Meine rein persönlich private Internetseite
Klick zu "Die Welt der Greifvögel und Eulen"

Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige Greifvögel, lat. Buteoninae
Gattung Buteo

11. Galapagosbussard, lat. Buteo galapogoensis
12. Mongolenbussard (oder Hochlandbussard oder Steinbussard), lat. Buteo hemilasius
13. Rotschulterbussard, lat. Buteo lineatus
14. Russbussard (oder Mohrenbussard oder Bandschwanzbussard oder Bänderschwanzbussard oder Schwarzstreifbussard), lat. Buteo albonotatus
15. Silberbussard (oder Graubussard oder Zweibindenbussard oder Mexikanischer Zweibindenbussard), lat. Buteo nitidus (früher Asturina nitida)
16. Präriebussard, lat. Buteo swainsoni
17. Breitflügelbussard (oder Breitschwingenbussard), lat. Buteo platypterus
18. Madagaskarbussard (oder Madagaskar-Bussard), lat. Buteo brachypterus

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

11. Galapagosbussard
lat. Buteo galapogoensis

Die Galapagosbussarde sind auf den Galapagos-Inseln (Dierschke: „1000 Vögel“; Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981; Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) verbreitet.

Die ersten Siedler brachten auf die Galapagos-Inseln ihr Geflügel, ihre Katzen und Hunde (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) mit. Da das Geflügel eine leichte Beute für die Galapagosbussarde war, wurden die Galapagosbussarde zu Tausenden (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder „in grosser Zahl“ (Schatz/Schatz: „Galapagos“ (1987)) erschlagen. Die Katzen und Hunde frassen zusätzlich den Galapagosbussarden die Beute weg (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)). Bedroht wird der Galapagosbussard durch verwilderte Hauskatzen, die die jungen Galapagosbussarde erbeuten und durch die Menschen, da den Bussarden die Scheu fehlt. Auch verdrängen die eingeschleppten Ratten die einheimischen Ratten, die gleichzeitig zum Beutespektrum des Galapagosbussards gehören. Die Galapagos-Bussarde wurden „auf den Inseln Floreana und San Cristobal bereits ausgerottet“ (Schatz/Schatz: „Galapagos“ (1987)).

Der Bestand wird mit 130 Paaren („Atlas der Vogelwelt“ (1994: Schatz/Schatz: „Galapagos“ (1987)), später mit etwa 500 Individuen („Vögel, die grosse Bild-Enzyklopädie“, 2007) angegeben.

Das Gefieder ist „weitgehend braun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. „gleichmässig dunkelbraun“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. schwarzbraun (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) bzw. russfarben-schwarz (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. russschwarz, wobei die Oberseite „graubraun/beige“ gefiedert ist und die Federn auf den Flanken und dem Bauch „rötlich gesäumt“ sind (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „russfarben bräunlich schwarz“, wobei die Mantelfedern „braun/grau/lehmfarben“ gesäumt sind und auf der Unterseite mit rötlich braunen Federn „an den Flanken und am oberen Hinterkörper“ unscheinbar besetzt sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Der Schwanz ist russfarben und mit weissen Querbinden versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 45 bis 56cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 48 bis 56cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 51cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 55cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Dierschke: „1000 Vögel“) oder 50cm beim Männchen und 55cm beim Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006).

Als Hauptnahrung findet man Meerechsen „an der Lavaküste von Cape Hammond (Fernandina)” (Tui De Roy: „Galapagos“ (2000)). Zur Beute zählen ebenfalls Reptilien (junge Meeresleguane, Landleguane, Echsen, Eidechsen, Meerechsen), kleine Vögel (Tauben, Meeresvögel Spottdrosseln, Sturmtaucher), Schlangen, Ratten, Vogeleier, Insekten (Heuschrecken). Andererseits nehmen die Galapagos-Bussarde auf Galapagis „den Platz der Geier” ein und fressen auch „das Aas grösserer Tiere” (Tui De Roy: „Galapagos“ (2000)).

