halskrause ist angedeutet („aussereuropäische Vögel“ (1973)) bzw. besteht aus „kurzen, grauen Federn mit Flaum am Federansatz“ (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) bzw. besteht aussen aus dunkelbraunen kurzen Federn (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) bzw. die Halskrause ist „braun“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Allgemein ist das Gefieder „schwarz(Dierschke: „1000 Vögel“) oder braun („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder „braun“ (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder dunkelbraun (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Genaugenommen ist die Oberseite dunkelbraun („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder der Rücken ist „dunkel“ (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder der Mantel, die Oberflügeldecken und die Flanken „bräunlich“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder die Brust ist weisslich, „mit sichelartigen, dunklen Deckfedern“ gezeichnet (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder „schwärzlich, braun gesäumt“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterseite ist weiss und braun gestreift („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „dunkel und hell gestreift“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder weiss und dunkel längsgestreift (Mebs:/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) oder „deckt dichtstehender, ziemlich langer grauweisser Flaum, aus dem einzelstehende lange und schmale Federn hervorragen“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder besteht aus grauweissen „Flaum mit einzelnstehenden Lanzettfedern” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Die Hosen sind hell (Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980)) oder „weiss“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder „weiss bedunt“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder die Unterschenkelfedern sind weiss (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Schenkelbefiederung ist weiss (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006).

Die Unterart Aegypius tracheliotus negevensis hat einen hellgrauen Kopf, der „fast keine Hautfalten“ hat (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) bzw. einen beigefarbenen Kopf und eine bräunliche Schenkelbefiederung (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006). Die beiden anderen Unterarten Aegypius tracheliotus tracheliotus und Aegypius tracheliotus nubicus haben „typischerweise auch rötere Köpfe“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Grösse beträgt 95 bis 105cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder 100 bis 105cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 73 bis 82cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 100cm („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 105cm („aussereuropäische Vögel“ (1973); „Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995); Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 108cm (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) oder 115cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 78 bis 115cm (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) oder 100 bis 115cm (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 105 bis 115cm (Baumgart: „Europas Geier“) oder 102 bis 112cm (Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 98 bis 112cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder 95 bis 115cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Ohrengeier erkennen „in mehr als anderthalb Kilometern ein sterbendes Tier(„Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder sehen „aus kilometerweiter Entfernung“ die Überreste eines Toten Tieres und somit sind die Ohrengeier die ersten am Kadaver und zwingen die anderen Geier „zu warten bis sie an der Reihe sind“ (Borghesio: „Naturparadiese unserer Erde“, (2001)).

Am Kadaver finden sich zuerst die Sperbergeier und Weissrückengeier ein und die dann dazukommenden Ohrengeier reissen die Haut des verendeten Tieres auf (Attenborough: „Das geheime Leben der Vögel“) oder sofern der Kadaver „noch nicht aufgerissen ist“, wird der Kadaver vom Ohrengeier geöffnet (Richard, Coomber: „Vögel; Enzyklopädie der Familien und Unterarten“, 1992) oder die Ohrengeier schaffen es mit ihrem kräftigen Schnabel das Fell des Kadavers aufzureisen (Burton: "Das Königreich der Tiere", 1977) oder am Aas öffnen die Ohrengeier die Beute („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder die Ohrengeier reisen mit dem „gewaltigen Schnabel zähe Tierhäute und Muskeln“ auf (Dossenbach/Dossenbach: “Das wundervolle Leben der Vögel”). Die Ohrengeier bevorzugen dann am Aas „die Haut und die Sehnen“ (Attenborough: „Das geheime Leben der Vögel“) oder fressen neben dem Fleisch, das Fell, die Haut, kleine Knochen und Gedärme (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Ohrengeier jagen „auch lebende Beute” („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder greifen „auch lebene Tiere” an („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder greifen auch Flamingos an und erbeuten deren Eier (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder jagen auch „Flamingos und ihre Jungen“ (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)). Termiten und Heuschrecken werden ebenso gefressen.

Die Balzflüge der Ohrengeier sind durch kreisende Flüge, „Verfolgungsflüge mit Stössen, Schwenkungen und Abstürzen“ gekennzeichnet (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Das grosse Nest (Dierschke: „1000 Vögel“) oder das 1m hohe und 3m breite Nest befindet sich „auf einem dornigen Baum“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder das 2 bis 3m breite Nest („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) befindet sich „oft auf buschartigen Bäumen sowie Felsen“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder in den Kronen der Schirmakazien (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)). Die Nestmulde ist mit Gras ausgepolstert (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder mit Kamelhaar und Gras ausgepolstert (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Es wird auch angegeben, dass die Altvögel 1 bis 3 Horste, die abwechselnd benutzt werden, besitzen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“).

