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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Aare oder Gleitaare, lat. Elaninae

Gattungen: Elaninae, Chelictinia, Gampsonyx

01. Weissschwanzaar (oder Weissschwanzgleitaar oder Amerikanischer Gleitaar), lat. Elanus leucurus
02. Schwarzachselaar (oder Schwarzachsel-Gleitaar), lat. Elanus scriptus
03. Gleitaar (oder Schwarzflügel-Gleitaar), lat. Elanus caeruleus
04. Australienaar (oder Australischer Gleitaar oder Schwarzschultergleitaar), lat. Elanus axillaris (früher: Elanus notatus)

05. Schwalbenschwanzaar (oder Schwalbengleitaar oder afrikanischer Schwalbenschwanzaar), lat. Chelictinia riocourii
06. Perlaar (oder Perlenweih oder Perlenaar), lat. Gampsonyx swainsonii

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Weissschwanzaar (oder Weissschwanzgleitaar oder Amerikanischer Gleitaar)
lat. Elanus leucurus

Die Weissschwanzaare leben in den Tropengebieten, Sumpfgebieten, Graslandschaften und den Savannen in bis zu 2.500m Höhe.

Weissschwanzaare bilden „Übernachtungsgemeinschaften mit etwa 40 Exemplaren“ (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB487, 1976) vorkommen. Im Winter wurden Schlafgemeinschaften von über 100 Vögeln bereits beobachtet (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011).

Die Weissschwanzaare leben im allgemeinen in der „Neuen Welt“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder in Nord- und Südamerika („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder in Kalifornien (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB487, 1976) oder im „südlichen Nordamerika, Mittel- und Südamerika“, „bis Chile und Argentinien“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder „auf beiden amerikanischen Subkontinenten“ (Greifvögel und Falknerei 2008) oder in den USA bis Südamerika („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder im Süden der USA bis nach Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „vom Süden der USA bis nach Argentinien“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder in den USA, in Westkalifornien, Südwestoregon, Südostarizona, Golfküste von Texas nach Florida, Florida (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995).

Genaugenommen ist die Unterart Elanus leucurus majusculus in den USA und Ostmexiko (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Westen und Süden der USA, von Oregon bis in das zentrale Florida, aber auch gelegentlich in Süd-Carolina, Nordmexiko, Mittelamerika („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder im Süden der USA und Ostmexiko (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Unterart Elanus leucurus leucurus ist in Südamerika von Kolumbien, Venezuela bis Paraguay, Uruguay und Nordargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in „Panama, südlich über den Amazonas bis Mittel-Argentinien und Mittel-Chile“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder im Norden Südamerikas bis Chile (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Der Oberkopf und der Nacken sind „perlgrau“, die Stirn sind „weiss“, die Oberseite ist „perlgrau“, die Rückenmitte ist „dunkler“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist „grau“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Schultern sind „schwarz“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Schultern und die mittleren Unterflügeldecken sind „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist „rein weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder „weiss“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 35 bis 43cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 34 bis 36cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006) oder 32 bis 38cm („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder 34 bis 41cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 36 bis 41cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder 40cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 41cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Weissschwanzaare rütteln im Flug („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder beim täglichen Rüttelflug von 2,5 Stunden verbraucht er seinen halben Energievorrat. Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (wie Mäuse) und Insekten.

Die Weissschwanzaare brüten in Brutkolonien („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Das Weibchen legt ihre „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 4 -5 weissen mit braunen Flecken versehenen Eier in das Nest und brütet das Weibchen allein in ca. 29 Tagen aus. Das Männchen jagt und für das Weibchen und „übergibt“ die Beute in der Luft. Beide Elternteile treffen sich dazu in ca. 20 m Höhe in einer vertikalen Position, so dass das Männchen die Beute an das Weibchen so „übergeben“ kann. Dann kehrt das Weibchen (zum füttern) zum Nest zurück. Flügge sind die jungen Gleitaare in 35 bis 40 Tagen. Betreut durch die Eltern werden sie jedoch noch weitere ca. 27 Tage.

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Das linke Fotos wurde im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.