Das Weibchen verpaart sich mit „zwei oder drei Männchen(Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder mit bis zu 4 Männchen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder mit mehreren Männchen (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „mit mehreren Männchen“ (Schatz/Schatz: „Galapagos“ (1987)).

All die Männchen verteidigen dann „gemeinsam das Brutterritorium“ und helfen „auch bei der Aufzucht der Jungen“ (Schatz/Schatz: „Galapagos“ (1987)). Da jeder Galapagos-Bussard sich auf eine andere Beute spezialisiert hat, gibt es eine abwechslungsreiche Nahrung für die Jungvögel und das Weibchen (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Das Nest befindet sich auf einem Baum, an einem Felsen oder auf dem Boden. Aus Brutzeitraum wird das ganze Jahr angegeben.

Das Weibchen legt bis zu 3 Eier („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)). Ausgebrütet sind die Eier in 28 bis 37 Tagen.

Flügge sind die jungen Galapagosbussarde mit 50 bis 60 Tagen. In der Regel wird nur ein Jungvogel (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) erwachsen.

Dieses Foto wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufgenommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Werner Schwehm, www.werner-schwehm.de, wurde dieses Foto eines Jungvogels verwendet.

12. Mongolenbussard (oder Hochlandbussard oder Steinbussard)
lat. Buteo hemilasius

Die Mongolenbussarde sind in den Steppen, Wüsten, offenen Hängen, im Hochgebirge in bis zu 5.000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet gilt „Ost- und Zentralasien“ bis nach Tibet (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) bzw. „Zentralasien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. die Nordmongolei, „Mandschurei, Tibet, Transbailalien“ (Franz Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) bzw. Südsibirien, Mongolei, Nordostchina bis Südzentral-Tibet (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet. Die Hochlandbussarde sind Standvögel (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)). Dennoch ziehen einige Hochlandbussarde als Zugvögel über den Winter in die „südostasiatische Region“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) bzw. ins südliche Asien (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) bzw. nach Nordindien, Burma, Zentralchina, Korea (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. nach Südkasachstan, den Himalaja und Zentral- und Ostchina (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder als Brutvogel in Ladakh, vielleicht auch Nepal, Überwinterer im Himalaya (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)).

Das Gefieder ist „recht verschieden gefärbt“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Der Kopf ist hell (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. der Kopf ist hell gestreift (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. der Kopf ist hellbraun, weiss gesäumt, mit dunklem Bartstreif und weissen Kinn versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Oberseite ist braun bis graubraun gefiedert, wobei die Federn beige bis rötlich gesäumt sind (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Oberseite ist hellbraun, wobei die Federn rötlichgelb oder hellrötlichbraun gesäumt sind, die hellbraunen Oberflügeldecken sind rötlichgelb oder rötlichbraun gesäumt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Der Schwanz ist „hell und schwach gebändert“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. „bräunlich weiss, meist 2-3 distale Binden“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „mit zahlreichen dunklen Streifen“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist „weiss/hell rötlich“, wobei die Brust gestreift ist und die Flanken und Hosen gefleckt, „sonst etwas gebändert“ sind (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Federhosen sind braun („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. die Unterseite ist „rötlich braun bis weiss“, wobei die Vorderbrust, die Flanken und die Körperseiten „braunfleckig“ sind und die Oberläufe braun sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“) geben auch eine dunkle Morphe an. Eben so findet man eine dunkle (schokoladenbraune) Morphe („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 70cm (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 71cm (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder 57 bis 67cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 61 bis 69cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Zur Nahrung zählen Säugetieren (Pfeifhasen), Vögel, Kriechtiere und Insekten (Heuschrecken).

Die Mongolenbussarde haben zwei Nester, die sie abwechselnd benutzen (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)). Das Nest oder die Nester befinden sich an unzugänglichen Felsen oder Bäumen (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) bzw. „auf einem Erdhügel oder einem Felsblock aus Wolle“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Das Weibchen legt 2-4 gelblich rotbraun gefleckte Eier (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 2 bis 5 Eier („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Die Eier werden von beiden Elternteilen (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) in einem Monat (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) ausgebrütet. Flügge werden die Jungvögel in 45 Tagen. Anschliessend werden sie noch 4 weitere Wochen von den Elternvögeln betreut.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelzoo Bayerischer Jagdfalkenhof Schloss Schillingsfürst gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei im Wisentgehege Springe aufgenommen.

