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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Falkenartige Greifvögel (kurz Falkenartige), lat. Falconiformes
Familie: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

zu dieser Unterfamilie gehört die Gattung Falco (Falken)

30. Rotfussfalke, lat. Falco vespertinus
31. Amurfalke, lat. Falco amurensis (oder auch früher: Ostasiatischer Rotfussfalk, lat. Falco vespertinus amurensis)
32. Altaifalke, lat. Falco altaicus (?früher: Altai-Sakerfalke, lat. Falco cherrug altaicus)
33. Wüstenfalke oder Berberfalke oder Schahin, lat. Falco pelegrinoides
34. Unterart: Rotnackenshahin, lat. Falco pelegrinoides babylonicus
35. Laggarfalke (oder Luggerfalke), lat. Falco jugger
36. Rötelfalke, lat. Falco naumanni

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

30. Rotfussfalke
lat. Falco vespertinus

Die Rotfussfalken sind in den Steppen, Heidegebiete, Grassteppen, Hochmooren, Sumpflandschaften, offenen und bewaldeten Landschaften, Flüssen im Wald, Waldlichtungen, in Höhen bis 1500m.

Als Verbreitungsgebiet findet man Südosteuropa (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder Osteuropa und Asien (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „Osteuropa bis Ostasien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Eurasien und Afrika“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Osteuropa (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder Osteuropa, Nordasien, von Westsibirien „bis zur Mongolei“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder Nordosteuropa (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder Mittel- und Osteuropa (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder Europa und Asien (Tennesen; „Falken“) oder Eurasien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder Europa, durch Russland bis zur Lena (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Osteuropa bis Westsibirien, Baikalsee, Kleinasien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südost-Mitteleuropa, Osteuropa, Südosteuropa bis Mittelsibirien (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „Ungarn bis Nord- und Zentralasien“ (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „Osteuropa bis Zentralsibirien“ (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder Zentraleuropa, bis Zentralasien, bis in den Nordbalkan, bis Nordkasachstan, bis Nordchina (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder Osteuropa, Ungarn, Slowakei, Balkan, Asien (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder Osteuropa bis Ostsibirien (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder Mitteleuropa bis Ostsibirien (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Osteuropa, bis Mittelsibirien, Zentralasien (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder Österreich, Slowakei, bis Ussurien, Nordchina, Mogolei (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder Südosteuropa bis Ostasien (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder „Südosteuropa bis zur Mandschurei“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder Osteuropa, „in einem schmalen Band südlich der Taiga ostwärts bis zum Baikalsee“ (FALKE 01/2015) oder Ost- und Mitteleuropa bis nach Mittelasien (Nordkasachstan, Nordbalkangebiet, Nordchina) oder die Steppen- und Waldsteppenzone Russlands („Anzeiger des Vereins Thüringer Ornithologen“: 2009: Heft 3) oder Europa, bis Russland, Weissrussland, Ukraine (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder von der Pannonischen „Tiefebene über die Waldsteppen Osteuropas und Asiens bis Mittelsibiriens noch bis über den Jenissei hinaus“, aber auch vereinzelt und unregelmässig in Mitteleuropa („Greifvögel und Falknerei“ (2015)) oder „Osteuropa bis Zentralsibirien, mit Ausläufern bis an den Südostrand von Mitteleuropa“ (FALKE 09/2019).

Der Abflug ins Winterquartier beginnt im August (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „ab Mitte August“ bis „Ende September“ (FALKE 09/2019) oder im „September/Oktober“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder im Herbst (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)).

Im Jahr 2009 wurden 8 Rotfussfalkenweibchen (FALKE 03/2010) mit Satellitenfunksendern in Ungarn ausgestattet und man stellte fest, dass die 8 Rotfussfalkenweibchen „innerhalb eines Monats nach ihrem Abflug in Afrika“ ankamen und dass beim Überfliegen des Mittelmeers und der Sahara „manchmal Tag und Nacht“ geflogen wurde.

Man findet auch, dass Rotfussfalken auf dem Weg ins Überwinterungsgebiet (FALKE 06/2011) einen Zwischenstopp beim „Dorf Kamianka im Ochakiv Distrikt, Mykolaiy“ (21.000 Individuen zählte man im September 2009) machen und auch in anderen Gebieten der Südukraine von Anfang August bis Mitte Oktober zählte man 50.000 bis 60.000 Individuen im September 2009 und September 2010.

Als Überwinterungsgebiet wird Afrika („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Grosses Lexikon der Tiere“ (1989)) oder das südliche Afrika (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); VÖGEL 04/2020) oder Südafrika (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder die Tropen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder das tropisches Afrika (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder das südliche und östliche Afrika (Wüst: "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1 (1979?); Lang: „Die Vögel Europas“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); FALKE 01/2015; „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); FALKE 09/2019) oder „Angola, Namibia, Zimbabwe und Botswana“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „Botswana, Südwestafrika, Südafrika“, Westsimbabwe (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der östliche Mittelmeerraum (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder südliches Afrika, „vor allem in Angola, Namibia, Botswana uns Simbabwe“ („Ornithologische Jahresberichte des Museum Heineanum 26 (2008)“) oder Angola, Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia, Südafrika (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder „Kenia im Osten bis Namibia im Südwesten“ (FALKE 09/2019) angegeben.

Im Überwinterungsgebiet leben die Rotfussfalken mitunter „in grossen Trupps“ (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)).

Auf dem Herbstzug ins südliche Afrika fliegen die Rotfussfalken nach einer anderen Untersuchung nicht direkt, sondern über das zentrale Mitteleuropa („Greifvögel und Falknerei“ (2015)), so dass man 2014 „eine Ansammlung von rund 300 Rotfussfalken, die sich schon Ende August bei Lubin in Ostpolen“ zeigten, dokumentieren konnte („Greifvögel und Falknerei“ (2015)). Des Weiteren findet man, dass „an 170 Beobachtungsorten“ in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Bayern 427 Individuen (Doppelzählungen nicht ausgeschlossen) im Herbsteinflug 2014 gezählt wurden („Greifvögel und Falknerei“ (2015)).

Die Rückkehr ins Brutgebiet „in der zweiten Aprilhälfte“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder im „April/Mai“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder im Mai in Mitteleuropa (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „Ende April bis Ende Mai“ (FALKE 09/2019) oder „ab Ende April“ (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder im Mai (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)).

Der Bestand der Rotfussfalken in Europa wird mit 30.000 Paaren im Jahr 2000 (Mebs: „Greifvögel Europas“), mit 23.000 bis 55.000 Brutpaaren (in der Westpaläarktis: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 25.790 bis 38.670 Paaren (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), mit 26.000 bis 39.000 Paaren im Jahr 2004 (FALKE 06/2011; Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); FALKE 09/2019), mit rund 31.000 Paaren im Jahr 2010 (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)), mit „etwa 31.000“ Paaren (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) angegeben.

Der Bestand der Rotfussfalken in Mitteleuropa wird mit 800 bis 1.600 Paaren (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Rotfussfalken in Russland wird mit 15.000 bis 40.000 Brutpaaren (FALKE 05/1999), mit 20.000 bis 30.000 Paaren (Europäisches Russland: Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) angegeben.

Der Bestand der Rotfussfalken in der Ukraine wird mit „etwa 2.700“ Paaren (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) angegeben.

Der Bestand der Rotfussfalken in Ungarn wird mit rund 2.200 Brutpaaren in Ungarn (FALKE 05/1999), mit 1.000 bis 1.100 Paaren (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) angegeben.

Der Bestand der Rotfussfalken in Österreich wird mit 5 bis 10 Paaren (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Durch eine Untersuchung „in Zentralpolen in den Jahren 2014 bis 2016, in denen insgesamt mehr als 2800 Individuen nachgewiesen wurden“ kam heraus, „dass in Jahren mit Rotfussfalkenauftreten die Geschwindigkeit der Ost- und Südostwinde im August und September deutlich stärker waren als in Jahren ohne Nachweise in größerer Zahl“ (FALKE 12/2019).