Mit freundlicher Genehmigung von Rainer Ehlert, www.rsfotografia.com, konnte das rechte Foto (Fotoausschnitt) verwendet werden. Die Aufnahme wurde im subtropischen Klima in Mexiko (in der Nähe der Stadt Ciudad Valles im Staat San Luis Potosi) aufgenommen. Mexiko liegt im Verbreitungsgebiet der Unterart Elanus leucurus majusculus.

02. Schwarzachselaar (oder Schwarzachsel-Gleitaar)
lat. Elanus scriptus

Die Schwarzachselaare sind in den Graslandschaften mit vereinzelten Bäumen, Trockengebieten, Grassavannen, in Wassernähe, in bis 1000m Höhe verbreitet. Die Schwarzachselaare schliessen sich mitunter in Gruppen von „20 bis 100 Vögeln“ „ausserhalb der Brutzeit“ (Felix: „Die Tiere Australiens“) zusammen.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien (Dierschke: „1000 Vögel“; „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Zentral- und Südaustralien und Queensland (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in „Süd- und Zentralasien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder vom Südosten von Queensland „bis zum Nordosten Südaustraliens (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder „im Inneren des Kontinents“ Australien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Zentralaustralien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder Inneraustralien („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); Greifvögel und Falknerei 2008) angegeben.

Der Kopf ist weiss (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)). Das Gesicht (Wangen, Kinn, Stirn) ist „weiss“ und der Oberkopf ist „weisslich grau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die roten Augen sind schwarz umrandet und vor dem Auge befindet sich eine schwarze Fläche (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) bzw. es ist „mehr Schwarz vor“ den Augen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist „blassgrau“, die Flügel sind „blassgrau“, „ein Teil der Achseln“ ist „schwarz“, die Handschwingen sind „grau“ und auch die Oberschwarzseite ist „blassgrau“, wobei die äusseren „Steuerfedern weisslich“ sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Achselfedern sind schwarz (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)).

Die Unterseite ist „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Grösse beträgt 34 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“) oder 30 bis 35cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 34cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 35cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 38cm (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Zur Nahrung zählen Nagetiere (grösstenteils Ratten), kleine Kriechtiere und Heuschrecken. Bei der Beutesuche „rütteln“ die Schwarzachselaare beim fliegen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Schwarzachselaare sind „nächtliche Jäger“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder dämmerungs- und nachtaktiv (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Greifvögel und Falknerei 2008).

Die Schwarzachselaare bauen „meist jedes Jahr“ ihr Nest in einen 3 bis 11m hohen Baum neu oder verwenden ein verlassenes Greifvogel- oder Krähennest (Felix: „Die Tiere Australiens“). Die Nester befinden sich häufig in Gegenden mit Rattenplagen (Dierschke: „1000 Vögel“) oder die Schwarzachselgleitaare sind „völlig von den Gradationen der Langhaarratte (Rattus villosissimus) abhängig“ (Greifvögel und Falknerei 2008).

Die Schwarzachselaare brüten in Brutkolonien (Greifvögel und Falknerei 2008) oder „häufig“ in Brutkolonien von „bis zu 30 Paaren“ (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder „nur in Jahren mit starken Regenfällen kontinuierlich in Kolonien“ (Greifvögel und Falknerei 2008).

Als Brutzeitraum wird März, meistens Mai (Felix: „Die Tiere Australiens“) angegeben. Das Weibchen legt „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 3 bis 6 „weissliche, braun, schwarzbraun und grau gefleckte Eier“ (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Das Weibchen brütet die Eier allein in etwa 35 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“) aus. Während dieser Zeit (Felix: „Die Tiere Australiens“) jagt allein das Männchen. Sobald die jungen Schwarzachselaare geschlüpft sind, jagen beide Altvögel (Felix: „Die Tiere Australiens“) für den Nachwuchs. Nur das Weibchen (Felix: „Die Tiere Australiens“) füttert. Die Jungvögel verhungern vielfach, wenn sie nicht genügend Beute (Ratten) finden bzw. erbeuten (Dierschke: „1000 Vögel“).

Diese Fotos wurden im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover aufgenommen.