13. Rotschulterbussard
lat. Buteo lineatus

Die Rotschulterbussarde sind in den feuchten Wäldern, Mischwäldern, Mischlaubwälder, Laubwäldern, in Gewässernähe, an den Rändern der Moore, offenen Landschaften, in Städten, in bis zu 1.000m Höhe. Die Rotschulterbussarde werden durch Pestizide bedroht.

Als Verbreitungsgebiet gilt Nordamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Nordamerika bis Zentralmexiko (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder das östliche Nordamerika (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder das östliche und südliche Nordamerika („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder die USA (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Dierschke: „1000 Vögel“) oder die östliche USA, Kalifornien (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981).

Genaugenommen ist die Unterart Buteo lineatus lineatus im Osten von Nordamerika (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) bzw. im Osten der USA (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. im östlichen „Nordamerika, von Süd-Kanada bis nach Zentral-USA“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Ost-Nordamerika bis Süd-Missouri und South Carolina (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Buteo lineatus alleni in „Florida ohne Südspitze“, Osttexas (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) bzw. in Nordflorida (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. in Zentral-Texas bis Süd-Carolina und Nord-Florida („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Ost-Oklahoma, Ost-Texas bis Süd-South Carolina und Florida (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Buteo lineatus extimus in Südfrorida und Keys (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) bzw. in Südfrorida (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. in Florida („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Zentral- und Südfrorida (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Buteo lineatus texanus in Texas, im Süden „bis Tamaulipas, Mexiko“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) bzw. in Texas (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. in Süd-Texas bis Veracruz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Südzentral-Texas bis Zentralmexiko (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und die Unterart Buteo lineatus elegans im Süden bis Oregon und im Norden bis Niederkalifornien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) bzw. in Kalifornien (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. in Süd-Oregon bis zur nordlichen Baja California („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Südwest-Oregon bis Baja California (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Allgemein ist das Gefieder rotbraun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Der Kopf ist „rötlichbraun“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Kopf ist braun (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder bei der Unterart Buteo lineatus lineatus ist der Kopf auf dem Scheitel, dem Nacken und Kopfseiten „rötlich braun, mit feinen schwarzen Streifen“ versehen und das Kinn ist „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Oberseite ist im allgemeinen „dunkel“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder braun (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder braun, wobei die Flügeldeckfedern weisslich sind (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder der Rücken ist braun, hell gesprenkelt („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder mit einem angedeuteten weissen Karomuster versehen (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Oberseite ist bei der Unterart Buteo lineatus lineatus „dunkel, rötlich gesäumt“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder schwärzlichbraun und rötlichbraun gesäumt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Schultern sind im allgemeinen rötlich (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder rostrot (Dierschke: „1000 Vögel“) oder rot (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Die Schultern sind bei der Unterart Buteo lineatus lineatus „rötlich“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder rötlichbraun („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist im allgemeinen orangefarben („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder ist rostbraun, verwaschen verbändert (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder ist auf dem Bauch und den Flanken „rötlich gebändert“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Unterseite ist genaugenommen bei den Weibchen hellrotbraun bis blassrotbraun mit weisser Querbänderung und bei den Männchen heller gefiedert (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995))