Auch in Deutschland haben Rotfussfalken bereits gebrütet (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)). Man findet „fünf bis sechs zwischen 1860 und 1984 erbrachte und in der Literatur unterschiedlich bewertete Rotfussfalken-Beobachtungen in Thüringen, für die zumindest Brutverdacht nahe gelegt werden kann“ („Anzeiger des Vereins Thüringer Ornithologen“: 2009: Heft 3). Des Weiteren findet man Rotfussfalken-Dokumentationen, die zurückgehen bis „in die 1960er Jahre an Donau und Lech, 1956 bei Augsburg, 1964 bei Ulm“ und 1990 möglicherweise „in der Oberpfalz“ (FALKE 09/2019).

Das Gefieder des Männchens ist schieferschwarz (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder schieferschwarz (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder dunkelgrau, wobei die Unterseite heller ist (Tennesen; „Falken“) oder grauschwarz (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder dunkelgrau, fast schwarz (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder dunkel schieferblau (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder schwarzgrau (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder grau (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder dunkelgrau (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; VÖGEL 04/2013) oder düster blaugrau (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder dunkelschiefergrau (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978))) oder schiefergrau („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Lang: „Die Vögel Europas“; Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); FALKE 09/2019) oder dunkel blaugrau (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); „naturgucker“: 35: März/April 2018) oder blaugrau (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder schwarz, wobei die Unterseite schiefergrau ist (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Beim Männchen schimmern die Schwingen grau (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Schwungfedern sind silbergrau (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder die Schwungfedern sind etwas heller (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)).

Beim Männchen ist der Schwanz grauschwarz (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder schwarz (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Die Hosen des Männchens sind rostrot (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Tennesen; „Falken“; Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder dunkelrostrot (VÖGEL 04/2013) oder „lebhaft rostrot“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder rot (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder kastanienbraun (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder hell kastanienbraun („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder kastanienrot (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder ziegelrot (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder matt rot (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder rotbraun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Lang: „Die Vögel Europas“; Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder matt rostfarben („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder dunkelrot (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Füsse des Männchens sind leuchend rot (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder die Füsse sind rot („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Lang: „Die Vögel Europas“; FALKE 09/2019) oder die Fänge sind „leuchtend rot“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Fänge sind orangerot (VÖGEL 04/2013).

Beim Weibchen ist der Kopf rostrot (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992) oder orangerot (Tennesen; „Falken“) oder die „Federkrone“ ist rostrot („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder hellorangebraun (Lang: „Die Vögel Europas“) oder orangebräunlich (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder hell rostfarben (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder rostgelb (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder rostgelb, fein längsgefleckt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder rotbraun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder hellblond oder hellzimtfarben (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder rötlich und fein gestrichelt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder „typischerweise rostgelb“, kann aber variieren, die Kehle, die Backen sind weiss und die Gesichsmaske ist dunkel (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Oberkopf ist „gelblich bis rostfarben, kaum dunkel gestrichelt“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder der Oberkopf ist rostgelb, fein gestrichelt („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder der Oberkopf und der Nacken sind rostbraun, das Gesicht ist weisslich und die Augen sind dunkel umrandet (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder der Scheitel ist rostfarben (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder der Kopf ist bräunlich bis dunkelgelblich (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder der Kopf ist „braun bis rotgelb mit schwarzbraunenen Schaftstrichen“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Scheitel und der Nacken sind orangefarben (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder der Scheitel und der Nacken sind rahmfarben (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder der Scheitel und der Nacken sind rostgelb (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981; Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)). Die Stirn und die Wangen sind beige, der Bartstreif ist braun (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Augenmaske mit dem Bartstreif ist schwarz, die Wangen sind weiss (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder die Stirn ist gelblich weiss, der Augenstreif und der Bartstreif sind schwarz (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder das Gesicht ist weisslich, der Bartstreif dunkel (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder der Kopf ist hell, der Scheitel rötlich (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)).

Beim Weibchen ist die Oberseite „braungrau mit schwarzer Querbänderung“ (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „blaugrau mit schwarz gebänderten Rücken“ (Tennesen; „Falken“) oder die Oberseite ist blaugrau, schwarz gebändert (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder hellgrau, schwarz gefleckt und gebändert (VÖGEL 04/2013) oder die Oberseite ist „grau mit schwarzer Querbänderung“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Oberseite ist „fahlgrau, dunkelgrau gebändert“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Oberseite ist grau und schwarz quergebändert (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Oberseite ist grau und schwärzlich quergebändert (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Oberseite ist grau, schwarz gestreift (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder die Oberseite ist blaugrau und hell quergebändert (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder blaugrau und dicht quergebändert (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die Oberseite ist schiefergrau und schupping gezeichnet (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder die Oberseite ist schmutziggrau, schwarz gebändert (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Oberseite ist schiefergrau dunkel gebändert (FALKE 09/2019) oder die Oberseite ist grau, gelbbraun gebändert (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder der Rücken ist „schiefergrau, dunkel gebändert“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „heller schiefergrau“, dunkel gebändert (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder der Oberseite ist „schiefergrau gebändert“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder die Oberseite ist grau gebändert (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder der Rücken ist grau gebändert (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992) oder der Rücken ist grau („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder der Mantel und die Schultern sind „leicht rostbräunlich getönt“ (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder der Rücken, die Oberflügeldecken sind schiefergrau, dunkel gebändert („naturgucker“: 35: März/April 2018).

Beim Weibchen ist der Schwanz hellgrau und „dunkel gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder mit einer schwarzen Subterminalbinde versehen (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder grau, dunkel gebändert, dunkle Subterminalbinde, weisse Schwanzendbinde („naturgucker“: 35: März/April 2018).

Die Unterseite des Weibchens ist rostrot (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; „Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder orangerot (Tennesen; „Falken“) oder orangefarben (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder rostgelb (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder rostgelb, dunkelbraun gestrichelt (Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder hellrostbeige (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder rotbraun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder ockerbeige (VÖGEL 04/2013) oder hellblond oder hellzimtfarben (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „blass rostgelb ohne auffallende Streifung“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder gelblichbraun (FALKE 09/2019) oder „roströtlich mit feinen dunklen Längsstrichen“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder rötlich und fein gestrichelt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder hell rostgelb (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder rostfarben (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder rostgelb, fein längsgefleckt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „hell rostfarben, fein längs gestrichelt“ (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder „gelblich bis rostfarben, kaum dunkel gestrichelt“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „schwach rostfarben oder gelblich“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Bauch ist „braun bis rotgelb mit schwarzbraunenen Schaftstrichen“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Bauch ist bräunlich bis dunkelgelblich (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder die Brust ist orangebräunlich (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder die Brust, der Bauch sind rostgelb, fein gestrichelt („naturgucker“: 35: März/April 2018).

Die Grösse beträgt 30cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 30 bis 31cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998))) oder 28 bis 34cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Haas, Schürenberg: „Ökologie der Vögel“, Bd. 26 (2008); „naturgucker“: 35: März/April 2018) oder 28 bis 29cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 28 bis 31cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Lang: „Die Vögel Europas“) oder 27 bis 30cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 28 bis 30cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 27 bis 32cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder 28 bis 32cm (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 29 bis 31cm (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Balzari, Griesohn-Pflieger, Gygax, Lücke, Graf; „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder 30 bis 35cm (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 28 bis 35cm (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)).

Zur Nahrung zählen „hauptsächlich Insekten wie Heuschrecken und Libellen“ (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder „überwiegend“ aus Insekten (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder 93% „Käfer und Heuschrecken“ (aufgrund einer Gewölleanalyse: FALKE 12/2019) oder auch Insekten (Termiten, Käfer, Hummeln, Wespen), Ameisen, Amphibien (Frösche), Reptilien (Eidechsen), kleine Säugetiere (Wühlmäuse). Die Jungvögel werden mit auch kleinen Nagetieren und Spitzmäusen gefüttert (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Rotfussfalken leben „in Kolonien von einigen Dutzend Paaren“ (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“), jagen mitunter „in kleinen Trupps“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)), jagen „vor allem in der Dämmerung” (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)).

Die Balzflüge der Rotfussfalken werden „mit gemeinsamen Kreisflügen“ und Scheinangriffen auf des Männchens auf das Weibchen beschrieben (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Rotfussfalken brüten auf Bäumen (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) in verlassenen Nestern (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder in verlassenen Krähennestern (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder in Baumhöhlen und verlassenen Krähennestern (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder in verlassenen Krähennestern und Elsternnestern (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in verlassenen Saatkrähen- und Elsternnestern (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder in verlassenen Saatkrähennestern (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)).