03. Gleitaar (oder Schwarzflügel-Gleitaar)
lat. Elanus caeruleus

Die Gleitaare sind in den Savannen, Steppen, Halbwüsten, offenen Landschaften mit einzelnen Bäumen, Kulturlandschaften , Waldrändern in Wassernähe, in bis zu 3000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemeinen die Tropen, Afrika (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder „Portugal, Afrika und Südostasien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Portugal, Westspanien, selten Südwestfrankreich (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Portugal, Spanien (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Lang: „Die Vögel Europas“) oder Portugal, Spanien, Afrika, Indien, Südostasien (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Portugal, Spanien, Nordafrika (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Marokko, Iberische Halbinsel, Südwestfrankreich (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder Portugal, Westspanien (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder Südasien und Afrika („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Afrika, Südasien, Europa: Portugal, Westspanien, Westfrankreich (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder Afrika, Indien, Asien, Europa (Spanien, Portugal) (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder Afrika, Südostasien, äusserstes Südspanien (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981) oder Südeuropa, Afrika, Südwestasien, bis Indien (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969)) oder „Afrika, Südwestasien, Indien, Sri Lanka, Indochina, Ostneuguinea”, in Europa in Südportugal (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „den Süden der Iberischen Halbinsel”, Nordafrika, „Afrika, südlich der Sahara, Vorder- und Hinterindien sowie die Sundainseln und die Philippinen“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder Afrika, Vorder- und Hinterindien, Teile Indonesiens („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder „Afrika, südlich der Sahara“, Spanien, Portugal, Frankreich, „in weiten Teilen Asiens“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder Portugal, ausnahmsweise Mitteleuropa, Südasien, Afrika („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Afrika, Ostasien, Portugal (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder Afrika, südlich der Sahara (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012)) oder „Afrika bis Südasien“, Portugal (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „Portugal bis Südafrika, bis zum Himalaja und bis zum Yünnan“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Südportugal, Ägypten, Afrika, Südasien (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder Portugal, Afrika, Südasien, Neuguinea („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder „nur auf der Iberischen Halbinsel, in Südfrankreich und in Nordafrika“ (Mebs; „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Spanien, Portugal, Frankreich (FALKE 04/2017).

Genaugenommen ist die Unterart Elanus caeruleus caeruleus in Iberien, Südwestfrankreich, Südwestarabien und Afrika (Ferguson-Lees, Christie: “Die Greifvögel der Welt”) oder in Portugal, Westspanien und Südwestfrankreich (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder auf der Iberischen Halbinsel, Südfrankreich, in Nordafrika in Marokko und im Niltal (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „auf der Iberischen Halbinsel“, im südwestlichen Frankreich, Algerien, Marokko, „grosse Bereiche Afrikas südlich der Sahara“, Irrgast in Mitteleuropa, südlicher Zipfel der „Arabischen Halbinsel“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Afrika, Südasien, Algerien, Marokko, Iberische Halbinsel, Südwestfrankreich (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) oder in Portugal, Nordwestafrika, Arabien, Afrika, südlich der Sahara und in Südasien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Eurasien, Teilen Afrikas („Nominatform“: Greifvögel und Falknerei 2008) oder Afrika in Marokko, Algerien, Tunesien, entlang des Nils, in der Subsahara, Südmauretanien, Zentralsudan, bis Südafrika, ausgenommen Westnamibia (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) verbreitet.

Die Unterart Elanus caeruleus wahgiensis ist genaugenommen im Hochland von Ost- und Zentral Neuguinea (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im östlichen Neuguinea (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) verbreitet.

Die Unterart Elanus caeruleus hypoleucus ist genaugenommen auf Java, Lombok, Kalao, Sumba, Sulu-Inseln, Sulawesi, Philippinen, Celebis, Borneo (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder auf den Philippinen, Celebis, Borneo (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder auf den Philippinen, den Grossen und Kleinen Sunda-Inseln (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder die Philippinen, Sulawesi, Neuguinea, Sumatra, Java (Ferguson-Lees, Christie: “Die Greifvögel der Welt”) verbreitet.

