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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Eigentliche Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige Greifvögel, lat. Buteoninae
Gattungen: Geranoaetus (Blaubussarde), Parabuteo (Wüsenbussarde), Buteogallus (Schwarzbussarde, Synonym: Heterospiza), Busarellus (Fischbussarde), Harpyhaliaetus (Streitaare), Butastur (Heuschreckenbussarde), Geranospiza (Sperberweihen)

01. Andenbussard (oder Aguja oder Blaubussard oder Blauadler oder Kordillerenadler), lat. Geranoaetus melanoleucus
02. Rotrückenbussard, lat. Geranoaetus polyosoma (früher: Buteo polyosoma)
03. Weissschwanzbussard, lat. Geranoaetus albicaudatus (früher: Buteo albicaudatus)

04. Wüstenbussard (oder Harris-Bussard), lat. Parabuteo unicinctus
05. Unterart: ?, lat. Parabuteo unicinctus harrisi

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Andenbussard (oder Aguja oder Blaubussard oder Blauadler oder Kordillerenadler)
lat. Geranoaetus melanoleucus

Die Andenbussarde sind in den Anden, Küstenwäldern, Bergwäldern, trockenen Baumsteppen, Graslandschaften, offenen, halboffenen Landschaften, offenen Hügeln, in bis 4.600m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Südamerika (Perrins: „Die BLV Enzyklopädie, Vögel der Welt“ (2004); „Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage; „ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2013)) oder Kolumbien, Westvenezuela, bis Patagonien (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder das westliche und südliche Lateinamerika („Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder „Venezuela bis Argentinien“ (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) oder „von Kolumbien bis Feuerland“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Westlateinamerika bis Feuerland (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Südamerika, „entlang der Anden“ (Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg: Zooschild) oder „Anden, Südamerika“ bzw. „Venezuela bis Argentinien, Chile und Patagonien“ (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder) oder Südamerika, „hauptsächlich entlang der Anden in Höhen von zum Teil über 4.000 Meter” (“Der Falkner” (2016)) oder Nordwestvenezuela bis Feuerland, Südostbrasilien bis Argentinien (Tierpark Berlin Friedrichsfelde: Zooschild (Tierpark-Zooschild: Aguja)).

Der deutsche Bestand der Andenbussarde wird mit 41 Individuen (Falknerei Rabenstein (Ahorntal / Fränkische Schweiz: Burg Rabenstein): Zooschild) angegeben.

Es werden 2 Unterarten (“Der Falkner” (2016)) angeben.

Genaugenommen ist die Unterart Geranoaetus melanoleucus australis in Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Nordwestargentinien bis Patagonien, Magellanstrasse, Zentalchile (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordwestvenezuela bis nach Feuerland („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Nordwestvenezuela, Kolumbien bis nach West-Südamerika, Feuerland (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranoaetus melanoleucus melanoleucus ist genaugenommen in Ostargentinien, Südbrasilien, Uruguay, Paraguay (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Süd- und Ostbrasilien, bis Paraguay, Ostargentinien, Uruguay („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Paraguay, Süd- und Ostbrasilien, Uruguay und Nordostargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Allgemein wird das Gefieder „im Wesentlichen“ mit graublau, „das metallen schimmert“, beschrieben (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“).

Der Kopf ist „bläulich schwarz oder russig schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Kopf und der Hals sind schiefergrau (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)). Die Kehle ist blass bläulichschwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „grau“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist dunkelschiefergrau (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder blaugrau (Tierpark Berlin Friedrichsfelde: Zooschild (Tierpark-Zooschild: Aguja)), die Schultern sind „hellgrau“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die „Rückenmitte“ ist „bläulich schwarz oder russig braun“ und die „Schultern und Oberflügel“ sind „dunkelgrau, dünn schwärzlich quergestreift“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist auf der Brust „bläulich schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) bzw. die Brust ist schiefergrau (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Ansonsten ist die Unterseite weiss bei der Unterart Geranoaetus melanoleucus melanoleucus („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) bzw. „fast reinweiss“ am Bauch und den Hosen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. „weiss, bei einigen Rassen zart gewellt“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) bzw. „einfarbig weiss oder leicht gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und bei der Unterart Geranoaetus melanoleucus australis „mattweiss und dünnschwärzlich gestreift“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) bzw. weiss und „grau gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „dunkel gewellt“ am Bauch und den Hosen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Des weiteren findet man, dass die Andenbussarde „in 3 verschiedenen Gefiederfärbungen“ vorkommt (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder).