Die Unterseite ist bei der Unterart Buteo lineatus lineatus rostfarben auf der Brust (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder rötlichbraun, wobei die Federn schwarze Haftstreifen besitzen und der Bauch und die Oberläufe „weisslich gebändert“ sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „rötlich mit schwarzen Stricheln und weisslicher Bänderung (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Brust ist rötlich, dunkel gestreift (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Der Schwanz ist „schwärzlich und weiss“ gebändert (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der Schwanz enthält eine breite schwarze und eine enge weisse Bänderung (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Schwanz ist dunkel, mit 4 bis 5 weissen Querbinden versehen (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder der Schwanz enthält bei der Unterart Buteo lineatus lineatus „weisse Schwanzbinden“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder der Schwanz enthält bei der Unterart Buteo lineatus lineatus drei sichtbare und eine verdeckte weisse Binde („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der schwarze Schwanz enthält „3-4 Binden“ bei der Unterart Buteo lineatus lineatus (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die kalifornischen Rotschulterbussarde sind „heller mit mehr orangefarbenen Bereichen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. die Vertreter der Unterart Buteo lineatus elegans sind heller und haben breite weisse Schwanzbinden (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Die Grösse beträgt 41 bis 51cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 45cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 45 bis 60cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 46 bis 50cm (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder 47 bis 51cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 43 bis 61cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“; „Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 38 bis 47cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 38 bis 48cm (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Mäuse), Vögel und Reptilien (Schlangen, Eidechsen), Amphibien (Frösche, Kröten).

Das Nest befindet „sich fast immer in einem Laubbaum“ (Dierschke: „1000 Vögel“).

Die Jungvögel werden noch 8 bis 10 Wochen (Dierschke: „1000 Vögel“), nachdem sie flügge geworden sind, betreut bzw. gefüttert.

Mit freundlicher Genehmigung von Dieter Höll, www.watzmann-pictures.de
wurde das linke Foto des Rotschulterbussards verwendet.

Mit freundlicher Genehmigung von Herbert Henderkes, www.taxidermy-natureart.de , wurde das rechte Foto verwendet. Das Foto wurde im Everglades-Nationalpark aufgenommen.

14. Russbussard (oder Mohrenbussard oder Bandschwanzbussard oder Bänderschwanzbussard oder Schwarzstreifbussard)
lat. Buteo albonotatus

Die Russbussarde leben in offenen Landschaften, Schluchten, Flusstälern, Wäldern, Savannen, Bergen, in bis zu 2600m Höhen.

Als Verbreitungsgebiet gilt der Südwesten der USA und Mittel- und Südamerika (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) bzw. der „Süden der USA bis nach Mittel- und Südamerika“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. im Südwesten der „USA, Mexiko mit Niederkalifornien, Guatemala, Nikaragua, Costa-Rica, Peru, Bolivien, Paraguay, Brasilien, Surinam, Trinidad“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Zentral- und Südamerika („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. vom Süden der USA über Mittelamerika bis „Kolumbien, Venezuela und Ecuador, auch rund um das Amazonas-Becken“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Das Gefieder ist schwärzlich (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. überwiegend dunkel bis fast schwarz („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. fahlgrauschwarz (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) bzw. schwarz (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. schwärzlichgrau (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. schwarzgrau (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „schwarz schieferfarbig getönt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Stirn ist weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Auf dem Schwanz befinden sich breite weisse Bänder (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. 2 weisse Bänder (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. „3 helle Schwanzbinden“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. „schwarz schieferfarbig getönt“ mit zwei schmalen und einem verdeckten Streifen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. eine breite und eine schmale weisse Schwanzbinde beim Männchen und eine breite und zwei schmale weisse Schwanzbinden beim Weibchen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Die Grösse beträgt 46 bis 53cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 46 bis 56cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 45 bis 55cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 51cm (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 48 bis 56cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 45cm beim Männchen und 55cm beim Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006).

Zu Nahrung zählen kleine Säugetiere (Nagetiere), Vögel, Reptilien (Eidechsen) und Amphibien.

15. Silberbussard (oder Graubussard oder Zweibindenbussard oder Mexikanischer Zweibindenbussard)
lat. Buteo nitidus (früher Asturina nitida)

Die Silberbussarde leben in den tropischen und subtropischen Wäldern, feuchten Wäldern, trockenen Wäldern, im offenen mit Bäumen und Büschen versehenen Gelände, in Savannen mit Bäumen, in Gewässernähe, in bis zu 1300m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein „Mexiko bis Nordargentinien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Arizona bis Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) angegeben.