Man findet auch die Unterart Elanus caeruleus vociferus mit dem Verbreitungsgebiet Pakistan, Indien, bis China, Malaiische Halbinsel (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Pakistan bis Südchina, Malaiische Halbinsel und Indochina (Ferguson-Lees, Christie: “Die Greifvögel der Welt”) oder „in grossen Teilen Südasiens“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Des Weiteren findet man die Unterart Elanus caeruleus sumatranus mit dem Verbreitungsgebiet Sumatra (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Gensböl/Thiede („Greifvögel“, 2005) geben noch Elanus caeruleus intermedicus mit dem Verbreitungsgebiet Java an.

Die Gleitaare sind „Standvögel in Portugal und Westspanien“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) sowie „Jahresvögel in Indien und Südostasien“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder sind „hauptsächlich Standvögel“ in der Westpaläarktis (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, (2006)) oder sind Standvögel in Europa (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder sind eigentlich keine „Zugvögel, wandern aber wohl innerhalb des Brutgebietes umher“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder auf dem Indischen Subkontinent ein weit verbreiteter Standvogel, wobei im Nordwesten und Nordosten des Indischen Subkontinents keine Bestandsaufnahme erfolgte (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)). Andererseits findet man als Überwinterungsgebiet auch „südlich der Sahara“ in Afrika (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)).

Der Bestand der Gleitaare in Europa wird mit 1.300 Paaren (2002, Mebs: „Greifvögel Europas“), mit 1.150 Paaren (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)), mit 600 bis 1.150 Brutpaaren (in der Westpaläarktis: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit mindestens 1.732 bis 2.687 (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) angegeben.

Der Bestand der Gleitaare in Portugal und Spanien wird mit ca. 1.300 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) angegeben.

Die ersten Gleitaare wurden 1983 in Südwestfrankreich entdeckt, die erste Brut wurde 1990 festgestellt, 16 Paare wurden 2004 entdeckt, 13 Paare wurden 2005 festgestellt und mittlerweile fliegen 135 Jungvögel aus (FALKE 05/2007). Der Bestand der Gleitaare in Frankreich wird mit 49 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) angegeben. In Frankreich brüten die Gleitaare bis zu vier mal im Jahr und dieses bald (ausser Dezember und Januar) in jedem Monat (FALKE 05/2007), „verfünfzehnfachte sich die Population innerhalb der vergangenen zehn Jahre“ (FALKE 04/2017).

Der Bestand der Gleitaare in Israel wird mit einem Brutpaar im Jahr 2011, mit rund 150 Brutpaaren „gut fünf Jahre später“ (FALKE 04/2017) angegeben. Es wird angegeben, dass in Israel „vier bis fünf Bruten eines Paares pro Jahr beobachtet worden“ (FALKE 04/2017).

Der Kopf ist weisslich (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969); Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder die Stirn ist weiss (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder die Stirn ist weiss, das Auge „prachtvoll hochrot“, mit einem schwarzen Fleck, der sich bis zur Schläfe hinzieht (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „weiss mit schwarzer Maske“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Die Augen sind gross, „bernsteingelb“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder orangerot (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „funkeln hochrot“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder rot (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Lang: „Die Vögel Europas“; Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder leuchtend rot (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder dunkelrot (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969)) oder rot und „schwarz umrandet“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Vor dem Auge befindet sich „ein schwarzer Fleck“, der sich „als schmaler Strich bis zur Schläfe“ fortsetzt (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) bzw. das Auge ist „schwarz“ umrandet (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder über den Auge befindet sich ein schwarzer Liedstrich (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder schwarze Augenbrauen (Lang: „Die Vögel Europas“).

Die Oberseite ist aschgraublau (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „grau“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „blaugrau“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder hellgraublau (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969); Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder blassgrau (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder „hellgrau“ (Lang: „Die Vögel Europas“; Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „hellblaugrau mit schwarzen Vorderflügeln“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder taubenblau (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“).

Die Oberflügel sind schwarz (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012) oder die Flügeldecken schwarz (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder die Schultern sind schwarz (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981) oder die oberen Flügeldecken sind schwarz (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)). Die Schwingen sind schwarz (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981). Die Handschwingen sind „schwarz“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder „schwärzlich“ und die Armschwingen sind „leicht verdunkelt“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder die Flügelspitzen sind schwarz (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Der Schwanz ist weiss gegabelt (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder weiss (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)).