Die Grösse beträgt 60 bis 76cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 56 bis 78cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder 60 bis 80cm (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder) oder 64 bis 69cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); Tierpark Berlin Friedrichsfelde: Zooschild (Tierpark-Zooschild: Aguja)) oder 65 bis 75cm (Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg: Zooschild) oder 70cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 62cm bei den Männchen und 78cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) oder 56cm bezügl. der Unterart meridensis („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Zur Nahrung zählen Vögel, kleine Säugetiere, wie Nagetiere und Skunks, Insekten, Käfer und Aas. Die Beute wird im Gleit- und Sturzflug erbeutet (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder).

Das Nest befindet sich an Felswänden, auf hohen Büschen (Perrins: „Die BLV Enzyklopädie, Vögel der Welt“ (2004)), auf Bäumen, Felsvorsprüngen (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder), auf Bäumen, Büschen oder auf dem Boden (Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg: Zooschild). Das Nest wird vom Paar mehrere Jahre benutzt.

Das Weibchen legt 2 Eier (Perrins: „Die BLV Enzyklopädie, Vögel der Welt“ (2004)) oder 2 bis 3 trübweisse mit braunen Flecken versehene Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 1 bis 2 Eier oder 2 bis 3 Eier (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder) oder 1 bis 3 Eier (Tierpark Berlin Friedrichsfelde: Zooschild (Tierpark-Zooschild: Aguja)).

Als Brutzeitraum wird „zwischen Oktober und Dezember“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder Mai bis Juli (Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg: Zooschild) angegeben. Beide Altvögel brüten die Eier aus. Ausgebrütet sind die Eier in 30 Tagen (Tierpark Berlin Friedrichsfelde: Zooschild (Tierpark-Zooschild: Aguja)). Das Männchen beschafft die Nahrung und das Weibchen füttert die Jungvögel.

Flügge sind die Jungvögel mit 35 bis 50 Tagen (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschilder). Die Altvögel betreuen die Jungvögel noch 3 bis 4 weitere Wochen. Die Jungvögel haben bis zum Alterskleid noch ein dunkelbraunes mit hellbraunen Stellen versehenes Gefieder.

Das Altgefieder bekommen die Jungvögel mit der Geschlechtsreife (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“).

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Tierpark Berlin (Friedrichsfelde) aufgenommen.

Jungvogel                                                                                      .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Greifvogelpark Grafenwiesen aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelstation Hellenthal aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg (links), im Adler- und Wolfspark Kasselburg (mitte) und im Vogelpark Abensberg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Berlebeck gemacht.                                          .

Die nachfolgenden Fotos wurden am ersten/alten Standort der Greifvogelanlage am Spatzenwald gemacht.                .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifenwarte Edersee gemacht.                                   .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Tierpark Hofgeismar-Sababurg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Bergisch Land in Remscheid gemacht.                      .

Jungvogel

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg (links), im Zoo Neunkirchen (mitte), in der Falknerei Pierre Schmidt (Falknerei Schloss Gymnich; rechts) aufgenommen.                       .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Wildpark Lüneburger Heide Nindorf-Hanstedt aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Eventfalknerei im Wildpark Schwarze Berge aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Fürstlichen Falkenhof Schloss Schillingsfürst aufgenommen.

Die Fotos eines Jungvogels unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Burg Greifenstein (Sandra Jung & Benedikt Nyssen GbR) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Hochwildschutzpark Hunsrück Rheinböllen aufgenommen.

02. Rotrückenbussard
lat. Geranoaetus polyosoma (früher: Buteo polyosoma)

Die Rotrückenbussarde leben in den offenen Landschaften in bis zu 4600m Höhe. Als Aussichtspunkte dienen mitunter Säulenkakteen.