Das Weibchen legt ein Ei (Dierschke: „1000 Vögel“; Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) oder ein mattweisses, braun gepunktetes und bekleckstes Ei (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „ein weissliches, rotbraun geflecktes Ei“ („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder „ein sehr grosses, weissliches Ei mit braunen Flecken” (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder „ein cremefarbenes braungeflecktes Ei” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Als Brutzeitraum werden Juni bis August in „Tansania, Kenia und Südafrika“, September bis November in „Uganda und Somalia“ und von Dezember bis Februar „im Norden des Verbreitungsgebietes(„Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) bzw. im „Januar” in Israel, im „Juni” in Südafrika, von “Juni bis September/Oktober” in Ostafrika und von „Oktober bis Februar” in Nordwestafrika, Sudan und Somalia (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) bzw. in Nordafrika und Saudi-Arabien „zwischen November und Februar, im Mittel Ende Dezember“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) oder „Januar bis März” (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „September bis April” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) und „in Israel Ende Dezember, in Marokko von November bis März“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) angegeben.

Der Jungvogel wird von beiden Altvögeln (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) oder ist „von beiden Altvögeln“ in „7 Wochen(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder ca. 52 bis 56 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in 54 bis 56 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006; VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) oder 55 bis 58 Tagen (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) ausgebrütet.

Flügge ist der Jungvogel in 110 bis 120 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder in 95 bis 125 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in 4 bis 5 Monaten („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder in 122 bis “136, im Mittel 130” Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) oder in 125 bis 135 Tagen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“).

Anschliessend wird der Jungvogel weitere 5 Monate noch betreut (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder noch 4 bis 5 Monate weiter mit Nahrung versorgt (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) oder bleiben noch einige Zeit bei den Altvögeln (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel in 4 bis 5 Jahren (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006).

Der Jungvogel hat das Alterskleid „vermutlich“ mit 5 bis 6 Jahren (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) bzw. mit 6 bis 7 Jahren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006).

Männchen und Weibchen bleiben lebenslang zusammen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“).

Ein Höchstalter von 20 bis 30 Jahren („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) bzw. von 40 Jahren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) wird angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Bad Mergentheim gemacht.                         .

Die nachfolgenden Fotos (Eine Beobachtungsstudie in Bildern) wurden im Zoo Schmiding gemacht.                    .
beobachtend ... das Gefieder putzend ...

trinkend ...                                                                                     .

mit ausgebreiteten Flügeln ... sich sonnend ...

22. Wollkopfgeier
lat. Aegypius occipitalis (früher: Trigonoceps occipitalis)

Die Wollkopfgeier sind in den Trockengebieten, trockenen Waldgebieten, Halbwüsten, offenen Savannen, baumbestandene Savannen, offenen steppenähnlichen Landschaften, in bis zu 4000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Zentralafrika (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder Afrika (Blaszkiewitz: „Zoo Berlin; Wegweiser durch den Zoologischen Garten“, 53. Aufl. (2011); Blaszkiewitz: „Tierpark Berlin; Wegweiser durch den Tierpark“, (2012 (48. Aufl.); 2013 (49.Aufl.)) oder Afrika, südlich der Sahara (Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Weltvogelpark: Zooschild; „Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage) oder in „Sudan bis zum Sulaland“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder das tropische Afrika, „Senegal über Kordofan und Südnubien bis Eritrea“ und „bis zum Oranjefluss und Nordnatal in Südafrika“ und in Angola, Kamerun und Nigeria (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder Ostsenegal, Gambia, bis Somalia, bis Südafrika, Swasiland (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) angegeben.

Wollkopfgeier „leben einzeln oder paarweise“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder sind „in Paaren oder als Einzelvögel“ anzutreffen (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder leben ausserhalb der Brut einzeln („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)). Nur in Wassernähe findet man mehrere Wollkopfgeier zusammen (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)).

Ein Bestand von 5.500 Individuen wird angegeben (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“).