Die Unterseite ist reinweiss (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder weiss (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Lang: „Die Vögel Europas“; Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „Brust und Bauch“ sind reinweiss („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Grösse beträgt 31 bis 34cm (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder 30 bis 35cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 31 bis 35cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Lang: „Die Vögel Europas“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder 31 bis 36cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder 31 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 28 bis 35cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 29 bis 33cm (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 32cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 30 bis 33cm (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder 33cm (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969); Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 35cm (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 33 bis 35cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Die Gleitaare sind „besonders rege“ „in den frühen Morgenstunden und kurz vor der Abenddämmerung“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder die Beute wird „gern in der Dämmerung“ gejagt (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969)) oder „bis in die Nacht hinein” gejagt (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)).

Die Gleitaare rütteln gelegentlich (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981; VÖGEL 01/2021) oder rütteln „wie ein Turmfalke“ (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969)) oder die Beute wird auch im Rüttelflug gesucht (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012)).

Zur Nahrung zählen vorzugsweise Heuschrecken (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder die Hauptbeute sind Ratten („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)), kleine Säugetiere (wie Mäuse und Fledermäuse), kleine Vögel, Reptilien (wie z.B. Eidechsen). Die Gleitaare ernähren sich im Persischen Golf „von den beim Fischfang abfallenden Fischen“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Das Nest wird meistens jedes Jahr neu gebaut (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)), das Männchen „bringt überwiegend“ das Nistmaterial und das „Weibchen verbaut“ das Nistmaterial („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). Das Nest befindet sich in Bäumen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Mebs; „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „in den Kronen niedriger Bäumen“ (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981) oder in 2 bis 10m hohen Astgabeln (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder in dornigen flachkronigen Bäumen in 3 bis 20m Höhe (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) und ist mit Gras ausgepolstert („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). „Brutkolonien“ wurden „bei günstigen Nahrungsangebot“ bereits festgestellt („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). Im Persischen Golf brüten die Gleitaare auf dem nackten Felsen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 bis 3 Tagen (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) die Eier.

Gelegt werden von Weibchen „3-4 (2-6)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder „3-4 (seltener 5) Eier“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 3 bis 4 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder „3-4 Eier; beige“ (Lang: „Die Vögel Europas“) oder „3-4 (2-6)“ Eier, „die auf hellem Grund meist kräftig rotbraun gefleckt sind“ (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 3 bis 6 helle, braun oder rot gefleckte Eier (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder 2 bis 5 Eier (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 3 bis 5 „grauweisse, unregelmässig gefleckte und gestrichelte Eier“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder 3 bis 4 braun gefleckte Eier (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981) oder „3-4 braun gefleckte, cremefarbene Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „drei oder vier rotbraun gefleckte Eier“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder (2)3-5(6) rahmfarbene oder blassrötlichbraune Eier „mit dunkelbraunen oder hellgrauvioletten Punkten, Klecksen oder Streifen“ (Limbrunner, Bezzelf, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder auch nur ein Ei im Persischen Golf („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Als Brutzeitraum wird „in Europa Ende Februar/Anfang März“ (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012) oder in „Spanien/Portugal Ende Februar/Anfang März“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder auf der „Iberischen Halbinsel Ende Februar/Anfang März“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „in Portugal im April“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder ab „gegen Ende Februar“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder „Februar bis Mai“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier „überwiegend“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) aus.

Ausgebrütet sind die Eier in 30 bis 33 Tagen (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder in 26 Tagen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder in „26 (25-28)“ Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder in 25 bis 28 Tagen („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder in „(25)26(28)“ Tagen (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder in in 26 bis 28 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in knapp 4 Wochen (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) aus.

Die Jungvögel werden nur vom Weibchen (FALKE 04/2004) gefüttert. Flügge sind die Jungvögel in 30 bis 35 Tagen (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder „nach 35 Tagen“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „5 Wochen“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Die Jungvögel bleiben „noch mehrere Wochen“ mit den Altvögeln zusammen („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Die Jungvögel sind vermutlich „mit einem Jahr geschlechtsreif“ (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012).