Als Verbreitungsgebiet wird im allgemeinen Südamerika („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder Kolumbien, Chile, Argentinien bis Feuerland, Falklandinseln (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder Kolumbien, Ecuador, Peru, Südbolivien, Chile, Falkland-Inseln (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder Südamerika, Falklandinseln (Greifvogelanlage am Spatzenwald: Zooschild) oder Zentralkolumbien bis Nordwestargentinien (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) oder die Anden und die Pazifikküste von Nordwest-Kolumbien bis nach Feuerland und die Falkland-Inseln (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Weick, Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) gaben früher die Unterart Buteo polyosoma polyosoma mit dem Verbreitungsgebiet Kolumbien, Chile, West- und Zentralargentinien, Patagonien, Feuerland und den Falkland-Inseln und die Unterart Buteo polyosoma exsul mit dem Verbreitungsgebiet auf der Mas Afuera-Insel und in Chile an. Man findet auch, dass die Rotrückenbussarde in mehrere Unterarten untergliedert werden (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild).

Andererseits listen Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“) keine Unterarten mehr auf oder genaugenommen wurde die Unterart Buteo polyosoma exsul zur eigenständigen Art Robinsonbussard, lat. Buteo exsul definiert.

Zur Überwinterung fliegen die Rotrückenbussarde nach Nordargentinien und Südostbrasilien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Zum Gefieder findet man den Hinweis bezüglich der „variablen Kleider” (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „sehr variable Gefiederfärbung“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder in der „Färbung und Zeichnung recht variabel“ (König: "Auf Darwins Spuren" (1983)) oder „variables Gefieder z.T. geschechtsabhängig“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Andererseits findet man auch, dass man eine graue und braune Farbvariante („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) unterscheidet.

Die Männchen der hellen Farbvariante sind auf der Oberseite grau (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); König: "Auf Darwins Spuren" (1983); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. der Mantel ist „grau“ und die Schultern etwas „dunkler“, die Flügel sind ebenso „etwas dunkler als der Rücken, undeutlich schwärzlich gebändert“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Der Scheitel und die Kopfseiten sind “rein grau und mit etwas weiss an der Stirn” („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Der Schwanz ist weiss und enthält eine breite schwarze Binde kurz vor dem Schwanzende (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) und zusätzlich eine graue Querstreifen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die Unterseite ist weiss (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) bzw. die Unterseite ist weiss und nur die Flanken sind grau gebändert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Unterseite ist weiss und nur die Seiten und Flanken sind grau gebändert („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Weibchen der hellen Farbvariante sind auf der Oberseite dunkelgrau, der Kopf und die Flügel sind schwärzlich, die Schultern und der Mantel sind rötlich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder oder Rücken ist „rötlich braun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der Rücken ist rotbraun (König: "Auf Darwins Spuren" (1983)). Die Weibchen der hellen Farbvariante sind auf der Unterseite weiss und nur die Flanken sind grau gebändert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Unterseite ist ausgedehnt gebändert („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Männchen der dunklen Farbvariante sind schiefergrau (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder sehen genau wie die Weibchen der dunklen Farbvariante aus („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Weibchen der dunklen Farbvariante sind auf der Oberseite schwarzgrau, die Schultern und der Mantel sind kastanienbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Kopf ist „dunkel bräunlich grau“ und der Vorderrücken „rötlich braun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der Rücken ist rotbraun (König: "Auf Darwins Spuren" (1983)). Die Weibchen der dunklen Farbvariante sind auf der Unterseite ist von der Kehle bis zur Brust schiefergrau und dann kastanienbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Unterseite ist auf der Vorderbrust „dunkel bräunlich grau“, der „überwiegende Teil der Unterseiten rötlich braun“ und die Oberläufe „dunkel bräunlich grau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Es sind Weibchen auch beschrieben worden, die am Kopf und der Oberseite der hellen Morphe ähneln und auf der Unterseite „schiefergrau/weisslich gebändert” sind und „meist mit variablem rötlichem Brustband” versehen sind (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 48 bis 53cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Greifvogelanlage am Spatzenwald: Zooschild) oder 46 bis 53cm („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder 45 bis 56cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 50 bis 60cm (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder 41 bis 44cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 45cm beim Männchen und 55cm beim Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)). Die Weibchen sind grösser als die Männchen.

Des weiteren findet man allgemein, dass bei der hellen Farbvariante ist die Unterseite „überwiegend weiss“ gefiedert und bei der dunklen Farbvariante ist die Unterseite „vorwiegend dunkelbraun“ gefiedert (König: "Auf Darwins Spuren" (1983)) ist.