Rotfussfalken sind Koloniebrüter (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder brüten „kolonieweise“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder brüten in Brutkolonien (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); „Grosses Lexikon der Tiere“ (1989); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder sind Koloniebrüter, „meist in Gemeinschaft mit Saatkrähenkolonien“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder brütet kolonieweise, meist in verlassenen Saatkrähenkolonien (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder brüten „auch in Saatkrähenkolonien“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder brüten in Kolonien (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder brüten in der Regel in Kolonien (FALKE 09/2019) oder brüten in kleinen Kolonien (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder brüten in Kolonien von 10 bis 20 Paaren (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder brüten in Kolonien von 50 bis zu 500 Paaren (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder brüten in Kolonien von bis „über 100 Brutpaaren“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder brüten in bis zu mehreren 100 Paaren zählenden Kolonien (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) 3 bis 6, meist jedoch 4 „gelbliche, rotbraun gefleckten Eier(Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder „4 bis 5 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 4 bis 5 rotbraun gefleckte Eier (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder „3-4 (2-6)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 3 bis 4 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 3 bis 4 „gelblichbräunliche, leicht gefleckte Eier“ (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder 2 bis 5 Eier (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder 3 bis 5 Eier (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „(2)3-5(6)“ weisse oder hellrostbraune, dunkelbraun gezeichnete Eier oder auch „gelegentlich völlig“ dunkle Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 4 bis 6 Eier (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder „3-4 (6) Eier“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 3 bis 4 beige und stark gezeichnete Eier (Lang: „Die Vögel Europas“) oder 3 bis 4 helle rotbraun gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 3 bis 4 „leicht gefleckte, gelbbräunliche Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 3 bis 4 „hellrosa bis rostfarben oder braun mit dunkleren Flecken“ versehene Eier (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder 3 bis 4 „hellbraune, eng dunkel gezeichnete Eier“ (FALKE 09/2019) oder 2 bis 5, „meist 3 oder 4“ helle, rotbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Als Legezeitraum findet man oder als Brutzeitraum findet man „meist Ende Mai oder Anfang Juni“ (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder April (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „ab Mitte Mai“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); FALKE 09/2019) oder Juni (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „Mai/Juni“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „Mitte Mai bis Anfang Juni“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Mitte Mai bis Mitte Juni“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder zweite Maihälfte oder Juni (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder April bis Juni (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)).

Die Eier werden von beiden Altvögeln (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); FALKE 09/2019) ausgebrütet.

Ausgebrütet sind die Eier in 22 bis 23 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder in 22 bis 23, ausnahmsweise bis 27 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder in 22 bis 25 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in 24 Tagen (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in 28 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in 3 Wochen (FALKE 09/2019) oder in 3 bis 4 Wochen (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)). Es werden 2 bis 3 Jungvögel grossgezogen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)).

Die Nestlingszeit beträgt oder flügge sind die Jungvögel in 27 bis 29 Tagen (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder in 26 Tagen (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder in 26 bis 28 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in 27 bis 29 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 27 bis 28 Tagen, „obwohl oft nur 22 bis 25 Tage angegeben werden“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in 27 bis 30 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder nach einer Nestlingszeit vom 27 Tagen (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in „rund einem Monat“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder in 30 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in 4 Wochen (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); FALKE 09/2019).

Die Jungvögel werden noch weitere 1 bis 2 Wochen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder noch 2 Wochen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder eine „kurze Zeit“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder 7 bis 14 Tage (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder bis zu 14 Tage (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 10 Tage (FALKE 09/2019) durch die Altvögel betreut und dann „zerfällt der Familienverband“ (FALKE 09/2019).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel in einem Jahr (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Die Rotfussfalken führen „eine Saisonehe“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder bleiben „für eine Saison“ zusammen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Ein Höchstalter von 12 Jahren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder von 13 Jahren wird angegeben (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Buchs gemacht.                               .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Grafenwiesen aufgenommen.                               .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Köln aufgenommen.                                             .

31. Amurfalke
lat. Falco amurensis (früher: Ostasiatischer Rotfussfalk, lat. Falco vespertinus amurensis)

Die Amurfalken sind in den bewaldeten Steppen, Feuchtgebieten, Flüssen im Wald, Mooren, in Höhen bis 4420m verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Asien (Tennesen; „Falken“; Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder Transbaikalien und die Nordostmongolei („Greifvögel und Falknerei“ (2015)) oder Südasien, UdSSR, Nordchina („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder Ostsibirien, Nordchina, Nordkorea (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder östlich vom Baikalsee (Wüst: "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1 (1979?)) oder nördliches Ostasien (Vogelwarte Band 53: Heft 4: Dezember 2015; Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder Sibirien, China („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010) oder Ostchina, Südostrussland, Mongolei, Korea (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder Ostsibirien (VÖGEL 04/2019) oder „Baikalsee bis zum Amurland, in der Mandschurei und in Nordchina“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder Transbaikalien, bis Ussieren, bis Nordostchina, Nordkorea (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) angegeben.

Als Überwinterungsgebiet findet man „Namibia, Arabien, Indien(Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Botswana, Zimbabwe und Südafrika(Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder Simbabwe, Mosambik, Südafrika (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder Sambia, bis Nordost-Südafrika und Asien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder östliches und südliches Afrika (Wüst: "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1 (1979?)) oder das südliche Afrika (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008); „Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010; „Greifvögel und Falknerei“ (2015)) oder Südafrika (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); VÖGEL 04/2019) oder Njassaland (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976)) oder Südostafrika (Vogelwarte Band 53: Heft 4: Dezember 2015).

Die Strecke vom Brutgebiet zum Überwinterungsgebiet wird mit 15.000km angegeben (VÖGEL 04/2019).

Man findet Amurfalken als weit verbreitete Durchzügler bzw. Sichtungen von Amurfalken auf dem Indischen Subkontinent, wobei in Pakistan keine Bestandsaufnahme erfolgte (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)).

Für eine Untersuchung wurden im Januar 2010 10 Amurfalken besendert und im Ergebnis konnte bei mehreren Amurfalken „vollständige Jahresroute vom Überwinterungsgebiet in Südafrika bis zum Brutgebiet in“ Nordostchina „und wieder zurück nach Südafrika dokumentiert werden“ (Vogelwarte Band 49: Heft 4: Dezember 2011). Des Weiteren konnte dokumentiert werden, dass „bis zu über 5.900km in fünf Tagen zurückgelegt“ wurden, dass der Frühjahrszug „in knapp dreitägigem Non-Stop-Flug über den Indischen Ozean“ erfolgt, was „auch für den Herbstzug, der weiter südlich von Bombay aus erfolgt“, gilt (Vogelwarte Band 49: Heft 4: Dezember 2011) oder man fand aufgrund von Satellitentelemetrie heraus, dass die Amurfalken „in einem ca. dreitägigen non-stop-Flug den Indischen Ozean zwischen Indien und Somalia in Ost-Afrika“ auf dem Weg ins Überwinterungsgebiet und dann auch wieder zurück, überqueren („Greifvögel und Falknerei“ (2013)). Für eine andere Untersuchung wurden 7 Amurfalken besendert und man stellte fest, dass „der Frühjahrszug des Amurfalken nicht über Land durch Arabien sondern in mehrtägigem Non-Stop-Flug über den Indischen Ozean“ nach Südafrika erfolgte und der Herbstzug über den Indischen Ozean fast in der gleichen Route Non-Stop erfolgte (Vogelwarte Band 53: Heft 4: Dezember 2015).

In diesem Zusammenhang fand man heraus, dass die Amurfalken „starken Rückenwind“ nutzen, den Sommermonsun „in den Monaten Mai bis September in nordöstlicher bis östlicher Richtung“ und ab November im Herbst „weht der Wind aus nordöstlicher Richtung, sodass der erneute Zug über den Indischen Ozean“ erfolgen kann (Vogelwarte Band 49: Heft 4: Dezember 2011) oder man findet, dass die Amurfalken aufgrund der genetischen Fixierung beim „Herbst- und Frühjahrszug den Monsun“ nutzen, der die Amurfalken „über tausende Kilometer im Eiltempo regelrecht“ >transportiert< („Greifvögel und Falknerei“ (2015)) oder man findet, dass „beim Zug der Monsun als starker Rückenwind in beiden Richtungen genutzt wird“ (Vogelwarte Band 53: Heft 4: Dezember 2015).