Die Fotos oberhalb dieser Zeilen wurden im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden auf dem Landesfalkenhof Burg Hohenwerfen aufgenommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Keil konnte dieses Foto verwendet werden. Das Foto wurde im Ranthambore National Park (Indien; Rajasthan) aufgenommen.

Indien liegt in Verbreitungsgebiet (von Pakistan bis Südchina bis nach Indochina und der Malaiischen Halbinsel) der Unterart Elanus caeruleus vociferus.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Falko Turre konnte dieses Foto (Fotoausschnitt) verwendet werden. Das Foto wurde in Namibia (Etosha Nationalpark) aufgenommen.

Namibia liegt im Verbreitungsgebiet der Unterart Elanus caeruleus caeruleus.

04. Australienaar (oder Australischer Gleitaar oder Schwarzschultergleitaar)
lat. Elanus axillaris (früher: Elanus notatus)

Die Australienaare sind in den Graslandschaften, Farmlandschaften, Savannen und den Wäldern in bis 1.500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Greifvögel und Falknerei 2008) oder Inneraustralien („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder Australien ohne Tasmanien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) oder Australien und Nordtasmanien (Felix: „Die Tiere Australiens“) angegeben.

Das Gefieder wird allgemein mit „oft kontrastreich grau und schwarz gefärbt“ beschrieben (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)).

Der Oberkopf, der Nacken, die Oberseite und die Flügel sind „grau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Schultern sind „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)). Beim grauen Schwanz sind die „äusseren Steuerfedern zunehmen weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Stirn ist „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Augen sind „rot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und schwarz umrandet und bildet über dem Auge eine schwarze Augenbraue (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Die Unterseite ist „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 33 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 33 bis 35cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 34cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 35cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 36cm (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Zur Nahrung zählen kleine Vögel, kleine Säugetiere, Echsen, Grillen und Heuschrecken.

Zur Balz gibt das Männchen „scharfe Pfeiftöne“ von sich und zeigt akrobatische „Flugkünste“ (Felix: „Die Tiere Australiens“). Das Brutrevier wird von „April bis September“ (Felix: „Die Tiere Australiens“) besetzt. Das Nest, das von Männchen und Weibchen zusammen gebaut wird, befindet sich in 20 bis 25 Höhe (Felix: „Die Tiere Australiens“) auf einem Baum. Die Australischen Gleitaare brüten in Brutkolonien („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Das Weibchen legt 3 oder 4 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 3 bis 4 weisse, braungefleckte Eier (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Das Weibchen brütet die Eier in 29 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“) aus. Das Männchen beschafft zu dieser Zeit die Beute (Felix: „Die Tiere Australiens“). In der ersten Zeit zerteilt das Weibchen die Beute für die Jungvögel und nach 25 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“) schaffen das Zerteilen der Beute die Jungvögel selbst.

Flügge sind die Jungvögel in etwa 40 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“). In den folgenden 3 Wochen (Felix: „Die Tiere Australiens“) erlernen die Jungvögel von den Eltern das jagen und werden weiter gefüttert. Nur während der Aufzucht des Nachwuchses leben die australischen Gleitaare als Paar (Felix: „Die Tiere Australiens“) zusammen.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos des Elanus axillaris von Larry Dunis, genehmigt von Vik Dunis, www.bushpea.com verwendet werden.

05. Schwalbenschwanzaar (oder Schwalbengleitaar oder afrikanischer Schwalbenschwanzaar)
lat. Chelictinia riocourii

Die Schwalbenschwanzaare sind im offenen Gelände, Trockensavannen, Strauchsavannen, Halbwüsten südlich der Sahara bis zu 500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man „Senegal bis Äthiopien und Kenia“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder Senegal und Gambia bis Nordkenia (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Senegambia östlich bis Äthiopien und Somalia, südlich bis“ Nordostuganda, Nordostkenia („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „Afrika südlich der Sahara“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Mittelafrika (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „von Senegal bis zum Sudan und nach Kenia“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder von „der Südgrenze der Sahara und trockenen Gebieten von Ostafrika“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder „Senegal bis Abessinien” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder die „Westküste Äthiopiens, Somalias, Kenias“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Senegal, Mauretanien, Eritrea, Nordkenia, Nordsomalia (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder Mauretanien, Senegal, Osteritrea, Ostäthiopien, Südsudan und nach der Brutzeit bis nach Norduganda und Kenia (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)).