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Meerschweinchen), kleine Vögel, Insekten und Reptilien.

Das Nest befindet sich in grossen Bäumen, Kakteen, an Felsen (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild).

Das Weibchen legt 1 bis 2 Eier (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder 2 bis 3 Eier (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild).

Geschlechtsreif werden die Jungvögel mit 3 bis 4 Jahren (Greifvogelanlage am Spatzenwald: Zooschild).

Die nachfolgenden Fotos wurden am ersten/alten Standort der Greifvogelanlage am Spatzenwald gemacht.

helle Morphe: Weibchen

helle Morphe: Weibchen

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelstation Hellenthal gemacht.
helle Morphe: Weibchen

helle Morphe: Männchen

helle Morphe: Weibchen

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Berlebeck gemacht.
helle Morphe: Männchen

Die nachfolgenden Fotos eines Jungvogels wurden im Wildpark Lüneburger Heide Nindorf-Hanstedt aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Berlebeck gemacht.                                      .

03. Weissschwanzbussard
lat. Geranoaetus albicaudatus (früher: Buteo albicaudatus)

Die Weissschwanzbussarde leben im offenen Gelände, Steppen, Savannen, feuchten Palmsavannen, Ackerlandschaften, trockenen offenen Waldgebieten, an Berghängen, in bis zu 2.400m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein ohne die Aufgliederung in Unterarten der „Süden der USA bis nach Argentinien(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Südstaaten der USA, bis Südamerika in mehreren geographischen Rassen (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) angegeben.

Genaugenommen ist die Unterart valbicaudatus hypsopodius oder Geranoaetus albicaudatus hypospodius in Texas bis Nordkolumbien und Westvenezuela (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Südtexas und Nordwest-Mexiko bis Nord-Kolumbien und Nordwest-Venezuela („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Texas (USA), Mexiko, Westkolumbien und Westvenezuela (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranoaetus albicaudatus colonus ist in Ostkolumbien bis Surinam, Trinidad, Aruba, Bonaire, Curacao (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Ostkolumbien, bis Surinam, bis zum Amazonas, „Manaus bis zum Atlantik“, Trinidad, Aruba, Bonaire, Curacao („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Ostkolumbien bis Surinam, Trinidad bis zum Amazonas (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranoaetus albicaudatus albicaudatus ist in Südbrasilien, Uruguay, Paraguay, Argentinien, Chile (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Südostperu und Südbrasilien bis Nord- und Ostbolivien, Paraguay, Uruguay bis Nord- und Zentralargentinien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Südbrasilien bis Zentralargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Der Oberkopf, der Hinterkopf und die Oberseite sind schwärzlichgrau (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. der Kopf und der Rücken sind fahlgrau (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) bzw. der Kopf ist grau (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. die Kopfseiten, der Scheitel und der Vorderrücken sind aschgrau bei der Unterart Geranoaetus albicaudatus hypsopodius oder Geranoaetus albicaudatus hypospodius („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Schultern sind rötlich braun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. rotbraun (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) bzw. rötlich braun bei der Unterart Geranoaetus albicaudatus hypsopodius oder Geranoaetus albicaudatus hypospodius („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist „hell oder dunkel(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder weiss mit schwärzlichgrau gestreiften Flanken (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) oder einfarbig weiss oder weiss und auf dem Bauch und auf den Hosen mit schwarzen oder rotbraunen Querstreifen versehen (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder weiss „mit feinen bräunlichen Streifen an den Oberläufen“ bei der Unterart Geranoaetus albicaudatus hypsopodius oder Geranoaetus albicaudatus hypospodius („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Auf den Schwanz befindet sich eine breite schwarze Querbinde kurz vor dem Schwanzende (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)), auch bei der Unterart Geranoaetus albicaudatus hypsopodius oder Geranoaetus albicaudatus hypospodius („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Zur Unterart Geranoaetus albicaudatus albicaudatus findet man, dass der Kopf schwärzlich ist, die Oberseite dunkelgrau ist, die Schultern rostbraun sind, der weisse Schwanz eine schwarze breite Binde kurz vor dem Schwanzende hat und die Unterseite weiss mit gebänderten Flanken ist (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“) geben dunkle Morphen bei den Unterarten Geranoaetus albicaudatus albicaudatus und Geranoaetus albicaudatus colonus an.