Der Kopf ist weiss („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995); Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980)) oder weiss bedunt („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder der Kopf ist „mit kurzen weissen Wolldunen“ bedeckt („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder die Kopfkappe besteht aus weissen Dunen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder die nackte Haut am Kopf und am Hals ist „weiss bis lachsfarben“ und auf dem Oberkopf befindet sich ein weisser Schopf (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder der Hinterkopf ist weiss bedunt (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder der Kopf, der Kropf und der Hals sind „mit dickem weissen Flaum bedeckt“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)). Das Gesicht ist „nackt rosa“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Schnabelspitze ist bräunlichrot („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder die Schnabelspitze ist rot (Dierschke: „1000 Vögel“) oder der Schnabel ist rot („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)). Die Wachshaut ist „blau” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Die Halskrause ist auffällig dunkel (Dierschke: „1000 Vögel“) oder schwarzbraun („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)).

Im Allgemeinen ist das Gefieder „überwiegend“ schwarzbraun („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. das übrige Gefieder ist „dunkelschwarzbraun“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Genaugenommen ist die Oberseite „schwärzlich“ und die Decken sind „gelbbraun gesäumt“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder der „Rücken ist dunkelbraun“ und die Armschwingen sind „schmutzig-weiss“ (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder die Armschwingen sind weiss (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)). Der Schwanz ist schwarz (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)).

Die inneren Armschwingen der Weibchen sind weiss (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist „weiss“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) bzw. der Bauch ist weiss („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder die Unterseite ist mit Ausnahme der schwarzen Brust weiss (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder das Bauchgefieder und die Hosen sind weiss (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Die Grösse beträgt 80cm (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „bis zu 81cm“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder 85cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) bzw. 72 bis 85cm (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) bzw. 78 bis 82cm (Dierschke: „1000 Vögel“) bzw. 76 bis 81cm (Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 76 bis 85cm (Baumgart: „Europas Geier“) oder 78 bis 85cm (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) oder 68 bis 76cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Die Wollkopfgeier fressen „überwiegend“ Aas („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). Des Weiteren erbeuten die Wollkopfgeier junge Flamingos und fressen ihre Eier (Dierschke: „1000 Vögel“) und fallen „kleine Wildtiere wie junge Antilopen an“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)). Lloyd/Lloyd („Greifvögel und Eulen“ (1980)) geben als Beute ebenso junge Flamingos, junge Antilopen an. de la Fuent ("fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) führt ebenfalls Flamingos, Perlhühner und Dikdiks, Eidechsen als Beute auf. Fischer („Die Geier“, NBB 311 (2005)) gibt junge Sträusse, Perlhühner, Trappen, junge und alte Flamingos als Beute an.

Das Nest befindet sich „vorzugsweise“ in einer Akazie oder einem Affenbrotbaum (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder in einer Baumkrone (Weltvogelpark: Zooschild; „Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage).

Das Weibchen legt ein Ei (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971); Weltvogelpark: Zooschild; „Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage; VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“; Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder ein weisses mit braun Flecken versehenes Ei (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Als Zeitraum wird „Oktober bis August” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder „November/Dezember“ im Sudan, „Oktober bis März“ in Somalia, “Juni bis Juli“ in Kenia, „Mai bis August“ in Malawi, Sambia und Südafrika und „August“ in Usambara angegeben.

Beide Altvögel brüten (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) das Ei in 43 Tagen (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder in 43 bis 48(50) Tagen (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder in „nach etwa 6 Wochen“ (de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)) oder in 43 bis 54 Tagen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) aus.

Die Nestlingszeit beträgt „über 100 Tage“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder flügge wird der Jungvogel mit 115 Tagen (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“). Der Jungvogel ist „einfarbig schwarzbraun” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Der Jungvogel wird noch bis zu 6 Monate durch die Altvögel betreut (VulPro: „VULTURES OF SOUTHERN AFRICA“) und bekommt in 5 Jahren das Altgefieder (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Die Welterstzucht gelang dem Zoo Berlin (Tiergarten) im Jahr 1992, das als Elternvogel beteiligte Männchen lebte seit 1983 im Zoo und verstarb im Oktober 2017 (Zoologische Gärten Berlin: Geschäftsbericht: 2017).

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Berlin Tiergarten aufgenommen.                                     .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Berlin Friedrichsfelde (links), in der La Volerie des Aigles, Château de Kintzheim (Greifvogelwarte Burg Kintzheim) (mitte) und im Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Niederwald aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen (eine Beobachtungsstudie in Bildern) wurden im Zoo Schmiding aufgenommen.
...beobachtend

...mit ausgebreiteten Flügeln                                                                             .

...Flugmuskulaturtraining                                                                             .

...fliegend                                                                            .

...sich kratzend                                                                        .

...das Gefieder aufschüttelnd                                                                           .

...trinkend                                                                          .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Buchs aufgenommen.                                     .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Deutschen Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg, heute: Deutsche Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg (links, mitte), in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg, früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Berlebeck aufgenommen.                                     .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Steinen aufgenommen.                                     .