Genaugenommen ist die Unterart Buteo nitidus plagiatus im Süden der USA bis Nordwest-Costa Rica (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet. Die Autoren der Liste aller „offiziellen deutschen Namen der Vögel der Erde“ haben die Unterart Buteo nitidus plagiatus zur eigenständigen Art Graubussard, lat. Buteo plagiatus erhoben (Vogelwarte Band 58: Heft 1: Februar 2020).

Genaugenommen ist die Unterart Buteo nitidus costariciensis oder Buteo nitidus costaricensis in Südwest-Costa-Rica bis Nordkolumbien und Westecuador (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Südwest-Costa-Rica bis Panama bis Westecuador (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Genaugenommen ist die Unterart Buteo nitidus nitidus in Trinidad, Venezuela, Ostecuador, Guayanas, Amazonien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. „Amazonien, Trinidad“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Genaugenommen ist die Unterart Buteo nitidus pallidus in Südbrasilien, Ostbolivien, Paraguay bis Mittelargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Ostbolivien, Südbrasilien bis Nordargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Allgemein findet man, dass das Gefieder grösstenteils grau ist (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. auf der Oberseite grau ist (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)). Auf dem schwarzen Schwanz befinden sich zwei weisse Querstreifen (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Allgemein findet man, dass die Unterseite „grau mit weisser Bänderung“ ist (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. grau-weiss gestreift ist (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995) bzw. grau gestreift ist (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Zur Unterart Buteo nitidus plagiatus findet man, dass die Oberseite „grau, unauffällig gebändert, mit schwarzen Schaftstricheln“ versehen ist, der schwarze Schwanz zwei gut sichtbare weisse Querbinden hat und die Unterseite „eng grau-weiss gebändert“ ist (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 38 bis 43cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 43cm (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 36 bis 46cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 39cm beim Männchen und 45cm beim Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006)

Zur Nahrung zählen kleine Vögel, kleine Säugetiere, Insekten und Reptilien (Eidechsen).

Das Nest befindet sich auf einem Baum in 10 bis 12 m Höhe.

Das linke Foto (Jungvogel) wurde im Naturkundemuseum Bamberg (vermutlich irrtümlich als "Amerikanischer Habicht" bezeichnet) gemacht.  

Mit freundlicher Genehmigung konnte das rechte Fotos eines Graubussards von Bernhard Walker (www.bwalker.de; www.walker-birds.de) verwendet werden. Das Foto wurde im Cottenwood Campground, Big Bend National Park, Texas aufgenommen.

16. Präriebussard
lat. Buteo swainsoni

Die Präriebussarde leben in den Tundren, lichten Wäldern, offene Landschaften, offenen Ebenen, Halbwüsten, Wüsten, Feldern, Prärien, Steppen, Ebenen, in bis zu 1.500m Höhe zum Teil in kleinen Gruppen. Ein Bestand von 40.000 bis 55.000 Paaren („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) wird angegeben.

Als Verbreitungsgebiet wird „West- und Nordamerika“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. Nordamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Kanada, der Westen der USA und Mexiko („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder das westliche Nordamerika, von Alaska bis Nordmexiko (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „West- und Zentral-Nordamerika, von Alaska“ bis Minnesota, bis Nordmexiko („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Westkanada, der Westen der USA und Nordmexiko (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder Kanada („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) angegeben. Präriebussarde wurde als Ausnahmegäste in Westeuropa und Israel beobachtet (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)).

Die Präriebussarde haben als Hauptüberwinterungsgebiet Nordargentinien (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)), aber auch in den südlichen USA, Südflorida und Zentralamerika (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder ansonsten findet man auch als Überwinterungsgebiet Südamerika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „die Pampas Argentiniens“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Argentinien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); „Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder „bis Argentinien“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Nordargentinien, Südbrasilien und Paraguay“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder „Nord-Argentinien, Süd-Brasilien und Paraguay“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Südamerika, zumeist Nord- und Ostargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Auch in Kalifornien wurden bereits Wintergäste beobachtet.