Die Amurfalken kommen „Ende Mai“ aus dem Überwinterungsgebiet zurück (Vogelwarte Band 53: Heft 4: Dezember 2015).

Eine Gruppe Naturschützer entdeckte im Oktober 2012 im Nordosten Indiens in einem entlegenen Teil des Nagaland, in einem Gebiet in dem sich die Amurfalken die „Energiereserven vor dem Zug über das Meer“ von Sibirien nach Asien aufladen, feine hohe, breite und lange „um die 20 Netze“ zwischen den Bäumen, in den sich „tausende“ Amurfalken „jeden Tag“ verfingen (FALKE 01/2013). Die Anzahl (FALKE 01/2013) der gefangenen Amurfalken wird mit geschätzten „10.000-jeden Tag“ bzw. „von mehr als 100.000“ Individuen als Gesamtzahl angegeben. Den Amurfalken (FALKE 01/2013) wurden durch „70 bis 80 Trupps von Jägern“ die Flügel gebrochen, um sie an Pflöcken aufzuhängen „für den illegalen Fleischmarkt“ zu einem Preis von je „16 Indischen Rupien (etwa 0,20 Euro)“. Dank einer massiven Öffentlichkeitsarbeit der „Nagaland-Regierung (hier insbesondere der Forstverwaltung)“, der „Conservation India und der Bombay Natural History Society, BirdLife India“, „vor allem aber der jeweiligen Gemeinden vor Ort“ konnte man mitteilen, dass ein Jahr später (FALKE 01/2014) die „Hauptmasse des Zuges von Amurfalken, lat. Falco amurensis“ von Südwestindien unbeschadet in das Überwinterungsgebiet ins tropische Afrika gelangen konnte.

Es wird ein Bestand von 4.000 bis 5.000 Individuen in Malawi und 50.000 Individuen in Zimbabwe (Curry-Lindahl: „Das grosse Buch vom Vogelzug“, 1982) angegeben.

Für eine Untersuchung wurde „im Zeitraum von 2000 bis 2001 eine Amurfalkenkolonie in der nördlichen Mongolei intensiv untersucht“, von 1990 bis 2001 250 Amurfalkeneier vermessen, von 2000 bis 2002 „145 Brutpaare registriert“, „wobei der jährliche Anteil zwischen 39 und 55 Brutpaaren schwankte“ und in diesen 3 Jahren wurden „334 juvenile und 44 adulte Amurfalken beringt und davon 79 Jungfalken und 27 Altfalken zusätzlich mit Flügelmarken versehen“ (Vogelwarte Band 43: Heft 1: Januar 2005).

Das Männchen ist auf der Oberseite dunkelgrau (Tennesen; „Falken“) oder ist auf der Oberseite dunkelgrau und der Schwanz ist schwärzlich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Das Männchen ist auf der Unterseite heller (Tennesen; „Falken“) oder blaugrauer (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Hosen des Männchens sind rostrot (Tennesen; „Falken“) oder rötlich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Das Weibchen ist auf der Oberseite blaugrau, wobei der Rücken schwarz gebändert ist (Tennesen; „Falken“) oder die Oberseite ist grau und unauffällig gebändert (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Der Kopf des Weibchens ist orangerot (Tennesen; „Falken“) oder der Kopf ist schiefergrau, der Bartstreif schwarz und die Stirn „meist weisslich“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterseite des Weibchens ist orangerot (Tennesen; „Falken“) oder beige und schwarz gefleckt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Hosen und der Unterschwanz sind hellrostfarben (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Amurfalken haben im Unterschied zu den Rotfussfalken im Unterflügel „ein deutlich weisses Feld(Tennesen; „Falken“; Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)).

Die Grösse beträgt 30cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder 26 bis 30cm („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie …..“, 2010; Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 26 bis 31cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder 28 bis 31cm (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)).

Zur Nahrung zählen Insekten, kleine Säugetiere und Reptilien.

In einer Brutplatzuntersuchung im fernöstlichen Russland im Muraviovka Park bezüglich der „Einflussfaktoren auf die Brutplatzwahl von Amurfalken“ wurden über 100 Elsternester mit ihren standortspezifische Gegebenheiten dokumentiert, wobei 38 Nester „von Amurfalken besetzt“ waren und dabei kam heraus, „dass Amurfalken Elsternester bevorzugen, die mit einem Dach versehen sind“ (Vogelwarte Band 55: Heft 4: Dezember 2017).

Das Weibchen legt im Juni 2 bis 6 Eier in ein Elstern- oder Krähennest. Die Eier werden durch das Weibchen in 26 bis 28 Tagen ausgebrütet. Flügge sind die jungen Amurfalken in 26 bis 30 Tagen.

32. Altaifalke
lat. Falco altaicus (?früher: Altai-Sakerfalke, lat. Falco cherrug altaicus)

Man findet, dass es „unklar“ ist, ob es sich hierbei um eine Unterart oder um eine Kreuzung mit Gerfalken handelt (Vogelpark Olching: Vogelpark-Zooschild: Altai-Sakerfalke). Im älteren Buch von Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) findet man andererseits den altaicus-Typ bei der Unterart Falco cherrug milvipes.

Die Altaifalken sind in den Steppen, Waldsteppen, an den Waldrändern, offenen Plateaus in Höhen bis zu 2.750m verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man die Mongolei, Südtransbaikalien, Westmanschurei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südwestsibirien, Nordwestmongolei, Nordwestchina (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder „Altaigebirge in Russland“ (Vogelpark Olching: Vogelpark-Zooschild: Altai-Sakerfalke).

Als Überwinterungsgebiet wird Westpakistan und Nordwestindien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) angegeben.

Die Oberseite ist „grau bis graubraun, oder mehr gebändert“, der Kopf ist gestreift und die Unterseite ist beige und „meist gestreift/gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg gemacht.

33. Wüstenfalke oder Berberfalke oder Schahin
lat. Falco pelegrinoides

Die Wüstenfalken sind an den Meeresklippen, felsigen Hügeln, Halbwüsten, Felswüsten, Wüsten, Schluchten, Bergen, in Höhen bis 2000m, im trockenem Buschland verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein den Nahen Osten und Nordafrika (Tennesen; „Falken“) oder Nordafrika bis Zentralasien („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder Nordafrika, Kanarische Inseln, , Israel, arabische Halbinsel, Pakistan, mongolisches Altaigebirge (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder Nord- und Westpakistan als Brutvogel und Ost- und Nordwestindien als Überwinterer (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)).

Es werden die 2 Unterarten Berberfalke und Rotnackenshahin (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006)) oder Falco pelegrinoides pelegrinoides und Falco pelegrinoides babylonicus (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) unterschieden.

Die Unterart Rotnackenschahine, lat. Falco pelegrinoides babylonicus ist in „Persien und Afghanistan(Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in Asien (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder im Irak, Ostpersien, Mongolei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Afghanistan und Turkistan“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder in „Vorder- und Mittelasien“ oder „Südwest- und Mittelasien“ oder Iran, Afghanistan, Pakistan, bis nach China nach Ostturkestan (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006), S. 427, 428) oder im Iran, Westmongolei (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Die Rotnackenschahine, lat. Falco pelegrinoides babylonicus sind Zugvögel, die in Indien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) überwintern.

Man findet allgemein auch, dass die ägyptischen Wüstenfalken sind Zugvögel sind, die 9 bis 10 Monate im Sudan verbringen (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Die Unterart Berberfalke, lat. Falco pelegrinoides pelegrinoides ist in Nordafrika (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in der Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in Nubien, Nordafrika, bis zum Südatlas, bis zur Atlantikküste, Marokko (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nordafrika, Nahost, Südwestarabien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder in „Marokko, Algerien und Tunesien“ oder im nördlichen Afrika, Vorderasien und der Arabischen Halbinsel (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006), S. 427, 428) oder Mauretanien, Marokko, Algerien, Tunesien, bis Ägypten, Sudan, Äthiopien, Eritrea, Somalia, Kenia, auch in Senegal, Gambia, Burkina Faso, Niger, Tschad, Kamerun (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) verbreitet.

Der Gesamtbestand findet man mindestens 300 Paare (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), 1.500 Paare (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), 100 Paare (Westpaläarktis: Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) angegeben.