Die Grösse beträgt 59 bis 61cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 51cm (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 44 bis 60cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 46 bis 58cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 52cm bei den Männchen und 60cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006).

Zu seiner Nahrung zählen kleine Säugetiere (Nagetiere), Schlangen, Käfer und Eidechsen.

Das Weibchen legt 2 bis 3 Eier (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 2 bis 3 weisse mit braunen Flecken versehenen Eier auf einem Baum. Beide Elternteile brüten die Eier in 28 bis 31 Tage aus. Das Männchen beschafft das Futter. Flügge sind die Jungvögel in ca. 45 Tagen. Danach werden die Jungvögel noch einen Monat betreut.

Mit freundlicher Genehmigung von Dieter Kloessing, www.dieter-kloessing.de , wurde das Foto verwendet. Das Foto wurde in Costa Rica aufgenommen.

04. Wüstenbussard (oder Harris-Bussard)
lat. Parabuteo unicinctus

Die Wüstenbussarde leben im trockenen Buschland, den Wüsten, Halbwüsten, Steppen, Savannen, in Wassernähe, im Sumpfgebieten und in bis 1.900m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein, ohne eine Auftrennung bezüglich der Unterarten, die USA (Blaszkiewitz: „Zoo Berlin; Wegweiser durch den Zoologischen Garten“, 53. Aufl. (2011)) oder die Südwestgrenze der USA bis nach Argentinien und Südchile („Greifvögel und Falknerei“ (1989)) oder der Süden der USA, Mexiko bis Mittelamerika („Greifvögel und Falknerei“ (1991)) oder „vom Südwesten der USA bis zum südlichen Südamerika“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „im Süden der USA“, „in Mittel- und Südamerika“ (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“) oder im Südwesten der USA, „in Mittel- und Südamerika“ („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder von der südlichen USA bis nach Chile („Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder Südwest-USA bis Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder den Südwesten der USA, Mittel- und Südamerika (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Südwest-USA, Mexiko, Mittelamerika, Patagonien“ (“Der Falkner” (2016)) oder „Kalifornien bis Südamerika” („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010).

Es werden 3 Unterarten (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Greifvögel und Falknerei“ (1989); “Der Falkner” (2016)) oder 2 Unterarten (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Genau genommen ist die Unterart Parabuteo unicinctus harrisi in den USA (Südtexas), Mexiko bis Ecuador und Nordperu (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Süden der USA (Südostkalifornien bis Südtexas) bis Westperu (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Parabuteo unicinctus unicinctus ist in Südamerika bis nach Südchile, Mittelargentinien, Paraguay bis Venezuela und Innerbrasilien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nordkolumbien, Nordvenezuela, östlich der Anden bis Zenralchile und Zentralargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) geben noch die Unterart Parabuteo unicinctus superior mit dem Verbreitungsgebiet der USA (Südostkalifornien , Südwestarizona, Niederkalifornien) und Westmexiko an. Auch im Jahresband „Greifvögel und Falknerei“ (1989) wird die Unterart Parabuteo unicinctus superior noch erwähnt. Bei Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“) ist die Unterart Parabuteo unicinctus superior nicht mehr aufgeführt.

Das Gefieder ist scholadenbraun, die „Flügel“ sind „leuchtend rotbraun“ und der Schwanz ist schwarz-weiss („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. das Gefieder ist „schwärzlich mit rotbraunen Schultern“ und auf der Unterseite befinden sich einige weisse Flecken (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. auf der Unterseite und den Hosen befindet sich „mehr weiss“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Die „Beine“ sind „leuchtend rotbraun“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) und die Hosen sind „leicht gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Im Jahresband „Greifvögel und Falknerei“ (1989) findet man allgemein, dass die 3 Unterarten Parabuteo unicinctus harrisi, Parabuteo unicinctus unicinctus und Parabuteo unicinctus superior, die sich „nur geringfügig in der Gefiederzeichnung und der Grösse unterscheiden“.

Die Grösse beträgt 45 bis 59cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 46 bis 59cm („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder 46 bis 56cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 48 bis 56cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 50 bis 55cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder 53cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 55 bis 60 cm (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild).