Das Gefieder ist „ziemlich variabel“ bzw. es gibt „helle und dunkle“ Morphen und „intermediäre Formen“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) bzw. es gibt einen hellen, einen dunklen und „einen dazwischenliegenden Typ“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. es werden helle, rotbraune und dunkle Morphen beschrieben (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. es werden helle, rötliche und dunkle Morphen beschrieben (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Im Allgemeinen findet man, dass der Kopf, der Hals und die Oberseite „dunkel- bis mittelbraun“ gefiedert sind und die Federn mit hellen Federsäumen umrandet sind und der braune Schwanz schwach gebändert ist (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) bzw, dass der Kopf braun und die Kehle weiss ist (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. dass die Kehle reinweiss, der Latz braun und auf der Unterseite sich sonst dunkle Abzeichen befinden („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. dass die Kehle „weiss“ ist, die Brust „braun“ ist und die „Flanken, Bauch und Beine“ „rahmfarben“ sind (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. dass das Brustband braun ist (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) bzw. dass die Brust rotbraun bis dunkelbraun ist (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. dass die Brust kastanienfarben und ansonsten die Unterseite weiss und mit kastanienfarbenen Muster versehen ist (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. dass die Unterseite “weiss bis hellbraun“ gefiedert ist und die Flanken und Hosen sind „schwach braun gesperbert“ sind (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) bzw. dass die Brust braun und ansonsten „gelblich braun und dunkel gesperbert oder völlig dunkel“ ist (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die helle Morphe ist auf dem Ober- und Hinterkopf und auf der Oberseite braun (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006) bzw. ist auf dem Ober- und Hinterkopf und auf der Oberseite dunkelschwärzlichbraun und „undeutlich hellbraun gesäumt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. ist auf der Oberseite „braun“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. ist „braun, fein rötlich beige gesäumt“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die helle Morphe hat einen graunbraunen Schwanz „mit fünf bis sieben schmalen, dunklen Binden“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. hat einen graubraunen Schwanz, der „fein dunkel gebändert“ ist (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) hat einen grauen undeutlich schwarz gebänderten und mit weisser Spitze versehenen Schwanz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die helle Morphe hat einen hellen Rumpf (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) bzw. hat einen „kastanienbraunen Brustfleck“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. hat auf der Unterseite ein „rötlich bis dunkelbraunes Brustband (kann unterbrochen sein)“ und einen weisslichen Bauch, der „manchmal gebändert“ ist (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. hat eine kastanienbraune Brust und einen düster weissen Bauch, der braun oder rötlichbraun „gesprenkelt oder gestreift“ ist („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die helle und die dunkle Morphe „haben einen grauen Schwanz mit braunen Bändern“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die dunkle Morphe ist selten (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) und dunkelbraun (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) bzw. dunkelbraun bis schwarz (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. russfarben („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Des Weiteren findet man eine rötlichbraune Morphe im „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die intermediären Formen haben eine rostbraune Grundfärbung „mit dunkler Fleckung und Streifung“ auf der Unterseite (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)).

Die Grösse beträgt 50 bis 55cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 46 bis 53cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 53cm (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 48 bis 56cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“; „Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder 43 bis 55cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 48cm bei den Männchen und 55cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006). Das Weibchen ist grösser als das Männchen.

Zur Nahrung zählen Insekten und kleine Säugetiere, Reptilien und Vögel.

Das Nest befindet sich in einzeln stehenden Bäumen oder an Waldflüssen, auf Kakteen, Felsen und auf dem Boden. Das Weibchen legt 2 bis 5 „weisse, braun gefleckte Eier“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)). Die Jungvögel schlüpfen in 28 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos eines Präriebussards von Bernhard Walker (www.bwalker.de; www.walker-birds.de) verwendet werden. Das Foto wurde im Horseshoe Canyon, Alberta in Canada aufgenommen.

17. Breitflügelbussard (oder Breitschwingenbussard)
lat. Buteo platypterus

„Seit etwa 30 Millionen Jahren“ (Frank: „Audubon's Birds of America, Die Vogelwelt Amerikas“ (1986)) existieren die Breitflügelbussarde, die in den Laubwäldern, Mischäldern, in bis zu 4.000m Höhe leben.