Im Allgemeinen ist die Oberseite „heller blassgrau“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder aschblaugrau bis blaugrau (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Rücken ist blassgrau (Tennesen; „Falken“). Beim Männchen ist genaugenommen die Oberseite „gräulich“ (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006)).

Im Allgemeinen ist der Nacken rostrot (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder rostfarben (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder rötlich (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder hellgrau und mit rostroten Flecken versehen (Tennesen; „Falken“) oder „viel mehr rostbraun“ als beim Wanderfalken (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder Nackenfleck ist rostbraun (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)).

Im Allgemeinen ist der Scheitel hellgrau und mit rostroten Flecken versehen (Tennesen; „Falken“) oder der Oberkopf ist rostrot (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „viel mehr rostbraun“ als beim Wanderfalken (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)).

Beim Männchen ist genaugenommen der Scheitel, der Nacken „rostbraun“, der Bartstreif „dunkel“ (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006)).

Beim Weibchen ist genaugenommen der Nackenfleck und der Überaugenstreif manchmal rostgelb (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)).

Im Allgemeinen ist die Unterseite „rötlich (frisch) oder cremefarben (ausgeblichen)“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder hell (Tennesen; „Falken“) oder hell sandfarben bis schwach rostfarben und mit wenigen gräulichen Flecken auf der Brust und schwachen Seitenstreifen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Bauch ist zartgrau, gebändert, ockerfarben bis beige getönt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Beim Männchen ist genaugenommen die Unterseite „rostbraun“ (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006)).

Falco pelegrinoides pelegrinoides: Beim Männchen ist die Oberseite „hell blaugrau“ und fein dunkel gefleckt, wobei der Mantel und die Schultern „schwärzer“ sind, die Stirn ist „rötlich beige“, der Scheitel ist „braun“, der Augenstreif und der Bartstreif sind dünn und dunkel, das Nackenband ist „rötlich beige“, der Schwanz ist gebändert, mit schwarzer Subterminalbinde und weisser Schwanzspitze versehen und die Unterseite ist „beige bis zimtfarben oder orangebeige“, wobei der „Bauch leicht gefleckt oder gestrichelt“ ist (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Beim Weibchen ist der Nacken „rötlich” (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt 33 bis 37cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder 32 bis 40cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 33 bis 39cm (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 33 bis 44cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder 38 bis 45cm (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder 34 bis 44cm (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35 bis 42cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)).

Zur Nahrung zählen Vögel und Fledermäuse.

Die Wüstenfalken führen ihre Balzflüge im Dezember durch (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Als Nest wird ein verlassenes Greifvogelnest oder in Felswänden (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder ein Felsen oder ein Gebäuse (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) verwendet.

Das Weibchen legt im Abstand von 2 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) „3 (2-5)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 2 bis 4, meist 3 gelbliche, rotbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 3 bis 4 rötlichweisse bis rötlichsandfarbene, oft rotbraun gefleckte Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Als Legezeitraum der Eier findet man „März/April“ (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder als Brutzeitraum wird „März bis Anfang April“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder von Mitte Februar bis März (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „März bis April“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier „grösstenteils“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) in ca. 32 Tagen aus (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)). Die Jungvögel werden mit 32 bis 39 Tagen flügge (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Die Altvögel bleiben vermutlich lebenslang zusammen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Ein Höchstalter von „etwa 20“ Jahren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) wird angegeben.

Diese Fotos wurden im Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe gemacht.

34. Unterart: Rotnackenshahin
lat. Falco pelegrinoides babylonicus

Die Rotnackenshahine sind einerseits eine Unterart des Wüstenfalken, lat. Falco pelegrinoides (siehe dort) und sind andererseits die grössere Unterart (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Rotnackenschahine, lat. Falco pelegrinoides babylonicus ist in „Persien und Afghanistan(Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in Asien (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder im Irak, Ostpersien, Mongolei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Afghanistan und Turkistan“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder in „Vorder- und Mittelasien“ oder „Südwest- und Mittelasien“ oder Iran, Afghanistan, Pakistan, bis nach China nach Ostturkestan (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006), S. 427, 428) oder im Iran, Westmongolei (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Die Rotnackenschahine, lat. Falco pelegrinoides babylonicus sind Zugvögel, die in Indien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) überwintern.

Die Rotnackenschahine haben allgemein einen rostfarbenen Scheitel und Nacken (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Kopf ist „oft ganz rostrot“ und das Nackenband ist stärker entwickelt (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder der Nacken ist rostfarben (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Die Oberseite ist allgemein „hellgraublau“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)). Beim Männchen ist genaugenommen die Oberseite „heller grau“, die Stirn „rötlicher“, der Bartstreif dünner, der Nacken „rötlicher“ und die Unterseite ist „heller und rötlicher“ und gefleckt, wenn auch „manchmal“ „nur auf“ den Flanken und Hosen gefleckt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterseite ist allgemein „gelblichweiss mit wenigen dunklen Flecken“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Diese Fotos wurden im Greifvogelpark/Falknerei Katharinenberg gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Jagdfalkenhof Schaaf im Wildgehege Moritzburg aufgenommen.

35. Laggarfalke (oder Luggerfalke )
lat. Falco jugger

Die Laggarfalken leben in den offenen Waldlandschaften, offenem Gelände, Halbwüsten, trockenen Buschlandschaften, trockenen Steppen, halbtrockene Steppen, felsigen Gelände, Städten, Kulturlandschaften, in Höhen bis 1980m.

Als Verbreitungsgebiet findet man Asien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Indien (Tennesen; „Falken“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Grosses Lexikon der Tiere“ (1989); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „Indien und Afghanistan“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder „Indien, Afghanistan, ostwärts bis Burma“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder Baluchistan, Himalaya, Indien, Burma (Erritzoe: „The Birds of CITIS and How to Identify Then“ (1977)) oder „Belutschistan, Indien bis Assam“, Zentralburma, südlich vor den Vorbergen des Himalayas, bis Westmadras, eventuell auch in Afghanistan?, eventuell auch Russisch-Turkestan? (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Indien, Afghanistan, Assam und Burma“ (Burgfalknerei Hohenbeilstein: Zooschild (TUKAN-Zooschild: Laggarfalke)) oder „von Belutschistan nach Osten durch Indien, Assam und Zentralbirma, nach Süden bis zu den Ausläufern des Himalaya und durch die Westmadras“, Afghanistan, Turkestan („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder den indischen „Subkontinent bis Burma“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Indien, Pakistan („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage) oder vom Himalajavorgebirge bis Assam bis Südpakistan bis Südzentralindien , Nordwestmyanmar (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder den Indischen Subkontinent, wobei im Nordosten und Osten des Indischen Subkontinents und in Sri Lanka keine Bestandsaufnahme erfolgte (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)).

Die Oberseite ist aschbraun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „der Rücken ist dunkelbraun“ (Tennesen; „Falken“) oder der obere Rücken, die oberen Flügeldecken, die Schulterfedern, die Armschwingen und die Handschwingen sind dunkelbraun und ab dem unteren Rücken „heller graubraun“, wobei die Federränder „heller grau“ sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Der Scheitel und der Nacken „sind rötlich und gefleckt“ (Tennesen; „Falken“) oder der Oberkopf ist fahl rötlich-braun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der Scheitel und der Nacken sind „bräunlichrot mit schwarzen Schaftstrichen“, die Stirn und der bis in den Nacken gehende Augenstreif sind „hell bräunlichrot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Kopffärbung ist kräftig (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Die Wangen und die Ohrdecken sind „hell bräunlichgelb“, der Bartstreif und der Streifen vom Auge bis zum Hals sind schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist weisslich und dunkel gestreift, wobei die Flanken und die Schenkel braun sind (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder weniger gefleckt bei den Altvögeln (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder weiss (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „blass gelblich-braun oder weisslich“ (Tennesen; „Falken“) oder „hell bräunlichgelb oder rosaweiss“, wobei die „Flanken dunkelbraun gebändert“ und die Brust und der Bauch „schwarz gefleckt und fein längsgestreift“ sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Beim Männchen ist genaugenommen die Oberseite „dunkelbraun“ und die Federn sind „heller gesäumt(Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Beim Männchen sind genaugenommen der Scheitel und der Nacken rostig weiss bis rötlich und mit schwarzen Schaftstrichen versehen (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Beim Männchen ist genaugenommen die Unterseite „weisslich bis rostig weiss”, auf den „Brustseiten leicht gestrichelt” und auf dem Bauch, den Flanken und den Hosen kräftig gefleckt und gebändert (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Das Weibchen ist genaugenommen „ganz dunkel“ und hat nur einen gestreiften rostfarbenen Scheitel (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt 38 bis 43cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 45cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 43 bis 46cm (Erritzoe: „The Birds of CITIS and How to Identify Then“ (1977); Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder 39 bis 46cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Mäuse), Vögel (Tauben, Haushühner), Reptilien (Eidechsen), Insekten (Heuschrecken).