Das nachfolgende Fotos wurde im Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode) gemacht.                       .

23. Lappengeier oder Kahlkopfgeier
lat. Aegypius calvus (früher: Sarcogyps calvus)

Die Lappengeier sind in den buschbestandenen Wüstensteppen, in den offenen Landschaften, in Wäldern, in den Ebenen, in den Halbwüsten, in den kultivierten Steppen, in bis zu 2.500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Indien, Malaya (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „Vorder- und Hinterindien“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „Indien und Südostasien“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder „fast ganz Indien, Burma und“ die „Malayen-Halbinsel“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der indische Subkontinent und Südostasien („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder Indien und die westliche „Hälfte Südostasiens“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982) oder „Indien Burma, Thailand, Loas, Südjünnan“, Nordmalaya (Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980)) oder „Indien, Burma bis Nordmalaysia, Thailand, Laos, Kambodscha und Teile Südyunnans“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder Indien bis Myanmar bis Südchina „(Yunnan) und Indochina“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder allgemein Südostasien (VÖGEL 04/2017) angegeben.

Lappengeier sind „Einzelgänger“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder leben “paarweise“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)). Der Bestand reduzierte sich um 91% („Greifvögel und Falknerei“ (2016)).

Das Gefieder ist „überwiegend schwärzlich“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder schwarz, die Schenkel sind weiss bedunt (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „schwarz, manchmal“ mit weissen „Abzeichen“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „schwärzlichbraun“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder schwarz mit weissen „Flecken auf Brust und Schenkeln“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „zumeist schwarz”, wobei es weisse Felder an der Brust und den Hosen gibt und am Hinterrücken und an den Armschwingenbasen sind die Federn „brauner” (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder „schwarz” und die Handschwingen, der Schwanz, teilweise das Rückengefieder, die Hosen und die Unterseitenfedern „braunschwarz” und die „Armschwingen und Schulterfedern” graubraun mit öfteren weissen Abzeichen (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Der Kopf und der Hals sind „nackt“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder der Kopf ist rot („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); „aussereuropäische Vögel“ (1973); Dierschke: „1000 Vögel“) oder der Kopf ist nackt und rot (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder der Kopf ist „kahl“ und „rötlich“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder der Kopf ist „leuchtend karminrot” (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)). An jeder Halsseite befindet sich „ein fleischiger, roter Hautlappen“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder sind die „lang herabhängenden Lappen” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder befinden sich grosse rötliche, „vom Gesicht“ herabhängende „Hautlappen“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „von den nackten Wangen hängen grössere Lappen herunter“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „Lappenbildung an den Wangen“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder die Lappen sind „orange, bei Erregung errötend“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Kropf ist schneeweiss bedunt (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) Die Halskrause ist „schwarz“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt bis zu/ca. 80cm (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); „aussereuropäische Vögel“ (1973); „Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne“ (1995)) oder 76 bis 81cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 68 bis 85cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 76 bis 84cm (Weick: Die Greifvögel der Welt“, (1980); Dierschke: „1000 Vögel“; Baumgart: „Europas Geier“) oder 76 bis 86cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Nahrung besteht aus Aas. Selbst erbeuten die Lappengeier bei Grasfeuern Ratten „Schlangen, Eidechsen und grosse Insekten“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Das Nest befindet sich auf Bäumen (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) bzw. auf Bäumen in 9 bis 12m Höhe (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder in den Wüsten in Büschen in 2 bis 3m Höhe (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) bzw. in etwa 10m Höhe auf einem Baum (Dierschke: „1000 Vögel“) bzw. allgemein „auf hohen Bäumen“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)).

Das Weibchen legt ein „einziges weisses Ei“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder „ein einziges, meist rein weisses Ei“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder ein einziges weisses Ei „mit nur wenigen feinen Zeichnungen“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) oder ein weisses Ei („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Als Brutzeitraum wird „Dezember bis April“ angegeben (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder in Indien von „Ende Januar bis Mitte April“ und in Burma „im Oktober (Balz) und Dezember“ und von „Ende Januar bis Mitte April“ (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) angegeben. Das Ei wird von beiden Altvögeln (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) in 45 Tagen (Dierschke: „1000 Vögel“; Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) bzw. in 45 bis 50 Tagen (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)) ausgebrütet. Der Jungvogel bekommt mit 5 bis 6 Jahren sein Alterskleid (Fischer: „Die Geier“, NBB 311 (2005)).

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Berlin (Tiergarten) aufgenommen.                           .

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