Als Verbreitungsgebiet werden die USA und einige Karibische Inseln (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) angegeben. Genaugenommen ist die Unterart Buteo platypterus platypterus in Ost-Nordamerika (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Zentral- und Süd-Kanada bis in den Süden der USA („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. in Südkanada und im Osten der USA (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Buteo platypterus cubanensis ist auf Kuba (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Buteo platypterus insulicola ist auf Antiqua (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und die anderen 3 Unterarten sind auf weiteren Karibische Inseln verbreitet.

Die Breitflügelbussarde der Unterart Buteo platypterus platypterus fliegen oft in grossen Gruppen ins Überwinterungsgebiet nach „Mittelamerika südwärts bis Brasilien“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. „bis nach Brasilien“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. nach Mittelamerika bis Venezuela und Peru (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. nach Mexiko bis West-Südamerika (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Allgemein zum Gefieder findet man, dass der Kopf und die Oberseite braun ist (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. die Oberseite „dunkelbraun“ ist (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. die Oberseite braun ist und die Federn hellumsäumt sind (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006). Der Schwanz ist schwarz-weiss gestreift und hat eine schmale weisse Endbinde (Gosler: „Die Vögel der Welt“). Die Unterseite ist „weisslich mit rötlichbrauner Bänderung“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. ist weiss und rötlichbraun gebändert (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) bzw. rotbraun-braun gebändert (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Zur Unterart Buteo platypterus platypterus findet man, der dunkelgraubraune Kopf hell gesäumte Federn hat, die weisse Kehle einen zentralen Streifen hat („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))), dass die dunkelgraubraune Oberseite hell gesäumte Federn hat (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Der Schwanz ist schwarz und mit einer breiten weissen Binde versehen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Oberschwanzdecken sind dunkelgraubraun und vor der weissen Schwanzspitze befindet sich eine breite weisse Binde („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die Unterseite ist „weiss, stark rötlich gefleckt/gebändert“ und der Bauch und die Hosen sind „heller“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Unterseite ist „trüb weiss, stark gestreift und dunkelbraun bis“ hellrötlichbraun „gesprenkelt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Eine dunkle bzw. dunkelbraune Morphe ist auch vorhanden (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 36 bis 46cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 32 bis 42cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 35 bis 46cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 35 bis 48cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 41cm (Dunn/Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 34 bis 42cm (Wheeler/Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 34 bis 44cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 35cm beim Männchen und 44cm beim Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, 2006).

Zur Nahrung zählen Vögel, kleine Säugetiere, grosse Insekten, Reptilien und Amphibien.

Mit freundlicher Genehmigung von Dieter Kloessing, www.dieter-kloessing.de , wurde das linke Foto verwendet. Aufgenommen in Costa Rica in freier Wildbahn.

Mit freundlicher Genehmigung von Bernd Dietrich, www.bernis-bilderwelt.de, wurde das rechte Foto eines Jungvogels verwendet.

18. Madagaskarbussard (oder Madagaskar-Bussard)
lat. Buteo brachypterus

Die Madagaskarbussarde sind an den Waldrändern, Aufforstungen, Savannen und Plantagen in bis zu 2.300m Höhe auf Madagaskar (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) verbreitet.

Das Gefieder ist auf der Oberseite „dunkelbraun, heller gesäumt“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. am Kopf und auf der Oberseite braun („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Der braune Schwanz ist mit dunklen Binden versehen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist „weiss“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))), die untere Brust ist „braun gestreift/gefleckt“ und die rötlichen Hosen sind dunkel gebändert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Brust ist „braun“, der Unterbrauch ist „braun gefleckt und gestreift“ und die Oberläufe sind „rötlich braun oder braun, mit dunklen Flecken“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 41 bis 46cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 40 bis 48cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Nach Oben

Mit freundlicher Genehmigung von Eckhard Lietzow, www.lietzow-naturfotografie.de , wurde dieses Foto verwendet.

.                                                                                                                 .

Klick zum externen Fotoalbum zum Impressum von www.kaiseradler.de
Klick zum Blog