Das Nest befindet sich in einem Horst in 10 bis 15m Höhe (Burgfalknerei Hohenbeilstein: Zooschild (TUKAN-Zooschild: Laggarfalke)), auf einem Felsen oder in Bäumen (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Das Weibchen legt 2 bis 5 Eier (Burgfalknerei Hohenbeilstein: Zooschild (TUKAN-Zooschild: Laggarfalke)).

Ausgebrütet sind die Eier in 29 Tagen (Burgfalknerei Hohenbeilstein: Zooschild (TUKAN-Zooschild: Laggarfalke)). Flügge sind die Jungvögel in 35 bis 40 Tagen.

Die nachfolgenden Fotos des “Laggarfalken” wurden in der Adlerwarte Niederwald (links), in der Adlerwarte Pfänder (mitte) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos des “Luggerfalken” wurden in der Adlerwarte Niederwald aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos des “Laggarfalken” wurden in der Greifenwarte Edersee gemacht.

Diese Fotos des “Luggerfalken” (links) und des “Laggarfalken” (rechts) wurden im Adler- und Wolfspark Kasselburg gemacht.

Die nachfolgenden Fotos des “Luggerfalken” unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Bongartz (Hoher Meissner) im Bergwildpark Meissner (links), im Fürstlichen Falkenhof Schloss Schillingsfürst (mitte) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos des “Laggarfalken” wurden im Harzfalkenhof Bad Sachsa gemacht.

Die nachfolgenden Fotos des “Laggarfalken” wurden im Vogelpark Steinen gemacht.

36. Rötelfalke
lat. Falco naumanni

Die Rötelfalken leben in den offenen trockenen Gebieten, in Höhen bis 1000m, Kulturlandschaften, Steppen und Wüsten.

Als Verbreitungsgebiet findet man „Spanien bis nach Nordostchina“ („Greifvögel und Falknerei“ (1992)) oder „Spanien, Portugal, Südfrankreich, Süditalien“, Griechenland (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „Nordafrika, Europa, Asien“ oder Nordafrika und Eurasien (Tennesen; „Falken“) oder Mittelmeeraum, Ostasien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Europa „bis zum Altei“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Spanien, Südfrankreich, Süditalien, Griechenland (FALKE 06/2015) oder Südeuropa, Zentralasien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Nordafrika, Mittelmeergebiet, Südosteuropa, Asien (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Mittelmeergebiet, Nordafrika, Südosteuropa, Österreich, Asien (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder Südeuropa (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); FALKE 03/2001) oder „Südosteuropa, Nordafrika, Zentralasien“ ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder Mittelmeergebiet, Türkei, Südostsibirien, Nordchina (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „von Spanien bis Kiew, Charkow, untere Wolga, Sibirien”, Nordwestafrika, „Kleinasien, Persien, Turkestan” (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Mittelmeergebiet, Nordafrika, Südosteuropa, „Türkei bis Südostsibirien und Nordchina” (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder Südwest- und Südeuropa, Nordwestafrika, bis zur Nordmongolei, bis Nahost, Transkaspien, in China bis Shanxi (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder Mittelasien bis Nordchina (Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969)) oder die Mittelmeerländer bis China, von Bulgarien, Südrussland, Südwestsibirien, nördlich von Saudi-Arabien, Iran, Pakistan („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Mittelmeergebiet „über Mittelasien bis China und zur Mongolei“, „Spanien bis in die Ukraine“, Südeuropa (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder Südeuropa, Iberische Halbinsel, Frankreich, Italien, Italien, Mazedonien, Balkan, Griechenland, Naher Osten, Nordafrika (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder nördliches Mediterran, Mittelasien (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder „von Portugal bis Nordchina“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder im Mittelmeerraum („Vogelpark Walsrode“ (als „Parkguide“ ab Auflage 36 bezeichnet), 31.+33.+36. Auflage) oder Nordwestafrika, Südeuropa, Vorderasien, Mittelasien „bis zum Alai-Gebirge”, isoliert in Nordchina (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Nordafrika über Südeuropa und den Mittleren Osten bis zum Baikalsee“ (voegel-magazin.de vom 30.06.2017: Klimaerwärmung: Einfluss auf Rötelfalken“) oder Süd-Eurasien, Nordwestafrika (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder Nordafrika, Mittelmeerraum, bis Zentralasien, bis Ostchina (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

In einer Untersuchung der „Auswirkungen von Temperatur- und Niederschlagsveränderungen aus acht Klimaszenarien auf die Eignung als Brut- und Überwinterungsgebiet für Rötelfalken anhand der derzeitigen Verbreitung und klimatischen Bedingungen“ kam heraus, dass „für pessimistische bis sehr pessimistische Klimaszenarien bis 2050 einen Verlust von 42% der geeigneten Brutgebiete in Italien“ prognostiziert wird, dass „66% der derzeitigen Kolonien“ davon betroffen wären, dass alle Szenarios bis auf ein Szenario „eine Verschiebung der Brutgebiete um rund 40 Kilometer nach Norden bis zum Jahr 2050“ vorhersagen (voegel-magazin.de vom 30.06.2017: Klimaerwärmung: Einfluss auf Rötelfalken“).

Der Abflug ins Überwinterungsgebiet beginnt im August, mit den „Höhepunkt Anfang Oktober(Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Ende Juli/August“ bis „Ende August/Anfang September“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder im späten September bis Anfang Oktober (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder der Abflug erfolgt September bis Oktober (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)).

Es wird angegeben, dass die Populationen aus dem Mittelmeergebiet und der „Türkei bis Südostsibirien und Nordchina” Zugvögel sind (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)). Des Weiteren findet man, dass Rötelfalken weit verbreitete Durchzügler auf dem Indischen Subkontinent sind bzw. es konnten Sichtungen auf dem Indischen Subkontinent dokumentiert werden (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)). Man findet, dass Rötelfalken „im geringen Masse“ als Standvögel in Nordafrika, Südspanien und in der Türkei bleiben (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder dass „ein kleiner Teil der“ Altvögel als Standvögel in Marokko, Südspanien, Süditalien, Südtürkei bis Aserbeidschan bleibt (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Als Überwinterungsgebiet findet man „Afrika“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); „Grosses Lexikon der Tiere“ (1989); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder Afrika, südlich der Sahara (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); “Der Falkner” (2016); FALKE 06/2015) oder Afrika, südlich der Sahara, im Süden der arabischen Halbinsel, aber auch einige wenige überwintern in Südeuropa, Nordafrika (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Afrika, südlich der Sahara, Arabien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in Afrika, „südlich der Sahara“, Türkei, Südspanien, Nordwestafrika (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Afrika, Südspanien (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder Afrika, Indien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder südlich des Äquators (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder „Afrika südlich der Sahara“, „Transvaal, Orangefreistaat“, Kapprovinz (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Ost- und Südafrika“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder südliches Afrika, auch in Pakistan (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „südlich der Sahara mit Lücken in Westafrika, nicht in SW-Afrika“ („Ornithologische Jahresberichte des Museum Heineanum 26 (2008)“) oder aufgrund von Ringfunden „von der Sahelzone“ bis Südafrika, im Süden der arabischen Halbinsel (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) oder Subsahara bis in das östliche und südliche Afrika, ausgenommen von Guinea, ausgenommen dem Kongo-Regenwald (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder „Afrika und auf der Arabischen Halbinsel“, zunehmend auch in Südeuropa (voegel-magazin.de vom 30.06.2017: Klimaerwärmung: Einfluss auf Rötelfalken“).