Die Schwalbenschwanzaare im Westen Afrika sind Zugvögel (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)), die von März bis Juni ihre Jungen aufziehen und dann die Trockenzeit mit der zeitweisen Abwanderung in den Süden umgehen. Die Schwalbenschwanzaare sind mitunter in „Trupps“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) unterwegs.

Der Oberkopf und der Nacken sind „grau“, die Stirn, die Wangen und das Kinn sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die Augen sind „rot“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder „leuchtend rot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) und um das Auge befindet sich ein „schwarzer Fleck“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. ein „kleiner schwarzer Fleck hinter dem Auge“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Oberseite ist „hellgrau“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Oberseite und die Flügel sind „grau“ und die mittleren Schulterfedern sind „russig getönt“ und der Schwanz ist „grau“ und „tief gegabelt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die Unterseite ist „weiss“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 33 bis 38cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 36 bis 38cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 37cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 31 bis 37cm (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 38cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Zur Nahrung zählen „hauptsächlich Insekten” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) und kleine Wirbeltiere (Eidechsen). Die Schwalbenschwanzaare jagen mitunter „in Trupps von 50 oder mehr Vögeln“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Schwalbenschwanzaare brüten in Gemeinschaften von bis zu 6 Paaren (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)). Das Nest befindet sich auf „einem kleinen dornigen Baum“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Das Weibchen legt „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

06. Perlaar (oder Perlenweih oder Perlenaar)
lat. Gampsonyx swainsonii

Die Perlaare leben in den offenen trockenen Regionen, an offenen tropischen Waldgebieten, in den halbtrockenen bis feuchten Waldlandschaften in bis zu 1.000m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein das nördliche und zentrale Südamerika (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Nicaragua, Kolumbien bis Westargentinien und Bolivien“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder Westnikaragua, Südamerika („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Genaugenommen ist die Unterart Gampsonyx swainsonii magnus an den Küstengebieten Perus und Ecuadors, Westboliviens (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Westkolumbiens, Ecuadors, Nordperus („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Südecuadors (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Die Unterart Gampsonyx swainsonii leonae ist genaugenommen in Nicaragua bis südlich des Amazonas (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nicaragua, Nordkolumbien, Venezuela, Trinidad, Guyana, Surinam, bis zum Amazonas („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder von Nicaragua bis zum Amazonas bzw. im Norden Südamerikas (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Die Unterart Gampsonyx swainsonii swainsonii ist südlich des Amazonas bis Paraguay und Nordargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Brasilien südlich des Amazonas“, Ostperu, Ostbolivien, Paraguay, Nordargentinien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder südlich des Amazonas in Südamerika bzw. Zentralbrasilien bis Nordargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Oberseite ist „aschschwarz“, die Flügeloberseite „aschgrau“ (die Ränder und die Enden der Armschwingen sind „weiss“) und die Schwanzoberseite „aschschwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist „dunkelbraun und grau gemischt und rotbraun im Genick und an der Seite“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Stirn und die Wangen sind „weiss, getönt mit gelb oder orange“, der Oberkopf ist „aschschwarz“ und das Kinn ist „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Stirn und die Wangen sind „orange“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Im Nacken befindet sich ein weisser „mit rötlichem Braun“ abgesetzter Kragen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder ein „weiss/kastanienbraunes Halsband“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

„Die Unterseite ist weiss mit schwarzen Flecken“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Unterseite ist „beige“ bei der Unterart Gampsonyx swainsonii swainsonii (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und die Hosen sind rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw, die Unterseite ist „weiss“ und die „Oberschenkel“ sind „rostbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Grösse beträgt 20 bis 25cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 20 bis 23cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 18 bis 22cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 20cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 25cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere, Reptilien (Eidechsen), kleine Vögel und Insekten.

Die Perlaare brüten „in kleinen Kolonien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Nest befindet sich „in hohen Bäumen“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Das Weibchen legt 3 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 3 weisse braungefleckte Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

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