Zur Nahrung zählen Vögel, kleine Säugetiere und Echsen.

Die Wüstenbussarde „jagen und fressen“ in Gruppen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „gemeinsam“ in Gruppen (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“) oder „im Verband“ („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder jagen „in kleinen Gruppen(„Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder jagen in kleinen Gruppen, bei denen der eine Teil die Beute aufscheucht und der andere Teil die Beute erlegt (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder „in Familienverbänden und kleinen Gruppen“ und nur ausnahmsweise einzeln („Greifvögel und Falknerei“ (1989)) oder in ungefähr einem halben „Dutzend“ und dieses „am Rand eines Sumpfes“ in Mexiko („Greifvögel und Falknerei“ (1991)).

Das Nest befindet sich „auf Bäumen oder hohen Kakteen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „in den Bäumen in ungefähr 5m Höhe“ („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder in bis zu „10m Höhe in einem Baum oder Kaktus“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Die Wüstenbussarde sind die einzigen Bussarde, die „teilweise in Gruppen“ leben und brüten („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36.; 37. Auflage).

Das Weibchen legt „2-4 Eier(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder 3 bis 4 Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 2 bis 5 Eier (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder „3-5 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Jungvögel schlüpfen in 30 Tagen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Flügge sind die Jungvögel in „etwa 6 Wochen“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Die Jungvögel bleiben „bis zu 3 Jahre bei den Altvögeln“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)).

Es ist auch beobachtet worden, dass Weibchen sich mit zwei Männchen paaren und dann den Nachwuchs gemeinsam aufziehen („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“). Ebenso ist beobachtet worden, dass Elternpaare von anderen Ältvögeln unterstützt werden („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder dass Wüstenbussarde in Gruppen leben und gemeinsam die Jungvögel aufziehen und gemeinsam beschützen (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“). Die Weibchen können „bis zu dreimal im Jahr“ brüten (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“).

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Lawitschka im Erlebnis-Wildpark “Alte Fasanerie” in Klein-Auhein (bei Hanau) gemacht. 

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Fürstlichen Falkenhof Schloss Schillingsfürst aufgenommen.                    .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayerischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach gemacht.                             .

ab und zu rufend ...

Flugmuskulatur trainierend ...

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Tinnunculus in Heidelberg (links), in der Falknerei Bongartz (Hoher Meissner) im Bergwildpark Meissner (mitte), im Greifvogelpark Saarburg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Schreyer vor der Burg Cardolzburg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Ronneburg (links, mitte) und im Greifvogelpark Grafenwiesen (rechts) gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Tierpark Hofgeismar-Sababurg aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Wörlitzer Park (links), im Tierpark Bochum (mitte) und in der Falknerei Redzepovic im Zoo Kaiserslautern (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Berlebeck (links), im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg (mitte) und in der Falknerei Herrmann (Plauen; rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Johannismühle (links, mitte) und in der Falknerei im Wisentgehege Springe (rechts) aufgenommen.                                           .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Stauferfalknerei Kloster Lorch (links), im Zoo Neunkirchen (mitte) und in der Burgfalknerei Oberkapfenberg (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark München (Hellabrunn) aufgenommen.                                   .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei im Wildpark Daun gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Dutch Hunting Falcons im Kurpfalz-Park Wachenstein (links, mitte), im Zoo Köln (rechts) gemacht.   

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Garuda-Falknerei aufgenommen.                                       .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Steinen gemacht.                                           .

05. Unterart: ?
lat. Parabuteo unicinctus harrisi

Die Wüstenbussarde dieser Unterart sind in den USA (Südtexas), Mexiko bis Ecuador und Nordperu (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. im Süden der USA (Südostkalifornien bis Südtexas) bis Westperu (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Parabuteo unicinctus harrisi ist grösser als Parabuteo unicinctus unicinctus (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Der Schwanzbasis und die Schwanzspitze sind „weiss” (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Hosen sind „rötlich” (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Zur Nahrung zählen Eidechsen.

 

 

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Hundshaupten in der Falknerei Kolitsch aufgenommen.

Jungvogel

Nach Oben

Die nachfolgenden Fotos wurden im Falkenhof auf dem Grossen Feldberg bei Schmitten (bezeichnet als Harris, lat. Parabuteo unicinctus harrisi) gemacht.

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