Man findet, dass Rötelfalken in Gruppen von bis zu 6.000 Individuen in Kapland überwintern (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB487, 1976) oder im südafrikanischen Winterquartier „bis zu 70.000 Rötelfalken“ zusammen übernachten (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder dass an den südafrikanischen Schlafplätzen „bis zu 75.000“ Rötelfalken „gleichzeitig übernachten“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder dass die Rötelfalken im afrikanischen Winterquartier „in grossen Gruppen von bis zu 2.000 Individuen“ übernachten (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder dass bei einer Zählung im Überwinterungsgebiet im östlichen Südafrika „2007/2008 über 88.000 Vögel gezählt“ wurden („Ornithologische Jahresberichte des Museum Heineanum 26 (2008)“).

Der Rückflug erfolgt „März/April“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder im März bis zur „ersten Aprilhälfte“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder im April (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Männchen kommen „zwischen März und Anfang April” zurück (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)).

Es werden die westliche Unterart Falco naumanni naumanni und die chinesische Unterart Falco naumanni pekinensis unterschieden („Greifvögel und Falknerei“ (1992)).

Aufgrund des Masseneinsatzes „von Pestiziden in den 70er/80er Jahren“ und aufgrund der „Heuschreckenschwärme in Afrika“ wurde „fast 90% des europäischen Brutbestandes“ ausgerottet (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die Vorkommen der Rötelfalken gingen „in manchen Gebieten“ „innerhalb nur weniger Jahrzehnte um über 80%“ zurück (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder die Rötelfalken sind durch die oft übermässige „Anwendung von Insektiziden“ bedroht („Vogelpark Walsrode“, 31.+33. Auflage) oder die Rötelfalken sind aufgrund der „Intensivierung der Landwirtschaft“ bedroht (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder die Populationen haben aufgrund des erhöhten Einsatzes von Insektiziden „in vielen Ländern Südeuropas sehr stark abgenommen“ (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)). Die Brutpopulation fiel von 1950 „in Westeuropa pro Jahrzehnt um 46%“ und die „in Südafrika überwinternden Bestandszahlen“ gingen „im Lauf desselben Zeitraums um 25%“ zurück (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012)). Andererseits findet man, dass „in Spanien und im europäischen Russland“ die Bestände noch stabil sind (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)).

Der europäische Bestand der Rötelfalken wird mit 7.000 bis 8.000 Paaren im Jahr 1997 (Mebs: „Greifvögel Europas“, 2002), mit 8.000 bis 9.500 Rötelfalken-Paaren (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“, 2002), mit 27.000 bis 57.000 Brutpaaren (in der Westpaläarktis: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 27.600 bis 41.000 Paaren (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), mit 7.000 bis 8.500 Brutpaaren (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)), mit rund 25.000 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)), mit etwa 14.300 Paaren (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)), mit 20.000 bis 42.000 Brutpaaren (FALKE 06/2015) angegeben.

Der Bestand in Spanien und Portugal wird mit 60.000 Paaren (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) angegeben.

Der Bestand in Portugal wird mit 290 Brutpaaren im Jahr2001 (FALKE 04/2018), mit 540 Brutpaaren im Jahr 2007 (FALKE 04/2018) angegeben. Im Bereich „Castro Verde brüten 70% aller in Portugal vorkommenden Rötelfalken“, was wiederum mit etwa 400 Paaren 2007, mit 650 Paaren 2017 angegeben wird (FALKE 04/2018).

Der Bestand in Spanien wird mit „über 100.000 geschätzten Brutpaaren zu Beginn der 1960er Jahre“ (FALKE 06/2015), mit „circa 5.000“ Paaren „in den 1990er Jahren“ (FALKE 06/2015), mit 20.000 Paaren (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)), mit 14.300 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)), mit 10.000 bis 20.000 Brutpaaren (FALKE 06/2015) angegeben.

Im südlichen Bulgarien waren die Rötelfalken „nach 1944 vor allem auf Grund umfassender Intensivierungsprozesse im Agrarsektor und menschlicher Nachstellung ab 1990 nicht mehr als Brutvogel nachweisbar“ („Greifvögel und Falknerei“ (2019)). Im Rahmen eines Auswilderungsprojektes von „Green Balkans in Verbindung mit der spanischen DEMA (Defensa y Estudio del Medio Ambiente) und EuroNatur“ wurden 90 „freigelassene bzw. flügge gewordene Jungfalken“ im Jahr 2013, 114 „freigelassene bzw. flügge gewordene Jungfalken“ im Jahr 2014, 82 „freigelassene bzw. flügge gewordene Jungfalken“ im Jahr 2015, 142 „freigelassene bzw. flügge gewordene Jungfalken“ im Jahr 2016, 156 „freigelassene bzw. flügge gewordene Jungfalken“ im Jahr 2017, 82 „freigelassene bzw. flügge gewordene Jungfalken“ im Jahr 2018 im Dorfe Levka „im Gebiet der Sakar-SPA“ („Greifvögel und Falknerei“ (2019)) ausgewildert. Der Bestand der etablierten Paare nach der Rückkehr aus dem Überwinterungsgebiet wird mit 8 bis 9 Paaren im Jahr 2014, mit 9 bis 13 Paaren im Jahr 2015, mit 10 Paaren im Jahr 2016, mit 21 bis 22 Paaren im Jahr 2017, mit 34 bis 40 Paaren im Jahr 2018 („Greifvögel und Falknerei“ (2019)) angegeben.

Der Kopf des Männchens ist „blaugrau“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder der Kopf ist grau (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder der Kopf ist „rein graublau“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder der Kopf ist „hellgrau mit einer deutlichen Tendenz ins Bläuliche” (VÖGEL 04/2013) oder der Kopf, der Nacken sind stahlgrau (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder der Scheitel ist blaugrau (Tennesen; „Falken“) oder der Kopf und die Wangen sind blaugrau (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Kopf ist blau (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Kopf ist grau (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder der Kopf ist bläulich (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder der Kopf ist bläulichgrau, die Stirn, das Kinn und die Kehle sind „hell bäunlichgelb“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Oberseite des Männchens ist „leuchtend rotbraun“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Oberseite ist „leuchtend rostbraun“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder der Rücken ist „leuchtend rötlichbraun“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder die Oberseite ist „leuchtend rostrot“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die Oberseite ist rot (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Oberseite ist kastanienrot (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Oberseite ist „leuchtend ziegelrot“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder der Rücken ist ziegelrot (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder der Rücken ist „hell rötlichbraun“ oder der Rücken ist „ungefleckt und lebhaft rotbraun“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder die Oberseite ist rotbraun (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder der Rücken ist rotbraun (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder der Rücken ist rostfarben (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder der Rücken ist „ungefleckt“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder der Oberrücken ist rostrot und der Unterrücken ist blaugrau (Tennesen; „Falken“) oder der Mantel ist rostrot (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder der Rücken ist „leuchtend rostrot“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder der Rücken ist „hell rötlichbraun” („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Beim Männchen sind die Oberflügel „leuchtend rostrot“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die grossen Flügeldecken sind graublau (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die grösseren Flügeldecken sind „blaugrau mit unterschiedlichem” Rötlichbraun-Anteil („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die grossen Flügeldecken sind blaugrau (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die Schultern sind rotbraun (VÖGEL 04/2013) oder die Schultern sind „hell rötlichbraun” („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)). Die Arm- und Handschwingen sind schwarz (Tennesen; „Falken“) oder die Armschwingen und einige Handschwingen sind „braunlichschwarz mit weissen Säumen und Spitzen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Handschwingen haben dunkle Spitzen (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Schwanz des Männchens ist „blau mit schwarzer Endbinde“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder grau (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder blaugrau (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „hat eine breite schwarze Endbinde“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Oberschwanzdecken sind bläulichgrau, der Schwanz ansonsten blaugrau, die Schwanzendbinde breit und schwarz und die Schwanzspitze weiss („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Unterseite des Männchens ist blassbräunlich (Tennesen; „Falken“) oder die Unterseite ist rostgelb und wenig dunkel gefleckt (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Unterseite ist cremefarben (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder die Unterseite ist blassrostfarben, schwarz gefleckt (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder die Unterseite ist „hellblond mit kleinen dunkelbraunen Fleckchen” (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder Unterseite ist rostbeige, spärlich gefleckt (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder die Brust ist rotbraun und „fein gefleckt“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder die Brust ist oft rostgelblich (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder die Brust ist „gelb getönt“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder rostgelb und wenig oder kaum schwarz gefleckt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die Brust und der Bauch sind spärlich gepunktet (VÖGEL 04/2013) oder die Unterseite ist beige und mit kleinen Flecken auf der Brust und den Flanken versehen Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Unterseite ist bräunlichgelb, rosa getönt, mit einigen schwarzen Flecken versehen, ab dem mittleren Bauch bis zu den Unterschwanzdecken „heller bräunlichgelb”, machmal grau getönt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Der Kopf des Weibchens ist „bräunlich“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder der Scheitel ist rostrot und schwarz gefleckt (Tennesen; „Falken“) oder mit schwarzen Schaftstrichen versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Oberseite des Weibchens ist kastanienbraun, dunkel längsgefleckt (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder rostrot und mit schwarzbraunen Querbinden versehen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Oberseite ist oder dunkel, braun, schwarz gefleckt/gebändert (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder der Rücken ist „schwarz gebändert“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder der Rücken und die Flügeldecken sind schwarz gefleckt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)). Die grossen Flügeldecken des Weibchens sind „bräunlichrot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)), die Handschwingen sind schwarz (Tennesen; „Falken“)

Die Unterseite des Weibchens ist blassbraun (Tennesen; „Falken“) oder hell und „mit dreieckigen, dunklen Flecken“ versehen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Brust und der Bauch sind fein gestrichelt (VÖGEL 04/2013).

Die Grösse beträgt 26 bis 30cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 26 bis 31cm (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 26 bis 33cm ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder 27 bis 33cm (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 29 bis 32cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder 28 bis 30cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 28 bis 31cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 28 bis 32cm (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 30 bis 31cm (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder 30cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981; Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969)) oder 30 bis 31cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 23 bis 31cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 28 bis 35cm (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Zur Nahrung zählen „zu über 90% Insekten(Dierschke: „1000 Vögel“) oder bis 90% Insekten während der Brutzeit (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder bis 80% Insekten (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder zur Hauptbeute zählen Heuschrecken und Käfer (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); FALKE 06/2015) oder zur Hauptnahrung zählen Insekten (FALKE 03/2001) oder „überwiegend grosse Insekten” (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder „überwiegend aus Insekten“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder „Insekten, insbesondere Heuschrecken, Grillen und Käfern“ (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder im afrikanischen Überwinterungsgebiet „hauptsächlich Termiten” (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)). Die Rötelfalken jagen „in Schwärmen“ (Tennesen; „Falken“), jagen oft gemeinsam (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)). Zur Beute zählen auch Eidechsen, Kleinsäuger und Vögel.

Für eine „Untersuchung in zwei großen Kolonien im italienischen Kernverbreitungsgebiet“ wurden 9 Rötelfalken „beiderlei Geschlechts“ mit GPS-Sendern versehen, wobei herauskam, „dass Rötelfalken zur Brutzeit nicht ausschliesslich tagaktiv sind“, dass „während der Studie zur Brutzeit von Mitte Juni bis Mitte Juli alle Individuen nachts aktiv“ waren, dass „regelmässige nächtliche Aktivität“ „auch in voll abgedunkelten ländlichen Regionen fernab menschlicher Lichteinwirkung festgestellt“ wurde, so dass vermutet wird, „dass die Falken nachts nicht ihre Jungen versorgten, sondern zur Deckung des eigenen Energiebedarfs jagten“ (FALKE 04/2018).

Die Balzflüge der Rötelfalken beginnen im April (FALKE 06/2015), sind gekennzeichnet durch Scheinangriffe des Männchens auf das Weibchen (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)), werden als teilweise imposante Flugdarbietungen beschrieben (FALKE 06/2015). Das Männchen übergibt zur Balz dem Weibchen ein Brautgeschenk (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)). Die Kopulationsdauer beträgt bei den Rötelfalken 30 Sekunden (VÖGEL 02/2014).

Die Rötelfalken brüten „in lockeren Kolonien“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „oftmals in kleinen Kolonien“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „in kleinen Kolonien“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder in Kolonien ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Grosses Lexikon der Tiere“ (1989); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991); FALKE 06/2015) oder „in kleinen Kolonien an grossen alten Gebäuden“ („Vogelpark Walsrode“, 31.+33. Auflage) oder „in kleinen Kolonien an alten Gebäuderuinen“ („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage) oder „in grösseren Kolonien an Klippen und Gebäuden“ (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)”, 1981) oder in grösseren Kolonien in Spanien (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „in Kolonien„von 2-100 Paaren” (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder in Kolonien von „bis zu 200 Paaren“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „in Kolonien“ „von 100-200 Paaren“ oder „auch einzeln“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „meist in Kolonien von etwa 25 Paaren“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in Kolonien von bis zu „15 bis 25, manchmal sogar bis zu 100 Paaren“ (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder in Kolonien von „bis zu 100“ Paaren, manchmal auch bis 200 Paaren (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „kolonieweise“ (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976)) oder in Kolonien in Städten (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder auch auch „in gemischten Kolonien mit Turmfalken“ (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)). Rötelfalken werden auch als „Höhlen-Koloniebrüter“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder Koloniebrüter (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) bezeichnet. Es wird angegeben, dass zur Fortpflanzungszeit an den Schlafplätzen bis zum 1.600 Rötelfalken zusammen übernachten (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)).

Die Nester befinden sich in Felsschluchten oder an Ruinen (Dierschke: „1000 Vögel“) oder an steilen Feldhängen und Ruinen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder in Felsnischen und an Gebäuden ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder in Felswänden, in Höhlen in Gebäuden (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder auf Felsbändern, in Höhlen (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder in Baumhöhlen, Felsen, Mauerlöchern und Nistkästen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in Krähennestern in der Ukraine und in Georgien (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder Höhlen in Lösswänden, unter Dächern, in Nistkästen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in Nistkästen, Nisthäusern, Steilhängen, Bäumen, Felsen (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „in Höhlen und Nischen“ in „Kirchen, Klöstern, Burgen, Schlössern, Türmen und Stadtmauern“ (FALKE 06/2015) oder „in Höhlen an Gebäuden und Felsklippen“ (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)).

Das Weibchen legt im Abstand von 1 bis 2 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) 3 bis 5 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) die Eier.

Gelegt werden vom Weibchen 3 bis 6 Eier (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder 3 bis 6 rosarötliche oder gelbliche und rotbraun oder ziegelbraun gefleckte Eier (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „3-6, meist 4 oder 5“ hellbraune, rotbraun gepunktete Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 4 bis 5 Eier (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 4 bis 5 „weisse, leicht braun gefleckte Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „3-5 (2-6)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 4 bis 5, manchmal 6 „gelblichweisse, rotbraun gefleckte Eier“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder 3 bis 5 hellgraubraune und rotbraun gepunktet und gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „3-6(-8)“ weisse oder hellrostbraune, hellgelblichrot gesprenkelte, „manchmal rot oder rötlichbraun“ bekleckste Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 3 bis 5 „gelblich weisse, braun gesprenkelte Eier“ (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)).

Als Brutzeitbeginn oder Brutzeitraum findet man „April bis Juli“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder April (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder Mai (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „Ende April/Anfang Mai“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder von Mitte April bis Anfang Mai (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder März bis April (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder „April bis Mai” (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „Ende April bis Mitte Mai“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Beide Altvögel brüten die Eier (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder beide brüten; „nachts brütet allein das Weibchen“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder das Weibchen brütet die Eier „zu gut 90%“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder das Weibchen brütet die Eier „in der Hauptsache“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) aus.

Ausgebrütet sind die Eier in 28 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998); de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in 28 bis 29 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder in 28 bis 30 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) aus. Man findet, dass sich das Männchen zu 5 bis 10% am ausbrüten der Eier beteiligt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Nestlingszeit beträgt oder flügge werden die Jungvögel in 27 bis 30 Tagen (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder in 26 bis 28 Tagen (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in 27 bis 30 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 28 Tagen (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in 28 bis 29 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder in durchschnittlich 37 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder in 28 bis 30 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Anschliessend werden die Jungvögel noch eine Woche betreut (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „noch einige Zeit” (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel mit 1 bis 2 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Rötelfalken führen eine „Saisonehe(Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Ein Höchstalter von 5 bis 7 Jahre (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) wird angegeben.

Ein Höchstalter in der freien Natur von 9 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) wird angegeben.

Ein Höchstalter in Gefangenschaft von 11 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) wird angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika aufgenommen.

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